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auf der neuen Plattform und hoffen
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Alles der Reihe nach...
Es war ja schön, dass jeder etwas dazu sagen wollte und konnte, aber in Klugscheißern sollte das Ganze nun auch nicht ausarten. Wahrscheinlich hatte sich Padraig noch immer nicht mit der Philosophie der Schule auseinander gesetzt, oder? Setzen, 6! Nein, X-odus wollte keine Superhelden züchten, denn dann wären sie nichts anderes als eine abgewandelte Form von Genethics. Aber genauso richtig war, dass diese Schule für ihre Art von Team zugleich Tarnung war. Das hieß nicht, dass die Kinder an dieser Schule Marionetten waren, die Schule hatte nur lediglich eine Doppelfunktion. Zum einen war das natürlich die Ausbildung und Erziehung von jungen Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Toleranz, Rücksicht und aktive Teilnahme an einem Leben in einer Gesellschaft; das waren nur einige dieser Schlüsselworte. Natürlich legte man hierbei besonderen Wert auf Schüler, die mit einer Mutation lebten und woanders vielleicht nicht akzeptiert worden waren. Und doch legte die Schule auch Wert darauf, dass Mutanten lernten, mit Menschen ohne derartige Fähigkeiten in Konsens zu treten. Zum anderen war diese Schule aber auch Xaviers Traum und das schienen hier einige zu vergessen... man hatte ihn auch nie danach gefragt, ob er Superheld werden wollte, doch manchmal erforderten besondere Zeiten besondere Menschen und Verantwortung für sich und andere zu tragen gehörte ebenso in diese Schule wie alles bereits Bekannte auch.
"Um es noch einmal klar zu sagen", meinte er schließlich laut. Seine Miene veränderte sich nicht. "Diese Aktion wird nicht morgen übers Knie gebrochen... und Gambit... wird uns begleiten." Sein Blick traf den anderen, aber der durfte sich das auch einfach mal denken. Er hatte deutlich genug gesagt, dass es ihm egal war, was er sonst so trieb, wenn er seinen Arsch da hatte, wenn es sein musste. Sie verstanden sich, oder?
"Auch ich bin für einen nachhaltigeren Eindruck, wenn wir uns dort sehen lassen, aber wie das im Einzelnen aussehen wird, darüber können wir uns in den nächsten Tagen beratschlagen." Er hätte nie gedacht, dass er sofort wieder so tief im 21. Jahrhundert stecken würde und sich über Genethics Gedanken zu machen hatte. Aber er machte sich eine Anmerkung an den Rand (abgesehen davon, dass er sowieso immer alles im Kopf hatte) und sah wieder auf. Musste er Padraig jetzt wirklich noch darüber aufklären, was es hieß, ein Anwärter zu sein, wenn man Schüler war? Er faltete die Hände und erklärte: "Jemanden zu irgendetwas zu zwingen hat überhaupt keinen Sinn. Es würde zudem gegen die Grundsätze dieser Schule sprechen." Hart trainieren zu lassen, wenn man einen Weg gewählt hatte, war im Übrigen wieder was anderes!! "Es ist nun allerdings an der Zeit, die Schüler ihre Fähigkeiten nach diesem einführenden Kurs in den Mutations-AGs individuell trainieren zu lassen. Wobei trainieren auch schon fast wieder zu weit geht. Sie sollen ihre Fähigkeiten gut im Griff haben. Einige von ihnen werden wir nach Beobachtung zu Anwärtern ernennen, anfangs jedoch ohne dass sie es wissen. In dieser Zeit werden wir sie besonders beobachten und wenn sie sich weiterhin bewähren - nicht nur was ihre Mutationsfähigkeiten angeht -, werden wir es ihnen in Option stellen. Und noch einmal betone ich, dass das nicht von Heute auf Morgen geschehen wird. Vertrauenswürdige Schüler werden dieses Privileg allerdings erhalten..." Er machte eine kurze Pause, fügte dann aber ein klein wenig leiser hinzu. "Ob es Segen oder Fluch ist, muss jeder für sich selbst entscheiden."
Jean meldete sich dazwischen und so hielt Scott eine längere Redepause ein, als er es für gewöhnlich vielleicht getan hätte. Wenn sie noch andere Auswahlstrategien hatte, konnte sie es später bestimmt mit Ororo und Logan besprechen - ihn selbst würde das natürlich auch interessieren. Ach? Die warteten darauf, dass er weitersprach? Warum nahmen eigentlich alle an, dass die Variante Raguel-Nolan vollkommen fehlbesetzt war? Immerhin gab es durchaus einen Grund, warum ausgerechnet diese beiden losziehen sollten. Dieser Grund war Scott allerdings auch etwas suspekt, aber er hatte es letztlich eingesehen.
