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nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Gegen 16 Uhr wurde Cait von allen Messgerätschaften abgeschlossen und für gesudn erklärt. Jean füllte die üblichen Formulare aus und die Konversation zwischen den beiden war ziemlich eintönig. Die Hämotome an Hals und Armen waren noch nicht verheilt, aber die Schäden, die durch die extreme Unterkühlung entstanden waren, sowie die Schäden an lunge udn Luftröhre, waren weniger schlimm, als zuforderst angenommen.
Dennoch war Cait diese Woche vom Unterricht beurlaubt.
Auf ihrem Zimmer hatte sie nichts eiliger zu tun, als für eine geschlagene halbe Stunde unter das heiße Duschwasser zu treten. dann besah sie sich zum ersten Mal ihre Frakturen im Spiegel und irgendwie hasste sie den Mann, der sie so zugerihtet hatte.
Aber dann...was war das andere in ihrem Unterbewusstsein.
Das war die Stimme, die sie nun schon so lange quälte. Die Stimme, die sie auch der Psychologin verheimlichte. Die Stimme, über die sie nicht einmal reden konnte, selbst wenn sie wollte, denn dann wäre alles aus.
War das nicht eben das Gesicht der Echse im Spiegel? Sinnestäuschung.
Zuviel Schmerzmittel in den letzten Tagen.
Cait schälte isch in ihren türkisen Bademantel , schaltete die Wärmelampen an und flauschte sich auf das Bett, klappte den LapTop hoch und begann die Erlebnisse der letzten drei Tage zu dokumentieren.
Das heißt, sie versuchte es...aber mehr als das Datum konnte sie nicht auf das leere Dokument tippen.
Tu dassss, wassss man dir aufgetan hat, bevor sssie es sich andersss überlegen. Das war wie in einem schlechten Film. Oder lasss mich esss tun!
"Verdammt!" rief sie aus und warf aus Frust ihr Kissen gegen die Tür. Ihr Arm schmerzte, da wo sie blaue Flecken hatte und sie biss sich auf die Lippen, um nicht wieder loszuheulen.
Nolan konnte wirklich zufrieden sein mit seinem Gästezimmer und wenn er nicht gerade auf Tylers Balzverhalten traf, dann war er auch eigentlich sehr unscheinbar. Jedenfalls machte er keine Probleme, auch wenn Raguel vielleicht schon eine andere Seite kennen gelernt hatte... Nolans provozierende und zynische Seite. Oh, er hatte schon von Anfang an gewusst, was da zwischen Dorian und Raguel lief... und ganz ehrlich? Es war lächerlich! Raguel war der Langweiler vor dem Herrn und Dorian war nicht besser.
Aber als er an Caits Tür anklopfte, war er eigentlich nur auf der Suche nach einem Korkenzieher und damit er nicht die ganzen Stockwerke in die Küche rennen musste, wollte er einfach im nächsten Zimmer danach fragen. Nolan trat einen Schritt zurück und warf einen kurzen Blick auf den Gang, während er auf ein Geräusch auf der anderen Seite des Zimmers wartete.
Das geräusch, dass Mr. Ford zu hören bekam war unzweifelhaft ein 'Fluff#, als das Kissen die Innenseite der Tür traf. Ein gedämpftes "Verdammt" folgte dem.
Dann erst realisierte Cait das es gerade geklopft hatte. Schick ihn weg! nicht Jetzzzzt
Hastig ließ sie die kleine Pillenflasche, die keinerlei pillen enthielt, aber etwas, dass sie in noch viel größere Schwierigkeiten bringen konnte, unter ihr anderes Kissen verschwinden.
"Ja?...Tür ist offen..." schick ihn weg!
Unauffällig weiter auf dem lapTop herumtippen...
Die Tür öffnete sich nicht gleich, letztlich aber war Nolan eingetreten und blieb einen Augenblick an der Tür stehen, während er in ihre Richtung sah. Er drückte die Tür mit dem Fuß langsam gänzlich zu und das Schloss rastete leise ein. In einer Hand hatte er eine Weinflasche, aber wahrschienlich wunderte sich Cait vielmehr darüber, Nolan zu sehen als über das, was er in der Hand hatte.
"Scheinbar platze ich immer irgendwo hinein, wo sie gerade im Bett liegen." Er schmunzelte leicht "Pardon... aber ich wollte nur fragen, ob sie vielleicht einen..." Er hob die Weinflasche kurz empor. Seine Stimme sowie seine Geste überdeckte dabei ein anderes Geräusch, das kurz zu hören war. "...ich dachte, sie hätten vielleicht einen Korkenzieher. Sie müssen nicht aufstehen, wenn sie mir sagen, wo ich suchen soll."
