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Dieses Thema hat 28 Antworten
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Seiten 1 | 2
Nolan Ford Offline

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Beiträge: 81

21.05.2006 23:54
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Irgendwann blieb er stehen... seine Hand blieb zitternd an der Wand lehnen und sein Blickfeld trübte sich zunehmend ein. Er sah Raguel nur noch verschwommen, während er dem anderen schwankend nachsah. Schließlich schüttelte er den Kopf... er konnte Raguel nicht mehr folgen. Für ihn war der Weg hiermit zu Ende.

Sein Blick fiel noch einmal auf Dinand und vielleicht war es eine stumme Absprache, aber er ließ Raguel mit dem anderen gehen. Er verschloss die Augen vor dem blutverkrusteten schwarzen Haar des Sängers und sank auf die Knie. Der Schweiß brach ihm auf die Stirn und er wollte jetzt eigentlich nur noch eines.

Schlafen.

Raguel Offline

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Beiträge: 263

22.05.2006 00:03
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Es gab einfach Dinge, die jeder Mensch mit sich selber ausmachen musste. Zu diesen Dingen gehoerte auch die Entscheidung, wann man aufgeben wollte, sich selbst aufgeben wollte und wann man weiter kaempfte.

Und dann gab es manchmal die Leute, die einfach die Entscheidungen anderer nicht einsehen konnten und wollten. Nolan muesste noch immer nicht denken, dass Raguel es aus Mitgefuehl tat (er wuerde es zumindest abstreiten). Es war einfach gesunder Menschenverstand, X-odus Zugehoerigkeit, seine guter Katholik-Seite. Er hatte so viele Ausreden dafuer, dass er Nolan nicht dort liegen und verrecken lassen wuerde.

Obwohl Nolans Schritte hinter ihm verstummt waren und das Atmen des anderen so schwer und laut geworden war, dass ihm augenblicklich klar wurde, dass der andere auf dem besten Weg war eine Schwelle zu uebertreten, blieb er nicht stehen. Wuerde er es jetzt tun, wuerde er sich Dinand sicher nicht noch einmal als Last aufbuerden, denn so leicht war der gute Mann nun auch nicht gerade. Und einen Toten mit sich rumzuschleppen wuerde auch nicht zu seinem liebsten Hobby werden.

"Dorian? Jean?" Wobei er sich nicht sicher war, ob Dorian ueberhaupt noch in den Subs war. Und Jean? Sie war vermutlich bei Scott. Trotzdem gab er den Versuch nicht auf. "Caitlynn!" Es war so schnell ausgerufen, wie der Gedanke ihn ereilt hatte. Nicht, dass er von Caits Aufenthalt hier unten gewusst hatte - der Comlink hatte es ihm mehr oder minder verraten.
"CAIT!" Diesmal war der Ruf keiner von Erkenntnis, sondern herrischer. Verdammt, sie sollte sich einfach beeilen - leiden konnte sie spaeter wieder.

Er selbst hielt nicht inne, sondern setzte seinen Weg stur fort und war kurz darauf schon von der naechsten Biegung des Ganges verschluckt worden.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

22.05.2006 00:13
The green mile? [18.12. nachts] Antworten

Es war mitten in der Nacht und Caits Schlaf wurde vom dumpfen Pochen in ihrem Kopf begleitet.
Sie hatte Scale mit dem X-Odusanzug zusammen abgelegt und sich auf eine weitere Nacht in der umfunktionierten 'Arrestzelle' namens Sublevel eingestellt.

Und dann der Ruf...mehrere Namen. Jean?
Wieviel Uhr war es?
Dann ihr Name...Es war einer der Brüder, der da rief. Ihr unten in den Subs?Dann nochmal Cait
Hatte logan es dem team erzählt? Aber warum sollte er jetzt hier runter kommen....