~Jean, ich weiß, dass er versucht hat, sich umzubringen. Aber das Mädchen jetzt mit dem Arzt loszuschicken ist nun wirklich eine ziemlich bescheuerte Idee. Hast du dir das Kind mal angesehen? Sie ist total verstört und sie jetzt schon wieder irgendwo hinzubringen, dagegen spricht so ziemlich alles.~
Im Übrigen wurde Paracetamol nicht nur bei Kopfschmerzen eingesetzt, sondern bei vielerlei Arten von Schmerzen, die in dieser Dosis, wie sie Nolan zu sich genommen hatte, in einigen Stunden durchaus tödlich gewesen wäre. Gifte standen hier schließlich nicht wie im Supermarkt aufgereiht im Schrank der Krankenstation, natürlich hatte Nolan auf das zurückgreifen müssen, das da gewesen war. Und da er Arzt war, konnte er die Dosis durchaus bestimmen. Jean musste sich also keine Sorgen darüber machen, wenn es darum ging Nolan beizubringen, wie man sich umbrachte. Scott hingegen war die Pause nun auch aufgefallen, so dass er sich räusperte.
"Gibt es soweit noch Fragen? Ansonsten sollten wir uns unserem Siegelproblem zuwenden, wobei ich anmerken muss, dass wir noch immer zwei Zeitreisende an unserem Institut haben, die irgendwie wieder in ihre Zeit müssen."
Ty seinerseits war von der Teamaufteilung keineswegs überrascht. Der Heilungsprozess brauchte Zeit und dass er derzeit nicht für einen aktiven Einsatz bereit war wusste er selbst; es hatte ihn Überwindung gekostet, aber er hatte es eingesehen und akzeptiert. Falls Cait irgendeine Reaktion seinerseits erwartet hatte, blieb diese aus.
Andererseits hatte Ty auch gar nicht den Nerv, um auf Cait zu achten oder sich auf irgendeinen Einsatz vorzubereiten. Dazu saßen die "Enthüllungen" vom Vormittag einfach noch zu tief. Er liess die anderen ihre kleinen Einsätze planen und hielt sich an diesen Punkten einfach zurück. Allein die Erwähnung von Nolan Ford brachte eine Regung in ihn, aber er zwang sich, an etwas anderes zu denken. Allenfalls das leise Knirschen seiner Zähne verriet, in welche Richtung dieser Gedanke ging. Er hatte wohl was damit zu tun, dass Rat und der andere sich von ihm aus ruhig gegenseitig das Lebenslicht ausknipsen konnten.
Als die Sprache auf die Kinder und mögliche Anwärterschaften zu sprechen kam, runzelte der großgewachsene Amerikaner seine Stirn. Nicht von ungefähr fielen ihm die kleinen Meditationssitzungen mit Cathrina wieder ein. Das Mädchen wollte lernen.
Remy hatte recht mit dem, was er sagte, die Kinder hatten Potential. Sie hatten es Tys Ansicht nach sogar alle, deswegen sollte ihnen seiner Meinung nach selbstverständlich auch allen die Möglichkeit gegeben werden, sich für das Team nützlich zu machen. Aber dieser Gedankengang war wohl sonst nur noch Scott vertraut, der ebenfalls bei Xavier gelernt hatte. Schien so, als wären sie beide mit dieser Philosophie aufgewachsen, Scott sogar noch mehr als Tyler selbst.
Apropos Scott ... so wie der sich da gerade aufführte, brachte das ein paar unschöne Erinnerungen an New York und den letzten Sommer zurück. Aber seitdem hatte sich etwas verändert, Ty konnte nur nicht genau sagen, was es war. Das Thema wurde nach Padraigs Einwand und Scotts Antwort jedoch schnell abgewürgt und nun endlich kam man zu dem Teil der Besprechung, für den Ty die Mappe vorbereitet hatte.
Fakt war, dass er sie nicht einmal benötigte, denn alle Daten warteten fein säuberlich vorbereitet im Computer darauf, auf die Projektionsfläche gerufen zu werden. Ty hatte zu diesem Zweck einen Stift in der linken Hand. Es würde reichlich albern aussehen, wenn er damit das Bedienfeld vor sich bearbeitete, aber die rechte Hand war ja im Gips fixiert. Und solange er die linke zumindest am Handgelenk noch bewegen konnte, würde er nicht um Hilfe bitten. Dazu war er einfach zu stolz. Zu dickköpfig.
"Ich kann dazu etwas sagen. Ich war während eurer ... Rückkehr ... im Computerlabor, und habe dort ein paar Sensorstudien gemacht. Die Aufnahme lief mit, also vielleicht solltet ihr euch das selbst ansehen."
Damit spielte er die Sensorenaufzeichnungen ein. Es waren wirklich nicht viel mehr als ein paar bunte Farben, die sich rhytmisch veränderten und pulsierten. Es wirkte fast wie ein Wärmebild, bei den die höheren Temperaturen in hellen rötlichen Farbtönen und die tiefen in dunklen Blautönen dargestellt wurden, doch, es waren keine Temperaturmessdaten. Wer genauer hinsah, würde den Grundriss des Instituts erkennen und an der Stelle, wo sich das Siegel befand, war eindeutig der "heisseste" Punkt zu erkennen. Ty fror das Bild mit einem Knopfdruck ein, um auf etwas hinzuweisen.
