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Dieses Thema hat 48 Antworten
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 Institut-Area
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Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

06.06.2006 18:44
[19.12.] Briefing Room Antworten
Der erste Tagespunkt war ausgesprochen...
Genethics, ein Problem, dass sich mittlerweile wie ein Krankheitserreger um das Institut eingenistet hatte und immer wieder Opfer forderte.
Dieser Dinand, den Doc Hayward gestern durch den Gang geschleppt hatte, war also heimtückisch ermordet worden, wie damals schon Carol Stone.

Cait hatte selbst nicht soviel dazu zu sagen. Am liebsten hätte sie mal ihre beste Freundin Scale gefragt, was sie so von diesem thema hielt, aber die war grad nicht da.
Jammerschade.

Ach was, du bist hier um den mund aufzumachen.... gerade nachdem du gesehen hast, was mit Nolan und diesem Musiker passiert war.
"Ich stimme Logan zu..." meldete sie sich, um wenigstens ihre meinung mitgeteilt zu haben: "Dieses Genethics war schon vorher eine gefahr...und wird solange wir sie gewähren lassen immer gefährlicher.
Ich meine...alleine, dass sowas in dem Ort existiert, bei dem wir unser institut haben... mein Feind der Nachbar.
Und das die Sicherheit hier ja nicht ausreichend ist...hat der gestrige Vorfall wohl gezeigt."

Also stimmte sie sowohl Scott, als auch Logan...
Moment, was hatte Scott gesagt?

"ehm..Raguel? Will alleine mit diesem Genethics-Attentäter abrechnen? Alleine? Ist das eine so gute Idee? Ein Mann der gestern alleine fast zwei leute umgebracht hat...und womöglich noch viel mehr?"

Kassander Offline

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Beiträge: 1.650

06.06.2006 18:46
[19.12.] Briefing Room Antworten
Gut, er war spät dran, aber immerhin bekam er noch das Wichtigste mit. Lautlos schloss er die Tür hinter sich und setzte sich an seinen Platz, um die Redner nicht abzulenken. Er warf kurz einen Blick in die Mappe und sah dann wieder auf. Was? Der Sänger war tot? Das hatte er noch gar nicht gewusst. Er hatte zwar noch mitbekommen, was Scott gesagt hatte, aber so ganz glauben konnte er es nicht. Schon wieder ein Mord von Genethics? Er musste einen Moment an Carol denken, ehe ihm auffiel, was Scott wirklich gesagt hatte. Sie sollten noch einmal zu Genethics?

Also das hatte Noemie gemeint.
Wieso hatte sie ihn davor gewarnt? Sie hatte ihm gesagt, er solle nicht zu Genethics gehen. Sein Blick wanderte über den Tisch auf die andere Seite, wo Ororo saß. Langsam klappte er die Mappe wieder zu und schwieg, als Logan sprach. Es dauerte allerdings nicht lange, bis er in die Stille hinein fragte:

"Und was genau wollen wir bei Genethics tun?"

Gambit Offline

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Beiträge: 818

06.06.2006 20:05
[19.12.] Briefing Room Antworten
Immerhin war Kassander nicht der Letzte, der den Raum betrat. Allerdings gab es für Remy LeBeau so etwas wie zu spät überhaupt nicht. Der Cajun kam nämlich immer genau zum richtigen Zeitpunkt - so wie in diesem Augenblick.

Hatte er eigentlich schon einmal erwähnt, wie schwer es war, ihn zu überraschen? Und Ororos Anblick am Kopfende des Tisches hätte es auch glatt geschafft - wenn Remy nicht schon vorher von ihrer Anwesenheit gewusst hätte. Es hatte seinen Grund, warum er in den letzten zwei Tagen nicht hier gewesen war, und dieser Grund befand sich momentan in seiner rechten Manteltasche. Ro würde ihn noch früh genug zu Gesicht bekommen.

Für den Moment würde sie sich allerdings mit einem "Bonjour" begnügen müssen, das nur für sie allein gedacht zu sein schien, zumindest, wenn man dem Blick und dem leichten Vibrato in Remys Stimme glauben durfte. Er liess es sich nicht nehmen, seinen Weg zu seinem Sessel hinter ihr entlang zu nehmen und die Berührung seiner Hand an ihrem Rücken, war sie auch noch so sanft, war doch eine Spur liebevoller, als es einem einfachen alten Freund zugestanden hätte. Und wenn sie ganz genau hinhörte, waren die gehauchten französischen Worte nur eine Bestätigung der Berührung. Beide sagten auf ihre Weise dasselbe: ich habe dich vermisst.

