Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Mika war von den Tischen weg in Richtung Wiese gelaufen, weg von den vielen Leuten, von denen wahrscheinlich eh die wenigstens einander wirklich kannten. War vielleicht auch besser so, man kann ja neue Leute kennen lernen, aber Mika hatte heute definitiv genug kennengelernt.
Sie inhalierte tief den rauch ihrer Zigarette undl lief dabei kreuz und quer über die Wiese. Schon oft hatte sie diese Stimmung gehabt, und das einzige, um zu verhindern dass sie gleich losbrüllte vor Unwissenheit über sich selbst, war, sich irgendwie zu beschäftigen. Aber wenn sie hier auch nur ein kleines bisschen ihre Kärfte zum abreagieren und beruhigen benutzte, dachte sicher gleich jeder, dass Mika den halben Wald abfackeln möchte.
Sie trat wutentbrannt ihre Zigarette aus und ließ sich dann im schneidersitz auf dem Boden nieder, dabei eine ihrer Haarsträhnen zwirbelnd. Was war nur los mit ihr? Bis auf den küchenbrand war es ein wundervoller Tag gewesen, und sie hatte nichts besseres zu tun als grade komplett abzukotzen. Wahrscheinlich war es einfach grad alles ein bisschen zu viel. So viele neue Eindrücke, und die alle verarbeiten ohne zu verzweifeln? Nicht dass es ihr nicht gefiel, hier zu sein, ganz im Gegenteil, nur wusste sie gerade nicht, wie sie mit ihrem Übersturm an gefühlen umzugehen hatte. Jeder Empath würde von dem Chaos in meinem Kopf Bauchschmerzen kriegen dachte sie kurz grinsend.
Langsam kam sie wieder runter von ihrem Trip, und es tat ihr auch leid, Dave so angemotzt zu haben. Nun gut, aber er wirkte nicht so auf sie, als sei er sonderliche nachtragend. Tief durchatmend, schloß Mika die augen und versuchte, ihre Stimmung noch besser unter Kontrolle zu kriegen...
Eine halbe stunde und zwei zigaretten später hatte Mika sich wieder soweit unter Kontrolle, dass sie wenigstens nach aussen hin ruhig wirkte, wenn man das bei dem Funkeln in ihren Augen so nennen konnte.
Sie schickte ein Stoßgebet zum Himmel, dass es heute irgendwer wagen sollte, sich mit ihr anzulegen, dann hatte sie immerhin ein Ventil für ihre Launen.
Aufstehend und sich die Erde und Gras von der Hose klopfend, stiefelte sie ersteinmal in Richtung Buffet, essen konnte man sowieso nie genug...