"Das sind Strahlungswerte in mehreren Wellenlängenbereichen. Einige davon sind auf Dauer schädlich für Menschen, glaube ich, aber da könnten euch unsere Ärzte sicher mehr sagen. Was ich euch aber eigentlich zeigen wollte ist das hier." Er deutete mit dem Finger auf eine unförmige Ausbuchtung am Rand des größten Hotspots. "Das ist keine zufällige Abweichung, es ist eine weitere Strahlungsquelle. Und es ist nicht die einzige."
Ein weiterer Kopfdruck zeigte das gesamte Institutsgelände, auf dem sich mehr als nur die Flecken im Institut selbst befanden. Ein weiterer Hotspot lag in der Nähe des Sees - dort, wo Scott wieder aufgetaucht war.
"Tatsache ist, dass diese anderen Punkte mit dem Siegel zusammenhängen, denn als die Aktivität dort aufhörte, gingen die anderen Messwerte auch wieder zurück." Als Beweis seiner Worte liess er den Rest der Aufzeichnung im Zeitraffer weiterlaufen, während er fortfuhr. "Allerdings wissen wir nicht, ob sie verschwinden, wenn wir das Siegel endgültig schliessen. Bei diesem hier bin ich mir besonders unsicher. Er liegt den Daten nach in eurem Zimmer, Scott."
Sein Blick suchte den des anderen. "Ich glaube, es gibt noch eine andere Quelle, die es speist und wenn jemand etwas davon weiss, dann wohl die beiden, die wir zurückschicken wollen. Ich finde, wir sollten sie dazu befragen, wenn wir uns ein deutlicheres Bild machen wollen. Wir müssen aber in jedem Fall Vorsicht walten lassen und uns sicher sein, bevor wir irgendetwas unternehmen. Falls diese Strahlungsquellen nicht verschwinden, sondern sich ausweiten, weil wir das Falsche tun..."
Der ehemalige Soldat beendete den Satz nicht. Schwarzmalen war eigentlich nicht seine Absicht gewesen, aber im Moment war die Situation ein Glücksspiel.
Tolle Rede, Knight. Was ist das Falsche und was das Richtige, was man jetzt tun kann? Müssen wir das Siegel nun zerstören oder es vielleicht verstärken?
Ty konnte seiner inneren Stimme keine Antworten geben. Wenn es welche gab, dann würden die beiden Kinder aus der Zukunft sie kennen. Er schob die Mappe mit Ausdrucken der Sensorbilder zu Scott und Storm hinüber, dann setzte er sich wieder hin. Es hatte so verdammt gut getan, einfach mal an etwas anderes denken zu können.
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Was hatte Scott von Ororo an eigentlich erwartet, als er sie so herzlich aus ihrem eigenen Team ausschloss. Hatte er vergessen? Hier war sie die Rottenführerin, nicht er - wenn er das vermisste, musste er schon nach New York zurück gehen.
Richtig, so wäre eine normale Auseinandersetzung zwischen Cyclops und Storm sicherlich - in einem freundlichen, aber bestimmten Ton - ausgegangen.
Aber manche sagten, dass man mit dem Alter weiser wurde. Okay, bei Scott hatte es nicht gewirkt, er war in den vier Jahren, die alle in diesem Raum wohl nicht nachvollziehen konnten, wie man zugeben musste, sondern er war eher ziemlich abgebrüht. In Anbetracht der Tatsache, dass es hier um Genethics ging, hatte Storm keine Gegenargumente, die eine sanftere Vorgehensweise beinhalten würden.
Hatte die Schwangerschaft sie so handzahm gemacht? In einem gewisse Grad ja. Sie war ebenfalls im Siegelraum gewesen, als das Team und die Schüler zurück gekehrt waren - und sie hatte die beiden zukünftigen X-odus Mitglieder durchaus auch gesehen. Im Gegensatz zu anderen, war sie ihnen bewusst aus dem Weg gegangen und schien auch jetzt noch nicht sonderlich viel Bedarf zu zeigen ihnen zu begegnen.
Kurz gesagt: Keine Gegenstimme für Scotts Teamaufteilung aus Reihen der Schul- und Teamleitung.
Sie hatte nicht vor sich selbst derzeit in Gefahr zu bringen - hingegen würde sie es sich tatsächlich nicht nehmen lassen Lewis einen persönlichen Besuch abzustatten.
Gambits Vorschlag Nolan und Raguel begleiten zu wollen, stiess hingegen auf ein etwas zwiespältiges Stirnrunzeln. Zum einen war sie sich sicher, dass Remy eine gute Unterstützung für diesen Suchtrupp werden würde - wobei sie Gambit mit einem entsprechenden Blick streifte und ihm zulächelte -, zum anderen war sie sich jedoch nicht sicher, ob Raguel diese Unterstützung akzeptieren würde. Raguel hatte die Rechnung mit Rat bis zu einem bestimmten Grad als persönlich angenommen und wollte sie entsprechend auch unabhängig vom Team 'lösen'.