Die Müdigkeit war weggeblasen, die Kopfschmerzen nicht.
Cait fand keine zeit mehr in den wärmenden Anzug zu schlüpfen und trat barfuß im dunkelgrünen Seidenschlafanzug...(Gott war es hier draußen kalt) auf den Gang.

"Waschn los...?" murmelte sie, den Gang runterblickend und zwar zunächst Mal in die falsche Richtung.
Nachdem sie sich umgedreht hatte erkannte sie Raguel der gerade aus dem Blickwinkel glitt, einen ihr fremden mann über den Schultern. Ein Verletzter?
Und dahinter ...kniete? Doktor Ford. Zwei Verletzte?

"Was...was ist denn hier los? Sind die beiden verletzt...?" Sie wusste gar nicht, ob sie nun Nolan aufhelfen, oder Raguel hinterher eilen sollte.

Raguel Offline

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Beiträge: 263

22.05.2006 00:29
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Nun, liebe Cait, dein Patient verreckt gerade an eine Ueberdosis Paracetamol. Wie brachte man sowas schonend bei? Genau: Gar nicht.

~Cait, bleib bei Nolan. Er hat Medikamente geschluckt, Paracetamol. Kannst du ihm helfen?~
Mit einiger Verzoegerung erst, erreichte sie ein Nachsatz: ~Ich versuche Dorian oder Jean zu finden.~ Jedenfalls so weit er das nun versuchen konnte. Er machte sich nicht all zu viel Hoffnung einen der beiden ueber Comlink erreichen zu koennen. Dorian hatte schliesslich nicht einmal einen. Und Jean hatte sich mit ihrer Telepathie, so weit er wusste, noch nicht in das System einlinken koennen.

~Ich kuemmere mich um Dinand.~ Cait wuerde den Witz an der Sache wohl noch nicht verstehen koennen; Dinand war gestorben. Viel zu kuemmern gab es in dem Fall nicht mehr.
Vielleicht wollte er ihn ja Rat zu Fuessen werfen und eine Erklaerung einfordern? In Ausnahmessituationen, wie dieser, konnte auch der ruhigste O'Reilly sehr radikal werden.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

22.05.2006 00:50
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Mit geweiteten Augen sah sie zurück zu Nolan.
Mittlerweile war es weniger verwirrend, dass die Stimme die da sprach nicht mehr in gestalt zu sehen war. Man gewöhnte sich an den Chip-Sprachverkehr.

~Ich...versuchs...~

Ganz großes Kino, Cait. und wie?
Gut, sie kannte ihn nicht sonderlich gut...ein paar getauschte Worte in Esszimmer, oder in der Teeküche.
Auch war sie keine Krankenschwester mehr...oder hatte den hypokratischen Eid abgelegt, aber sie musste etwas tun.

Paracetamol...wie einfallsreich und sie bekam Anschiss, wenn sie mal ein paar Schlaftabletten sibitzte.
Hallo? da stirbt gleich jemand.

Erste Hilfe bei Überdosis?
Magen auspumpen...und zwar mit allem, was drin ist...oder einfach alles rauskotzen was geht.

Der Mann war weggetreten. Flimmerte vielleicht schon?

Sie griff unter Fords Achselhöhlen, verschränkte die Arme vor seinem Körper und schleifte ihn mühsam durch den Gang...während sie versuchte Nolan einige Meter weit in die krankenstation der Subs zu schleppen, wurden ihre Kopfschmerzen schlimmer.
Hey, Nolan...hast du Paracetamol übrig?

Puls war da...Atmung flach und septisch war der Mann auch noch nicht.

Hilf ihm!
Nerv nicht Raguel...bin dabei!
Hilf ihm!!! Oder lasssss mich dasss machen...
Das war nicht Raguel? Das war sie!
Wozu bissst du sonssst nutze...los jetzt.

