Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Juliece ging nach draußen durch das Tor nach draußen und blinzelte erstmal in der hellen Sonne.
Sie atmete mehr mals tief durch und setzte sich dann auf einen Stein nahe der Tür.
Das war alles zu viel für sie. Warum hatte Colum ihr nicht erzählt, dass sie in ein solches Institut fahren würden? Hatte er Angst sie würde dann davon laufen? Aber warum hatte er sie dann überhaupt mit genommen?
Den Kopf in die Hände gestützt starrte sie auf den Boden und seufzte vor sich hin...
"Hey" meinte er schlicht und einfallslos. Unwohl rieb er sich mit der Hand durchs Gesicht und legte ihr dann ohne irgendwelche Ausführungen die Hand auf die Schultern, mit mehr als zerknirschter Miene sah er zu ihr hinab.
Etwas zur Erklärung wollte ihm nicht einfallen und auch sonst hatte der schlauste und beste aus seinem Jahrgang nicht wirklich etwas zu sagen. Zwischenmenschliche Beziehungen, für ihn Chaos und Graus zugleich.
Julie blickte auf. "Hey...", antwortete sie schlicht.
Wieder atmete sie tief durch zupfte nervös an ihrem Rock rum.
"Warum hast du mir nichts davon gesagt?" Sie blieb ungenau, wusste aber, dass Colum wissen würde wovon sie redete.
In seinen Gefühlen konnte sie lesen, dass auch er verunsichert war, ihret wegen.
Er dachte also, sie war ein Mensch... das würde die Sache nicht viel einfacher machen.
"Ich bin grade erst von meiner Schule geflogen, Colum, ich habe eine Menge durchgemacht und ich wollte etwas Abwechslung und dachte ich könnte mich normal irgendwo eingliedern! Stattdessen konfrontierst du mich mit meiner größten Angst..."
Sie hoffte, dass er wusste, dass sie nicht die Mutanten meinte, sondern, dass sie sich eingestehen musste eine Ausgestoßene zu sein, jemand der von niemandem akzeptiert wurde.
Genau das verstand er nicht. Er war nur ein Mensch, hatte keinerleich Einblicke in das Gefühlsleben anderer, sicher er war feinfühlig, aber selbst diese Feinfühligkeit hatte Grenzen.
Er ließ sie los, tratt von ihr und sein Blick wurde kalt, eisig kalt und unnachgiebig. Kaum zu glauben, dass dieser kultivierte Mann in seinem tiefsten Innern härter als Stahl war. Als er sprach war sein Tonfall überzogen höflich, mit einer Spur Ironie. "Ich hatte nicht gedacht, dass es für dich ein Problem wäre. Mein Fehler, entschuldigung." sollte er sich etwa so in ihr getäuscht haben? Aber wenn sie die Schüler verurteilte, weil sie anders waren...dann hatte sie bei ihm schon verloren
Juliece stand auf uns sah ihn stirnrunzelt an.
"Nein... oh, nein... Colum... nein! Es ist nicht so, wie du denkst...", begann sie.
Eine ungeheure Wut ging von ihm aus, es war fast Hass. "Es ist kein Problem für mich! Nicht die Menschen dadrin... nicht du. Nicht die..."
Sie stockte.
Jetzt wahr es wahrscheinlich Zeit mit der Wahrheit rauszurücken.
Weiter sah sie ihn und kniff die Lippen zusammen.
Sie wollte es ihm ja erklären, aber sie wusste nicht, auch wenn er mit Mutanten zusammen arbeitete, sie verteidigte, wie er von ihr denken würde.
Colum musste stark einatmen um seine Höflichkeit wirklich aufrecht zu erhalten. Sie sagte Die und für seine Ohren war bereits die Umschreibung negativ. Schließlich stand Die auf der Weide und gab Milch.
Statt dessen sagt er gar nichts, blickt sie lediglich an. Sie hatte doch einen Teil von ihm bereits kennengelernt und sollte der Eindruck nicht ausreichen um klar zu machen, dass er der Letzte war, der gegen irgendwas vorschnell urteilte?
Juliece langte in ihre Tasche und kramte etwas darin herum.
Sie fand eine Münze.
Das sollte wohl ausreichen um ihm zu beweisen, was mit ihr los war.
Mit ausgestreckter Hand sah sie ihn an.
"Siehst du die? Die Münze?"
In dem Moment nahm sie die Hand weg und konzentrierte sich ganz stark auf die Münze, die in der Luft stehen blieb und sich nicht bewegte.
Colum hatte die Arme vor der Brust verschränkt und stierte Julie entgegen, die Lippen waren geschürzt und er bewegte sich nicht, er zwinkerte noch nicht mal, sah sie lediglich an, ja für einen Moment schien er sogar nicht zu atmen. So ging es eine ganze Weile, eine Weile die sich wie eine Ewigkeit hin zu ziehen schien. War sein edles Getue am Ende nur leere Worte gewesen?