Scotts Argumente um die Anwärterschaft und das Vorgehen des Teams, liessen Ororo ihm ein anerkennendes Lächeln zukommen. Es hätte nicht besser von ihr oder Logan formuliert werden können - und vielleicht war genau das der Punkt, an dem Ro ihre eigenen Gedankengänge, die sie noch vor wenigen Minuten gehegt hatte, revidieren musste. Nein, Scott war hier ebenso zu Hause, wie Logan und sie selbst. Und so lange sie selber verhindert war, durfte er sogar gerne alles an sich reissen, was es an sich zu reissen gab, denn im Endeffekt hatten sie alle die gleiche Überzeugung und waren ein Team!
Was Ororo verwunderte, war wie schnell Scott wieder in dieses Leben zurück gefunden hatte, doch vermutlich verlor man nichts von der Überzeugung, mit der man aufgewachsen war, egal wieviel fremde Jahre zwischen den Teambesprechungen vergangen waren. Und in einem gewissen Punkt hatte Scott sich dennoch verändert - aber war es zum Schlechten? Es waren Gedanken, die Ororo in erschreckender Klarheit nachvollziehen könnte, als würde neuerdings nicht nur Jean, sondern auch sie selbst, mit Scott in gewisser Weise vernetzt sein. Für einen Moment lehnte sie sich vor und streifte Scotts Hand, ohne den Blick zu ihm zu heben.
Nachdem Ty mit seinen Ausführungen geschlossen, war es Ororo, die als erste das Wort ergriff, wobei sie sich sachte zurück lehnte und den Kugelschreiber nachdenklich auf ihrer Mappe aufstippen liess. "Mich würde interessieren, ob ihr euch sicher seid, was letztlich die Auslöser für das Öffnen des Portals waren und ob man eventuell mit denen eine umgekehrte Reaktion hervorrufen könnte." Und ein weitere Gedanke schien sie seltsamerweise zu beschäftigen. "Wenn wir diese Überwachung länger laufen lassen, Tyler - bist du der Meinung es wäre möglich frühzeitig zu erkennen, ob sich eines dieser..." Wie sollte sie das nun nennen? "...Zeitportale im Begriff ist sich zu öffnen?" Und im gegenzug hätten sie immerhin eine gute Absicherung, wenn sie versuchten die Portale zu versiegeln, ob es auch funktioniert hatte.
Sie war schon ein wenig unstrukturiert zur Zeit, oder? Sie persönlich fand, dass sie den Tagesordnungspunkt "Dinand" ein wenig übergangen hatten. Was dieses Team wirklich noch lernen sollte war sich an die TOPs zu halten und sich nicht mit abweichenden Diskussionen selbst in den Schwanz zu beissen.
Ty beantwortete die Frage nach nur wenigen Sekunden Bedenkzeit.
"Es war reiner Zufall, dass ich die Aufzeichnung gerade laufen hatte, als es losging. Sicher lassen sich die Computer so programmieren, dass sie bei entsprechenden Strahlungswerten Alarm schlagen. Es ist in jedem Fall einen Versuch wert, aber ich würde mir nicht zu viel davon versprechen. Die bisherigen Daten zeigen, wie schnell sich das Niveau erhöhen und wieder senken kann. Und an den Hotspots ist eigentlich immer eine gewisse Grundaktivität zu verzeichnen, wenn auch im ungefährlichen Bereich."
Er zuckte die Schultern, was eine saublöde Idee war, wie er sofort am neu erwachten stechenden Schmerz merkte, der sich seinen linken Arm entlangzog. "Wenn das System läuft, wissen wir es sofort, wenn etwas passiert. So können wir definitiv sagen, wo und wann es eine Aktivität gibt. Das verschafft uns vielleicht ein paar Minuten, um darauf zu reagieren. Aber es direkt vorherzusagen dürfte kaum möglich sein."
Ob diese Antwort wohl irgendjemanden beruhigte? Denn eigentlich hatte Ty nur zugegeben, dass es sie jederzeit auf dem falschen Fuss erwischen konnte, wenn es um diese Löcher ging.
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Tyler erkannte Parallelen zu New York? Na, das war ja fabelhaft! Vielleicht hatte sich Cyclops doch nicht so verändert, wie er selbst annahm. Aber der Punkt war, dass es nicht der Superheld in ihm war, der sich in der Vergangenheit hatte durchschlagen müssen. Immerhin schien sich auch Tyler verändert zu haben, denn die Abwehrhaltung blieb diesmal aus. Stattdessen lehnte sich Scott etwas vor und folgte Tylers Ausführungen über die Hitzefelder, die an die Wand projiziert wurden.
