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nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
"Ich hab nichts gegen die Anwesenheit von Lehrern."
Meinte Belle gelassen nachdem sie Corbans Ansprache mit einem leichten Lächeln gelauscht hatte. Sie richtete sich etwas aus ihrer entspannten Position auf, während sie auf die Entscheidung der anderen wartete.
Erst wenn niemand sich gegen Ororos Anwesenheit aussprach, richtete sie das Wort an alle.
"Einige von uns sind vermutlich schon ziemlich gut mit ihren Kräften andere nicht so. Da ich zur letzteren Gruppe gehöre beabsichtige ich in der Nähe des Instituts zu bleiben, wenn nicht ganz hier. Es gibt ja Gott sei Dank die Erfindung eines Fernstudiums und auch die Uni in Inverness scheint ganz gut zu sein.
Wenn kein Platz für uns alten Hasen hier ist, weil wir soviele neue haben, dann könnten wir ja überlegen ne Art Mutanten-WG aufzumachen. So könnten wir uns gegenseitig helfen und außerdem kennen wir die Problematiken mit den Mutationen die auftreten könne."
Damit lehnte sie sich wieder zurück und lies die anderen erstmal über ihren Vorschlag nachdenken.
Colin schien ebensowenig ein Problem damit zu haben, dass die Schulleiterin anwesend war, denn er nickte ihr lediglich grüßend zu als hätte er ohnehin erwartet gehabt, dass sie sich dazugesellen würde oder eingeladen war und widmete sich dann wieder dem Hauptthema.
In vielerlei Hinsicht sprach ihm Belle praktisch aus der Seele, weshalb er auch mit einem Nicken bestätigte. Nun, die Sache mit der WG - also dem wirklichen Leben mit mehreren Personen unter einem Dach - war nicht ganz sein Fall. Da zog er es lieber vor möglichst allein zu wohnen aber könnte ja trotzdem hin und wieder mal bei den anderen vorbeischauen. Nur von großzügiger Wohnungsteilung hatte er, als nicht all zu großer Freund von Menschenmassen, bereits durch das Leben mit seiner Familie, Besuch, Schulfahrten und zu guterletzt das Internat mehr als genug.
"Ich zähle mich ebenfalls zur zweiten Kategorie. Oder bessergesagt eigentlich geht es noch eine Stufe weiter und viel mehr als die Mutation willentlich auftreten zu lassen kann ich bis dato nicht. Daher würde auch ich gerne hin und wieder, oder bessergesagt je öfter desto besser, ins Institut kommen. Was Studium und Arbeit betrifft - nunja ich beabsichtige eigentlich noch mir in nächster Zeit die Unis in den nebenliegenden Städten anzusehen, aber da ich ohnehin keine wirkliche Jobvorstellung habe werd ich wohl nebenbei hier irgendwo einen kleinen Teilzeitjob annehmen, um mich über Wasser zu halten."
Er bemerkte diesmal ausnahmsweise, dass er schonwieder nicht zum Punkt kam und zwang sich daher nach einer Weile merkbar zum Punkt zu kommen und sich kürzer zu fassen.
"Also das Thema WG hört sich an und für sich nicht schlecht an. Die Frage ist nur wer die Verantwortung bei eventuellen Unfällen übernimmt, wenn eine Horde Mutanten in einer Wohnung lebt. Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber es könte immer etwas geschehen und wir würden uns dann nicht mehr hinter den schützenden Mauern des Instituts befinden, wo man solche Zwischenfälle vor der Öffentlichkeit verborgen halten kann. Also die Idee einer Wg ist auf alle Fälle sehr gut - nur würde es eben auch entsprechende Risiken mit sich bringen, wenn zahlreiche Muanten die ihre Kräfte nicht vollstens beherrschen in einer Umwelt leben die nicht, wie es hier der Fall ist, auf alle Eventualitäten vorbereitet ist."
Er hatte auf keinen Fall vor ihnen die Idee durch übervorsicht mies zu machen, aber er sah es irgendwie fast schon als seine Aufgabe auf die Gefahren hinzuweisen ehe vielleicht allgemeine Euphorie bei dem Gedanken an ein Zusammenleben ausbrechen würde und man schon anfangen würde zu planen, wann es so weit sein soll.
Auch Tara haette keinen Grund gehabt, die Anwesenheit der Schulleiterin als stoerend zu empfinden. So wurde diese auch von ihr mit einem nickenden Gruss bedacht, bevor sie ihre Aufmerksamkeit den jeweils Redenden zuwandte.
