Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
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nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Joel ging zu dem Loch und setzte sich auf einen Stein am Ufer.Er suchte flache Steine um sich herum und versuchte sie auf dem Wasser springen zu lassen, was auch meistens gut klappte.
Am westlichen Ufer, gegenüberliegend zu dem, an welchem Joel gerade Steinchen übers Wasser springen ließ, setzten sich gerade zwei Gestalten nach einander in den Sand. Undeutlich zu erkennen für ihn, das Loch war ja nicht gerade klein.
...geteiltes Leid ist halbes Leid...
"Nur das sie es geschafft haben, mich heute schon zweimal zu retten "
Jean wandte den Kopf zu ihr und schaffte dieses ehrliche Lächeln. "Dafür bin ich hier..."
Die Sonne schien warm an diesem AUgusttag...und Cate fühlte sich genauso...endlich wieder auftanken...es würde nur sehr wenige Tage hier oben geben, die sie temperaturmäßig so genießen könnte...
Cate schaute kurz nach...ihre Zehenspitze, sie war immernoch barfuss und genoss es mittlerweile, berührten fast die Gicht...aber das Wasser war ihr zu kalt...wahrscheinlich würde sie hier nicht wirklich schwimmen... in einem schottischen Loch...wer weiß? mal sehen...
"Und wer ist für sie...hier?" fragte sie vorsichtig.
Sie wusste wie persönlich das jetzt werden könnte...aber hey, zweimal am Tag gerettet werden hat auch etwas persönlcihes. Dr. Grey musste ihr ja nicht gleich ihr Tagebuch ausleihen...dennoch war es hart eine Frau....eine gleichaltrige Frau zu sehen, die es jedem recht machen wollte und selbst an eigenen Problemen zu zerbrechen schien.
Jean hatte die Beine angezogen und ihre Arme ruhten auf den Knien. Die Schuhe wurden immer wieder leicht von dem Wasser berührt, doch die Wellen näherten sich ihr nicht, sondern schwabbten von ihr weg. Als wäre sie ein Hochdruckgebiet und alles würde von ihr weg driften. Für Caitlynn fühlte sich alles normal an, kein Wind aus Jeans Richtung oder so. Nur auf das Wasser hatte ihre Verfassung eine Wirkung und die schmalen Wellen setzten sich immer weiter fort, bis sie irgendwo in der Ferne vollends verebbten.
Ihr Blick war in die Ferne gerichtet. Die Frage war richtig knifflig, wie sich heraus stellte. Normal hätte sie geantwortet, dass Ro ihre engste Vertraute hier war, aber in diesem Moment, hatte sich Ro von ihr weit entfernt. Schließlich hatte sie Jean die eine Frage gestellt, vor der Jean sich selbst am meisten gefürchtet hatte.
<<Wieso bist du hier?>>
Nachdenklich kaute sie auf der Innenseite ihrer Unterlippe, völlig ungeachtet der Tatsache, dass die davon schon ganz wund war. <<Ich bin hier, wegen der Kinder.>> Ihre Antwort war die Wahrheit gewesen und doch war sie nicht alles. <<Ich bin wegen euch, meinen Freunden hier.>> Auch dieser Antwort lag ein großes Stück Wahrheit bei und doch was sie nicht alles. Es gab da noch eine Sache... eine Frage, vor deren Antwort Jean die ganze Zeit versuchte wegzulaufen.
<<Was fühlst du?>>
Weiter wagte sie sich nicht in die Dunkelheit ihres Herzens. Jean war keine 20 mehr und hatte schon weitaus schlimmere Sachen erlebt. Aber in Sachen Liebe war sie ein unerfahrener Teenager. Seit sie sich damals für den schüchternen Scott entschieden hatte, war lange Zeit alles in Ordnung gewesen. Jeder Außenstehende hätte damit gewettet, dass sie sich für ihren engen, charimatischen Freund Warren (Archangel) entscheiden würde, aber dem war nicht so. Irgendetwas an Scott ließ sie nicht los, vielleicht weil er genauso schüchtern war, wie sie selbst?
