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Dieses Thema hat 42 Antworten
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 Inverness
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Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

07.10.2006 22:56
21.01.- 15.00 Uhr-Spaziergang Antworten
Wie konnte er jemals über sein Wesen sicher sein? War er überhaupt das, was man einen Menschen nennen konnte? Immerhin war er gezüchtet um einem Zweck zu dienen. Genau so wie man Hunde oder Pferde züchtete. Und dazu kam dann noch seine Erziehung. Alles war auf das Ziel ausgerichtet, aus ihm eine perfekte Kampfmaschine zu machen. Gehorsam bis zum Schluß und eigentlich sogar noch darüber hinaus. Und alle, die er früher seine Freunde genannt hatte, waren entweder tot oder auf der gegnerischen Seite. Was blieb ihm noch?

Er schreckte auf als ihn Ele ansprach. Was hatte sie ihn gefragt? Ob mit ihm alles in Ordnung sei? Nein, natürlich war mit ihm nichts in Ordnung. Immerhin war er ein Retortenkind. Die anderen konnten sich über ihre Kindheit unterhalten, über Eltern, die sie vielleicht geliebt hatten, doch wenn man ihn fragte, dann gab es da nur die Soldaten und Ausblider. all diese Weißkittel, die ihn ständig untersucht hatten.

"Sorry, Ele, ich bin ein wenig in Gedanken. Es stehen so viele Veränderungen bevor und dann sind da auch noch die Schüler an die wir denken müssen." Ein flüchtiges Lächeln stahl sich auf seine Lippen, doch es erreichte nie seine Augen.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

07.10.2006 23:07
21.01.- 15.00 Uhr-Spaziergang Antworten
"mhh..." war von ihr nur als Antwort zu hören. Scheinbar unterschätzte Padraigh ihre Familienantenne gewaltig.
Sie ließ Karl los und hängte sich zwanglos bei Pedraigh ein. Mochte ihm das gefallen oder nicht, im Moment war ihr das schnuppe. "Karl, sei doch so lieb und lauf voraus um JFK zu sagen, dass wir im Anmarsch sind. Ich weiß nicht, was er geplant hat wegen dem Essen, aber es wird sicher was heißes sein. So das er sich auf uns vorbereiten kann."

Langsam ließ sie sich einige Schritte zurück fallen.
Schon das sein Lächeln so flüchtig und oberflächlich blieb war für Ele ein Anzeichen, dass da was nicht in Ordnung war.
"Pedraigh, sie sind ein ganz, ganz schlechter Lügner." Ringsum war es still, die Gruppe war nun einige Schritte voraus und es flogen die Schneebälle und ein wildes Schneegestöber fing an, wenn jemand die Zweige der Bäume schüttelte um den Schnee herunter zu bekommen. Meist stand dann einer drunter, der urplötzlich in einer Schneewolke stand.
Die Fackeln warfen einen warmen Schein und vllt. half ja diese leicht märchenhaft anmutende Atmosphäre Pedraigh, über seine Probleme zu reden.
"Sie schaffen es nie, mich zu belügen. Was ist los?"

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

07.10.2006 23:33
21.01.- 15.00 Uhr-Spaziergang Antworten
Padraig ließ es widerstandslos über sich ergehen, dass sich Ele bei ihm eingehakt hatte. Was hätte er auch tun sollen? Ihren Arm abschütteln? Warum? Er genoß die Nähe zu einem menschlichen Wesen, wenn er ganz ehrlich war. Und seine ewige Distanz zu allen war auch nicht das aprobate Mittel um sich nicht mit der eigenen Unmenschlichkeit auseinandersetzen zu müssen.
"Wenn das meine Ausbilder hören würden, dann wären sie entsetzt. Immerhin wurde ich zu einem Spion ausgebildet. Naja, zumindest unter anderem. Aber Du hast Recht, es ist etwas da... nur weiß ich nicht, ob ich darüber reden sollte." Und er schwieg kurzzeitig und stapfte weiter durch den Schnee.

