Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Tara drueckte die Tuerklinke mit dem Ellbogen hinunter und schob die Tuere mit der Schulter auf, da sie ja ihr Medikamentenarsenal in beiden Haenden trug.
Sie schaute sich um, ob jemand da waere, aber da das Licht aus war, nahm sie mal an, dass niemand drin war. Sie knipste das Licht -- wieder unter Einsatz des Ellbogens -- an und legte die Tabletten auf der Arbeitsplatte ab, dann griff sie ein Glas aus dem Schrank und fuellte es mit Wasser aus einer Mineralwasserflasche. Sie nahm zunaechst die 'trockenen' Pillen in den Mund, spuelte sie mit Wasser hinunter, goss noch einmal etwas nach. Dann warf sie eine Sprudeltablette ins Glas und sah einen Augenblick zu, wie sie sich aufloeste.
Hmmm... Ah could do wid sumthin' more tae eat, schoss es ihr durch den Kopf, und sie drehte sich wieder zum Kuehlschrank, in der Hoffnung, einen Joghurt oder etwas aehnliches darin zu finden.
Immerhin Naturjoghurt stand noch drin, andere mussten ihr zuvorgekommen sein. Besser als nichts -- Loeffel her.
So stand sie an die Arbeitsplatte gelehnt, Joghurt loeffelnd und ihrer Tablette beim Aufloesen zusehend.
Er hatte im Dunkeln gesessen und scheinbar sah Tara ihn nicht, so dass er sich einfach zurück lehnte und die Arme verschränkte. Er beobachtete sie, wie sie die Tabletten ablud und im Kühlschrank herumkramte. Was zum Henker tat sie da?
Mit einem leichten Grinsen hob er die Bierflasche an und nahm einen Schluck. Hier waren wirklich alle total verrückt.
Cath war wie immer hungrig. Irgendwie war ihr Körper immer kurz vorm verhungern. Vllt. sollte sie mal den Doktor aufsuchen? Die Hosen passten noch und so war sie auf dem Weg nach unten um sich am Eis gütlich zu tun. Mr Kinikan hatte ihr zu verstehen gegeben, dass er von ihren nätlichen Raubtouren in der Speisekammer wußte und entsprechend reagiert hatte. Es lag immer frisches Obst für sie da.
Also einen Rundumblick gestartet, keiner da, und rauf aufs Geländer und mit Schwung bis nach unten. Ein Sprung und schon stand sie sicher. Sie grinste.
Irgendwann würde sie nach dem Rutsch einen Salto hinlegen.
Ein kurzer Sprint und schon schoss sie durch die Tür in die Küche und kam kurz vor der Tür der Speisekammer zum Stehen.
"Ich muss Mr Kinikan bitten, eine Schwingtür in die Speisekammer setzen zu lassen sonst klebe ich mal mit der Nase an der Tür, wenn ich nicht stoppen kann."
Dann erst realisierte sie, dass das Licht brannte und sie drehte sich um.
Tara sah sie und einen Mann, der ihr unbekannt war. Das Mädchen hatte sie schon einigemale auf dem Flur gesehen und so grüßte sie lächelnd.
"Hallo... ich hab dich schon einige male gesehen. Ich bin Cathrina. Ich hoffe, ich störe dich nicht? aber ich muss ganz dringend und unbedingt ein Eis essen."
Aus den Augenwinkeln schaute sie zu dem Mann und ihre Haltung drückte Abwehr aus und Vorsicht. Unbekannte Gesichter an der Schule, die ihr Zuhause war machten sie immer nervös. Sie wünschte sich eine große Mauer um das Gebäude und alle drinnen, die hier her gehörten.
Sie öffnete schnell die Speisekammertür, langte die Erdbeeren raus, die Bananen und die Weintrauben. Alles auf die Arbeitsplatte gestellt und zum Tiefkühlschrank gewuselt, das Schokoeis stand nun auch bereit und aus dem Kühlschrank die Vanillesoße.
"Magst du auch ein Eis a la´Cath?" fragte sie Tara.
Cath hatte bei ihren Wegen immer den Weg an Nolan vorbei gemieden und war auf der anderen Seite gelaufen. Er war hier, also hatte er sicher eine Berechtigung hier zu sein. Es gefiel ihr nicht, aber andere trafen die Entscheidung.
Ashley hatte Durst, wieder einmal.
Das Erlebnis vom Nachmittag steckte ihr immer noch in den Knochen.
Sie öffnete leise die Tür und kam in die Küche.
Das lange Haar hatte sie wieder zu Zöpfen geflochten, die in über die Schultern fielen.
"Hallo ihr Zwei", sagte sie lächelnd.
Den Besucher im hinteren Teil der Küche bemerkte sie nicht, weil sie mit den Gedanken irgendwie wo anders war.
Sie griff nach einem Glas, dass sie aus dem Schrank neben dem Kühlregal holte und sah an Tara vorbei in den Kühlschrank.
Wo war nochmal der Apfelsaft.