Die Verwandlung selbst dauerte nur wenige Sekunden. Schade um den Schlafanzug. Rasch schlüpfte sie in einen Arztkittel. die Kälte war unerträglich und die Kopfschmerzen machten es nicht...Jammer nicht rum. Hilf ihm! Pump diese verdammten Tabletten aus ihm raus!
Warum lag ihrem alter Ego so viel daran, dass sie hier Leben rettete?
Mit der kraft ihrer anderen Gestalt schaffte sie es den fast leblosen Körper auf eine Bahre zu heben.

Cait suchte sich die Gerätschaften zusammen...Intubiert hatte sie schoneinmal... Magensonde und Schlauch einführen war etwas anderes....
Das würde sie nie schaffen.

Ford musste wach bleiben!
"Hey...Mr. Ford. Nolan, hören sie mich? Sie müssen wach bleiben"
Sie bereitete mit gelernten Handgriffen die Gerätschaften vor.
und dann?
Hilfe...

"Wozu bist du eigentlich gut, Caitlynn?"
Cait drehte sich um. Konnte diese nacht schlimmer werden? Da stand sie...oder besser gesagt eine Einbildung von ihr selbst, in menschlicher Gestalt. Ihr anderes Ich? Scale?
Klar sie belegte ja gerade die Echsengestalt.
Jetzt nicht ohnmächtig werden.

"Du wirst diesem Mann das Leben retten! Jetzt...oder ich mach dir deins zur Hölle! kapiert?"
Das war nicht fair. Nolan starb hier langsam an Überdosis und sie musste mit ihren Wahrnehmungsstörungen diskutieren.

Scale griff zum Telefon und warf es Caitlynn zum die es unbeholfen auffing. wie konnte sie gleichzeitig werfen udn fangen? Wahrscheinlich spielte sich das alles in ihrem kopf ab. Ein Traum...wieder einmal.
Ganz sicher!

"Wähl schon! Haywards Nummer! Verdammt! oder ich zeig dir, dass das hier kein Traum ist." drohte Scale und beugte sich über Nolan

Wie in Trance wählte sie Dorian an...."Dorian...?" was sagte sie eigentlich genau..."Subs..Mr. Nolan. ...tabletten..Hilfe..schnell?"
sie wusste es nicht mehr nachdem sie aufgelegt hatte.

Dann starrten sich Cait und Scale ...Echse und Frau gegenüberstehend eine kleine Ewigkeit an.
Nolan zwischen ihnen auf der Bahre.

Dorian Hayward Offline

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Beiträge: 162

22.05.2006 13:35
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Hm?
Dorian war noch halb im Schlaf und er verstand eigentlich nur Bahnhof. Aber letztlich hatte er sich doch recht schnell aufgerappelt und eilte in die Subs. Das lag eigentlich nur an einem Wort, das sie gesagt hatte: Nolan. Was war jetzt schon wieder passiert? Es war mehr als Vertrauen, dass man ihm einen Code zu den Subleveln gegeben hatte, aber Dorian wollte sich dieses Vertrauens auch würdig erweisen, so dass er mehr als vorsichtig war, bevor er in diese Speedröhren stieg. Unten angekommen steuerte er sofort die Krankenstation an, da Caitlynn irgendetwas von Tabletten gefaselt hatte. Es dauerte auch nicht lange und er sah sie an einer der Liegen stehen und die die Luft starren.

„Cait…“ Es war einfach kürzer als Miss Lydecker und ein Blick auf Nolan sagte ihm, dass der es nicht mehr lange machte. Er wollte jetzt kurze und präzise Aussagen! Man sollte nicht glauben, dass Dorian solche Kräfte besaß, aber er zog Nolan mit einem einzigen Ruck weiter nach oben und packte sein Kinn. Dass er dabei etwas rabiat war, war nur darauf zurück zu führen, dass er Nolan schon sehr lange kannte. Dessen Iris verriet ihm schon einiges, auch wenn Nolan überall blutverschmiert und eine äußerliche Wunde noch nicht auszuschließen war. Tabletten… das hatte sie also gemeint.