"Es hat viel mit der Sache bei GENETHICS zu tun. Der Einsatz war zwar irgendwie erfolgreich, aber nicht befriedigend. Und besonders weil ich nicht weiß, wie ich zu dem Ganzen stehen soll."
Padraig wusste niocht, in wie weit Ele in die Bealnge von X-odus eingeweiht war. Oder ob sie überhaupt wusste, dass er nichts weiter war als ein biochemisches Experiment. Das wusste, außer den Leuten im Team, und selbst von denen wohl nicht alle, eigentlich niemand. Es war auch nicht unbedingt etwas was man an die große Glocke hängte. "Hey, hast Du schon gewußt, ich bin ein Retortenbaby!" Er konnte sich noch zu gut an den Schock erinnern, als er sich auf einem der Akteneinträge wiedererkannt hatte. Verdammt, bis zu dem Zeitpunkt hatte er gedacht, dasss er wenigstens auch irgendwelche Eltern geahbt hatte, die ihn geliebt hatten und denen das Kind vom militärischen Geheimdienst weggenommen wurde. Aber jetzt wusste er es besser. Es war das Ende aller Täuschungen.

Con den Kindern im Institut würde das wohl Catherine, Mark und Stan ncoh am ehesten nachempfinden können. Ab er die drei hatten wenigstens noch ihre Freunde.

Es half aber nichts nun in Selbstmitleid zu zerfließen. Das war er GENETHICS schuldig. Sie mochten aus ihm eine Art Monster gemacht haben, aber er würde ihnen zeigen, dass er dennoche in Mensch war. "Weißt Du, ich habe hier am Institut einige Dinge erfahren, die mein bisheriges Weltbild ziemlich durcheinander gewirbelt haben. Besonders das ich Catherine, Stan und Mark ähnlicher bin als jedem sonst hier im Institut." Er sagte nicht, in welchem Kontext er den dreien ähnlich war. Wenn sie es schon wusste, dann brauchte er das nicht zu erklären, und wenn nicht, dann würde sie eventuell nachfragen.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

07.10.2006 23:57
21.01.- 15.00 Uhr-Spaziergang Antworten
"Nun, Ich weiß so ungefähr was mit dem Trio los ist. Und wenn du meinst, dass du ihnen ähnlicher bist, als irgwer sonst hier, dann kann ich daraus meine Schlüsse ziehen." Nein, dumm war Ele nicht und sie hatte die Akten der Schüler eingehend gelesen, als sie den Job übernommen hatte.

"Die Schülerakten sagen eine Menge über die drei, meine Vorgängerin war sehr gewissenhaft. Aber weißt du, die Sache mit dem Labor, ich find es sehr gut, dass es platt gemacht wurde. Und ich hätte dem Personal dort keine Träne nachgewint, wenn sie ins Gras gebissen hätten." nein, sie hatte keine Ahnung von X-odus und dem ganzen Drumrum. Aber irgendwie ahnte sie etwas. Sie war im Allgemeinen keine steinharte Seele und auch nicht empfindungslos, aber die Forscher dort, die hätte sie eigenhändig an die Scheunentür genagelt, wenn sie die Möglichkeit dazu gehabt hätte.

"Was genau meinst du denn, von dem du nicht weißt, wie du dazu stehen sollst?" Langsam folgten sie den danderen. Und unwillkürlich war sie ebenfalls ins Du gewechselt, obwohl sie bisher eigentlich beim Sie waren und die Vornamen verwendet hatten. Aber die Situation war entsprechend und so hatte sie da auch keine Hemmungen.

Karl Seiffert Offline

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Beiträge: 552

08.10.2006 11:18
21.01.- 15.00 Uhr-Spaziergang Antworten
"schon unterwegs."
lehrer untersich. na was auch immer. er kennt diese ader von der sekretärin ja schon und weis sie auf seine weise auch zu schätzen. in einem lockeren joggingtempo setzt er sich von den anderen ab um auf dem vorbereiteten platz JFK ausfindig zu machen

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

08.10.2006 11:26
21.01.- 15.00 Uhr-Spaziergang Antworten
Wie sollte er ihr das erklären? Er konnte es sich ja nicht einmal selbst erklären. "Weißt Du, Ele, es ist merkwürdig eines Tages zu erfahren, dass alles, was man vorher für wahr angesehen hatte, einfach nur eine einzige Lüge war. Wenn man die Zeitungen aufschlägt und liest, dass Mutanten keine Menschen wären, und sich bis dahin immer gesagt hat, dass man doch auch von einer menschlichen Mutter geboren worden war und plötzlich weiß, dass es nie jemanden gab, der einen an der Brust gesäugt hatte."