"Wer für mich da ist?"
<<Brauche ich denn Hilfe?>>
Jean blinzelte aus ihren Gedanken heraus etwas müde und verzog die wunde Unterlippe nachdenklich. Das würde ja bedeuten, dass sie jemanden mit ihren Problemen belasten müsste und das bekam sie einfach nicht übers Herz. Wer nur fünf Minuten damit zubrachte Ororo, ihre beste Freundin oder Logan zu betrachten, der ahnte, dass sie genug mit sich und ihrem Institut zu tun hatten.
<<Ihr Institut...>>
Plötzlich kam sie sich total fehlplatziert vor. In Amerika wäre sie im alten, gemächlichen Trott, der er nun einmal geworden war und hier stand sie zwischen den Stühlen. Sie konnte Scotts Haltung einfach nicht mehr ertragen. Seit Ro und Logan weg waren hatte sich nichts geändert. Scott war tagein und tagaus nur damit beschäftigt gewesen seinen Pflichten nachzugehen und sich um die Kinder zu kümmern. Dass in Jeans Leben ein riesiges Loch klaffte, hatte er dezent herunter gespielt. Sein Team, war ihm wichtiger, als die Sorge um irgendwelche Aussteiger und seien sie noch so gut befreundet gewesen.
Nachdenklich fuhr sie sich über das Gesicht.
"An Ororo, also Miss Munroe oder Mister Logan könnte ich mich jederzeit wenden", gab sie als Antwort. Aber was davon war Idealvorstellung und was war Wirklichkeit?
"Aber... es ist ja nichts ernsthaftes", fügte sie hinzu und spielte damit ihren eigenen Zustand herunter. Ja es war verdammt hart hier, aber Jean wusste schon vorher, dass sie vor allem bei Logan gemischte Reaktionen hervor rufen würde und so war es ja auch gekommen.
Hatte sie eine andere Wahl als das zu glauben?
Es war jedenfalls nicht überprüfbar, Cate konnte auch keine Gedanken lesen, also nickte sie zunächst stumm.
Es erschien ja auch logisch...diese Munroe und dieser Logan waren die Institutsleiter, an die man sich vertrauensvoll wenden mochte. Naja, Logan...die beiden Male, die er sie nun unwirsch abgefertigt hatte, waren alles andere als vertrauensvoll gewesen und Mrs. Munroe schien so beschäftigt, dass sie den halben Tag nicht aufgetaucht war...nicht mal als die Küche brannte.
Aber egal, die Frage war...warum ging Jean...also Dr.Grey nicht zu diesen beiden Persone, die ja offensichtlich shcon länger befreundet waren. Warum verschleppte sie ihre Probleme, wie eine Erkältung. Sie wollte keinen anderen anstecken... aber lief Gefahr selbst daran einzugehen.
Weiterbohren? Oder sein lassen? Eigentlich geht dich das alles nichts an.
Aber irgendwie fühlte sich auf Cate verantwortlich irgendiwe...eine Schuld abzutun. Nachdem was heute alles passiert war. Man musste ihr doch helfen konnen.
Sie betrachtete Jean aus den Augenwinkeln...auch ohne Gedanken lesen, konnte sie erkennen, das Gehirn der jungen Doktorin arbeitete.
"Wie kompliziert ist es denn? Ein Mann der schon vergeben ist? Ein Mann der kein Interesse hat? oder zwei Männer...und du SIE! sie in der Mitte?"
Jean musste doch tatsächlich kurz lachen. Caitlynn hatte so ziemlich den Nerv getroffen. Bei der Trefferquote würde sie ihr empfehlen Lotto zu spielen.
"Irgendwie trifft das schon zu", murmelte sie, beugte sich etwas weiter vor und tauchte die Fingerspitzen der rechten Hand in den feuchten Sandboden.