Remy wusste, dass von allen Anwesenden Logan wohl als erster jene kurze Floskel hören können würde, kein Wunder bei seinem Gehör. Aber würde er sie auch verstehen? Kanadier hin oder her, die französische Sprache gehörte nicht zu seinen Stärken, soweit Remy wusste. Und selbst wenn Logan ihn verstand, es war ihm egal - an der Vergangenheit konnte selbst er nichts ändern. Deshalb hatte der Cajun auch ein wissendes, verschmitztes Lächeln im Gesicht, als er die dunkelhäutige Schönheit passiert hatte, und er sah Logan einen Augenblick lang direkt an.

Erst dann liess er sich auf sein Sitzmöbel fallen, so als wäre er in seiner Lieblingslounge in der besten Jazzbar von New Orleans. Fast sofort tauchte wieder der Kartenstapel zwischen seinen Fingern auf, der sich nun unermüdlich von einer Hand zur anderen bewegte. Er würde den Plänen der anderen zuhören, er würde seine Kommentare abgeben und seine Meinung sagen, wenn er es für angebracht hielt - aber seine Gedanken und seine Blicke würden während der Sitzung zu einem großen Teil Storm gehören. Und es gab niemanden, der daran etwas ändern konnte.

...la vie est belle...

Storm Offline

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Beiträge: 1.584

08.06.2006 12:46
[19.12.] Briefing Room Antworten
Das Treffen der anonymen Turteltauben war ja mal in vollem Gange. Gut, Storm fühlte sich in der Mitte eigentlich ganz wohl - man durfte sich auch als Superheld mal gehen lassen. Ach moment, das hatte sie in letzter Zeit ja eigentlich viel zu oft getan.
Dennoch, bevor Logan ihr wieder entwischen konnte, drückte sie ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange.
Er war froh, dass sie zurück war? Was meinte er eigentlich, wie verdammt froh sie war, dass er und die Schüler heile aus der letzten Sache zurück gekehrt waren.
Zumindest einigermassen heile, wie sie noch einmal feststellen musste, als ihr Blick, der Wolverine gefolgt war, auch Scott streifte.

Kaum, dass Storm sass, hatte Scott auch schon bestätigt, dass leider nicht alles so glimpflich abgelaufen war, wie es hätte sein sollen. Sie kriegten nie Ruhe, so schien es ihr langsam. Sobald sie dabei waren sich von einem Schlag zu erholen, folgte auch schon der nächste. Rat - hatten sie ihn als zu kleine Gefahr eingeschätzt, dass er nun zu einem solch hinterhältigen Schlag hatte ausholen können?
Dinand war gestorben - und über diese Neuigkeit hinweg, hatte sie ihre Umgebung aus dem Blick verloren. Es gab nicht unendliche viele Erinnerungen, die sie mit Dinand verband, aber die wenigen die es gab, waren allesamt sehr schöne Erinnerungen. Und alle von ihnen waren in einer gewissen Art und Weise mit Rohey oder Charleen verbunden - was Ororo auf eine andere Frage brachte...

Gambits Berührung liess sie kurz zusammen schrecken und ihrer Überraschung war es zuzuschreiben, dass sie ihm ein strahlendes Lächeln schenkte, als sie seine Worte vernahm. Der Blick über die Schulter war in diesem Fall nicht mehr nötig und dennoch tat sie es.
Sie hatte zwar gewusst, dass Remy mit nach Schottland gegangen war, aber Remy war ja nun genauso wenig der sesshafte Typ, wie Logan es war.
Wobei... sie hatte sich Logan gut genug erzogen - würde sie es eventuell auch schaffen Remy zu dressieren?
Sie formte mit den Lippen ein lautloses 'hi', ehe ihr Lächeln auch wieder erstarb, da sie sich dem Thema wieder zuwandte. Und Dinands Tod war mit Sicherheit kein Thema, dass es zu belächeln galt - so wie Genethics kein Thema mehr war, das sie weiterhin so passiv betrachten konnten.