Während er die Punkte verfolgte und sich das Gesamtbild ansah, wurde er nachdenklich, aber es war Storm, die ihn aus den Gedanken holte, als sie seine Hand streifte. Anfangs glaubte er, dass es unabsichtlich geschehen war, aber das kurze Schmunzeln auf ihren Lippen war dann doch verräterisch, so dass er unbeabsichtigt lächeln musste und ihre Hand kurz drückte. Hatte niemand gesehen, oder? Alle hatten Tylers Ausführungen gelauscht. Gut, Gambit zählte nicht! Nein, er war noch nicht wirklich zurück, aber er gab sich alle Mühe, das zu verbergen und darin war er ja nun mal Weltklasse. Ororo durfte nicht wieder in Gefahr geraten, genauso wenig wie Jean, es blieb ihm nichts anderes übrig, als das alles wieder unter seine Führung zu nehmen. Er war der Stratege und Logan der Haudrauf... aber der Wolf musste zugeben, dass er ihm diesmal sehr weit entgegen kommen würde. Sie würden das alle gemeinsam durchziehen, denn Scott hatte nicht vor, aufgrund seiner Verletzung zu kneifen. In einigen Tagen war er gewiss wieder soweit, auch trainieren zu können.
Als Ororo sprach, sah er noch einmal auf die Ausdrucke, die Ty ihnen hinüber geschoben hatte. Er nahm einen Stift zur Hand und verband die Energiefelder langsam miteinander. Er war Mathematiker und kein Künstler, aber schließlich würde jeder sehen, dass die Verbindungen ein Pentagramm ergeben würden, oder? Langsam schob er das Bild wieder in die Mitte des Tisches und sah auf. Er war jetzt nicht so unglaublich damit bewandert, aber das hier war ein Zeichen gegen das Böse. Er fragte sich das erste Mal, seit er hier war, wie Ororo und Logan auf dieses Schloss hier gekommen waren. Wer hatte es ihnen vermittelt?
"Ich glaube, ich war der Erste, der das Siegel geöffnet hat... aber ich weiß nicht warum. Vielleicht sollte ich nochmal durchlaufen."
Hey! Er hatte einen WITZ gemacht!
Nicht verstanden?
Das Siegel war ihr ja sowas von egal...
Und tylers Wrämepunkt-Aktivitäten waren ihr gerade auch egal.
Alles egal.
Toll Einstellung.
Cait ließ den kugelschreiber zwischen ihren Fingern hin und her flippen und klickte immer wieder den Druckknopf, während sie auf das Blatt papier vor sich starrte, ohne zu lesen, was dort stand.
Zwei Zeitresiende...hatte sie Scott richtig verstanden?
das kommt davon, wenn man nicht zuhört.
Dieses Mädchen kam ihr wieder in den Kopf...dunkler Teint, das gleiche Lächeln wie Ororo. Sie war hier unten in den Subs gewesen, vor vier tagen, als Cait bei Logan ausgetickt war.
"Diese Zeitreisenden?" wie bescheuert das klang "sind die denn absichtlich hier? Oder...auch durch einen Unfall?"
Cait hörte sich selbst reden, ohne zu wissen, was sie sagte.
Oder redete gar nicht sie, sondern Scale?
"Können die nicht einfach wieder so zurück, wie sie hergekommen sind und uns gleichzeitig mitteilen, wie sie das anstellen?"
Nein, nicht Scale. Scale war nicht hier!
Sie sah auf und klickte ein letztes Mal mit dem Kugelschreiber, ehe sie ihn weg legte.
Ihr Auge tat weh und sie musste es zukneifen, was aussah, als würde sie Scott, den sie gerade ansah, ganz lange zuwzwinkern.
Jetzt hatten alle Fusseln am Mund oder? Wie konnte man nur soviel herum reden? Wie schön das er ja nicht reden musste. Er hatte nämlich einen Freifahrtsschein dafür sich einfach nur alles anzuhören und zu Bemerkungen wie es ihm gerade passte zu knurren.
Padraig hatte so eine Bemerkung fallen gelassen. Er wollte nicht, dass die Kinder zu Anwärtern gemacht wurden? Selbstverständlich hatte er gefragt aber seine Frage war mehr rethorisch gewesen und wenn das wirklich Padraigs Gedankengang war, dann..eh…hatte er das Konzept der X-odus vollkommen verfehlt. Zugegeben er war nicht gerade die passende Person dafür, dass einem Zweitem näher zu bringen, aber er versuchte es doch zumindest und das musste auch was wert sein.
Logan fand sehr wohl das Rat den Tod verdient hatte, aber das hieß ja nicht, dass er nun los stiefelte und ihn einfach mal umbrachte. Nein, er würde ein Kampf vorziehen und ihn DANN vollkommen legitim töten. Verdient hatte es der Dreckspisser allemal. Das Jean allerdings vorschlug Seana und Dorian als Köder auszulegen verstand er nicht ganz. Rat in eine Falle locken zu wollen war zwar ein Gedanke, aber es wäre viel zu Unsicher. Es hatte schon viel zu lang gedauert das Kind zu retten und nun hatten sie nämlich den Salat, aber darum kümmerte sich ja zum Glück der warme Dorian.
Durfte Logan mal kurz grinsen? Tyler hatte nämlich Qualitäten der ZWEITE Klassenstreber zu werden und das wo sich Scott und Tyler nicht ganz grün waren. ER fand das sehr amüsant.
„Die Kleine. Isis..“ Ach so…wie war das noch mal? Erst denken und dann sprachen? Moment, er hatte es gleich.
