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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 Lehrkörper
Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

26.03.2005 15:27
Doctor Jean Grey Antworten
Vollständiger Name: Doctor Jean Grey
Nationalität: Amerikanerin
Spitzname: Redd, Jeannie
Codename: Marvel Girl, (Phoenix)

Mutation:
Telekinese: Kann belebte, wie unbelebte Dinge per Psi Power schweben lassen und manipulieren. Das genaue Ausmaß ihrer Kräfte ist unbekannt.

Telepathie: Sie kann Gedanken hören, als würden sie laut ausgesprochen, Erinnerungen bei Körperkontakt lesen, Gedanken in den Verstand Anderer projizieren und diesen durch "Mental bolts" lähmen.

Alter: Mitte 20
Beruf: "Xavier's Institute For Gifted Youngsters"
Direktorin bei Xaviers Abwesenheit
Ärztin
Lehrerin für Erste-Hilfe, Verhalten bei Rettungseinsätzen und Notfällen

Größe: 1,71m
Gewicht: 52 kg
Haarfarbe: rot
Augenfarbe: grün

Charakter:
selbstsicher, gesellig und aufbrausend, bevorzugt Konflikt-Bewältigung mit Worten, das Wissen um ihre Kräfte gibt ihr Selbstbewusstsein, kämpft mit sich selbst darum wann es ethisch korrekt ist ihre Kraft einzusetzen und wann nicht

Hobbies: Meditieren, Kräfte trainieren

Freunde: X-Men, besonders Hank (Beast) und Ororo (Storm)
Familie: John Grey (Vater), Elaine Grey (Mutter), Sara (Schwester, verstorben), Gailyn (Nichte), Joey (Nephe), Scott Summers (Cyclops, Verlobter)

Geschichte:
Schlaflos wanderte ich durch die leeren Hallen des Institutes. Es war so unheimlich ruhig, alles schien endlich zu schlafen. Nur noch ich und meine Gedanken waren wach. Es war kein Geheimnis, dass ich normal immer Probleme mit dem Einschlafen hatte und erst nach etwas telekinetischer Meditation zur Ruhe kam, doch heute Abend half alles nichts. Mein Kopf war voll bis oben hin mit Erinnerungen, Gedanken und vor allem Fragen.

Warum Ororo?

Jedes Mal, wenn ich den Kopf hob, kam mir eine weitere Erinnerung in den Kopf. Der Stuhl auf dem Ororo immer saß, der Gemeinschaftsraum in dem die Kinder noch vor kurzem fröhlich gelacht haben und das Fenster neben dem Logan immer lehnte und hinaus starrte. Was er dort wohl suchte? Ich weiß es nicht, so selbstverständlich die Gedanken der Anderen wie Flüstern in meinen Geist dringen können, so unmöglich war es mir schon immer seine Präsenz zu spüren. Sein Geist war von einer festen Mauer umschlossen, die auch Xavier mit seiner jahrelangen Erfahrung nur schwer erreichen konnte, aber nie durchbrechen.

Ohne ein Wort gegangen.

Ratlos lehnte ich im Fahrstuhl und ließ mich in die unterirdischen Bereiche des Institutes bringen. Ich wollte Xaviers Bemühungen nach Ororo und den Anderen zu suchen, fortsetzen und steuerte direkt auf Cerebro zu. Er hatte mich gebeten selbst mit Cerebro weiterzusuchen, weil er durch die vorangegangenen Versuche schon völlig entkräftet war, nur um herauszufinden, dass sie irgendwo in Groß Britannien sind.

Hatte ich die Kraft?

Scott würde nicht mitkommen, hat er gesagt. Er sei immer noch der Anführer der X-Men und würde sie nicht im Stich lassen. Als ob ich das tun könnte. Seine letzten Worte waren nur, dass ich sowieso nicht auf ihn hören würde und tun solle, was ich für richtig hielt. Und er hatte Recht, ich würde nicht auf Antworten warten, sondern nach ihnen suchen. Vielmehr wollte ich aber, dass Logan, Ororo und die Kinder baldmöglichst zurück kämen. Eine Zeit über könnten sie hier auf mich verzichten, meinte Xavier und sollte etwas sein, würden sie mich sofort zurück beordern.