Und dann fiel ihm ein Lied ein, welches irgendwie seine ganzen Gefühle ziemlich gut wiederspiegelte.
    Keine Sonne die mir scheint
    keine Brust hat Milch geweint
    in meiner Kehle steckt ein Schlauch
    Hab keinen Nabel auf dem Bauch


Ja, genau so war es. Er war zu etwas unmesnchlichen geworden. Einem Wesen, dass die Ausgeburt eines kranken Hirns war. Die Trauer, die er dabei in sich spürte, ließ ihm einige Tränen über die Wangen laufen.
    Der Mutter die mich nie geboren
    hab ich heute Nacht geschworen
    ich werd ihr eine Krankheit schenken
    und sie danach im Fluss versenken

Und dann war da noch die Wut, die er tief in sich spürte. GENETHICS und ihre Gehilfen mussten vernichtet werden. Und die Krankheit, wie sie Rammstein genannt hatte, würde er und auch die anderen Kinder der Weißkittel sein.

"Ich denke mal, dass ich mich in der nächsten Zeit viel stärker um die Ausbildung der Schüler kümmern muss. Und damit meine ich nicht nur ihre schulische Ausbildung." Die Kinder mussten lernen, was Ethik und Moral bedeutete, damit sie wussten, das Menschlichkeit und Familie nicht nur ein leeres Wort waren. Die Kinder, die in den Militärcamps aufgewachsen waren, kannten so etwas nicht. Für sie galt nur Drill und Gehorsam. Und wenn damals nicht einige wenige Erwachsene sich nicht vollständig an die Regeln gehalten hätten, dann wäre er wohl genau so geworden, wie GENETHICS es gewollt hätte.

"Danke, Ele, Danke für alles." Seine Stimme hatte einen sehr entschlossenen Ausdruck angenommen.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

08.10.2006 11:37
21.01.- 15.00 Uhr-Spaziergang Antworten
Nachdenklich hörte sie sich an, was Pedraigh sagte und nickte dann.
"Ja, ich glaube ich verstehe, was du meinst. Und das ist schlimm, sehr schlimm und unmenschlich, was da gemacht wurde. Aber Pedraigh, lass dich von dem Hass nicht vereinnahmen. Du hast eine Familie... hier, wir sind deine Familie und wir brauchen dich, nicht den Hass. Den haben wir draußen schon genug."

Sachte wischte sie ihm die Tränenspuren von der Wange.
"Ich weiß nicht, was ich dir sagen könnte um dir zu helfen. Ich kann nicht mal im Ansatz nachempfinden, was du fühlen musst. Aber ich bin da, wenn jemanden zum Reden brauchst."
seinen Dank wehrte sie mit einer Handbewegung ab.

"Du bist nicht allein Pedraigh, vergiss das niemals. Wir müssen zusammen halten und da denke ich, ist einer der zuhört und vllt. alles von der Position des Nicht-Mutanten betrachtet, ganz gut."
Langsam spazierten sie weiter und ihre Gedanken drehten sich im Moment um ein ganz anderes Thema, als irgendwer ahnen konnte.