Bei Colin's Worten nickte sie, der Gedanke war ihr auch in dem Moment gekommen, als der Punkt mit der WG geaeussert worden war. Ungefaehrlich war das mit Sicherheit nicht. Aber auch kein Grund, es nicht zu versuchen.
Schliesslich meldete auch sie sich zu Wort.
"Ich kann mich nur anschliessen -- sicher bin ich im Umgang mit meinen Kraeften noch lange nicht. Dementsprechend waer's mir auch sehr recht, wenn wir in irgendeiner Weise die Moeglichkeiten haetten, weiterhin zumindest teilweise die Vorzuege des Instituts und der Anwesenheit erfahrenerer Menschen zu nutzen... Das mit der WG klingt gut, ganz risikolos finde ich das allerdings auch nicht. Waere fuer mich aber kein Hindernis."
Ororo warf Catherina einen kurzen Blick zu, als sie so überschwenglich in den Raum platzte und ihr Schulleiterin - die nun wirklich immer weniger zu übersehen war - beinahe umrannte.
Einen Moment lang nickte Ororo nur auf die Zustimmung der Jugendlichen hin und liess sich auf einem Sessel nieder. Den Ideen der Schüler letztlich doch lauschend, konnte sie ein kurzes Schmunzeln nicht verbergen, denn letztlich waren trotz der Altersunterschiede die Richtung, in die die Schüler- wie auch die Lehrerschaft gedacht hatte, ziemlich nah beieinander.
Da nach Taras Worten eine kleine Pause eintrat, machte Ororo einfach mit einem Räuspern auf sich aufmerksam und brachte ihr Lächeln zum Besten, was einige der Schüler noch von ihrem Aufnahmegespräch an der Schule kennen dürften - eines dieser Lächeln, die mehr aussagten, als ein gesprochenes Willkommen.
"Ich finde eure Idee mit der Wohngemeinschaft wirklich ausgesprochen gut, allerdings muss ich auch zu bedenken geben, dass es allerlei Risiken in sich bergen könnte. Als Schulleitung bin ich eigentlich nur hier, um euch zu sagen, dass ihr euch um die Unterkunft nicht so viele Gedanken machen müsst. Wir werden keinen von euch, der hier bleiben und seine Mutationen weiter zu beherrschen erlernen will der Tür verweisen. Es ist im Grunde genommen sogar die Philosophie unseres Institutes euch auch nach dem Schulabschluss weiter zu helfen - und im Gegenzug, könnten wir uns niemanden vorstellen, der die neuen Schüler behutsam an den Umgang mit ihrer Mutation heran führt, als unsere alten Schüler. Einige von euch haben Gaben, die häufiger vorkommen und von denen es unter den Neuzugängen mit Sicherheit auch Schüler geben wird, die auf gleiche oder ähnliche Weise Lernen müssen. Ich denke, die meisten von euch haben Bobby kennengelernt, oder?" Immerhin war Iceman mit Ororo zusammen aus New York gekommen und hatte einige Wochen ebenfalls in Schottland verbracht, um sich den Nachfolger des New Yorker Institutes einmal anzusehen. Zumindest die Kinder, die bei der Schneeballschlacht mitgemacht hatten, sollten ihn kennengelernt haben.
"Bobby ist im Xavier Institute, in dem Logan, Scott, Jean und ich unterrichtet haben, ebenfalls Schüler gewesen und auf genau diesem Weg später wichtige Hilfe und Unterstützung für uns und die neuen Schüler." Und für die X-Men. Und so sie es denn wollten, würden auch die schottischen Schüler irgendwann den Weg gehen und zum X-odus Team gehören.
"Und ganz ähnlich ist es auch mit eurer Musiklehrerin Rohey McNamara verlaufen. Rohey war ebenfalls Schülerin in New York und entschloss sich dem Institute in der Form treu zu bleiben, indem sie mit uns nach Schottland kam. Und auch Tyler Knight." Und es gab andere Beispiele, wie Jean, Scott und Ororo selber, aber die Liste war nun wirklich zu lang, um sie alle einzeln aufzuzählen. Des Pudels Kern war auch so angekommen - hoffte Ororo zumindest.
"Wie eure Zukunft aussehen könnte, liegt natürlich in der Entscheidung jedes Einzelnen. Wichtig ist uns nur, dass ihr wisst hier jederzeit willkommen zu sein. Egal, ob als unsere Schüler oder um weiterhin zu lernen und denen, die nach euch kommen werden, zu helfen."
Das war im Grossen und Ganzen auch schon alles, was Ororo hatte loswerden wollen. Ihr Blick glitt schliesslich wieder ruhig über die Gesichter der Schüler und blieb letztenendes bei Corban hängen, der immerhin der Initiator dieses Treffens gewesen war.
