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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 46 mal aufgerufen
 Institut-Area
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

01.04.2005 16:12
vor der Kapelle [03.08.05] Antworten
Da war sie nun also. In einem Internat. Und das, obwohl sie sich geschworen hatte, nie wieder den Fuß in eine derartige Einrichtung zu setzen. Es war noch kein Jahr her, dass sie ihren Abschluss gemacht, und dem Internat (endlich) den Rücken gekehrt hatte. Fast neun Jahre ihres Lebens war sie dort eingesperrt gewesen. Zumindest sah sie es so. Ihre Eltern waren immer der Meinung gewesen, das Internat würde ihr gut tun. Allerdings hatte der von ihren Eltern gewünschte erfolg, was Gwen's Manieren anging, auf sich warten lassen. Bis heute.

Nun, sie war also wieder in einem Internat. Glücklicherweise nicht als Schülerin. wenigstens war sie hier nicht die einzige, die "anders" war. Hier wimmelte es von Mutanten. Sie würde ihre Fähigkeiten also nicht verstecken müssen. Doch ewig würde sie sicherlich nicht hier bleiben. Nur so lange, bis sie diesem Sariel (den sie noch immer für einen Psychopathen hielt) eins auswischen konnte. Und dann würde sie die Suche nach ihrer Schwester wieder aufnehmen. Obwohl, eigentlich musste sie die gar nicht ruhen lassen. Sie würde auch von hier aus Nachforschungen anstellen können.

Nachdem sie geduscht, ihre Haare und ihr Makeup wieder in Ordnung gebracht, und sich umgezogen hatte, war sie nach draußen gegangen, um sich umzusehen. Das Gelände war so großzügig bemessen wie im Internat bei Killaney. Es gab viel Wiese und Grünzeug, einen See, und alte Ruinen, die wohl zu weiteren Teilen des Schlosses gehört hatten, welches das Internat beherbergte.

Nach einiger Zeit hatte sie eine alte Kapelle gefunden. Nun war sie natürlich absolut nicht christlich eingestellt. Von der Kirche hielt sie um ehrlich zu sein rein gar nichts. Daher hatte sie das Gebäude auch nicht betreten, sondern es nur von außen betrachtet. Nachts bei Vollmond gab es sicherlich eine ziemlich coole Kulisse ab.
Sie hatte sich ein Stück von der Kapelle entfernt auf den Boden gesetzt, den Rücken an den Stamm eines Baumes gelehnt. Die dicht belaubte Krone spendete angenehmen Schatten vor der Hitze des Sommertages (trotz der absolut sommerlichen Temperaturen trug Gwen eine schwarze Lederhose und ein schwarzes Netzshirt). Interessanterweise war der Schatten dieses Baumes intensiver als der der umstehenden Bäume. Gwen saß in einem angenehmen Dämmerlicht.

Auf dem Schoß hatte sie ihren Zeichenblock liegen, und in der Hand hielt sie einen Bleistift. Ihr Blick wanderte zwischen Kapelle und Block hin und her, während sie die Fassade des Gebäudes abzeichnete. Die Blätter der Bäume raschelten leise in einer leichten briese, und die Vögel zwitscherten in den Ästen. Welch eine himmlische Ruhe.

(So, ich dachte mir, da es im Büro im Moment ja nicht weiter geht, fang ich mal für den nächsten Tag was an, damit mir nicht langweilig wird. Gwen wird sich zwar nicht freuen, wenn jemand auf nen kleinen Plausch vorbei kommt, ich mich aber schon ;o) )

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