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Dieses Thema hat 8 Antworten
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 Institut-Area
Scott Summers Offline

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Beiträge: 1.652

12.05.2005 16:37
[05.08.] - Flur Antworten
[vormittags]

Die Akten über das Institut hatte er gründlich gelesen und nachdem Jean mitten in der Nacht aus dem Bett geholt worden war, hatte er auch einige notwendigen Gespräche geführt... notwendige und weniger notwendig. Zum einen hatte mit dem Professor gesprochen und zum anderen mit einigen Autoherstellern in der Gegend.

'Bedenke, dass jede Kreuzung verschiedene Wege offenbart.' Hank und seine beiläufigen Sprüche am Telefon. Während Scott über den Flur ging, fiel ihm aber genau dieser wieder ein. Er hatte sich nicht ausgesucht, an so eine Kreuzung zu kommen, das hatte Jean für ihn erledigt (oder doch nur für sich?). Jetzt stand er jedenfalls da und zwang sich allen Ernstes, hier diese wenigen Tage so etwas wie Urlaub zu machen.

Urlaub. Wenn Urlaub hieß, dass er in ein Labor eindrang, um Experimente an Mutanten zu unterbinden, dann machte er ja alles richtig, aber irgendwie befiel ihn so das Gefühl, dass das nicht im Sinne von Erholung war. Wie erholte man sich eigentlich? Brauchte man das überhaupt? Brauchte Scott das überhaupt? Schon wieder so ein Spruch. Diesmal allerdings von Xavier. 'Nimm dir für diese Tage nichts vor...mach...ja, mach Urlaub, Scott.'

Hm... jetzt allerdings hielt er nach Logan oder Ro Ausschau, um sie nach dem Standort des Hangars zu fragen, denn der Jet musste noch aufgetankt werden.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

13.05.2005 14:02
[05.08.] - Flur Antworten
„Kaffee?“

Sie hielt ihm einen Becher hin und trank ihrerseits aus einem Becher, als sie hinter ihm auftauchte und gerade aus der Küche kam. Für mehr Frühstück hatte sie derzeit keine Muse. Irgendein Sandwich zu basteln, dass ihr dann sowieso nur schwer im Magen lag. Seit sie hier war hatte sie keine geregelten Mahlzeiten mehr zu sich genommen und immer nur auf die Schnelle etwas gegessen. Ob ihr das ihrer Kondition schaden konnte? Vielleicht, wenn sie durch ihre Gabe ihren Körper nicht derart im Griff hatte, dass sie allein durch die Sorge um jemanden alles um sich herum vergessen konnte.

So wie er da stand, schien er in Gedanken zu sein und die Worte die wispernd zu ihr herüberschwebten klangen nicht nach ihm. Als sie vor wenigen Tagen das heimische Institut verlassen hatte, hatte sie viele Dinge geregelt, damit nichts zusammen brach und doch hatte Scott wohl weitaus mehr organisiert, oder?

Neben ihm blieb sie stehen und sah sich über den Rand des Kaffeebechers hin um. Bisher hatte sie nicht viel Gelegenheit gehabt sich richtig umzusehen und doch hatten markante Punkte sich schon in ihren Kopf eingeprägt. Jean verfügte nicht um ein fotographisches Gedächtnis und doch prägten sich manche Dinge einfach viel zu schnell in ihren Kopf ein. Das Anwesen hatte schon etwas vertrautes an sich, nur die sie umgebenden Personen waren ihr teilweise immer noch fremd. Dass es sich dabei um ihr bekannte Personen handelte, war dabei schon etwas witzig.

Dank Caitlynn musste sich Jean nicht den Kopf zerbrechen, wer sich zur Not um die Kinder sorgen würde, wenn etwas passierte. Sie müsste der jungen Frau nur noch von ihrem Glück erzählen. Ein Seitenblick auf ihre Armbanduhr offenbarte ihr, dass sie noch etwas Zeit hatte, bevor das verletzte Mädchen auf der Krankenstation erwachen würde.