Nunja, einer Mutanten-WG stand Mika nicht wirklich positiv gegenüber. Nicht, dass sie hier am Institut ein Problem damit gehabt hätte, mit Menschen zusammen zu leben, aber das Insti war auch groß genug, um sich aus dem Weg zu gehen, wenn man mal alleine sein wollte.Mit Brooke eine WG aufzumachen wäre sicher eine Überlegung wert, aber mit mehreren Leuten? Das musste für den Feuerteufel nicht sein.
Sie hörte trotzdem aufmerksam zu, was die anderen zu dem Thema sagten, und auch sie war mit ihrer Mutation bei weitem noch nicht so sicher, wie sie es vielleicht später sein könnte. Obwohl sie mit zu den Schülern gehörte, die sehr viel übten, allein, weil ihre gabe eine große Gefahrenquelle beherbergte. Sie sah zu Storm, nachdem diese ausgesprochen hatte, und zog die Augenbraue hoch.Liebengern würde sie nach ihrem Schulabschluss hier am Institut noch helfen wollen, schon allein deshalb, weil sie hier die Möglichkeit gehabt hatte, ihr Leben zu ändern. Aber eine Mutations-AG zu leiten?
"Ihr würdet uns die Möglichkeit geben, den neuen und jüngeren Schülern bei ihrer Mutation zu helfen? Obwohl viele von uns selbst noch nicht so weit sind, zu sagen, dass sie sicher im Umgang mit ihrer Mutation sind?"
Corban hörte allen interessiert zu und nickte an der ein oder anderen Stelle, aber erst als Ororo fertig war, konnte man ihm die Erleichterung wahrscheinlich direkt ansehen. Das war eigentlich schon mehr als er gehofft hatte zu erreichen.
Weiterhin hier am Institut bleiben zu dürfen, oder zumindest die Einrichtung weiterhin als Trainingsplatz nutzen zu können, war fantastisch.
Natürlich hatte er nicht erwartet, dass viele der Idee einer Wohngemeinschaft zustimmen würden, die Probleme waren ja schließlich auch ihm bekannt, aber es ging hier ja auch gar nicht darum eine 12-Personen-WG aufzumachen, sondern nur die, die es für eine gute Möglichkeit hielten darauf hinzuweisen, dass es auch noch andere gab die so dachten.
Er selbst wusste schließlich noch nicht, ob er lieber allein oder zu mehreren würde wohnen wollen.
Als Ororos Blick bei ihm hängen blieb, wollte er gerade dazu ansetzen etwas zu sagen, als Mika ihre wirklich wichtige Frage stellte, die auch ihm gerade so, wenn auch nicht wörtlich, über die Lippen kommen wollte.
Also nickte er unterstützend zu Mikas Worten und wartete Ororos Antwort ab.
"Es geht nicht darum, wie weit ihr mit euren Mutationen seid, Mika. Niemand wird zum Beispiel von dir verlangen einem Kind mit Pyrokinese oder Pyrogenese Kräften beizubringen, wie man das Feuer beherrscht und erschafft." Nein, denn eigentlich würden wohl alle an dieser Schule gerne eine intaktes Gebäude behalten und auch die Ländereien sollten nicht zwingend davon zeugen, dass eine Feuersbrunst getobt hatte. "Es geht um... das Akzeptieren. Um die Ängste, mit denen auch viele von euch hierher gekommen sind. Vor dem was mit euch passiert ist und noch passieren wird. Aus dem Mund eines ehemaligen Schülers zu hören, dass sie auch Angst hatten ihre Gabe niemals unter Kontrolle zu bekommen, damit nicht akzeptiert zu werden, sie nicht abschütteln zu können... Das alles sind Dinge, die ihr den neuen Schülern viel besser vermitteln könnt, als ein Lehrer, der mit seiner Mutation völlig im Einklang zu stehen scheint und von dem man nur schwerlich annimmt, dass ihn einmal die gleichen Fragen gequält haben. Und: Ja, zum anderen traue ich euch zu, dass ihr eine gewisse Verantwortung für die neuen Schüler übernehmen könnt. Ihr könnt ihnen den Einstieg viel leichter gestalten, wenn ihr ihnen Mut macht und sie aufmuntert, auch wenn zu Anfang nichts so klappt, wie es sein sollte. Ihr seid unsere erste Generation an Schülern und wer, wenn nicht ihr, könnte der nächsten Generation Hoffnung machen, dass sie lernen werden. Für ihr Leben lernen werden und nicht nur den Stoff, den andere Schulen vermitteln können."