Er lupfte die Augenbraue und schon entspannten sich seine Gesichtszüge und er grinste sie spitzbübisch an. "Sieht aus als habe das Schicksal mit dir gespielt, hm? Ich würde sagen...willkommen auf deiner neuen Schule." und dann musste er lachen, herzlich und warm...wie das Leben manchmal so spielte.
Als Colum anfing zu lachen fiel die Münze zu Bonden und Julie lächelte auch.
"Entschuldige, dass ich so ein Idiot bin. Ich war nur irgendwie... geschockt!", murmelte sie und atmete einmal tief durch.
Vielleicht machte sie auch alles immer schlimmer, als es eigentlich war. Jetzt war sie hier auf der Schule und hatte die Möglichkeit Freunde zu finden, die sie nicht verachteten.
"Nun komm" wieder bot er ihr den Arm. Keine Frage, er würde mit Logan...nein wohl eher mit Ororo reden und dafür sorgen, dass sie hier ihren Platz fand. Es war doch manchmal wirklich erschreckend wie das Schicksal mit einem spielen konnte, denn das es das Schicksal gab und dieses alles leitete, dass stand für Colum außer Frage.
"Ich hoffe du wählst schottisch als AG." hatte er das jtzt gesagt um sie für seinen Unterricht anzuwerben, oder war das seine Art jemanden zu umwerben?
Sie hakte sich erneut bei ihm unter und grinste ihn breit an.
"Keine Frage... das muss ich wohl! Alleine schon um auf dich aufzupassen!", antwortete sie und schaute zu Boden.
Sie flirteten doch grade nicht etwa?
Wie es schon fast Gewohnheit war, atmete sie wieder tief durch und ging mit Colum wieder rein.
Padraig ging hinaus. Er durfte sich noch nicht zu sehr involvieren. Oder besser gesagt, er musste einen klaren Kopf behalten können, auch wenn das institut hier ziel eines Angriffs werden sollte. Wenn es nötig war, eines der Knder zu opfern, um einen Angriff abzuwehren, dann müsste er das tun. Nur wußte er jetzt schon, dass er das nicht konnte. Er war nicht Kevin, der ohnehin jeden einzelnen der hier im Institut Lebenden getötet hätte. Nun, hoffentlich würde die Para Force nicht auf sie hier angesetzt. In einigen Jahren, wenn die Schüler mit ihren Kräften umzugehen gelernt hatten, dann wären seine alten Geschwister vielleicht abzuwehren. Aber jetzt? Logan und Storm wahrscheinlich, er selbst mit Sicherheit, aber die anderen? Dazu wußte er zu wenig über sie und ihre Kräfte.
Nachdem er noch einige Zeit gegrübelt hatte, ging er wider zurück. Seine Gefühle waren wieder positiv und seine erkennbaren Gedanken nichtssagend.
Die ganze Fahrt über, hatte Paolo Trish mit seinen Blicken praktisch ausgezogen. Seine Blicke waren so intensiv, dass nicht jeder ihnen stand halten konnte. Zugegeben das Institut war eine imposante Erscheinung aber Paolo befand es nicht für nötig auch nur ein Wort darüber zu verlieren. In Italien würde er sich ein Häuschen bauen, dass die kühnsten Träume aller übersteigen würde.
Als Michel den Wagen in die Einfahrt fuhr, hatte er zeitweise seine gute Erziehung schon wieder vergessen. Sollte Trish doch zusehen wie sie aus dem Wagen kam, ihm war es egal.
"Toll, wir sind da." lautete das knappe Komentar, er fischte in seiner Tasche nach seiner Sonnenbrille und schob sie sich auf die Nase.
Michel hatte den Wagen unweit der Garage geparkt und nutzte die Gunst der Stunde einfach noch einen Moment länger im Auto sitzen zu bleiben und Trisha einen Blick im Rückspiegel zuzuwerfen.
Er griff ebenfalls nach seiner Sonnenbrille, setzte sie allerdings ab, um sie auf den leeren Beifahrersitz zu werfen und das Auto ebenso zu verlassen.
"Und ich wäre dir Dankbar, wenn du für fünf Minuten es schaffst nicht gleich der ersten mit den Augen in den Ausschnitt zu fallen?" Dankbar konnte Michel da vermutlich viel sein, aber Paolo würde - und anders kannte Michel ihn ja nicht - sicherlich auf diese Dankbarkeit gefliessentlich verzichten.
Die Haare in einem verzweifelten Versuch sie zu ordnen nur noch mehr durcheinander bringend, warf Michel einen Blick in die spiegelnde Oberfläche des Autoglases.