Scott Summers Offline

Besucher

Beiträge: 1.652

13.05.2005 14:23
[05.08.] - Flur Antworten
"Hm? Oh... danke, Jean." Er nahm den Kaffeebecher an sich, ohne darauf zu achten, dass jener möglicherweise heiß war - was er letztlich jedoch schnell merkte und ihn am Henkel griff. Tatsächlich war er so in Gedanken gewesen, dass er sie nicht hinzutreten gehört hatte. Was ihn anging, so erkannte er nun, dass diese Auszeit hier in Schottland dringend notwendig geworden war. Wenn er bedachte, wie militant und unerbittlich er in letzter Zeit mit seinen Schülern umgegangen war, so schämte er sich nahezu. Die eigene Unzufriedenheit und unausgesprochenen Dinge mit Jean hatten ihn für die Belange seiner Schützlinge unempfänglich gemacht und Xavier hatte wie immer Recht behalten. Nicht, dass sich Scott schließlich uneinsichtig gezeigt hatte, aber er hatte jemanden gebraucht, der ihm die Augen öffnete.

"Hast du schon gefrühstückt?"
Scott wandte sich ganz zu Jean um und neigte den Kopf leicht zur Seite, wobei nicht ganz ersichtlich war, ob er sie musterte oder auf nahe Geräusche achtete, die einen Flur weiter zu ihnen drangen. Natürlich hatte er in New York alles regeln müssen, denn pflichtbewusst war er schon immer gewesen und dies war eine Eigenschaft, die sich an Scott auch nie ändern würde. Spontanität war nicht gerade seine Stärke, er legte größeren Wert auf Beständigkeit und Tradition.

Vorsichtig nahm er einen Schluck von dem Kaffee, den sie ihm mitgebracht hatte.
"Kennst du dich eigentlich hier im Gebäude aus? Jemand sollte mich hier mal ein wenig rumführen."
Bisher kannte er nur die Subs, Ro's Büro und die Krankenstation - gut, wahrscheinlich auch die wichtigsten Dinge im Institut.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

13.05.2005 14:46
[05.08.] - Flur Antworten
„Nein noch nicht.“

Wieder nippte sie von ihrem Kaffee. Aus ihren grünen Augen betrachtete sie ihn, wie er sich zu ihr wandte und den Kopf neigte. Ein kurzes Blinzeln und einen Augenblick lang hüllte sie die Stille ein, doch es störte sie nicht. Wenn die Menschen nicht redeten konnten sie auch nichts verletzendes sagen, oder? So mal sich in der scheinbaren Stille die Geräusche der Gedanken klärten und sie für einen Moment beinahe Ruhe in ihrem Kopf hatte. Sie konnte sich einen Moment entspannen, brauchte nicht den Wirrwarr anderer Gedanken aus ihrem Kopf zu bannen.

„Wir können uns umsehen, noch habe ich Zeit.“

Logan hatte in seiner ersten Euphorie sich dazu hinreißen lassen, ihr den Großteil des Institutes zu zeigen. Der Garten, in dem damals schon die Tische und Stühle standen. Das Loch, an dem sich so manches ereignet hatte. Der Garten, in dem er sie endgültig abgewiesen hatte. Schmucke Aussichtspunkte mit düsteren Erinnerungen, oder?

„Was möchtest du denn sehen?“

Wieder ein Schluck von der schwarzen Brühe. Sie trank ihren Kaffee schwarz, heiß und nüchtern und das, wo sie normal eher wenig Kaffee trank. Aber hier brauchte sie es, das Mittelchen um wach zu bleiben. Wenn sie so weiter machte...

„Der Garten ist schön. Ros Rosen sind...“

Sie stockte, den Großteil davon hatte Logan zerfetzt.

Scott Summers Offline

Besucher

Beiträge: 1.652

13.05.2005 15:06
[05.08.] - Flur Antworten
Er brauchte selbst nicht viel Schlaf und sein Arbeitspensum belief sich normalerweise auf weit mehr als eine 40 Stunden Woche, so dass ihm hier schon beinahe langweilig werden konnte. Aber nur beinahe... einen Moment ruhten selbst seine Gedanken; auch hatte er nicht in den anderen Flur gelauscht, sondern tatsächlich sie angesehen. Der Augenblick war aber nur ein solcher gewesen, denn bereits im nächsten hatte sie gesprochen und die Stille gebannt.

Noch einmal nahm er einen Schluck und sah sich ebenfalls in der Umgebung um. Von ihrem Standpunkt aus, konnte man bereits in die Eingangshalle des Instituts sehen, so dass er sich in jene Richtung drehte und auf ihre Frage hin antwortete:

"Weißt du etwas über die Geschichte des Anwesens? Ich habe in New York versucht, einige Daten zu recherchieren, aber viel kam dabei nicht raus." Wobei er ihr nun offenbarte, dass er sich im Vorfeld bereits Informationen geholt hatte. Auch über einige Personen hier in Inverness. "Ich würde mir gern die Kellerräume ansehen." Warum auch immer...