Er musssss weg!
Ach scheiße, konnte man das nicht abstellen? Ja, konnte man, aber die Tabletten dazu waren weggeschlossen und von Jean in Gewahrsam. Die hatten geholfen, dieses Mistvieh im Inneren zu unterdrücken.
Das war dieser Kerl, der Gestern so plötzlich in derTür zur Krankenstation stand. Freund von Dorian H.
Er war also noch hier...und anscheinend sogar einquartiert. Dann war er wohl nicht einmal halb so gefährlich, wie Tyler und sie gedacht hatten.
"Ach was, nach drei Tagen im Bett tut ein bisschen bewegeung ganz gut, Mr... " Achja..Namen...sie hatte ja schon immer Probleme. Ablenken.
"Aber ich glaube nicht das ich einen Korkenzieher habe...höchstens am Taschenmesser."
Sie schnürte ihren Bademantel etwas mehr zu, klappte den LapTop auf StandBy, stand mühsam vom Bett auf und suchte in der Schublade nach ihrem Messer.
"Bleiben sie länger hier am Instutut? Und wenn ja...was tun sie hier? Schüler sind sie ja nicht mehr." Und wollen sie die Weinflasche ganz alleine leeren?
Schon eigenartig, dass der gerade an ihre Tür klopft.
Gute Miene zum bösen Spiel.
Die Stimme im Kopf schweigt dazu. Die Pillendose mit der kostbaren Fracht ist sicher. Das schlechte Gewissen zerreisst sie fast.
Noch hat sie nichts Schlimmes getan. Noch ist alles in Ordnung und alles kann verhindert werden.
Verräterin.
"Da ist er ja..." das kleine Messer ist gefunden und der Korkenzieher ausgeklappt. " Gibts einen Anlass bei Ihnen für Wein am Abend?"
"Nolan", sagte er lediglich und lächelte leicht, als sie sich erhob und zur Kommode ging. Einen Moment blieb er noch stehen, dann trat er neben sie und stellte die Flasche auf die Ablage des Mobelstücks. "Ein Taschenmesser wird es wohl auch tun..." Er nickte leicht und wartete, während er ihr einen Blick aus dem Augenwinkel zuwarf und sie musterte.
Irgendwie war sie richtig gesprächig, oder? Jedenfalls überhäufte sie ihn gerade mit Fragen, so dass er leicht grinsen musste. Fragte sie ihn so viel, weil sie unsicher war oder weil sie Konversation betreiben wollte? Oder einfach nur, weil sie unglaublich neugierig war? "Ich helfe Dorian in einer Angelegenheit." Dass er nur darum hier war, hatte er damit aber nicht wirklich beantwortet, oder?
Als sie das Taschenmesser zutage förderte, lächelte er wieder und nahm es ihr langsam ab. "Ja, es gibt einen Anlass. Ich bekomme Besuch..." Wahrscheinlich hatte sie wirklich geglaubt, er würde sie allein leeren, oder? Aber nein, er war doch kein Säufer. "Allerdings möchte ich mich für ihre Hilfe erkenntlich zeigen. Möchten sie nicht auch einen Schluck probieren? Er ist sehr gut."
Wohl gemerkt, war die Flasche tatsächlich zu, er hatte damit nun nichts Böses im Sinn, wenn er sie ebenfalls auf ein Glas einlud.
Das Cait von Natur 'gesprächig' war, war wohl eine leichte Untertreibung. Und eigentlich gab es ja auch keinen Grund es nicht zu sein. Er hilft also Dorian. Bei der Suche nach Seana vielleicht? Egal.
"Das ist ungeheuer nett...aber ich bin seit zwei Tagen auf morphinen Drogen gewesen und hab Alkoholverbot." und das entsprach sogar der Wahrheit.
"Besuch mh?" Geht mich nichts an "So schnell Kontakte geknüpft, hier am Institut? Oder noch jemand von außerhalb. Wissen sie Nolan, wenn Leute von außerhalb...naja, hierher kommen, das bringt immer eine gewisse Unruhe."
Sie spielte leicht nervös mit der Gürtelschlaufe ihres Morgenmantels. Die gelben Augen blitzten kurz auf. Ob er Mutant war?
Genethics.
"Verstehe." Er zuckte mit der Schulter. "Das ist schade. Dann haben sie etwas gut bei mir." Als er aufsah schimmerte seine Iris wie dunkler Bernstein. Einen Augenblick schien es, als wollte er noch etwas hinzu setzen, aber letztlich ließ er es... noch.