"Und was willst du dort erreichen?" Wie, die gleiche Frage hatte Kassander schon gestellt? Erstens Mal war es nicht die gleiche gewesen - denn das erreichen hatte eine weitaus grössere Tragweite - und zum Zweiten... hatte Ro die Frage überhaupt gar nicht mitbekommen? "Unser Problem herrscht nach wie vor: Genethis ist zu gross, als dass wir mit dem Angriff auf das Inverness Labor mehr als ein paar Kratzer verursachen würden." Es war seltsam, dass gerade Ro versuchte das ganze von einer kritischen Seite zu betrachten. Was Genethics - und insbesondere Adam Lewis - anging, hatte sich dieses Thema für sie inzwischen zu einem roten Tuch entwickelt, bei dem sie genauso unüberlegt zu reagieren pflegte, wie Logan in seinen besten Zeiten.

Scott Summers Offline

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Beiträge: 1.652

11.06.2006 19:05
[19.12.] Briefing Room Antworten
Wie schön, dass der Herr Gambit auch noch erschien! ZU SPÄT. Da nutzte es ihm auch nichts, dass er seine Uhr nach der Gambitdimension gestellt hatte, Scotts Haltung ließ erahnen, was er davon hielt. Konnte er sich vielleicht auch ohne so großen Aufhebens an seinen Platz setzen? Das er und Ororo sich kannten, wusste er natürlich, aber das hatte ja auch noch bis nach der Besprechung Zeit, oder? Wenn dann mal alle saßen, konnte es ja losgehen.

Und konnten alle mal aufhören, ihn mit permanenten Fragen zu belästigen? Aber das war er ja ohnehin schon gewohnt. Vor allem von Ro; sie hinterfragte so gut wie alles, das er zum Tagespunkt machte. In diesem Fall war die Frage jedoch berechtigt, auch wenn es mitunter ein Grund war, warum er zu diesem Treffen gerufen hatte, denn sie waren ein Team und er gab keine Befehle (auch wenn er das gern getan hätte); sie würden das hier demokratisch besprechen. Und darum fing er auch mit folgenden Worten an:

"Was mich angeht würde ich da reingehen, alles dem Erdboden gleich machen und schauen, dass ich wieder fort komme." Vielleicht hatte er doch zu viel Zeit bei den Schotten verbracht. Er machte eine Pause und runzelte die Stirn, während er aufstand, die Umrisskarte des Genethicslabors aus der Mappe nahm und sich leicht darüber neigte. Er stützte die Hände flach auf der Tischplatte auf. "...allerdings sollten wir uns in erster Linie Lewis widmen. Mit ihm steht und fällt das Inverness Labor. Wie wir wissen, gibt es mehrere Niederlassungen von Genethics, es wäre also utopisch anzunehmen, dass wir das Unternehmen mit diesem Präventivschlag vernichten. Aber Adam Lewis scheint eine Schlüsselfigur in diesem Spiel zu sein... Vielleicht ist er sogar die Königin in diesem Schachspiel. Warum sollten wir es nicht nutzen, wenn wir ihn direkt vor der Haustür haben?"

Wieder einmal legte er die Hände auf dem Rücken ineinander, nachdem er wieder aufrecht stand und den Blick über die Anwesenden schweifen ließ. Er hatte nicht davon gesprochen, Adam Lewis zu töten, aber er war auch nicht mehr der Scott Summers, der jedes Menschenleben um jeden Preis zu schützen suchte. Und da sein Blick auf Ororo haften blieb, konnte sich das jene vielleicht auch denken. Aber dann sagte er etwas, das sie vielleicht nicht erwartet hätte.

"Ich möchte dich nicht dabei haben, Ro. Mein Vorschlag für das Team besteht aus Logan, Gambit, Padraig, Kurt, Kassander und mich." Ob es nun Zufall war, dass keinerlei Frauen genannt wurden, durften sich die anwesenden weiblichen Wesen selbst fragen. Allerdings fügte er hinzu: "Unser Ziel wird darin bestehen, Lewis an einen bestimmten Ort zu bringen. An einen Ort, an dem wir in Ruhe mit ihm ...reden können." Scott würde Ro also durchaus die Gelegenheit geben, Lewis gegenüber zu treten.

Erst jetzt sah er Cait an und antwortete ihr auf die zuvor gestellte Frage. "Nein, Raguel wird nicht allein gehen. Nolan Ford wird ihn begleiten."

