Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
[Dieser Thread steht allen frei, die das Geschehen vom Haus aus beobachten und kommentieren wollen. Der Ausblick auf das gesamte Spielfeld ist gewährt und die Plätze sind kostenlos ]
Marinja hätte gerne mitgemacht, aber mit Schneematsch zu werfen war kein Vergnügen. Also setzt sie sich auf einen der "kostenlosen" Plätze (hoffentlich sind die nicht auch aus Eis), von wo aus sie einen guten Blick auf alles hatte und ließ ihren Kopf wie bei einem Tennis-Match immer hin und her gehen.
die Heiße Schokolade tat gut bei der Kälte und sie war gespannt, wer denn nun gewinnen würde. Die Lehrer sahen ein bischen unterbesetzt aus, aber es war irgendwie ausgleichende Gerechtigkeit gegen über den Kids.
Ele wünschte beiden Teams den Erfolg aber tief im Innersten würde sie die Schüler lieber als Sieger sehen.
"hallo Marinja.." grüßte sie das Mädchen noch, ehe sie sich die Eisanlage mal anschaute.
Er folgte Ele sehr ruhig, er hatte die Arme etwas vor der Brust verschränkt und genoss eher die Ruhe, die er hier hatte. Hier konnte kein Schneeball hinkommen, er hoffte es zu mindestens. Er schaute kurz zu dem Mächen, welches dort stand, löste etwas seine Arme aus seiner Haltung, hob etwas die Hand, lächelte sacht und grüßte so gesehen stumm. Dann wandte er sich zu Ele zu, streckte sich etwas und meinte nicht direkt maulig, aber etwas murrend.
Er schaute sie aufmerksam an, nickte einen Moment sehr kurz, schmunzelte und verschränkte dann etwas die Arme vor der Brust. Der große eingemurmelte Mann wirkte wie immer seelenruhig, sogar wärmer als sonst - gemütlicher, ihm war nicht kalt, dass war schon einmal ein Vorteil für sein Gemüt.
"Ich lass mich einfach überraschen wer gewinnt, aber wenn die Kinder gewinnen, wäre das natürlich toll. Den Sieg haben sie sich durchaus verdient."
"Ja, ich hoffe auch ..." sie brach ab, als ihr Handy klingelte und ging nach einer kurzen Entschuldigung einige Schritte weg um das Gespräch anzunehmen.
Nach ca. 3min klappte sie das Handy leichenblass zusammen und stand einfach nur da, ohne ein Wort und mit einem leeren Blick, der irgendwo in die Ferne ging.
Er kniff sehr sacht die blauen Eisgletscher zusammen, als er ihr hinterher sah, noch mehr wurden die Augen zusammen gekniffen, als sie so aussah, so totenblass, so unnatürlich menschlich. Er regte sich sehr langsam, dennoch für einen Mann ohne Hektik, er konnte diese aristokratische Ruhe einfach nicht ablegen.
"Eleanora, Alles in Ordnung?" Er sprach sie mit dem Vornamen an, vielleicht brachte etwas - sie stand irgendwie unter Schock, irgendetwas ist passiert, nur was? Das Verhalten war nicht normal, kommt auch nicht aus dem Nichts, sondern hat immer einen Grund.
Der Tod ist der letzte Mensch, der letzte Funke im Kosmos, der arbeitslos wird, ich seh das schon kommen. Aber Menschen stürzen sich nicht freudig erregt in den Tod, sie tun so etwas nicht. Nicht jede Sekunde stürzt sich ein Mensch freiwillig in den Tod.... innerliches Seufzen.
Er ging noch einen Schritt auf sie zu, griff sacht mit zwei Fingern ihr Kinn, zwang ihren Blick in seine Augen. Er zwang sie, dass sie ihn anschauen sollte, dann meinte er leise raunend.
"Soll ich Sie fahren? Ich denke sie sollten zu ihrer Familie, gerade jetzt - sie werden sicherlich gebraucht."
"ich... ich .... " als sie seinen Blick fand, kam sie langsam wieder zu sich und gab sich einen Ruck.
"Ja, das wäre wohl besser. Geben sie diesen Zettel bitte Mr Knight. Dem jungen Mann da drüben. Ich hole meine Autoschlüssel. Wir treffen uns am Tor."
Langsam setzten ihre Nerven wieder an zu arbeiten und ihr Gehirn spulte den Automatismus des Lebens ab. Atmen, sich bewegen, denken.
"Ich muss ins Krankenhaus, meine Familie wartet dort auf mich. Danke für ihr Angebot."
Ihr Gesicht schien zu keinem Ausdruck fähig, es war einfach nur erstarrt.
Marinja grüßte Ms. Fraser und den Fremden und hielt sich weiter im Hintergrund. Dem Gespräch hörte sie mehr unfreiwillig mit. Der Mann wollte rauchen, ob er Feuer möchte? OK, er traut sich hier wohl nicht, also schwieg Marinja weiter.
Dann klingelte das Handy. In den 3 Minuten, in denen Ele telefonierte, musterte sie den Mann unverholen. Ele´s leichenblasses Gesicht bemerkte sie gleich, als diese wieder zurück kam. Marinja wusste nicht, was sie sagen sollte und schwieg weiterhin, der Fremde kümmerte sich ja schon um sie, da würde sie selbst nur im Weg rumstehen.
Ruhig ließ er ihr Kinn los, nahm den Zettel dann an sich, nickte leicht und schaute sie aufmerksam an. Sie schien den ersten Schock überwunden zuhaben, nur für den Moment, aber Autofahren würde sie in diesem Zustand sicherlich nicht, das würde einfach nicht gut gehen. Er wendete kurz den Blick zu dem Mädchen, blinzelte einen Moment, er bekam wieder dieses ruhige charismatische Gesicht, welches einfach nur zum Ausdruck brachte : das er die Ruhe in Natura war, das Alles wieder in Ordnung kommen würde, das Leben - musste weiter gehen, so hart und herzlos es vielleicht klingen mag, es war eine Tatsache, eine Wahrheit, ein Lebensbestandteil der Menschheit. Er wackelte leicht mit dme Zettel umher und machte sich dann auf den Weg.
"Wir sehen uns unten beim Tor und wehe sie fahren ohne mich."
Meinte er in einer gewissen Weise streng, ernst, vielleicht auch drohend und mahnend, er schaute noch einmal zu Mädchen, lächelte und wünschte stumm gehaucht noch viel Spaß.