„Was, wie viel und wann?“, knurrte er Nolan an. „Du weißt ganz genau, was ich wissen will, also rede.“

Da er wusste, dass Nolan noch nie kooperativ gewesen war, was seine eigenen Krankheiten anbelangte, verwarf er die Variante des Erbrechens und ging gleich dazu über, ihm den Magen auszupumpen. Wehe Nolan, wenn er sich dagegen wehrte. Dieses Schäumen in seinen Augen hatte nichts Gutes zu bedeuten. Mit einem weitern Ruck hatte er Nolan auf die Seite gedreht. Erst jetzt bemerkte er die blutverschmierten Schwingen und einen Moment starrte er ungläubig darauf. Wie war denn das passiert? Was ging hier überhaupt vor??

Nolan Ford Offline

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Beiträge: 81

22.05.2006 13:37
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Ganz toll.
Auch noch Dorian.
Er war wirklich der Letzte, den er jetzt sehen wollte.
Er wollte gar nichts mehr sehen.

Und Dorian war genauso penetrant wie Raguel. Sogar noch schlimmer, denn er kannte ihn viel zu gut. Ja, im ersten Moment wehrte er sich gegen jeden Versuch, ihm einen Schlauch in den Rachen zu schieben, auch wenn er damit nicht mehr sonderlich erfolgreich war. Letztlich gab er es einfach auf und begnügte sich mit seinem müden Zynismus. Er glaubte es zwar nicht, aber vielleicht konnte er den anderen so weit reizen, dass er ihn hier in Ruhe sterben ließ.

„Wie rabiat, Dorian. Gefällt das Raguel? Dann konnte ich dir ja doch noch was beibringen.“

Er zögerte es so lange wie möglich hinaus, aber irgendwann wurde Dorians Blick so kühl, dass er grinsen musste. „Paracetamol, 5000. Vor einer halben oder einer Stunde. Und jetzt lass mich in Ruhe, Fischgesicht.“ Er würde schon ganz von allein kotzen, denn dieser Schlauch war ja so was von widerlich. Nolan verfluchte Raguel. Jetzt musste er sich von DORIAN den Magen auspumpen lassen. Während er auf der Seite lag, ließ er den Blick schweifen, bis er auf Caitlynn haften blieb. Er bewegte den Kopf nicht, aber sein Blick war direkt auf sie gerichtet und ein fahles Schmunzeln zuckte um seine Mundwinkel. Wollte sie ihm jetzt noch beim Kotzen zusehen? Warum konnten ihn nicht einfach alle in Ruhe lassen?

Dorian Hayward Offline

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Beiträge: 162

22.05.2006 13:51
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Paracetamol.

Dorian seufzte. Natürlich wusste er, dass Nolan ihn provozieren wollte. Aber damit würde er keinen Erfolg haben. Noch einmal wandte er sich an Cait und meinte: „Infundiere ihm bitte 150 mg/kg Fluimucil Acetylcystein in 200 ml 5%iger Glucose mit Elektrolytzusatz als Initialdosis.“ Leberschäden waren schließlich nicht auszuschließen, obwohl die Dosis noch nicht allzu lange zurück lag. Dennoch machte Nolan einen erbärmlichen Eindruck auf ihn. Was war nur passiert? Und woher kamen diese Schwingen? Er berührte eine der blutigen Federn und auch wenn Nolan im Sprechen eingeschränkt war, fragte er: „Wessen Blut ist das, Nolan?“

Das Seltsame daran war, dass er diese Art von Schwingen kannte. Er hatte sie schon einmal gesehen. Die Federn waren sehr widerstandsfähig, aber gleichzeitig auch sehr empfindlich. Wahrscheinlich hatte es schon Auswirkungen, wenn er sie nur berührte. Die Reizwirkung der Federn war um einiges höher als die der Haut. Sein Blick wanderte wieder in Nolans Gesicht, ehe er bemerkte, dass dieser Cait ansah.

