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Dieses Thema hat 28 Antworten
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 Institut-Area
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Ragnar Kohonnen Offline

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Beiträge: 161

20.05.2006 18:41
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
Eine weiße Gestalt stapfte durch den Schnee. Irgendwie sah sie ein bisschen verloren aus - der junge Mann mit seinen Flügeln machte einen traurigen Eindruck. Die weißen Schwingen ruhten auf seinem Rücken, während er seinen Weg fortsetzte.
Ragnar hob den Kopf und sah nochmal nach hinten, und hekte irgendwie die leise Hoffnung, das seine Geschwister doch noch da waren. Aber das waren sie nicht. Er würde sie für eine ziemlich lange Zeit nicht mehr sehen, dessen war er sich bewusst. Wohin sie gegangen waren, wusste er nicht - unendlich gerne wäre er ihnen gefolgt. Und so senkte sich der Kopf wieder.

Einige Zeit später bemerkte er leichte Veränderungen im Schnee vor sich und als er sich erneut umsah, bemerkte er ein schweres Eisentor. Das musste es sein. Der junge Schwede atmete tief durch und sah durch die Eisengitter. Niemand zu sehen, auch wenn Stimmen zu ihm drangen. Im Garten mussten wohl ein paar ... Leute sein. Er suchte nach einer Art Klingel, um auf sich aufmerksam zu machen, und drückte dabei den Brief in seiner Hand etwas zusammen. Als er die Klingel schließlich entdeckte, legte er kurz seine weiße Tasche ab, um sie zu betätigen. Der Umschlag schien ihm fast schon heilig zu sein - der Inhalt war von seiner Schwester geschrieben worden.
Und so wartete er schließlich, während die Engelsflügel sich ausbreiteten, um einige Spannungen zu lösen.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

20.05.2006 18:54
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
Eleanora war fertig mit allem, was sie sich vorgenommen hatte.
Nun wollte sie nach Hause fahren und den Rest des Tages den Schnee außen vor lassen.

Die Tür schwang auf und sie zuckte ein wenig erschrocken zusammen, als da plötzlich jemand stand. Sie war so in Gedanken versunken, dass sie auf nichts anderes geachtet hatte.

Besuch? nein... wohl eher nicht.

"Guten Tag, kann ich ihnen helfen?"

Sie betrachtete ihn und das schneeweiß der Flügel erstaunte sie, ebenso wie die hochaufgerichtete Gestalt. Obwohl er nicht erfreut schien, hier zu sein.

Ele hatte ihren Schrecken shcon überwunden und öffnete die Tür nun ganz.

"Aber kommen sie doch erstmal herein, ich glaube sie wollen zu uns." meinte sie lächelnd.

Ragnar Kohonnen Offline

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Beiträge: 161

20.05.2006 19:01
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
Er wollte gerade eine ungeduldige Runde im Kreis drehen, als die Tür aufging. Er zuckte zusammen und musterte die Frau. Soviel konnte er erkennen, eine Frau. Seine weißen Augen strengten sich nochmal an, dann erkannte er einige Einzelheiten. Sie hatte grüne Augen - oder braune, da war er sich nie so sicher.

"Ha ... hallo."

Guter Anfang, Ragnar. Etwas zu spät ging ihm auf, dass er nicht Englisch, sondern Schwedisch gesprochen hatte. Er schüttelte den Kopf und trat auf die Frau zu, klappte seine Flügel zusammen und streckte ihr die eisige Hand entgegen. Dann versuchte er es nochmal.

"Hallo."

Und dieses Mal sogar auf der richtigen Sprache. Er musste wohl einen etwas merkwürdigen Eindruck machen, wie er dort im weißen T-Shirt, dünner Hose und weißen Turnschuhen stand und er noch kälter war als seine Umgebung.

Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

20.05.2006 19:04
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
Der große Mann, von sagenhafter sportlicher und trainierter Statur, straffte die Haltung ein wenig und die eisblauen Augen lagen ruhig auf dem Jungen. Nur minimal, kaum bemerkbar, hob sich eine schmale schwarze Braue, eine Musterung die kaum bemerkt wurde. Interessante Mutation, Flügel, Schwingen, selten aber auch schon gesehen.