„Kann es sein, dass das Rubinenquarz der Auslöser ist? Missy hatte nämlich einen Anhänger dabei“ Das wusste er weil er ihn an Nathan bewundert hatte. Öhm…keine Fragen an dieser Stelle.
Wie kam es eigentlich dazu, dass er mal wieder mißverstanden wurde? Er war nicht primär gegen die Aufnahme der SChüler ins Team, allerdings verstadn er den Sinn nicht darin. Warum mussten die SChüler schon nach so kurzer Zeit in ein solches Team integriert werden? Etliche von ihnen hatten, wenn auch große Fortschrittte zu verzeichnen waren, noch starke Defizite was die Kontrolle ihrer Kräfte anging. Erwartete hier wirklich irgendwer, dass man nach nicht einmal einem Jahr seine Kräfte so gut unter Kontrolle hatte, dass man sie in jeder Situation gefahrenlos einsetzen konnte?
Himmel, er erinnerte sich, wie lange es im Camp mitunter gedauert hatte, bis man wirklich davon sprechen konnte, seine Kräfte zu beherrschen.
Was die Sache mit dem Zeittor anging, da konne er nichts dazu sagen. er spürte nur immer wieder mal das an und abschwillen der Energie, und wenn er es jetzt mit den Untersuchungsergebnissen von Tyler verglich, dann schien es da eine gewisse Verbindung zu geben.
"Ich weiß auch nicht, was wir besser tun sollten. Ein Pentagram ist ja eigentlich ein Schutzsymbol. Und von daher würde ich ja fast sagen, dass wir das Pentagram wieder mit Energie versehen sollten, damit es seiner Schutzvorrichtung weiter nachkommen kann. Aber ich kann mich natürlich irren."
Es war schon seltsam, dass sich niemand darüber wunderte, dass Jean nicht anwesend war. Nur ihr selbst kam dieser Gedanke gar nicht, da sie sich anwesend fühlte, auch wenn sie alles nur durch die Augen Scotts mitbekam. Zugegebenermaßen bekam sie so auch einseitige Kritik mit, denn wenn sie einmal so mit ihm verbunden war, bekam sie auch alles mit, was er momentan dachte. Nur machte sie keine Anstalten tiefer unter der Oberfläche zu kratzen, schließlich war es immer noch sein Kopf und sie nur zu Gast.
Auch wenn ihr, bei seinen Gedanken an Nathan ein Bild eines Namens mitschwang, mit dem sie so gar nichts anfangen konnte. Und während man sich darüber einige war, dass man sich nicht einig war, warf sie einen Blick auf Ragnar, der immer noch auf der Intensivstation lag und friedlich vor sich hinschlummerte. Einerseits bekam sie eine Gänsehaut, wenn sie sah, auf welche Temperatur sich das Klima in dem Zimmer heruntergeregelt hatte, andererseits war der Junge entspannter als noch bei normaler Temperatur.
Wo war sie?
Ach ja, die Besprechung. Aber so interessant war das Thema im Moment wirklich nicht. Die Kinder zu Anwärtern zu ernennen, dabei hatte sie herzlich wenig mitzureden und wenn sie nicht aktiv etwas an Scott schickte, bekam er auch nicht mit, wo sie mit ihren Gedanken war. Wie ein stiller Beobachter eben, auch wenn das Bild von ihr, in seinem Geist, noch immer neben seinem Stuhl saß und die Akte betrachtete.
Hatte sie wirklich nur Nathan Bescheid gesagt wegen des Rubinquarzes? Wie es schien, hatte der Junge es nicht weitergegeben. Das er diese Verantwortung allein auf sich genommen hatte, kam sehr nach seinem Vater.
~Es ist das Rubinquarz, Scott.~
Mehr musste sie dazu nicht sagen, oder? Obwohl sie sich schon wunderte, dass Scott, der es am eigenen Leib erlebt haben musste, sich nicht weiter dazu äußerte. Der Mann war entweder mit den Gedanken doch weiter entfernt, als sie mitbekam, oder aber er hatte in den Jahren von logischen Schlussfolgerungen auf Instinkthandlungen umgeschult.
Über 4 Jahre... vergisst man in dieser Zeit, wer man ist?
OK, noch einmal ganz langsam. Sie wollten das Siegel gänzlich unschädlich machen? Hoffentlich erst, wenn die Kinder wieder zurück waren, ansonsten gäbe es einige Konflikte in nächster Zeit.
~Ich würde fast behaupten, dass sich das Team um Nathan und Isis gerade dieselbe Frage stellt. Sollten wir nicht auf sie vertrauen, dass sie die Kinder zurück holen? Selbst wenn sie das Tor öffnen könnten, ohne Hilfe aus ihrer Zeit würden sie überall landen können.~
So dringend das Problem auch zu sein schien, in diesem Fall konnten sie schlecht den ersten Schritt machen. Dafür war das Portal zu ungenau, zu unsicher und sie wollte einfach ihren Sohn in seiner Zeit wissen.