„Das wird schon wieder, Nolan.“

Aber das sagte man ja immer, wenn man nicht wusste, was man sonst sagen sollte. Allerdings war er sich sicher, dass der andere die Vergiftung überleben würde. Noch einmal prüfte er nach, ob alles in Ordnung war. Nolan war immerhin bei Bewusstsein, das war ein gutes Zeichen, auch wenn er wohl einen Schock hatte. Die Frage war, ob von den Medikamenten oder etwas anderem…

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

22.05.2006 14:01
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Cait hatte begonnen die Wunden, die ihm zugefügt waren zu versorgen, mehr ein Reflex, als eine sinnvolle Tätigkeit, während Scale noch immer über Nolan gebeugt war und ihn betrachtete.

Die Schwingen fand Cait nicht besonders auffällig. Er war Mutant. Schwingen gabs wie Sand am Meer und woher sollte Cait wissen, welche Mutationen Nolan besaß und welche nicht?

Dann kam Doc Hayward herein und Scale wich ihm aus. Wozu?
Er konnte sich auch durch sie durch bewegen. Alleine Cait konnte die Frau, die wie Cait aussah warnehmen.

Gerne hätte sie sich zurückverwandelt, aber der Stress war zu groß, als dass sie sich darauf jetzt hätte konzentrieren können.
Sie asstitierte Dorian so gut sie konnte, ohne im Weg herumzustehen, als Nolan das Sprechen...naja..Krächzen wieder begann.

"Wieso wollte er sssssich umbringen?" Wen fragte sie das? Das klang bescheuert, einfach so in den Raum gefragt.

Finde du essss heraus! Scale hatte sich an eine Wand gelehnt und betrachtete die Prozedur. Auch sie beschäftigte die Frage, vielleicht sogar mehr als Cait.
Heute morgen noch hatte sie ein sehr fruchtbares Gespräch mit Nolan und eine Chance nicht alleine kämpfen zu müssen und nun? Flüchtete dieser Idiot, dieser Schlappschwanz in den Suezid?
Kein Wunder, dass Lewis an seinen Fähigkeiten zweifelte.
Aber das alles konnte Scale egal sein.
Sie war sich sicher, diesmal die richtige Seite gewählt zu haben.
Nur das diese Seite gerade abdriftete.

Mach was! Steh nicht rum! Hilf diesem Hayward!

Langsam nervte ihr anderes Ich entschieden zuviel!
"Lassss mich in Ruhe, kay! Ich tu was ich kann..."
Die lebensgroße Echse brüllte die Wand an.
Ein verstörter Blick zu Dorian...
"Ich...ich meine...was ...gibt es etwas was ich tun kann?"
Sie hielt die Druckverbände hoch... "Die Wunden verssssorgen? Während ssssie den Magen entleeren?"

Nolan Ford Offline

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24.05.2006 16:29
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Schwingen gab es wie Sand am Meer... ja, welch sprühender Wortwitz! Auch wenn Schwingen und Sand nicht so ganz zueinander passen wollten. Er sah Scale genauso wenig, aber er fragte sich, ob Cait ihn noch kannte. Wohl nicht; Scale hatte saubere Arbeit geleistet... jedenfalls in dieser Hinsicht. Vielleicht konnte er Dinands Tod einfach wegleugnen, wenn er nicht mehr daran dachte? Es war so leicht, einfach weiter zu machen und so zu tun, als wären die letzten Stunden gar nicht passiert.

Cait würde jedenfalls bemerken, dass Nolan keinerlei Wunden hatte und das Blut gar nicht von ihm war. Einzig der Rücken trug leichte Wunden an der Stelle, wo die Schwingen hervorgebrochen waren. Allerdings war dort kein Blut mehr zu finden, die Stellen sahen lediglich frisch vernarbt aus. Unwillkürlich erzitterten die Federn leicht, als Dorian darüber strich und Nolan knurrte ihm lediglich ein "Lass das" entgegen. Nein, Dinand war nicht tot, er würde bestimmt gleich aufwachen und das alles stellte sich als ein Irrtum heraus...