Nicht wirklich beruhigend, aber ein Anfang.

Noch etwas enger zog ich den Bademantel mit zittrigen Fingern um mich herum, als die schwere Sicherheitstür zu Cerebro die Scans an mir durchführte und meine grünen Augen durchleuchtete. Klackend und Brummend schoben sich die Flügel des Tores auf und gaben den Weg für mich frei.

Da war ich also.

Langsam trat ich über den schmalen Weg herüber zu der Konsole mit dem eigenwillig geformten Helm. Zögerlich kniete ich mich vor die Konsole und nahm den Helm aus der Halterung, worauf die Sicherheitstür sich so laut verschloss, dass ich Angst hatte, das ganze Haus würde aufwachen können. Langsam schob ich den Helm auf meinen Kopf, strich mir etwas von dem roten Haar zurück und konzentrierte mich vorsichtig.

Bilder, Erinnerungen und Schmerz.

Ich weiß nicht, wie lange ich ohnmächtig war. So eine Gedankenreise über die halbe Weltkugel ist auf jeden Fall nichts, was ich allzu oft machen wollte. Wie konnte Xavier nur stundenlang dieses Ding benutzen? Allmählich kam das Gefühl in meine müden Glieder zurück und ich erinnerte mich an die Dinge, die ich gesehen hatte. Diese Landschaften waren eindeutig die Highlands und damit Schottland. Erstaunlicherweise hatte ich mehr Mutanten gespürt, als vorerst angenommen wurde. Scheinbar bauten Logan und Co dort ein zweites Institut auf.

Hasst ihr uns jetzt, Logan?

Ohne noch weiter Zeit zu verlieren ging ich zurück in mein Zimmer, immer noch bemüht niemanden aufzuwecken. Es war noch ziemlich früh am Morgen und die meisten würden erst in ein paar Stunden aufstehen. Wie lange ich dort bleiben würde, wusste ich nicht und so verstaute ich vorsichtshalber mehr Kleidung in meinem Koffer und schleppte ihn zu einem der kleinen Flugshuttle. Unterwegs hinterlegte ich noch einen Brief für Xavier auf seinem Schreibtisch, mit der Nachricht, dass ich in Schottland wäre und man mich über meinen Kommunikator jederzeit erreichen könne.

Es tut mir leid Scott, aber wir haben alle unsere Aufgaben.

Eine ganze Weile noch saß ich im Cockpit und starrte zum Horizont, an dem langsam aber sicher die ersten Sonnenstrahlen aufschimmerten. Hinter mir standen neben meinem Koffer noch die nötigsten Utensilien, die ich als Ärztin gebrauchen könnte. Schließlich war ich nicht nur eine Freundin von Ororo und Logan, in mir herrschte auch die Ärztin und die Aufsichtsperson. Es gab so viel, was ich tun wollte, was ich sagen und fragen wollte.

Ich schaue doch nur nach dem Rechten.

Immer wieder musste ich es zu mir sagen, weil mich sonst die Selbstzweifel, ob ich Scott hier lassen sollte, in den Wahnsinn getrieben hätten. Aber er wäre nie mitgekommen. Die X-Men hatten noch genug hier in Amerika zu erledigen, da konnte nicht mal eben Scott Summers das Land verlassen. Er ist so ein Sturkopf. Ich weiß doch genau, dass du irgendwo froh bist, dass Logan weg ist und du dich nicht darum reißt ihn zurückzuholen. Könntest du doch nur einmal deine Eifersucht links liegen lassen.

Sie sind immer noch X-Men.

Schweren Herzens warf ich die Schalter um, startete das Shuttle und machte mich auf den Weg. Gegen Abend würde ich da sein. Fernweh du hast mich gepackt. Ich freue mich darauf Ororo und die Anderen endlich wiederzusehen. Nicht ganz uneigennützig beschloss ich, nicht ohne Ororo und die Anderen zurückzukehren. Vielleicht würde es nicht gleich Morgen sein, und auch nicht gleich Übermorgen, aber irgendwann würden wir zurück zu Xavier und den Anderen nach Amerika kommen.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

02.09.2006 18:07
Doctor Jean Grey Antworten
Avatar: Unknown

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