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

11.06.2006 20:36
[19.12.] Briefing Room Antworten
Jean war vielleicht nur in Scotts Kopf bei der Besprechung dabei, aber das hinderte sie nicht daran, ihren Unmut kund zu tun, auch wenn es sich nur innerhalb von Scotts Kopf abspielte. Auch bestand das Team nur aus Mitgliedern dieser Zeit und zum ersten Mal kam ihr in den Sinn, dass die Kids vielleicht noch nicht in ihrer Zeit waren, weil etwas vergleichbar großes, wie Scotts Verschwinden es war, ihnen noch bevorstand.

Seine Vorgehensweise hatte sich verändert. Der Weg direkt zur Wurzel, solches Vorgehen ähnelte eher Magneto, aber es war überhaupt nicht Charles alte Schule. Sie hatten Probleme gehabt, das ist wahr, aber Charles war immer den diplomatischen Weg gegangen und wenn es denn überhaupt nicht mehr ging, dann hatte er seine Gabe eingesetzt. Etwas, dass er nur ungern tat, weil es ihn zu genau dem machte, wovor alle Angst hatten.

Fürs erste sagte sie noch nichts dazu. Einfach auch, weil ihr das ganze im Moment noch wahnsinnig und sinnloser weise gefährlich vorkam. Außerdem hätte sich das womöglich in einen kleinen Privatkrieg zwischen den Beiden ausgeweitet, da sie nur zu ihm im Moment Kontakt hatte.

Scott Summers Offline

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Beiträge: 1.652

11.06.2006 21:09
[19.12.] Briefing Room Antworten
Er bemerkte Jeans Unmut natürlich, obwohl sie die Einzige war, die nicht in einem Raum mit ihm sein musste, um zu verstehen, was er wollte. Scott hatte nicht vor, Lewis zu töten... die Tatsache, die ihn verändert hatte, war, dass er es aber ohne Skrupel tun würde, sollte etwas Unvorhergesehenes passieren. Natürlich wählte er auch jetzt den diplomentischen Weg... das Problem dabei an der Wurzel (oder eben am Kopf) zu packen, war nur natürliche Konsequenz daraus. Hätte er Lewis wirklich töten wollen, so müsste er sich nicht die Mühe machen, ihn zuvor noch an einen anderen Ort zu bringen, um mit ihm zu verhandeln. Das es für Lewis dennoch nicht schmerzfrei bleiben würde, sollte allen Anwesenden allerdings auch klar sein.

Nein, er wollte Lewis nicht töten. Hätte er es wollen, wäre er gleich ohne großes Federlesens allein losgezogen. Aber Lewis' Tod würde die Toten nicht zurückbringen, im Gegenteil: Es würde noch mehr Tote fordern. Trotz allem konnte Scott dies so nüchtern betrachten. Sie brauchten jemanden an der Spitze, mit dem sie in Diskussion treten konnten... Scott würde sich in jedem Fall noch einmal mit Xavier in Verbindung setzen, denn Genethics war eine globale Frage. Es ging nicht nur um die Bedrohung, die Genethics für das Inverness Institut darstellte, sondern auch um die Unterbindung weiterer Züchtungen.

Da waren sie sich doch alle einig, oder?
Scott hatte diese Aktion ohnehin nicht vor Weihnachten angesetzt, aber in nächster Zeit war für die Beteiligten hartes Training angesagt.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

11.06.2006 22:47
[19.12.] Briefing Room Antworten
Cait verfolgte den raschen Wortwechsel der Anwesenden und lauschte schließlich Scotts Vortrag.
Logan, Gambit, Padraig, Kurt, Kassander und Scott waren also das Team gegen genethics?
Sie sah zu Ty, gespannt wie dieser reagieren würde. Das sie nicht nominiert waurde, war ihr eigentlich klar gewesen, aber dann ließ sie Scotts Antwort auf die Frage mit Raguel den kopf wieder in seine Richtung schnellen.

"Nolan Ford!?!"
Okay, dass war jetzt ein bisschen zu laut.
Sie räusperte sich und merkte, wie ihre Hand zu zittern begann, wenn sie nur an dieses Arschloch denken musste.

"Keine gute Idee...meine Meinung. Ford ist...war...naja, er ist selbst Opfer dieses..ehm..Rat gewesen und anschließend hat er versucht sich umzubringen. Gestern Nacht.
Ich glaube, er ist...noch ein wenig zu labil, also..meine Einschätzung jetzt, nachdem ich ihn gestern...mit Dr. Hayward zusammen versorgen durfte. Es hat ihm wohl ziemlich hart zugesetzt..."