Wessen Blut ist das, Nolan?

Er schwieg und starrte am anderen vorbei, bis Cait mit ihrer Frage ankam und Nolan innerlich mit den Augen rollte. Er fragte sich, ob er auch immer über seine Patienten sprach, wenn sie mit im Raum waren. Die Antwort war seltsamerweise Ja. Aber die Lösung war auch schnell gefunden: Zumeist waren diese Männer dem Tod näher als dem Leben gewesen. Und wo stand er?

"Ich wollte mich nicht umbringen", nuschelte er. Nein, denn Rat hatte ihn umgebracht. Aber allmählich erwachte dort ein rachsüchtiges Glühen in den brandyfarbenen Augen. Bleib solange, bis du Dinand gerächt hast... Bevor es jemand sehen konnte, schloss er die Augen. "Na los, Cait... setze mir schon die Lösung. Sei ein braves Mädchen und tu, was Dorian möchte." Nolan streckte den Arm aus, so dass er über der Kante der Krankenliege hing.

Allerdings öffnete er die Augen wieder, als Cait mit sich selbst diskutierte. Anfangs hatte er geglaubt, dass sie es zu Dorian sagte, aber schließlich erkannte er, mit wem sie wirklich sprach. Scale verlor wohl allmählich die Oberhand...hmmm?

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

24.05.2006 17:19
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Cait hatte die Infusion soweit vorbereitet und nahm sich vor Scale für den Rest der Nacht zu ignorieren.
Sue schraubte Injektionsnadel an und begann die Stelle an Nolans Arm zu säubern.
Ein Krankenschwester-das-wird-schon-wieder-Lächeln für Nolan. Ja, sie war ein braves Mädchen. Und verrückt war sie auch nicht.

Dann setzte sie ihm die Infusion, prüfte den Beutel noch einmal und ließ die Flüssigkeit in Nolans Körper laufen.
"Infussssion gesetzt, Doktor." gab sie kurz weiter und schaute auf die angeschlossenen Zustandsmonitore.

Brav, Caity...bist ja doch zu was nütze. Wir wäre es als Belohnung mit ein bisschen Diazepan?
Ignorieren!
Du glaubst doch nicht, dass du nach der Sache jetzt gut schlafen kannst?
"Zustand stabilisiert sich..."
DU GLAUBST DOCH NICHT, DASS ICH DICH SCHLAFEN LASSE!

Cait presste kurz die Augen zusamen, als ob die Andere davon einfach verschwinden würde. Dann wollte sie beginnen, Druckverbände anzulegen und registrierte zu ihrer Bewunderung, dass Nolan keinerlei Verwundung aufwies.

Raguel! Siedend heiß fiel es ihr ein.
"Doc...da ist...noch ein Verletzzzter. Rague O'Reillyl hat ihn weiter den Gang runtergeschleppt....ich glaube der Mann hatte offene Wunden gehabt. Von ihm mussssss das Blut sein."

Dorian Hayward Offline

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24.05.2006 17:46
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
[WER ist SUE?? .........Tschuldigung.. ]

Aha, er wollte sich nicht umbringen. Wie kam das Zeug dann in seinen Magen? Ist da einfach reinspaziert? Kann ja mal passieren, darum sollte man immer mit geschlossenem Mund schlafen... Dorian kniff leicht die Augen zusammen, während er Nolan musterte. Er hatte die Schwingen noch nie bei Nolan gesehen, aber er würde einiges verwetten, dass sie genauso waren wie bei...