Ja, es war richtig, Scott hatte geschwiegen. Das lag nicht daran, dass er das logische Schlussfolgern verlernt hatte - so primitiv das Mittelalter auch gewesen war -, sondern daran, dass er sich nicht gänzlich sicher war, ob es wirklich nur das Rubinquarz gewesen war, der sie hierher zurück geholt hatte. Er hatte bereits Rückschlüsse gezogen, aber er wusste nicht, ob sie zutreffend waren. Was war Jean heute aber auch zickig! Schwangere Frauen...
Er hatte das Siegel damals geöffnet und es hatte nicht am Rubinquarz gelegen. Seine Brille war dabei zersprungen, weil der Druck im eigenen Kopf zu stark geworden war und sein Beam den Quarz das erste Mal zerstört hatte. Das hatte er zuvor noch nie getan. Durch diesen Beam und die Energie des Siegels war irgendetwas mit dem Rubinquarz geschehen. Die einzelnen Splitter waren diesen Kräften ausgesetzt gewesen und Scott bezweifelte, dass es mit anderem Rubinquarz gelang. Noemie hatte diese Kette gehabt... die Kette mit einem der Splitter aus seiner Brille von damals. Eine Weile schloss er die Augen, da er sich müde fühlte. Es war der Vorteil an so einer Brille, dass man seine Augen nicht sah.
Und Jean sollte auch mit anderer Annahme Recht haben, denn er war einen Moment vollkommen abwesend. Er war nicht in diesem Raum und saß am Konferenztisch mit den anderen. Er war in Gedanken weit in der Vergangenheit in einem kleinen dunklen Cottage, um zur Feier des Tages eine Talgkerze anzuzünden... nicht für sich. Als er die Augen aber wieder öffnete, verwandelte sich das Licht der Kerze zurück in die Energiequelle des Siegels, die als heller Punkt an die Wand projiziert war.
Seonaid hatte nicht durch das Siegel gehen können, weil... sie bereits auf der anderen Seite des Siegels gestanden hatte. Scott atmete tief durch und fuhr sich über die Stirn. Schwitzte er etwa? Seine Verletzung hatte zu schmerzen begonnen.
"Jean hat Recht. Sie ist der Meinung, dass das Team in der Zukunft gewiss ebenso versucht, ihre Zeitreisenden zurück zu holen. Vielleicht sollten wir warten. Es gibt keine Garantien dafür, dass sie exakt in ihre Zeit zurückkehren können... allerdings sollten sie diesen Anhänger, den Noemie trug, bei sich haben."
Er klappte die Mappe zu. An Padraigs These schien auch etwas dran zu sein, aber das Siegel im Keller war schließlich von Scott selbst zerstört worden, darum konnte es keine Schutzfunktion mehr ausüben.
"...und wir sollten einen Gottesdienst für Dinand van Bakker halten." Seit wann sprang er so in den Themen? Vielleicht wurde er auch einfach ein wenig krank. Es sollte ja auch mal vorkommen, dass man die Grippe bekam. Oder war es ein verspäteter Jetlag?
Die Aktivität des Siegels würden sie dank Tylers Aufzeichnungen im Auge behalten, bis Noemie und Nathan wieder in ihrer Zeit waren.
In den nächsten drei Wochen war hartes Training für das genannte Team angesagt. Das Ziel war gefasst, die Mittel und Effekte dazu mussten noch besprochen werden.
Raguel, Nolan und Gambit nahmen sich Rat an. Für Dinand würde es nach Weihnachten einen Gedenkgottesdienst (oder auch Gedenkfeier) geben. Vielleicht nahm man auch Brian in diese kleine Feier auf.
Die Schüler würden nach Weihnachten im Dangerroom trainieren können und beobachtet werden. Einige würde man zu Anwärtern machen, was nicht hieß, dass sie bei Einsätzen dabei waren. Sie trainierten ihre Mutationen alle erst im Dangerroom und wussten selbst nichts von ihrem Titel.
Dann war alles gesagt.
Oder gab es noch irgendwelche Fragen?
Wenn das nicht der Fall war, würde Scott das Meeting auflösen.
Das lange Schweigen der einzelnen Anwesenden ließ sich verschiednartig interpretieren.
Für Cait hieß es, alles ist gesagt- Wiedersehen.
Übrigens Nolan Ford ist ein Psycho! Aber das sagte sie ja schon. Seitenblick zu Tyler, dann von Scott über Logan zu Storm.
Eine Weile sah sie Ororo an, bevor sie aufstand und sich dabei das Knie am Tischbein anhieb.
Verd...!
"Dann sind wir schon hier durch?"
Er hatte beinahe die ganze Besprechung über geschweigen. Das hatte nicht daran gelegen, dass er irgendwie abwesend gewesen war, sondern an der Tatsache, dass er nicht sonderlich viel zum Siegel zu sagen hatte. Dinand van Bakker hatte er kaum kennen gelernt, aber dessen Tod warf kein gutes Licht auf ihr Institut und es tat ihm um den Sänger leid. Um ihn und seiner Familie - er war gewiss kein schlechter Mensch gewesen.
