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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 41 mal aufgerufen
 Institut-Area
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

23.03.2005 19:28
ein Zimmer [2.8.05] Antworten
Als erstes vernahm sie einen dumpfen Druck in ihrem Schädel. Als wäre er plötzlich zu klein für ihr Gehirn. Danach kam der stechende Schmerz, bei jedem Atemzug. Es war dunkel, vor ihren Augen nur Schwärze. Einen Moment lang blieb sie so liegen, ohne sich zu rühren, und versuchte herauszufinden, ob alles in Ordnung war. Sie spürte noch alle Körperteile, das war ein Anfang.
Und sie bemerkte auch, weswegen es dunkel war: sie hatte die Augen geschlossen. Doch ehe sie diese öffnete versuchte sie, sich zu erinnern.

Schottland. Sie war nach Edinburgh gegangen, und dann nach Inverness. Drei Männer, die sie verfolgt hatten. Sie hatte sich versteckt. Und dann der Fremde. Er hatte sie verfolgt. Ja, genau... und dann hatte er sie umgebracht. Naja, oder zumindest es versucht, schließlich lebte sie ja noch, oder? Er hatte sie sicherlich entführt, und würde jetzt wer weiß was mit ihr anstellen.

Mit einem Ruck, von Panik getrieben, öffnete sie die Augen, und setzte sich auf. Sie hatte eine kleine Zelle mit kahlen Wänden, und ohne Fenster erwartet. Und sie dachte, sie auf einer harten Pritsche wieder zu finden. Stattdessen erblickte sie etwas, womit sie niemals gerechnet hätte.

Sie befand sich in einem gemütlich aussehenden Zimmer. Und ihre Unterlage war ein großes und (wie sie nun feststellte) bequemes Bett. Ihr Blick schweifte umher. Durch das Fenster fiel Tageslicht herein. Dem Bett gegenüber stand ein großer Kleiderschrank. Unter dem Fenster ein Tisch mit zwei Stühlen. An der Wand zu ihrer rechten ein Bücherregal, welches jedoch leer war. Den Holzboden zierte ein Teppich.

Ihr Blick wanderte zur Seite. Auf dem Nachttisch standen Blumen. Blumen! Wie konnte dieser Kerl es wagen, ihr nach allem was er getan hatte, Blumen ans Bett zu stellen? Was für ein krankes Spiel war das?
Sie sprang aus dem Bett. Daneben auf dem Boden lagen ihre Tasche, der Rucksack, und die Rolle mit ihren Bildern. Schnell durchsuchte sie alles, doch es fehlte nichts.

Gwen sah zur Holztür, wenige Schritte von ihr entfernt. Hatte dieser irre Psychopath sie eingesperrt? Bestimmt hatte er. Doch sie konnte nicht anders, sie musste es versuchen. Sie huschte zur Tür, drückte die Klinke herunter, und siehe da... die Tür öffnete sich. Vor Schreck schloss sie sie gleich wieder. Hatte er es vergessen, abzusperren? Es war ihr egal, hier bot sich ihr die Chance zur Flucht.

Sie ergriff ihren Rucksack, warf sich Tasche und Bilderrolle über die Schultern, und schlüpfte zur Tür raus. Ein kurzer Blick nach links und rechts, der Gang war leer. Wo der Ausgang lag wusste sie nicht, es blieb ihr nichts übrig, als auf gut Glück zu laufen. Hauptsache weg hier. Mit etwas Glück konnte sie diesem Irren entkommen. Sie wandte sich nach links, und rannte, als sei der Teufel hinter ihr her, den Gang entlang.

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.03.2005 11:55
ein Zimmer [2.8.05] Antworten
Bloß schnell weg von hier! Das war der einzige Gedanke, den sie hatte. Sie rannte den Flur entlang, welcher ihr ewig erschien. Zu beiden Seiten gab es Türen, doch sie blieben alle verschlossen. Vielleicht waren dort ja noch andere wie sie eingesperrt. Wer wusste schon, was in diesem kranken Hirn vorging. Vielleicht hielt er sich einen Harem. Aber wie es auch war, sie würde keine Zeit damit verschwenden, eine der Türen zu öffnen, und nachzusehen. In einem Moment wie diesem würde schließlich jeder zuerst an sich denken.

Der Gang bog nach links ab. Und an seinem Ende erblickte sie eine Treppe. Innerlich jubelte sie. Sie hatte anscheinend den richtigen Weg gewählt. Die Freiheit war nicht mehr weit. Ohne ihr Tempo wesentlich zu verringern stürzte sie die Treppe herunter. Dabei mit ihrem Gepäck nicht zu stolpern war gar nicht so einfach. Am unteren Ende der Treppe hielt sie sich mit einer Hand am Treppenpfosten fest, um ihr Tempo ein wenig abzubremsen. Einige Schritte rannte sie noch weiter, dann verlangsamte sie. Blind drauf losrennen war falsch. Sie musste sich kurz umsehen.

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