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

09.10.2006 12:25
21.01.- 15.00 Uhr-Spaziergang Antworten
Hatte er im Institut wirklich eine Familie? Nun, in gewisser Weise hatte er die Schüler, die er als seine Kinder ansah. Kinder, die lernen mussten mit ihrer Besonderheit zu leben und sich soweit unter Kontrolle zu haben, dass sie unter den einfachen Menschen nicht negativ auffielen. Der Hass des Homo Sapiens kam von seiner Angst. Und wenn man es ganz ehrlich und objektiv betrachtete, dann konnte einem der Einsatz von Mutantenkräften durchaus Angst machen. „Keine Sorge, Ele, ich werde im Institut nicht den Hass predigen. Ein Leben voller Hass ist kein lebenswertes Leben. Die Kinder sollen lernen, was es bedeutet wirklich zu leben. Ohne Angst und Wut.... Wie hieß es in einem Film doch so schön? Ein Leben in Angst ist ein Leben halb gelebt. Oder so ähnlich. Und das genau ist mein Ziel. Unsere Schüler sollen später keine Angst haben sondern mit hoch erhobenem Kopf zu sich selber stehen können.“

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

12.10.2006 18:44
21.01.- 15.00 Uhr-Spaziergang Antworten
"Das ist schon ein sehr guter Anfang." sie lächelte und zog ihn dann mit sich.

"Komm, sonst haben uns die anderen alles weggegessen, ehe wir da sind." rief sie lachend und rannte das letzte Stück um zu den anderen aufzuschließen. Und dann waren sie auch schon am See und staundend blieb sie stehen um das kleine Wunder anzuschauen, was JFK da vollbracht hatte.

Der kleine See erstrahlte wie verzaubert. In Abständen waren kleine Feuer aufgestell, dazu Standfackeln und ein großes Feuer direkt am See. Die Flammen spiegelten sich in der Wasseroberfläche. JFK stand am Grill und über einem klassischen Dreibein hing ein großer Topf aus dem es verführerisch roch. Auf einem kleinen Tisch waren Thermoskannen und Tassen aufgestellt und einige Teller mit Sandwiches. Dazu ein Warmhaltetopf.
Mit einem freundlichen "Hallo" hieß JFK die kleine Gruppe willkommen und fragte sogleich, wer lieber was gegrilltes wollte oder lieber einen deftigen Eintopf oder auch eine heiße Puddingsuppe.
Ele dankte ihm lächelnd und in einer unbedachten Minute drückte sie ihm ein Küsschen auf die Wange als kleines Dankeschön für seine Mühe.

"Dann ran an die Töpfe... lasst es euch schmecken"
forderte sie die anderen auf und blickte sich nochmal um. Einige Schritte ging sie zur Seite,der Blick wanderte über den See und über das Feuer und für Sekunden glaubte sie, Brians liebes Gesicht zu sehen. Wie sehr sie ihn vermisste. Sie rief sich zur Ordnung und kehrte zu den anderen zurück ans Feuer.

Corban Offline

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Beiträge: 249

21.10.2006 12:35
21.01.- 15.00 Uhr-Spaziergang Antworten
Corban war erstaunt darüber, was JFK hier auf die Beine gestellt hatte.
Das musste ne Menge Arbeit gewesen sein.

Fasziniert sah er sich um und lief erstmal ein bischen durch die Gegend, um alle Eindrücke aufzunehmen.
Als er zu den Anderen ans Feuer kam, sah er grinsend zun JFK.
"Ich hätte gern was vom Grill."

Das Fleisch steckte er zwischen zwei Brötchenhälften und begann es zu essen.
Lächelnd stand er am Feuer und genoss einfach das Zusammensein.
Es war wirklich eine sehr gute Idee von Ele gewesen, das hier zu organisieren. Das würde er ihr auch später noch einmal persönlich sagen.

Karl Seiffert Offline

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Beiträge: 552

21.10.2006 12:47
21.01.- 15.00 Uhr-Spaziergang Antworten
angesichts der vielen unterschiedlichen leckereien kann er einfach nicht anders als zumindest mal von dieser puddingsuppe zu porbieren, sich vom eintopf was zu krallen und ein kleines stück fleisch für sich zu ergattern. ob das nun die unbedingt sonderlich perfekte mischung war, darüber ließe sich sicherlich in dem moment streiten. aber für die probierfreudigkeit wars sicherlich das ideal. die feinen sachen verkostend bleib er erstmal so am feuer und spielt den stillen genießer.

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