Ihren Tadel honorierte er mit einem leisen Lachen, das ziemlich dunkel klang. Zum einen war er amüsiert darüber, dass sie ihn für seine Bekanntschaften rügte (oder wollte sie nur wissen, wen er erwartete?) und zum anderen darüber, dass sie glaubte, er würde die Genethics-Sippschaft zu sich einladen. Das glaubte sie doch, oder?
"Nein, es ist niemand von außerhalb. Dass ihr hier vorsichtig seid, habe ich schon mitbekommen. Ich werde hier ja wie ein Gefangener gehalten." Stimmte nicht ganz, aber das war nebensächlich.
Caitlynn winkte ab "Quark, war doch nur ein Korkenzieher...vielleicht brauche ich morgen einen Flaschenöffner, dann komme ich zu ihnen." sie zwinkerte, aber irgendwas fehlte noch. Achja, wer besuchte ihn denn?
Es wäre jetzt unhöflich weiter nach zuhaken.
"Wer kommt denn zu Besuch?"
Hallo? Unhöflich?
"kay...tschuldigung, geht mich wahrscheinlich nichts an....nehmen sie das Korkenziehmesser ruhig mit und bringen sie es morgen, oder so. Wer weiß, ob es bei einer Flasche bleibt." Sie musste sich dringend das zwinkern abgewöhnen.
Sein Blick wanderte kurz über ihr Gesicht und ehrlich gesagt, er hatte sie sich noch nie so wirklich angesehen, aber es war doch einen Blick wert, denn so unscheinbar war sie ja nun wirklich nicht. Bisher hatte er aber genug andere Ablenkungen gehabt, so dass es ihn nicht sonderlich interessiert hatte. Vielleicht würde er noch einmal auf Cait zurück kommen, wenn sie ihren kleinen Langweiler satt hatte.
Schließlich grinste er, als sie ihn fragte, wer denn zu Besuch kam. Diskretion war für sie wohl ein Fremdwort, aber Nolan war jetzt niemand, der sich in solchen Dingen genierte. Trotz ihrer Worte nahm er die Flasche in die Hand und drehte den Korkenzieher in den Korken.
"Oh doch, es wird bei einer Flasche bleiben." Und diesmal war er es, der ihr zuzwinkerte. "Ich erwarte Dinand van Bakker." Kurz sah er in ihre Richtung, aber nur weil er wissen wollte, ob sie ihn kannte. Schließlich zog er den Korken heraus und stellte die Flasche noch einmal auf die Kommode. Er drehte den Kork zwar wieder heraus, gab ihr das Messer allerdings nicht mehr zurück. Stattdessen fuhr er mit dem Finger über den Flaschenkopf, wo sich etwas Wein gesammelt hatte. Es war der linke Zeigefinger, an dem eine helle Narbe verlief, wo das letzte Fingerglied anfing. Es sah so aus, als hätte er den Finger in eine Kreißsäge gebracht, letztlich aber wieder zusammenflicken lassen. Er hatte alle 10 Finger vollständig.
Langsam sah er auf und in Caits Richtung. Ein seichtes Schmunzeln legte sich auf seine Lippen und irgendetwas glitzerte in diesen brandyfarbenen Augen, etwas Verstohlenes und ganz und gar Lauerndes. "Vielleicht doch einen Schluck... Kitty Cait?" Und diesmal wirkte auch seine Stimme noch kratziger als zuvor und stand im krassen Gegensatz zur geschmeidig lauernden Haltung. Würde sie jetzt aufspringen und zur Tür rennen? Wie schade, denn er hatte sie abgeschlossen, aber sie konnte es ja versuchen. Wollte sie um Hilfe rufen? Oh ja, sie sollte es versuchen. Die Katze spielte gern mit der Maus... sogar im Mäusebau!
"Da gibt es übrigens noch was, das du mir noch schuldig bist..."
"Oh van Bakker...dieser Sänger." Cait nickte wissend, auch wenn sie den ominösen Star noch nicht im Institut gesehen hatte, er wohnte wohl außerhalb bei den O'Reillys oder so.
Sie war drauf und dran ihm noch einen schönen Abend zu wünschen und hätte eigentlich überhaupt nicht auf seinen Zeigefinger geschaut, wenn da nicht das Angebot, doch einen Schluck Wein zu nehmen gekommen wäre.
Kitty-Cait???
"Neee, echt nicht. Der Doc hat mir strengstens verboten..." sie stockte udn zwang sioch zwar nicht auf die Narbe am Finger zu starren, doch es war unmöglich.