Gambits Geste beim Eintreten hatte er durchaus mitverfolgt, ebenso Ororos Reaktion darauf, aber er hatte es recht belanglos eingestuft und sich nicht mehr weiter darum gekümmert. Er selbst hatte noch mit Ro zu sprechen. Es ging um Noemie. Schon allein der Gedanke an das Mädchen ließ ihn schmunzeln.
Als sich die Versammlung auflöste, erhob auch er sich und wartete auf Ororo, um zusammen mit ihr hinauf zu gehen.
Logan war ja allgemein dafür bekannt, dass er zu einigen Dingen eher schwieg und sich selbst seinen Teil dazu dachte, dabei lief man natürlich immer Gefahr nicht genau zu wissen ob Logan vielleicht nicht doch durch einen Alleingang wieder einmal das Ruder herum riss.
Das hatte das Team allerdings weniger zu befürchten. Er wollte dass dieses Team hier bestand und er war ehrgeizig genug sie zu einer Elitetruppe machen zu wollen. Die Ansätze waren da und sie waren gut, doch es würde Jahre dauern bis sie es letztendlich schafften, dass sie das allerdings schafften stand außer Frage. Woher er das wusste? Nun…ein kleines blondes, dunkelhäutiges Mädchen hatte ihm da was ins Ohr geflüstert.
Für seinen Geschmack waren es nach wie vor zu viele Tote. Er selbst hatte Dinand auch nur flüchtig gekannt und auch wenn er den Tod des Niederländers nicht richtig betrauern konnte, fand er es schrecklich das man ihm in seinem Revier ..eh…erlegt hatte.
Das Nolan einen an der Schüsssel hatte war ihm vollkommen klar, aber er vertraute Raguel voll und ganz den kleinen Freak unter Kontrolle hielt.
„Ganz durch sind wir nicht.“ Jahahaa, der Logan war auch noch da. Nicht bemerkt? „Cait hat uns noch was zu sagen.“ Aus der Sache kam sie heil nicht raus.
Cait fror in ihrer Bewegung ein udn starrte Logan an.
Das dieser Mann die Sache mit dem Versprechen auch so verdammt kleinlich genau nehmen musste.
Einen Moment lang überlegte sie, ob sie sich dazu hinsetzen, oder doch lieber stehen bleiben sollte, aber in dieser halben-aufsteh-Haltung konnte sie jedenfalls nicht verweilen.
Sie setzte sich wieder und nahm einen Schluck Wasser, aus dem Glas, in dem eigentlich nur noch der Bodensatz feucht war. Verlegensheitsschluck.
"Ich... nun...wie, also für jeden, der es noch nicht gehört hat und der sich vielleicht wundert....sich wundert, warum ich nicht in einem Team aufgestellt werde, warum ich...zur Zeit keinen Unterricht halte, oder nicht auf der Krankenstation bin...."
Das war ungeheur schwer. Schwerer als erwartet, da alle AUgen auf ihr ruhten, selbst von denen, die bereits wussten,w as los war.
Aber wer wusste schon genau, was eigentlich los war?
Nicht einmal Cait selbst.
"Wir...ICH...bin nicht ganz ich selbst. Schon eine ganze Zeit lang, bin ich nicht mehr Herr meiner Gedanken und meines Tuns. Jemand, anderes...in mir...übernimmt dann Kontrolle.
Ich bin seit vier Tagen, also seit meinem..Beobachtungsaufenthalt hier in den Subs...in psychiatrischer Behandlung bei Dr. ähm...bei einer Freundin von Logan, die außerhalb des Instituts wohnt. Hypnosetherapie...."
Aber bisher zeichneten sich noch keine Erfolge ab.
Vielleicht erzählst du mal deine Probleme?
"Ich habe ....wahrscheinlich aufgrund meiner Hybrid-Mutation...eine gepaltene Persönlichkeit. Also...ich bin Cait...und noch eine andere Person. Zwar nie gleichzeitig, aber im unkontrollierten Wechsel. Daher....habe ich gemeinsam mit Logan beschlossen, dass ich hier in den Subs...unter Beobachtung stehe, um keinen der Kids, oder Kollegen zu gefährden."
Blick zu Logan. Brav?
Hatte sie alles richtig gesagt. Cait fühlte sich miserabel.
Dann drehte sie sich zu Tyler und spürte einen Klos im Hals.
"Erst heute morgen, hatte sie...sie nennt sich Scale...wieder...naja, sie war ich...und ich konnte nichts tun. Es tut mir leid, Ty....was immer sie auch getan hat."
Wieder zur versammelten Mannschaft " Ich hab keinen Tipp für euch und keine Lösung parat, außer dass ich auf Temperance Heil-Methode vertrauen kann. Solange...naja...keine Ahnung. Solange bin ich eben hier unten."
Aus dem Team, bevor sie überhaupt richtig drin war.
Ihr Hals war trocken und kein Wasser mehr im Glas.
"Das war alles....dazu.."
Oder hatte Logan noch was anzufügen? Sie sah den Leitwolf an.