Langsam glitt der Rauch über die blassen schmalen Lippen, er war fast versucht kurz zuhusten, aber warum sollte er? Man raucht schon seit Ewigkeiten und galant wurde die Kippe weggeschnippt. Dann bewegte sich der Mann im schwarzen Mantel auf die Person zu, bis eine Zweite kam. Ohje, Versammlungen, wie er das liebte. Kannte er das Gesetz der Höflichkeit, in diesem Moment wahrscheinlich nicht, oder er erachtete es als nicht notwendig.

"Guten Abend die Herrschaften. Ach und Miss, bitte bringen sie das dem 'Chef' des 'Hauses'. Danke."

Aus der Manteltasche zog er einen Brief, eine Bitte und eine Bewerbung gleichzeitig, ein ruhiges charismatisches und charmates Lächeln auf seinen jungen Zügen, dennoch erlag er einer gewissen Kälte und Distanz, lag es am Schnee? Der Junge wurde mit einem sanften Blick nochmal gemustert, ein aufbauender Gesichtsausdruck kam zum Vorschein. 'Hey Kleiner, keine Angst, keine Sorge, die meisten sind okay.' Dachte er schmunzelnd und richtete mit geometrischer Genauigkeit den Kragen des Mantels. 'Süßer Versuch, du bekommst noch Mut, das brauch Zeit und Geduld.'

Ragnar Kohonnen Offline

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Beiträge: 161

20.05.2006 19:14
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
Etwas spät bemerkte er das Hinzukommen einer weiteren Person. Doch dieses Mal zuckte er nicht zusammen, und er verzog auch keine Miene. Seine vollständig weißen Augen ruhten einen Moment lang auf dem Mann, der wohl hart an seiner Figur gearbeitet hatte, dann sah er wieder zu Eleonora, in der Hoffnung, sie würde etwas sagen. Was sie nicht tat. Und so wartete er ab, bis der Mann zu Ende gesprochen hatte. Dann sah er ihn etwas seltsam an, als würde er sich Sorgen um ihn machen - was Ragnar dazu bewegte, den Kopf abzuwenden. Das letzte, was er wollte, war Mitleid. Er war hier, weil seine Geschwister ihn mit Mühe und Not hierhin gebracht hatten, nicht, weil er wollte. Lieber wäre er jetzt irgendwo im Wald, da, wo es weiß war und kalt ... wie in dieser Gegend der Sommer aussehen würde? Hoffentlich nicht allzu lange.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

20.05.2006 19:20
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
"Nun, zur allgmeinen Kenntnis, ich bin Eleanora Fraser und hier die Schulsekretärin. Willkommen in Inverness und in unserem Institut.

Bitte, kommen sie doch erstmal herein in die Halle. Da redet es sich besser und sie können mir sagen, was sie hier möchten." Und im Ernstfall konnte sie schreien und es würde jemand da sein.

Sie trat zurück,lächelte und hielt die Tür offen für Mr Charmebolzen und den Engel. Obwohl sie sofort wußte, dass es Müll war, was sie da gedacht hatte, konnte sie nicht anders. Schneeweiß und kalt, ja so hatte sie sich immer einen Engel vorgestellt als sie klein war.



Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

20.05.2006 19:25
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
Der Impuls, das der Mundwinkel zuckt, wurde unterdrückt und das Antlitz glitt wieder in eine aristokratische Ruhe. Der Blick wandert auf und ab, die Frau wurde ruhig gemustert.

'Moment mal, seh ich so aus, als würde ich reden wollen, oder viel reden wollen? Gemütliche Einrichtung, gemütliche Atmosphäre hin oder her. Mein Anliegen ist klar und deutlich ausgedrückt, da gibt es keine Diskussion. Ereignisse zeichen einen, ich bemerke es immer wieder. Gute Minie zum bösen Spiel, nicht?'