Hey, es war ihr gutes Recht Ford anzuprangern, alles zu erzählen, was er gestern getan hatte. Warum tat sie es nicht?
Weil es nicht hierher gehörte.

Aber ein Satz konnte Cait nicht schlucken.
"Außerdem hat er...war er selbst...ehm Genethics. Ich trau ihm nicht sonderlich."

Nightcrawler Offline

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Beiträge: 163

11.06.2006 23:09
[19.12.] Briefing Room Antworten
Er hatte stumm auf seinem Sessel ausgeharrt und darauf gewartet, dass alles anfing. Die letzten Nachzügler, die sich dem Briefing anschlossen, hatten ein sachtes Nicken bekommen.
Seine Haltung wirkte angespannt. Eine Hand lehnte an seinem Kinn, während die Andere auf der Tischkante lag, um ab und zu darauf herumzutrommeln.

Als Scott das Wort ergriff nickte er nur. Seine Nominierung für das Team ließ ihn jedoch den Kopf heben und nach einer Weile schaffte er es sogar zu lächeln.
Er durfte helfen...Scotts Worte waren jedoch bedenklich. Was tat man mit jemandem wie Lewis? Einfach irgendwo wegsperren und hoffen, dass er nicht mehr auftauchte? Keine gute Idee. Wahrscheinlich würde es dann von möglichen Befreiern hier nur so wimmeln, die das gesamte Institut auf den Kopf stellen würden.

Er verfolgte die folgende Diskussion abwartend.
Cait ergriff das Wort. Nolan Ford. War er wirklich so labil, wie sie sagte?

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

11.06.2006 23:36
[19.12.] Briefing Room Antworten
Natürlich war er auch nicht dafür einfach los zu ziehen und sinnlos Leute zu töten. X-odus war eine Lebensrettende und keine Lebensnehmende Organisation, aber Logan konnte von sich selbst nicht gerade behaupten das er Lewis sonderlich hinterher trauern würde. Manchmal musste es eben sein, manchmal musste man der Schlange den Kopf abschlagen und hoffen, dass kein zweiter nachwuchs. Diesen tollen Spruch hatte er irgendwo gelesen.

Das Cait von labil redete war wirklich gewagt. Nein, er traute Nolan auch nicht sonderlich, allerdings hatte er volles Vertrauen zu Raguel und noch viel mehr darüber hinaus. „Raguel wird sich schon darum kümmern.“

Dass in Logan auch ein kleines Arschloch steckte war ja bereits bekannt, aber er ging noch weiter. Sollte Nolan nicht wie gewünscht mit ihnen zusammen arbeiten, würde man ihm einfach Genethics überlassen, selbst wenn das sein Tod bedeutete, aber das war dann nicht mehr Logans Problem.

Übrigens schön, dass ihm niemand geantwortet hatte. Würde er halt die Kinder zu Anwärtern machen und Tyler und Padraig mit der Ausbildung beauftragen.

Scott Summers Offline

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Beiträge: 1.652

12.06.2006 00:01
[19.12.] Briefing Room Antworten
Aber Scott hatte noch gestern Nacht mit Nolan Ford gesprochen und er kannte den Ausdruck in den Augen eines Menschen, der Rache wollte. Nolan Ford war so ein Mensch.

"Natürlich kann man Nolan Ford nicht trauen, aber ich traue ihm in seinem Wunsch, sich Raguel anzuschließen. Er hat jemanden verloren, der ihm nahestand, er wird Rat schon aus eigenen Ambitionen finden wollen und mir ist es lieber, wenn er sich mit Raguel auf die Suche begibt..." Vielleicht durchschauten einige, dass Scott Nolan Ford nur so bereitwillig mit Rat kämpfen lassen würde, weil er nicht zu ihnen gehörte. Jedenfalls noch nicht. Wenn man ihm dabei Kalkül vorwerfen wollte, dann... hatte man wohl Recht. Aber im Moment sprach nicht Scott Summers, sondern Cyclops. Im Übrigen glaubte er wie Logan, dass Raguel darin mehr als vertrauenswürdig war.