Als sie auf Ros Rosen zu sprechen kann, sah er sich allerdings zu ihr um.

"Du meinst, der Sturm hat sie dahin gerafft?"

In ihrem Gesicht konnte er allerdings erkennen, dass mehr hinter ihrem Stocken steckte, so dass er ganz stehen blieb und darauf wartete, dass sie fortfuhr. Vielleicht dachte er sich auch, was sie hatte sagen wollen, denn irgendwie schien Jean immer bezüglich dieses Themas nicht zu wissen, wie sie sich ausdrücken sollte.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

13.05.2005 15:16
[05.08.] - Flur Antworten
Kelleräume, Rosen, Kellerräume, Rosen...

Einen Moment hielt sie inne und vollendete den Satz dann. „Sie waren schön, bis sie niedergemetzelt wurden“, ihr Stocken war eingetreten, das sie sich an die blitzenden Krallen erinnert hatte. Und der Sturm hatte wohl den Rest erledigt, so schien es.

Langsam setzte sie sich in Bewegung den Inhalt in ihrem Becher balancierend. Dort, wo die Treppen zum Keller hinabführten, stoppte sie und warf einen Blick zur großen Eingangstür. Doch sie schwieg, überhaupt war es noch wunderbar ruhig hier und nur ihre Schritte hallten durch die Gänge.

„Was erwartest du zu finden?“

Vielleicht hatte er bereits eine Absicht, oder er war einfach nur daran interessiert sich jeden Winkel einzuprägen? Dort würde es sicher kalt sein, dachte sie und trat die ersten Schritte auf die Treppenstufen zu.

„Dort unten war ich noch gar nicht“, murmelte sie und spähte über den Handlauf hinunter.

Scott Summers Offline

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Beiträge: 1.652

13.05.2005 15:27
[05.08.] - Flur Antworten
"Niedergemetzelt?" wiederholte er. Ob nun wirklich fragend oder feststellend, war nicht ganz sicher. Ihrem Blick auf die Eingangstür war er nicht gefolgt, da er kein Geräusch aus dieser Richtung gehört hatte.

"Es wird nicht lange dauern und wenn du dann noch ein wenig Zeit hast, könnten wir etwas frühstücken. Logan werde ich schon noch finden."

Natürlich wegen des Hangars, oder?

Tatsächlich wurde es ein wenig kühler, als sie die Treppe erreichten und die ersten Stufen hinab genommen hatten. Ja, was erwartete er dort unten eigentlich zu finden? Jedenfalls machte er nicht den Eindruck, dass er nur dort runter ging, um sich alles einzuprägen. Vielleicht war dies sein sekundäres Ziel, aber offensichtlich nicht das, um das er diese Treppe nahm.

"Eigentlich erwarte ich dort unten nur ein paar Werkräume..."
Eigentlich war ein richtig dummes Wort, denn es sagte rein gar nichts aus.

"Ist dir kalt?"

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

13.05.2005 15:39
[05.08.] - Flur Antworten
Kalt? Nein nur kühl, halb so wild, dachte sie und schüttelte auf seine Frage hin nur den Kopf. Einen Schritt hinter ihm folgte sie ihm dann die Treppe hinab.

„Willst du etwas basteln?“

Wie klang das denn? Aber Scott bastelte ja auch gerne an seinen Maschinen. Vielleicht könnte er einen Blick auf ihr Motorrad werfen, wenn er Lust hatte. Aber sie würde Gefahr laufen einen Düsenantrieb später daran vorzufinden und ob sie das brauchte, wusste sie nicht genau.

Klack, klack, ihre Stiefel auf den Stufen.

Einen Moment dachte sie über die Subs nach. Das hiesige Team hatte sie noch nicht wirklich zu Gesicht bekommen. Flüchtig war ihr der ein oder andere begegnet, aber richtig auf einem Haufen hatte sie es noch nicht gesehen. Dabei war sie geradezu kindisch neugierig, welches Bild das wohl geben würde.

Die Subs selbst hatten einen sterilen, metallischen Glanz, aber die Luft die vom Keller zu ihr hinaufdrang war modrig alt, so wie es sich für dieses Gemäuer beinahe gehörte. Ein wenig kühl war es und sie spürte eine aufkommende Gänsehaut in ihrem Nacken aufsteigen. Vielleicht spielte etwas Angst mit? Dabei war es doch nur ein Kellergeschoss.

Tbc - Kellergeschoss

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