"...kannst du sie auch wieder einziehen?" Hörte sich komisch an, war aber so. Medizinisch gesehen unmöglich, aber waren das Mutationen nicht auch noch vor einigen Jahrzehnten gewesen? Ehrlich gesagt war er ziemlich erstaunt über Caits seltsame Anwandlungen. Er blinzelte einen Moment etwas verständnislos, ließ sie dann aber die Infusion setzen, die in den nächsten Stunden immer wieder neu dosiert werden müsste. Er nickte schließlich und nahm Nolan den Schlauch nach dem Prozedere wieder aus dem Rachen. Irgendwie konnte er es selbst nicht begreifen... warum hatte Nolan das gemacht? Wegen den Schwingen? So hatte er ihn gar nicht eingeschätzt - und ehrlich gesagt hatte er ihn auch anders kennen gelernt.

Erst als Cait wieder sprach, fuhr er aus seinen Gedanken auf und hob die Brauen. "Noch ein Verletzter? Warum hat ihn Raguel nicht auch hierher gebracht? Ich werde nachsehen... aber jemand sollte noch hierbleiben."

Nolan Ford Offline

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24.05.2006 17:57
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Aber noch bevor Dorian gehen konnte, packte Nolan ihn am Handgelenk. "Dinand ist tot... er braucht keinen Arzt mehr." Die Eigenerkenntnis daran war noch viel schlimmer als es auszusprechen.

Es dauerte eine ganze Weile, aber dann ließ er ihn wieder los und fuhr fort: "Ich wusste ja, dass ich im Moment nicht ganz zurechnungsfähig bin. Aber dass du es auch nicht bist..." Einziehen, sicher! Er wollte jetzt eigentlich nur noch schlafen und vergessen.

Caitlynn Lydecker Offline

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24.05.2006 18:05
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Natürlich würde sie hier bleiben.
Jedenfalls wollte Cait das gerade erwiedern, aber Nolan kam ihr zuvor.
Ein Toter...

Unwillkürlich musste sie an Carol denken.
Schon wieder war jemand, der mit dem institut zu tun hatte gestorben?
Auch wenn sie den dunkelhaarigen Mann, den Raguel da geschleppt hatte, nicht kannte, sie hatte heute soviel geheult, dass sie doch extrem empfindlich am Wasser gebaut war.

"Wer hat ihn angegriffen...?" fragte sie tonlos, während sie die Miullbinden und Druckverbände weg packte und eine Infusion zum Auswechseln vorbereitete.
"Ich meine...wie...kann jemand hier auf das Gelände und....unssss angereifen?"

Willkommen in der Wirklichkeit, Darling. Superhelden gibt es vielleicht im Kino, aber nicht auf diesem Fleckchen Ende . Es steht schon 2:0 für die...wer immer die sind.

Cait warf einen bösen Blick in die leere Ecke und zischte ihrer Einbildung zu, sagte aber nichts weiter.

Nolan Ford Offline

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Beiträge: 81

24.05.2006 18:19
The green mile? [18.12. nachts] Antworten
Oh bitte...

Konnte Scale dieses erbärmlich schwache Geschöpf aus seinen Augen schaffen?! Er hielt das nicht mehr aus und er wollte auch nicht mehr darüber nachdenken. Er würde sich all diesem Mist hier sobald wie möglich entziehen.

Vendetta.

Das hielt ihn jetzt noch hier. Und zwar ein für alle Mal. Sein vernichtender Blick traf Cait nur einen Moment, dann hatte er wieder die Augen geschlossen. War es angekommen, dass er nicht mit IHR reden würde? Aber dann sagte er doch noch etwas:

"Nicht hier... im Wald, in der Kapelle. Ich glaube, ich habe jemanden schreien hören, nachdem ich fort war." Aber auch das war ihm gleichgültig. Sollten sie doch jemanden losschicken, der sich die Blutlache ansah, solange er letztlich bekam, was er wollte.

Er war sich recht sicher, dass Dorian dennoch versuchen würde, Raguel zu folgen, so dass es ihn nicht verwunderte, dass er dessen Schritte tatsächlich gen Ausgang gehen hören konnte. Es ging ja nicht nur um den hippokratischen Eid...

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