Er setzte sich wieder und nahm einen Kugelschreiber auf, denn nun kamen sie zum nächsten Punkt, den Logan bereits angesprochen hatte. "Ich für meinen Teil glaube nicht daran, dass Brooke und Mika schon soweit wären, dass man sie zu Anwärtern machen könnte. Chui? Ja, Chui durchaus. Megan kenne ich nicht gut genug, um das beurteilen zu können, aber in nächster Zeit sollten wir einige Schüler im Dangerroom prüfen."

Gambit Offline

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Beiträge: 818

12.06.2006 01:22
[19.12.] Briefing Room Antworten
Und genau an dieser Stelle hatte Remy dann doch noch etwas zu sagen.

"Ich werde Raguel und diesen Nolan ebenfalls begleiten."

Es war keine Frage gewesen; es war eher eine Tatsache, die er hiermit ankündigte. Sein Blick zeugte von einer ruhigen Entschlossenheit, einer wohlüberlegten Begründung, die hinter dieser Entscheidung stand. Es war keinesfalls aus einer bloßen Laune heraus, dass er in diesem Punkt die Initiative ergriff.

Dieser Rat wollte also ein Attentäter sein, ja? Remy hatte Erfahrungen mit diesem Menschenschlag, seit er in den Straßen von New Orleans seinen ersten Taschendiebstahl begangen hatte. Wie auch die Diebe hatten sie ihre eigene Gilde, und beide waren verfeindet. Auch wenn Gambit nie viel über seine Vergangenheit verraten hatte, so viel würden gerade die Leute, die er aus New York kannte, über ihn wissen.

Es ging hier nicht darum, ob er Raguel oder Nolan für fähige Männer hielt oder nicht; sie würden sich einem höchst gefährlichen Feind stellen und das erforderte viel Courage. Die Frage war nur, ob sie sich auch bewußt waren, worauf sie sich da einließen. Welche persönlichen Beweggründe beide auch immer haben mochten, um Rat zu jagen, sie konnten sie im falschen Augenblick unaufmerksam werden lassen. Wenn man sich mit einem Attentäter anlegte, beging man solche Fehler genau ein Mal und danach würde man keine Gelegenheit mehr haben, um daraus zu lernen.

Der Einsatz gegen das Labor war offensichtlich noch in der Planungsphase und wenn nicht gerade irgendwo ein kosmisches Ereignis alle Regeln der Wahrscheinlichkeit durcheinanderwirbelte, konnte man wohl kaum annehmen, dass beides zur selben Zeit stattfand. Und der Gedanke, dass Rat ausgerechnet im Labor darauf warten würde, dass jemand nach ihm sucht, war einfach nur lächerlich. Eine Ratte wie er würde sich längst ein anderes Loch gesucht haben.

Nein, für Remy stand fest: er würde bei beiden Gelegenheiten dabei sein, selbst wenn er bei der Jagd kaum mehr als ein Schatten der beiden anderen sein sollte. Wenn sie es alleine schafften, um so besser. Aber er würde zur Stelle sein, wenn es soweit war und sie Rat stellten. Wer wollte ihn daran hindern? Und vor allem: wer konnte es?

Die Aufteilung des Teams hingegen kommentierte er nicht. Diesbezüglich war für den Cajun klar, dass er seine Freunde nicht hängen lassen würde. Erst als das Team auf Mika und Brooke zu sprechen kam, meldete er sich erneut zu Wort."Sie haben beide Potential, Mika sogar noch etwas mehr als Brooke. Aber sie stehen sich gegenseitig im Weg, weil sie sich zu sehr auf den anderen konzentrieren. Ich habe mit Marylin bereits einige Übungen gemacht und ich werde damit auch weiter machen, aber ihre Nähe zu Brooke macht sie verwundbar. So lange sie sich nicht voneinander lösen, wird keine von beiden weiterkommen."

Das war die nüchterne Einschätzung des Cajun zu den beiden "Problemfällen" - er liess es sich aber nicht nehmen, hervorzuheben, dass er weder Chui noch Megan wirklich kannte. Letztendlich merkte er genau wie Scott an, dass es durchaus noch mehr Schüler mit einem gewissen Potential gab. Wer von diesen hatte es nun verdient, ein Anwärter zu werden? Remy war froh, dass dies nicht seine Entscheidung war.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

12.06.2006 09:51
[19.12.] Briefing Room Antworten
Einwurf aubgeblockt.
Wie 'natürlich kann man ihm nicht trauen?' wie jetzt? 'Raguel wird sich darum kümmern?'