Ach da.
Sie nahm die Tüte mit dem Saft heraus und schüttete etwas in das Glas.
"Ganz dringend und unbedingt, hm?" antwortete sie Cath schmunzelnd. "Tara ist mein Name..." Da sah sie Cath's abwehrende Haltung, und sie schaute sich um, was die wohl hervorgerufen haben koennte.
Boah, der ist mir total entgangen. Maedel, sei aufmerksamer!
Sie nickte Nolan kurz zu, wunderte sich ein wenig -- sie hatte ihn vorher noch nie gesehen. But then again... woher wollte sie wissen, ob sie schon alle Leute am Institut kannte.
"Hmmm, na wenn du mich schon so fragst -- Eis passt auch noch rein." gab sie mit einem Grinsen zurueck und liess den mittlerweile leeren Joghurtbecher in den Muell wandern. Etwas angewidert sah sie auf ihr Sprudelgetraenk und nahm einen Schluck, als auch schon Ashley hereinkam.
Tara laechelte zu ihr zurueck. "Hey, Ashley."
"Fein,freut mich Tara. Hallo Ashley, auch ein Eis? es ist unbedingt und dringend notwendig" meinte sie grinsend und begann die beiden Schalen mit Eis zu füllen, das Obst fügte sie hinzu und die Soße. Dann schob sie eine Schale zu Tara rüber.
Trotz ihres Lächelns wirkte sie wie auf dem Sprung. Zumal sich der Fremde noch nicht geäußert hatte.
Ashley verschüttete etwas Apfelsaft.
Vielleicht sollte sie einfach ins Bett gehen...
Sie nahm geistesabwesend einen Lappen und wischte den Saft von der Fläche und dem Glas.
"Eis?"
Hmm...ihr war eigentlich heute schon kalt genug gewesen.
Aber vielleicht machte es sie wieder etwas wacher?
Sie fühlte sich als hätte jemand Fußball gespielt und ihren Kopf dabei als Ball benutzt.
"Ja...Eis ist gut.", sagte sie mit einem schiefen Grinsen.
Der Lappen fand seinen Weg zurück in die Spüle.
Dabei streifte ihr Blick den Mann in der Ecke.
Wo kam der denn her?
"Hallo"
Ihre bernsteinfarbenen Augen blickten freundlich zu dem Fremden und sie schaffte es sogar zu lächeln.
Sie war zu müde, um darüber nachzudenken, was er hier eigentlich tat und seit wann er im Institut war.
Mooment... die waren zu ihm in die Küche gekommen. Was sollte er sich da vorstellen? Außerdem wartete er auf Dorian, er war also nicht einfach HIER. Da seine Anwesenheit ja nun bemerkt worden war, zog er sich mit dem Stiefel einen weiteren Stuhl am Stuhlbein näher und legte die Beine hoch. Unhöflich war er ja trotz allem nicht, denn auch Tara erhielt ein kurzes Nicken, ehe er noch einen Schluck von seinem Bier nahm und sich leger zurück lehnte.
Er war hier zwar kein Gefangener, aber wahrscheinlich wären ihm die Gebrüder Grimm... hier auch O'Reilly genannt ziemlich schnell auf den Fersen, wenn er das Weite suchen würde. Also trieb er sich eben einfach im Institut herum und beobachtete Mädchen beim Eisessen. Tolle Beschäftigung, Nolan. Seine bernsteinfarbenen Augen funkelten leicht, als sie auf Ashleys Blick trafen und es schien einen Moment, als würde er sie kennen, wenngleich er ihr Lächeln letztlich nur erwiderte.
Sie beobachtete ihn einen Moment, während sie einen Schluck von ihrem Apfelsaft trank.
Seine Augen waren interessant, eine schöne Farbe.
Vielleicht lag es auch nur daran, dass sie ihren so ähnelten.
Schüler war er wohl nicht, dafür war er etwas zu alt.
Ob er ein neuer Lehrer war?
Vielleicht auch nur Durchreisender oder ein Bekannter der Lehrerschaft.
Sie wurde sich bewusst, dass sie ihn anstarrte und senkte den Blick.
Irgendwie hatte sie mehr durch ihn hindurch gesehen, aber wer bemerkte den Unterschied schon und sie wollte ja selbst nicht, dass man sie beäugte, wie ein Tier im Zoo.
Ihre Finger spielten mit dem Glas in der Hand.
Sie verfolgte die Wellen auf der Flüssigkeit.
So ungefähr hatte die Energiequelle in der Wurzel des Rosenbusches ausgesehen.
Ein gleiches Bewegungsmuster.
Wie genau sie ihr Bewusstsein aus der Pflanze wieder herausbekommen hatte, war ihr ein Rätsel.
Aber irgendwie schien ein Teil von ihr dort geblieben zu sein, so träge und langsam, wie sie geistig im Moment war.
Sie seufzte leise und nahm einen weiteren Schluck.