Kurz blinzelt er, als er die beiden ruhig anschaut und eher eine sachte Handgeste machte die soviel bedeutete wie : Frauen und Kinder zuerst.

Ragnar Kohonnen Offline

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Beiträge: 161

20.05.2006 19:32
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
Auch Ragnar unterdrückte eine Regung seines Gesichts - und zwar das Hochziehen der Augenbrauen. Himmel, sprach sie schnell ... zum Glück hatte er halbwegs verstanden, was sie gesagt hatte. Und da er hier in Schottland - oder war es Irland - war, sollte er sich besser daran gewöhnen. Er betrat die Eingangshalle und sah sich um. Das einzige, was er im ersten Moment sagen konnte, war, dass die Wände sehr sauber gestrichen waren. Der Rest zeichnete sich erst nach einigen Sekunden ab. Es war offensichtlich gemütlich eingerichtet.

"Institut ... ist diese Einrichtung eine Schule?" sprach er, mit hartem Akzent in der Sprache.

Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

20.05.2006 19:37
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
Er zog erst den Gurt des Rucksackes zurecht, den er auf den Rücken hatte, erinnerte irgendwie an die Marine, nur ein wenig. Er ließ den jungen Knaben vor, ebenfalls die Frau und betrat als Letzter dann das neue Heiligtum. Die Eisgletscher wirkten ein wenig interessiert, er kannte mittlerweile zwei Einrichtungen, es war immer wieder faszinierend, was sich Neues ergibt. Er ließ den Jungen reden, er sollte reden, er machte keinen glücklichen zufriedenen Ausdruck, er war jung - vielleicht?!

Innerlich nickte Deon zu sich selbst - ja es könnte durchaus sein, dass... nein es könnte nicht durchaus sein, sondern es ist so. Das erkennt man an der Körperhaltung, an der Mimik, an dem Akzent (was nicht zwingend aussagekräftig ist) und an der Frage, die er aussprach. Deon verschränkte die Arme vor der harten Brust und schnaubte nur leicht die Luft durch die bebenden Nasenflügel aus.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

20.05.2006 19:49
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
Sie schaute zu dem Engel, der da so an ihr vorbei ging und nun merkte sie auch den ausländischen Akzent und zwang sich sofort, langsamer zu sprechen. Ebenso wie sie es bei Liel z.Bsp. tat.
"Ja, wir sind eine Schule für besonders Kinder und Jugendliche mit besonderen Gaben. Wir unterhalten uns gleich."
Mehr sagte sie erstmal nicht, da ja der andere, Mr Charmebolzen.

Jetzt wurde sie vorsichtig.
"für sie, Mr..., tut es mir leid und sie haben wahrscheinlich den Weg hier raus umsonst gemacht. Ich weiß nicht, ob ich den Schulleiter finde, da heute am Samstag kein Unterricht ist. Aber ich werde den Brief auf seinen Schreibtisch legen. Oder hatten sie sich angemeldet, Mr.... ,"fast hätte sie gesagt Mr Namenlos.
Sie würde den Teufel tun und Scott mit diesem Angeber belästigen. Das hatte sicher auch Zeit bis Montag. ihr Chef sollte erstmal wieder bischen zur Ruhe kommen. es sei denn, er hatte einen Termin, was sie sich aber nicht vorstellen konnte, dass wäre dann sicher auf ihrem Tisch gelandet.


Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

20.05.2006 19:58
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
Innerlich schnalzte er sacht mit der Zunge, die Mundwinkel hoben sich sehr langsam, ein kühles abschätzendes Schmunzeln glitt auf seine Lippen. Irgendwie war sie ja fast süß, noch so jung und unwissend, aber was solls, irgendwann lernt jeder dazu. Obwohl, sie macht ja nur ihren Job.

"Mein Name ist Kenneth, Miss Fraser. Und was den Weg angeht, dass sollte nicht ihre Sorge sein, ich habe ihn nicht umsonst gemacht. Sehe ich so aus, als wüsste ich nicht, was ich will?"