Wieso war jedem hier außer Cait klar geworden, dass dieser Ford ein größerer Psychopath war, als sie und niemand hatte was gesagt? Scott traute diesem Ford also nicht, dann musste er dreifaches vertrauen in Raguel haben?
Cait schob die Unterlippe hervor und starrte vor sich auf den blanken Tisch.
Ford war abgehakt und das Remy die beiden auf dem rachfeldzug begleitete, war nur ein schwacher Trost.

Chui, Megan, Mika, Brooke..irgendwas, was sie nicht interessierte wurde gerade besprochen. Vielleicht interessierte es doch, aber sie hörte nicht zu.

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

12.06.2006 12:16
[19.12.] Briefing Room Antworten
Padraig wollte zu Nolan nichts weiter sagen. für ihn waren mit diesem Namen und dem Gesicht zu viele Erinnerungen an seine Jugend verbunden, und die wenigsten davon waren schön. Er hatte sich allerdings in der letzten Zeit zu wenig mit ihm befasst um etwas über seine psychische Stabilität zu sagen. Doch soweit er sich an Raguel erinnern konnte, dann war dieser auch nicht unbedingt ein Ausbund an psychischer Stabilität. Aber eventuell glich sich das ja aus, und es schien, dass die anderen diesem Raguel genügend Vertrauen entgegenbrachten, und so würde er sich nicht weiter damit belasten. Das Gambit noch mit von der Partie sein würde, erhöhte zumindest die Chance auf Erfolg.
Und wenn sie versagten, dann würde er sich vielleicht mal mit Logan zusammen um diesen Rat kümmern. Es wäre doch gelacht, wenn man den nicht irgendwie klein bekommen konnte.

Das er bei der Aktion gegen GENETHICS dieses Mal dabei sein würde, verschaffte ihm eine gewisse Genugtuung. Er hatte definitiv noch einige Rechnungen mit denen offen. Und er würde nicht unbedingt zimperlich mit ihnen umgehen.
„Wollen wir das Labor dieses Mal stärker schädigen? Dann wäre es vielleicht sinnvoll sich ein paar Gedanken über Sprengstoff zu machen. Das würde nebenbei auch nicht so eindeutig auf einen Mutantenhintergrund schließen lassen. Denn wenn wir mit unseren Fähigkeiten zu offen umgehen, dann werden es die PR-Leute von GENETHICS ohne weiteres schaffen eine Verschärfung der Mutanten-Angst zu erreichen.“ Das man nebenbei noch Lewis extrahieren wollte, um mit ihm mal ein paar Takte zu reden, klang wie eine sinnvolle Ergänzung. Er hoffte ja, dass er selbst die Befragung, wenn schon nicht führen, dann doch wenigstens unterstützen durfte. In seiner Ausbildung waren Befragungstechniken oft unterrichtet worden. Und er hatte selbst so einige davon über sich ergehen lassen müssen, damit man seine Widerstandskraft testen konnte.

Was diese Frage mit den Schülern als Anwärter anging. Nun, da war er ohnehin der Ansicht, dass man diese nicht zu Superhelden erziehen sollte. Sie sollten lernen ihre Mutationen zu beherrschen und wenn, dann zum Wohle aller einzusetzen. Das sie öfters im Dangerroom trainieren sollten, war allerdings ganz in seinem Sinne. Er hatte Scott ohnehin schon vor einiger Zeit gefragt, ob er mit seiner Mutations-AG dort hin dürfte. Damals war ihm noch angeraten worden im Wald zu trainieren, aber dort standen ihm nicht die gleichen Mittel zur Verfügung wie in dem technisierten Umfeld. Die Basics, Selbstbeherrschung und Kontrolle, das hatte er seinen Schülern jetzt mehr oder weniger vermittelt, aber die nötige Vertiefung, das ging im Wald nicht, denn gerade bei deren Kräften war die Zerstörungsgewalt viel zu hoch. Außerdem war es jetzt im Winter ohnehin zu kalt, als das er mit denen lange draußen bleiben konnte. Ok, nicht für Marinja und Mika, aber für die anderen.