"Ich habe den Rat bekommen, deshalb die Finger von Beiden zu lassen, solange ich mich nicht eindeutig entschieden habe." Der Sand offenbarte ein X, als Jean ihre Hand wieder zurück zog und die sandigen Reste zwischen ihren Fingerspitzen zerrieb.
In ihr keimte die Idee, sich heute Abend nicht auf der Party blicken zu lassen und statt dessen anzufangen die Kopien von Carol Stone in eine Form zu bringen, mit der man am Computer arbeiten konnte.
<<Ich habe ja meinen Laptop dabei.>>
Und wenn heute nichts erbauliches mehr geschehen würde, dann würde Jean es so machen. Damit lief sie ihrer Meinung nach auch nicht Gefahr, aus unlauteren Gründen auf dem Grundstück herumzugeistern, sondern war wirklich hier um zu helfen.
Ihre Mimik erhielt einen festen Ausdruck. Die Brauen leicht gesenkt und die Unterlippe nachdenklich angespannt. Am Horizont sah sie sich schon mit Lesebrille und Laptop am arbeiten. Wie sie Blatt für Blatt einscannte und auf Datenträger überspielte. Damit wäre das Risiko der unzähligen Kopien auf ein Minimum reduziert.
Zu allem Überfluss ersparte ihr das die Frage nach dem 'Was ziehe ich an?'
Cate saß im Schneidersitz, lehnte sich etwas zurück, die Hände in den weichen Sand gestützt und genoss die Sonne, wie sie wärmend jede einzlene Zelle ihrer Haut belebte.
Langsam wurde sogar der Trainingsanzug zu warm.
Sie öffnete etwas den Reißverschluss der Jacke und krempelte die Ärmel hoch und die Hosenbeine bis übers Knie. Ich muss gerade grauenhaft peinlich aussehen...
Aber es war niemand außer Jean in Sichtweite...
"Also zwei Männer...und keine eindeutige Entscheidung..." murmelte sie " und beide sind hier...wenn dir geraten wurde, die Finger von ihnen zu lassen." Ein Schüler wirds wohl kaum sein...
Einen klugen Satz....ein Königreich mit Mayo für einen klugen Rat, der ihr gerade nicht einfallen wollte.
Selbst Dr. Xavier hatte in seiner Gast-Vorlesung damals nichts zu diesem Thema gesagt...tja, blöd Cate...an eigenen Erfahrungen mangelte es da auch sehr.
"Das können wohl nur sie alleine entscheiden..." beinahe hätte sie Jean schon wieder geduzt, das Thema war einfach so...vertraulich: " Und egal wie die Entscheidung ausfällt, zwei werden glücklich, einer nicht." Tolle Hilfe, Kaltblut!
"Was ich sagen will... je länger sie diese Entscheidung aufschieben, desto mehr wird es in ihnen nagen, schätze ich."
Sie blinzelte in die Sonne, jetzt hätte sie ihre
'Tarn-'Sonnenbrille wirklich mal gebraucht.
"Was nicht heißen soll, dass sie jetzt eine Entscheidung überstürzen sollten." Ich hör mich an, wie diese Doktorin für Liebesgeschichten aus Amerika..nur das ich keine Ahnung habe
Cate seufzte
"Ich wünschte wirklich...ich könnte was hilfreiches sagen.. Sie sahen heut morgen noch so unbekümmert aus und bestimmt...das hat Dave und mir ziemlich Krat gegeben. Es muss schwer sein, solch eine Fassade die ganze Zeit aufrecht zu erhalten...außer es wären Mutantenkräfte, die sowas könnten..." sie lächelte etwas: " Ich meine, die Last drückt zu sehr auf ihre eigentliche Stärke und Persönlichkeit und sie sollten die Lösung finden, die für sie am Besten ist. Und das wissen leide nur sie am besten."