Eigentlich ein guter Moment die Kleine in den Schlaf zu versetzen, damit sie sich nicht so aufbäumt, ihr Job in allen Ehren, aber mit mir ist auch nicht zu scherzen, da werde ich richtig - zornig.

"In diesem Brief steht eine Bewerbung, eine Bewerbung für den Posten des Blockwarts, ich habe mich durchaus erkundigt. Zumal - wäre es nicht unsinnig mich wieder nach Seattle zuschicken, von da wo ich herkomme und Draußen herrscht ein Schneesturm. Ich kann ihnen versichern, Miss Fraser, dass ich keine bösen Absichten gegen diese Schule hege, geschweige denn gegen andere Persönlichkeiten."

Er räuspert sich einen Moment, immer diese Rechtfertigungen.

Ragnar Kohonnen Offline

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Beiträge: 161

20.05.2006 20:04
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
Ragnar stellte sich etwas abseits hin und verschränkte die gewaltigen Flügel vor seinem Körper. Sie sollten wenigstens etwas der Kälte reflektieren, die er abstrahlte. Eine Schule war das hier also, interessant ... und das, wo er noch nie eine besucht hatte. Für ihn hatte der Unterricht immer Zuhause stattgefunden. Naja ... dieser Mann schien zwar einen netten Tonfall, doch die falsche Wortwahl gewählt zu haben. Es schien ihm recht bissig.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

20.05.2006 20:12
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
"Das sagen sie alle und letztendlich kommen die wahren Absichten erst zum Vorschein, wenn es zu spät ist. Sie wissen, was das für eine Schule ist und woher haben sie die Informationen?"

Sie hatte sich in ihre Felljacke gemummelt und das kleine Pelzkäppchen saß frech auf den Locken. Die Beine steckten in Jeans und kniehohen Stiefeln und trotzdem war ihr irgendwie kalt.

Nun sollte er mal Farbe bekennen. Und bitte ehrlich, dann würde sie sofort eine andere Tonart anschlagen. Aber solange er nicht ehrlich war, würde sie biestig bleiben. Ihre Kids hatten genug durchgemacht.

Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

20.05.2006 20:18
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
Nun gab er ein wenig nach, seufzte sehr leise auf, hob dafür aber den Blick und präsentierte das markante Gesicht und die markanten Gesichtskonturen, als der Blick sich auf die Frau legte, aber ruhig, nicht gereizt, nicht sauer oder zornig, sondern ein Ruhepol in Persona.

"Bin ich Alle? Oder ich formuliere es mal so : Miss Fraser, ihr Misstrauen kann ich durchaus verstehen, aber stecken sie mich nicht klischeehaft in eine Schublade, das seh ich als Diskriminierung an. Ich bin selbst in solch einer Einrichtung aufgewachsen, wurde unterrichtet und haben später selbst an einer Schule in Seattle unterrichtet. Ich besitze padagogische Eigenschaften und ich besitze keinen bösen Willen, bzw. böswilliges Handeln und Denken, besonders nicht gegenüber den Mutanten, geschweige denn den Menschen."

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

20.05.2006 20:26
[17.12.] Vor dem Tor Antworten
"Nun Mr Kenneth, ich habe zuviel gehört und auch gesehen, als das ich vertrauensseelig auf jeden zustolpere, der hier auftaucht und von guten Absichten spricht. Kommen wir zur letzten Frage, und sie können sich gern beschweren, sobald sie zum Schulleiter vorgedrungen sind, sind sie ein Mutant?"

Sie verschränkte die Arme und blickte ihn aufmerksam an, die grünen Augen einfach nur wachsam.

"Verstehen sie mich bitte nicht falsch, ich möchte sie nciht beleidigen und im Ernstfall kann ich ihnen nichts entgegen setzen. Aber ich werde für meine Kids hier alles tun um sie zu schützen."

es klang sicher ein wenig witzig aus dem Mund einer jungen Frau aber es war ihr vollster Ernst.

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