„Ich verstehe nicht, warum wir Schüler zu Anwärtern machen müssen? Immerhin sind wir eine Schule, in der sie lernen sollen, mit ihren Gaben umzugehen. Das wir eine Schule sind, die aus ihnen Superhelden und Weltenretter macht, ist mir neu. Ich bin zwar selbst erst Anwärter, aber immerhin leite ich eine der Mutations-AGs und von daher habe ich einen Überblick über die Fähigkeiten, aber auch die derzeitige Eignung bezüglich der Anwärterschaft. Und wenn ihr mich fragt, dann ist es bei allen Schülern noch zu früh dafür. Gebt ihnen noch ein wenig Zeit, wenn es denn unbedingt sein muss. Lasst sie im Gefahrenraum üben, und beobachtet sie dabei. Und wenn ihr dann meint, dass jemand besonders geeignet ist, dann redet mit der Person, ob sie es denn überhaupt will.“
Gerade letzteres war ihm ein wichtiges Anliegen. Immerhin war er selbst nicht gefragt worden, als er damals für Psi Force ausgewählt wurde. Das er jetzt Anwärter bei X-Odus war, störte ihn nicht, im Gegenteil war er fast schon stolz darauf, denn er konnte sich mit ihren Zielen identifizieren.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

12.06.2006 13:20
[19.12.] Briefing Room Antworten
Die Besprechung formte sich immer mehr zu einer Diskussionsrunde um, was nicht unbedingt schlecht war, aber einige der Themen bereiteten ihr Unwohlsein. Die Kinder als Anwärter? Dabei war nicht einmal jedem von ihnen bekannt, was genau das Team nun eigentlich tat, demnach wäre Fragen wohl auch reichlich sinnlos. Darüber hinaus durften die wenigsten Kids schon selbst über sich bestimmen und somit trug das Institut jegliches Verantwortung, was auch immer die Kids im besten Wissen und Gewissen zu tun glaubten.

~Scott, zum Thema Ausbildung der Kids, gibt es durchaus bessere Auswahlstrategien.~ So mal es schwer war Potential in Kids zu finden, denen man nur in geregelten Situationen zugesehen hatte und so kurz nach dem Vorfall mit der Zeitreise jemanden aus dem Team der Kids zu einem Anwärter zu machen, war durchaus auch ein Zeichen für die Kids, dass solches Verhalten gern gesehen wurde.

Nolan auf die Jagt nach Rat zu schicken war simpel Mord und das war ein Gedanke, der ihr übel aufstieß. Scott mochte ihm nicht trauen, ebenso nicht Logan, aber gab es ihnen das Recht, ihn in den sicheren Tod zu schicken? Konnte Scott nach solch einem Vorfall noch in den Spiegel sehen und ruhig einschlafen? Solch ein Mensch war er geworden?

Was er nicht sehen konnte war, dass Jean sich auf die Unterlippe biss. Ihr Blick lag noch immer auf Ragnar.

~Er hat versucht sich umzubringen, Scott. Wenn du Raguel und Gambit mit ihm gehen lässt, bringst du sie in Lebensgefahr.~ Wobei eine Dosis Paracetamol zu nehmen so ziemlich die dümmlichste Variante ist, sich umzubringen. Denn Kopfschmerztabletten in dieser Dosis waren nicht tödlich, zumindest nicht sofort. Der Mann hatte sich schlicht in Richtung einer Lebervergiftung getrieben und wenn diese irreparabel gewesen wäre, dann wäre er schlicht eingegangen. Was sich Stunden, vielleicht auch Tage hätte hinziehen können. Aber mit Ärzten wie Jean und Dorian um sich, hätte er nicht den Tod gefunden, sondern nur ein richtig armseliges Leben angesteuert.

Darüber hinaus, wie gut oder schlecht einige der Tagespunkte waren. Tatsache war doch, dass Rat nicht weit sein konnte. Solange Seana hier in diesem Institut war, würde er sich in der Nähe aufhalten, wie es der Vorfall mit Dinand gezeigt hatte. Egal wie sie es im Moment drehten, Seana war der Speck, den die Ratte suchte und sie würde ihn früher oder später finden. ~Wieso geben wir dieser Ratte nicht die Gelegenheit Seana wieder in die Finger zu kriegen. Zum Beispiel indem Dorian und das Kind unter einem Vorwand wegfahren.~ Das roch zwar 100%ig nach einer Falle, aber würde sich der Wahnsinnige diese Chance entgehen lassen? Wenn er dieses Kind wollte, dann würde er die Chance wahrnehmen.

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