Warum nur kam Ro sich in diesem Moment vor, wie das billige Abziehbild von Martin Luther King? Vielleicht, weil sie alle einem Traum hinterher jagten - oder gejagt waren.
King, Xavier und nun auch Logan und sie. Es war ein Traum, für den es sich lohnte zu kämpfen.
Hatten sie diesen Kampfgeist auch in ihrer ersten Schülergeneration wecken können?
Cath hatte sich an die Seite gestellt und allen zugehört. Sie hatte ja noch einige Zeit an der Schule vor sich, aber sich zeitig genug Gedanken zu machen war nie falsch.
Ihr Vater sagte immer, wenn man zeitig genug plante war man auf Eventualitäten vorbereitet.
Unsicher, ob sie auch was dazu sagen durfte, blickte sie sich um. Sie war ungewohnt ernst und das zeigte, dass sie das Thema doch sehr beschäftigte.
"Aber... " sie musste sich räuspern "ist es nicht so, dass alles ein wenig von der öffentlichen Meinung beeinflusst wird? Die Stimmung gegen uns ist immer noch recht heftig... und sollten wir nicht helfen, dass wir akzeptiert werden wie wir sind? Ich würde gern einen Beruf lernen und vllt. dann Öffentlichkeitsarbeit leisten, damit sich das Verhältnis von Menschen und Mutanten bessert. Aber im Moment hab ich zuviel Angst raus zu gehen und zu sagen, ich bin ein Mutant. Klingt vllt.alles bischen konfus, aber ich mach mir sehr viel Gedanken darüber. Hier an der Schule fühl ich mich sicher... seit damals. Ich hasse es, in Angst zu leben" Der letzte Satz kam in einem ganz bösen Tonfall und zeigte, dass da etwas schlummerte.
Damals, böse Erinnerungen, Alpträume und Anstschweiß... allles Folgen einer Mutantenfeindlichen Welt. Wie sollte sie da draußen überleben ohne den Schutz der Schule? Aber ewig hier bleiben konnte sie auch nicht, dass wahr klar.
Sicher, logisch klang das nicht, was sie da sagte, aber es drückte aus, was sie bewegte. Und vllt. hätte sie ihren Mund halten sollen, aber die anderen schienen ähnlich zu denken.
Das Kinn auf die rechte hand gestützt, hatte Mika Storm aufmerksam zugehört. Sie wusste, was damit gemeint war, dass man sich selbst mit seiner Mutation so akzeptieren musste, wie man ist und auch lernen sollte, sie als einen Teil von sich selbst zu sehen. Keine Angst mehr vor dem zu haben, was man tun kann, wurde ja garnicht von ihnen verlangt, sondern zu lernen, Respekt vor sich selbst und ihren Fähigkeiten zu haben.
"ich denke mal, ich spreche auch für manch andere, wenn ich sage, dass irh dabei auf meine Hilfe zählen könnt. Immerhin bin ich mir im Klaren darüber, wie es ist, eine Fähigkeit zu haben, die wirklich Schaden anrichten kann, nicht nur bei mir selbst."
Die Formulierung war vielleicht ungewöhnlich gewählt, aber der Feuerteufel wusste nicht, wie sie ihr Hilfsangebot sonst zum Ausdruck bringen hätte können.Sie blickte in Caths Richtung, als diese sprach, und schüttelte dann leicht den Kopf. Natürlich kannte sie die Angst, als Mutant zu leben, aber andererseits war sie trotz allem ein teil der Gesellschaft, ob die Gesellschaft sie nun wollte, oder nicht.
"Wir können uns doch aber nicht heir verstecken, nur weil wir anders sind als die anderen. Okay, wir haben Fähigkeiten, von denen die meisten Menschen nur träumen können, aber verdammt diese sind ein teil von uns. Zuerst sind wir immernoch Menschen. Ich habe kein problem damit den Leuten zu sagen, dass ich Mutantin bin, genauso wenig wie ich Angst davor hätte zu sagen, dass ich künstlerisch unbegabt bin oder ähnliches. ich will mich nicht dafür schämen müssen oder mich schlecht behandeln lassen,weil die Leute das nicht akzeptieren. Ich will keine Angst haben müssen, nur weil ein Teil der Gesellschaft angst vor mir hat und daraus Gewalt entsteht. Dafür sind wir da, Cathrina, wir können den leuten zeigen, was Toleranz ist. Es ist ja icht so, dass ich nicht nachvollziehen kann, dass sie Angst vor uns haben, wenn ich daran denke, was für Fähigkeiten wir nun einmal haben. Aber als erstes haben wir immernoch selbst teilweise vor diesen Fähigkeiten Respekt, und ich denke, dass sollten wir den Menschen auch vermitteln...."