Wss nun? Cait war starr vor Angst. Dieser bastard besitzte tatsächlich die Dreistigkeit und Selbstsicherheit, sie in den eigenen vier Wänden anzugreifen. Ja, er wohnte sogar hier!
Zum ersten Mal hatte sie ihr erster eindruck aus dem krankenzimmer nicht betrogen, aber sie war dem nicht nachgegangen.
Ein Fremder im Haus und keiner rührte sich, soviel zu der Sicherheit.
Und Genethics? Die wussten jetzt wohl auch über einiges Bescheid. Wo die zurückentführten Kinder waren und Forian, der angebliche Freund von Mr. Ford. Wenn das überhaupt sein Name war.
Caits Hals zog sich diesmal schon ganz alleine zu, dass es ihr schwer viel zu Schlucken und sie trat zwei Schritte von ihm weg, bis sie die Badezimmertür im Rücken hatte.
Die andere wollte ich im Kopf melden, aber Cait ließ es nicht zu.
"Ganz schön mutig hier alleine herzukommen." brachte sie heraus. War er überhaupt alleine? Vielleicht gab es noch mehr Spione, die eigentlich für Genethics arbeiteten? Dinand zum Beispiel. Einen gab es auf jeden Fall noch.
Caitlynn Lydecker- so fiel ihr gerade schmerzhaft ein.
Ihr fehlten die Worte...selbstsichere, vielleicht sogar einschüchternde Worte. Schwer, wenn man selbst verunsichert und eingeschüchtert ist. Lasssss mich reden!
"Sie...sollten lieber gehen! Es gibt genug Leute hier oben die mich hören können!" Um diese Uhrzeit? Hier oben? Gut, dass er nicht Gedanken lesen konnte...
Gedanken lesen!
Cait versuchte sich auf irgendwen zu fokusieren, Logan....oder Jean...nein...doch Ty...ach, der hatte ja keinen Chio. Kass?...wie...wie soll man sich denn konzentrieren, wenn man...
Sie starrte Nolan in die Augen und kämpfte mit der Fassung.
Nolans Lächeln war noch da. Allerdings wirkte es jetzt eher spöttisch. Ihre Angst war irgendwie lächerlich, wo sie sich doch immer soo gut verstanden, oder? Und jetzt machte sie hier einen auf Gänseblümchen im Wind. Tatsächlich leckte er sich den Wein vom Finger und war sogar so dreist, das Taschenmesser mit einem leisen Klacken auf die Kommode zu legen. Ja, er musste sich seiner Sache sehr sicher sein. Aber da war noch etwas anderes.
Cait fiel es vielleicht nicht bewusst auf, aber irgendetwas in ihr kannte Nolan und vertraute ihm sogar. Seine Stimme senkte sich einige Nuancen und wirkte wieder weicher, als er schon fast angenehm auflachte und antwortete: "Irgendwie bin ich ein wenig enttäuscht, Cait. Ich wollte es dir nur einfach machen und du zeigst dich so entrüstet." Hatte er bis gerade noch leicht seitlich zu ihr gestanden, so wandte er sich ihr nun ganz zu und trat in nur wenigen Schritten vor sie. Nolan hob einen Arm und lehnte ihn gegen den Rahmen der Badezimmertür, während er sie mit leicht zur Seite geneigtem Kopf musterte.
"Dabei wäre es doch vielmehr ich, der sich aufregen könnte, hm? Du hast dich immer noch nicht für deinen Ausbruch entschuldigt, aber ich bin ja nicht nachtragend." Nein, Nolan war die Großzügigkeit in Person und viel mehr, als Caits wirres Gehirn im Moment eigentlich begreifen konnte... obwohl sie es wusste! Er neigte sich etwas vor und zischte zwischen den Zähnen: "Hast du es?"
wenn Schock und Verwirrung noch anhielten, dann ließ sie es sich gerade nicht anmerken. Es galt die Gedanken klar zu sammeln und einen stuimmen Hilferuf zu senden. Aber jemand in ihr...in ihrem Kopf, SIE!...blockierte es.
"Nein...ich hab es nicht...hols dir doch selbst..." meinte sie trotzig.
Sie hatte ihn schon einmal nen Finger abgekaut...sollte es nun die ganze Scheiß-Hand sein? Zorn machte sich in ihr breit. Hass, auf das, was er ihr angetan hatte...aber irgendwie war der Zorn so schwach. Zu schwach.
Und auhc sie war zu schwach. Den finger hatte sie ihm in echsengestalt abgetrennt...und sie war nicht Herr ihrer Sinne. Zudem war sie immernoch angeschlagen. Sie hatte wohl kaum eine Chance gegen ihn.