Joel stand auf, es war schon etwas später geworden und in seinem Mogen machte sich ein Grummeln breit.Er beschloss sich etwasa zu essen zu suchen.
tbc: ma schaun
Jean nickte und erhob sich. "Ich geh mir etwas die Beine vertreten und am besten gleich noch nachdenken." Sie widmete Caitlynn einen nachdenklichen Blick und wandte sie dann um, auf dem Weg in die Gärten.
- Chatplay - Logan und Jean, entfernter Caitlynn und Karl
Dort unter einer Weide kam sie etwas zum nachdenken, doch es hatte keinen wirklichen Sinn. Wie konnte Jean auch ahnen, dass sie auf dem Rückweg zum wiederholten Male mit Logan zusammentreffen würde. Doch diesmal war die Luft schwer und die Atmosphäre zum zerschneiden dick.
So sehr sie es auch versuchte. Am Ende stand sie allein da und mit ihr die Gewissheit, dass die Party heute abend ohne sie besser dran wäre. Es war nicht Ro's Schuld und es war nicht Scotts Schuld, dass sie nun endgültig alles verloren zu haben schien. Ororo war eine ehrliche Haut und wenn sie es nicht tat, dann würde wenigstens Jean selbst ihm alles beichten müssen.
Ha, Jean, du hast es mal wieder geschafft. Du hast die Sicherheit einer langweilig gewordenen Beziehung aufs Spiel gesetzt, gepokert und verloren. Und so wie Logan sie ansah, alles und zwar wirklich alles.
Fassungslos über ihre eigene Dummheit ging sie, erst in ihr Zimmer um ihren Laptop und anderen technischen Kram zu holen und dann in das Büro im Krankenzimmer, in dem sie sich einschloss. Das alles war also der erste Tag gewesen.
<<Du hast versagt Jean, das Institut steht noch.>>
Caitlynn war nach dem Gespräch mit Jean noch eine Weile am Loch geblieben, um ausgiebig die Sonne zu nutzen, morgen könnten schon wieder Wolken über Inverness hängen, so nahe wie sie an der Küste waren
Waren es gute Ratschläge...oder einfaches Gelaber...die sie gegeben hatte, sie wollte doch helfen udn gerade Jean gegenüber hatte sie seit heute morgen ein Schuldgefühl, dass sich nicht so einfach abstellen ließ- Der Sand unter ihr war toll...wenn man die Augen schloss und die kühle Brise ignorierte, konnte man sich fast nach Hawaii zurück träumen...aber so richtig zurück? sie könnte ja jederzeit...mh..irgendiwe...Musik fehlt...mein Discman ist noch im Krankenzimmer
Ja, das war es...ein paar entspannte Sambarhythmen..eigentlich fühlte sie sich ja eher brasilianisch denn hawaiianisch...wie ihre Mutter.
Caitlynn richtete sich wieder aus und klopfte den Sand aus dem Trainingsanzug...zippte den Reißverschluss wieder hoch und krempelte Ärmel und Hosenbeine runter.
Dieser Platz, das Uger des Sees, würde...an warmen Tagen, sicherich zu einem ihrer Liebsten werden.., wenn nur das nord-schottische Wasser nicht so kalt wäre.
Caitlynn folgte dem Trampelpfad vom Loch weg -zurück zum Institut..immernoch Barfuss...sie würde wohl in nächster Zeit auch kein neues paar Schuhe anziehen, wer wusste wann die nächste Verwandlung eintrat.
-Chatplay-
Sie bekam das Dilemma um Jean und Wolverine mit...und leider bekamen auch Wolverine ud Jean mit, dass sie es mitbekam ((alles mitbekommen?)) Scott...Jean....Logan
War keine schöne Sache...danach ist sie wieder ins Institut gehuscht - schuldbewusst
tbc Institut - Erdgeschoss, oder erster Stock...mal sehen wo