Nolan schmunzelte leicht, als Ashley ihn anstarrte. Er war sich schon darüber im Klaren, dass ihn die Schülerinnen nicht kannten, aber er tat auch nicht wirklich etwas dagegen. Ob er ein Bekannter der Lehrerschaft war? Nicht so direkt... obwohl. Bekannt war er mit einigen Lehrern durchaus. Von mehreren Gelegenheiten.
Nolans Blick folgte Ashleys Bewegungen und einen Moment hatte das ein klein wenig etwas von einem lauernden Raubtier, ehe er den Kopf zum Fenster drehte, als hätte er dort etwas im Augenwinkel bemerkt. Noch einmal nahm er einen Schluck und schloss für einen Moment die Augen. Die Nacht war lang gewesen und er kaum zu Schlaf gekommen. Nolan warf einen Blick auf die Uhr und fragte sich, wo Dorian blieb.
Mehr nicht als "Hey"? das war eindeutig zu wenig.
Cathrina machte noch das Eis für Ashley fertig und stellte es ihr hin.
"Beruhigt ungemein kann ich dir sagen" flüsterte sie ihr zu als sie sah, dass Ashley ein bischen durch den Wind aussah.
Dann drehte sie sich zu Nolan um und musterte ihn von oben nach unten und wieder hinauf.
"Wir hatten noch nicht das Vergnügen Mr...?"
was auf freundliche Weise so etwas ausdrückte wie... Wer zum Henker bist du und was willst du hier in meiner Schule?
Ashley zuckte zusammen, als Cath sie ansprach.
Fast hätte sie ihr Glas fallen lassen.
"Danke", sagte sie lächelnd.
Mensch, reiß dich zusammen. Wenn schon die anderen merken, wie schusselig du im Moment bist.
Eis war gut. Vielleicht half es ihrem lahmen Denken wirklich auf die Sprünge.
Leise stellte sie das Glas auf die Spüle neben sich und nahm den Becher mit dem Eis.
Das sah gut aus.
Cath war klasse.
Sie nahm den Löffel und tauchte ihn in die kühle Creme.
Genussvoll schloss sie die Augen, als sie das Eis ableckte.
Lecker.
Ja, Eis war genau das Richtige im Moment.
Sie wandte den Kopf wieder in Richtung des Fremden.
Warum war Cath so unfreundlich zu ihm?
Oder hatte sie sich den angriffslustigen Tonfall gerade nur eingebildet.
War vielleicht irgendetwas an ihr vorbeigegangen, dass sie wissen sollte?
Sie lehnte sich an die Küchenzeile und beobachtete das kommende Gespräch der Beiden mit schiefgelegtem Kopf, den Löffel zwischen den Lippen.
Wieder ertappte sie sich dabei, wie sie die Augen des Fremden anstarrte.
Sie erinnerten sie an irgendwas.
Nolan ließ die Flasche sinken und hob eine Braue, als ihn Cathrina musterte. Was war denn das bitteschön für ein rotzfreches Gör? Ihre Schule...? Na ja. Aber alles, was er für das Mädchen übrig hatte, war ein nachsichtiges Schmunzeln. Da war aber jemand zickig. Und trotzdem hatte sie absolut kein Recht, ihn derart anzugehen. Vielleicht hätte er ihr seinen Namen gesagt, jetzt hingegen hielt er es nun wirklich nicht mehr für nötig.
"Ich glaube auch nicht, dass es ein Vergnügen werden würde..."
Sowohl von ihrer Seite her als auch von seiner. Sein Blick wanderte zu Ashley und mit einem leichten Schmunzeln, das immer noch auf seinen Lippen war, zwinkerte er ihr kurz zu. Jetzt wars aber wirklich Zeit für Dorian.
Hätte er gewusst, dass so viele Kinder in der Küche waren, dann wäre er nicht bis zum Institut gelaufen. Es war zwar nicht so, dass er nicht gern mal Kinder um sich hatte und es war auch nicht so, dass er was gegen Menschenansammlungen hatte (andernfalls hätte er ja auch keine Konzerte geben können), aber er musste den Kindern und anderen Leuten an diesem Tag nicht zwingend begegnen.
Er grüßt nur knapp als er von der Veranda in die Küche tritt und doch erscheint es ihm zu unhöflich gleich wieder das Weite zu suchen.
So schnappt er sich einen Apfel aus der Obstschale, schwingt sich gekonnt auf die Arbeitsfläche um sich dort nieder zu setzen und beobachtet die Anwesenden schweigend und kauend.
Ashley zwinkerte zurück.
Warum sie das tat?
Keine Ahnung, es überkam sie einfach.
Ein weiterer Löffel mit Erdbeereis verschwand in ihrem Mund.
Ihre Augen wanderten zur Tür, als sie erneut geöffnet wurde.
Wieder jemand, der ihr völlig unbekannt war.
Sie nickte grüßend und musterte den Neuankömmling neugierig.
Da der Löffel immer noch zwischen ihren Zähnen steckte, verzichtete sie auf eine verbale Begrüssung.