Alles Training umsonst?
Ihre Hand wanderte hinter ihrem Rücken zur Türklinge des Badezimmers. Ihr Hirn arbeitete fieberhaft, doch die Stimme ließ es nicht zu eine Lösung für dieses Dillema zu finden. Gib essss ihm...Lasss mich essss tun....du dumme Kuh, wirsssst allesss verderben!
"Du kannst mir glauben, du Arsch....hätte ich mich unter Kontrolle gehabt, dann wäre es nicht nur der Finger gewesen..." das kam nicht halb so überzeugt, wie es klingen sollte, aber die Klinke war unten.
Cait hob ihr Knie an und rammte es Noland 'Sands' Ford in den Bauch, trat ihn von sich weg und katapultierte sich damit ins Bad.
Hastig war sie die Tür zu und schloss ab.
Tolle Idee. Vor ihrem geistigen Auge sah sie bereits den feinen Sand durchs Schlüsselloch rieseln.
Gefangen! Lasss mich...ich rede mit ihm!
Mit Zitternden Händen suchte sie nach einer Waffe, räumte Schränke leer.
Scheiße. Gibsss ihm einfach!
Ganz ehrlich? Er hatte natürlich damit gerechnet, dass so was kam. Warum tat sie das eigentlich jedes Mal?! Ständig musste sie zicken und sich wehren. Also... nicht, dass Nolan das nicht auf eine verschrobene Art und Weise richtig amüsant fand. Er war sogar richtig angetan davon. Eine Katze konnte nur mit der Maus spielen, wenn diese sich wehrte. Oder es zumindest versuchte.
Hatte sie auf den Magen gezielt oder irgendwo andershin? Jedenfalls traf sie ihr Ziel nicht gänzlich, denn diesmal packte er ihr Bein ohne in Sand zu verfallen. Und mit einem Ruck warf er sie regelrecht ins Bad, als sie sich die Tür öffnete. Er ließ sie abschließen, das machte die Sache interessanter und zögerte es ein klein wenig hinaus. Kurz sah er auf die Uhr, als sie ihm die Tür vor der Nase zuschlug. Ah... Dinand würde in einer halben Stunde auftauchen, ein wenig Zeit hatten sie also noch für ihr trautes Wiedersehen.
"Cait...", es war schon fast ein Singsang, der da zu ihr durch die Tür drang. "...wie charmant du doch immer bist. Aber ich habe nicht so viel Zeit, als hör auf die Unwillige zu spielen." Und kurz darauf war es vollkommen still. War er gegangen? Aber dann konnte man hören, wie Schubladen aufgezogen worden oder Schränke geöffnet, auch hatte Nolan einen Blick auf ihren Laptop geworfen. Tolles Tagebuch; aber was sollte er dazu sagen? Die wirren Gedanken der C. aus I.
Und dann drang es doch unter der Tür durch. Nein, nicht durch das Schlüsselloch, der Sand drang in einem ganzen Stoß unter der Tür durch und erschütterte jene bedrohlich in den Angeln. Es dauerte nicht lange und der Sandhaufen formatierte sich. Anfangs schlängelten sich nur ein paar Sandlinien um ihr Bein, die plötzlich mit einem heftigen Ruck zogen und sie von den Beinen holten, so dass sie etwas unsanft auf die Kacheln fiel. Wollte sie etwa wieder am Sand ersticken? Noch einmal wirbelte er auf, bis sich Nolans Gestalt wieder herausformte und plötzlich über ihr war.
Cait schaute mit wässrigen Augen zu ihm hoch. Natürlich hatte sie es, sie wusste nicht einmal wieso, aber er würde es nicht bekommen.
"Warum ich?"
Wieder diese Frage. Aber sie war gut. Was hatte sie getan? Sie hatte ja noch nicht einmal Kontakt mit Genethics gehabt, oder sonst wem. Wieso ausgerechnet sie.
Weil du schwach bissst...naiv und leicht zzzu kontrollieren...darum! Ich habe ihn schon einmal besssiegt....lasssss ihn unsss noch einmal besssiegen...töten!
So ganz unrecht hatte SIE nicht. Aber nicht recht genug, um der falschen Schlange nachzugeben.
Sie war nicht schwach nd das verdammte Training nicht umsonst! Unter gehörigen Shcmerzen im Arm, dort wo noch die Blessuren des letzten Angriffs von Ford schimmerten, stützte sie sich ab und fegte mit einer fließenden Bewegung ihrer Capoeaira-Trainingseinheit, mit beiden Füßen gegen seine.