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Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Den ganze verdammten Tag, genau so wie sie es auch schon Gestern getan hatte, hatte sie gesucht. Und nun waren ihre hoffnungen, sollten sie denn Jemals da gewesen sein, vollkommen am Boden. Zeronnene wie sand der durch die Finger glitt. Noch dazu hatte sie kaum geschlafen, auf der Straße musste man vorsichtig sein bei Nacht und schon wieder wurde es Abend.
Alle begannen sich etwas mehr zu beeilen, noch die aller letzten Einkäufe zu machen, während sie mal wieder Ziellos durch die Straßen irrte, mit einer Laune zum Milch sauer werden. Eine hand lag am Tragegurt ihres Rucksacks, den sie über einer Schulter trug, die andere stopfte gerade mal wieder den Kopfhörer des Discmans ins Ohr, um die Aussenwelt zumindest etwas auszublenden.
Vor ihr öffnetet sich ein keliner Platz mit einem Brunnen. Das war gar nicht mal so schlecht, denn ihre Füsse taten ihr schon weh vom herum laufen, weshalb sie auf den Brunnen zulief und sich schließlich auf dem Brunnenerand niederlies, den Rucksack direkt neben sich auf den Boden fallen lassend. Die jacke wurde mal wieder enger gezogen und sie rieb die Hände aneinander, um sich zu wärmen. Mit dem Abend kam auch eine unangenehme Kühle... Scheiß Tag, Scheiß Stadt, Scheiß Leben...
Nach aussen blieb sie ganz kühl, nur nicht zeigen wie nahe ihr das alles ging... Aber innerlich hätte sie vor Wut schreien, toben und weinen mögen, aber das würde nicht zu ihr passen.
Passanten, wenn sie sie denn beobachteten, konnten dne Eindruck gewinnen, das sie etwas verloren würde, das puppenhafte Wesen mit den Engelslocken und den blauen Augen, die ins leere sahen. Gott sei dank sagte ihr das Niemand, sie wäre sonst wohl ausgeratet, ein für alle mal. Sie war froh, wenn man sie gerade nicht ansprach...
Jemand störte sie in ihren Gedanken nachdem sie eine ganze Weile dort gesessen hatte. So ein besoffener Kerl, wie so viele Abends noch draußen rumlungerten, wenn es dunkel wurde. Selbst hierher in die innenstadt verirrte sich da manchmal eine von diesen traurigen, verachtenswerten Gestallten.
Er sprach sie an, fand sie wohl niedlich. So ein zartes Ding ganz alleine hier draußen, zu dieser Stunde. Da legte sie es doch nur auf eine bestimmte Sache an. Hauptsächlich nahm sie ihn zunächst durch seinen Gestank und seine Alkoholfahne wahr, als er näher trat. Etwas genervt und erstaunlich kühl für so ein hübsches Ding sah sie ihn an, was wollte dieser eklige Kerl denn von ihr? Ab und an kamen noch Passanten vorbei, jedoch immer weniger. Er grinste einfach nur besoffen und anfing sie blöd zu zu Texten. Eigentlich wollte sie nur aufstehen, in eine nahe Seitenstraße verschwinden und weg von diesem ekligen Kerl, aber er kam ihr hinterher. Kurz bevor sie den Platz verlies und in einer Straße verschwinden konnte packte er sie letztendlich am Arm, hiel sie fest und versuchte sie zu begrapschen.
Das war er, der letzte Funke den sie gebraucht hatte um komplett ausser sich zu geraten. NEIN. Alles, alles konnte sie ertragen, aber nicht angefasst werden... Nein... Ihre Augen wurden aufgerissen in heiloser Panik, aber kein Schrei kam über ihre Lppen. Dazu war ihre kehle zu sehr zugeschnürt. Sekundne später blitzten ihre Augen kalt auf, so kalt als wären sie aus purem Eis. Mit einem Ruck riss sie sich los, einfach so. Der besoffene war sichtlich verwirrt, das sie sich so einfach befreite, als wäre sie ihm einfach durch die Finger geglitten. Oder lag das nur am Alkohol? Seine Hand hatte sich eben so komisch angefühlt, als würde er in Eiswasser fassen.
Ohne wirklich zu wissen was sie da tat, riss sie eine ihrer Handschuche von den Händen, beherrscht von blindem Zorn. Einer Wut, die nicht nur diesme Kerl galt, sondern auch noch von andrene Dingen herrührte.
sie berührte seine Schulter, als er sich ihr wieder nähern wollte, mehr um ihn wegzudrücken, und sofort breitete sich von dort aus eine Eisschicht auf seinem Körper aus, die von der Schulter aus ausstrahlte und immer mehr fläche einnahm. Und schließlich sogar am Hals entlang hochkroch und die Brust hinunter. Wäre das die andere Seite gewesen, hätte das Eis schon längst das Herz erreicht. Der Penner wusste nun seinerseits nicht mehr, wie ihm geschah und seine Augen weiteten sich panisch. Diese Kälte... Dieses Mädchen war... Angsteinflößend... Das waren seine letzten Gedanken, bevor er erst einmal zusammen sackte.
Da begann sie erst , zu relaisieren, was sie getan hatte. sie hatte... Oh Gott.... Nein... Das.... Sie wollte es nicht... Wollte doch nicht verletzen... Auch aus Notwehr nicht... Mit einem Mal fühlte sie sich richtig mies und erschrak aufgrund von dem Potential an wut, das sie eben in sich gespürt hatte. Sekunden drauf begann sie zu rennen, einfach nur zu rennen, möglichst weit weg. wohin genau interessierte dabei nicht.
Sonderlich lange währte ihre Flucht nicht, ehe sie darin endete, dass sie mittenweg in jemanden herein lief. Allerdings schien dieser Mann alles andere als unvorbereitet auf den Aufprall zu sein, denn ihr Schwung liess Norman zwar zwei Schritte zurück taumeln, aber dennoch hielt er sie dabei fest, um sie vor einem Sturz zu bewahren.
Das er hier am Ende der Gasse gestanden hatte, konnte entweder tatsächlich ein Zufall sein oder er wartete etwa sogar hier, nachdem er alles beobachtet hatte?
"Temperamentsbündel", kommentierte er den Vorfall mit einem breiten Grinsen, als er den Blick der schockgrünen Augen auf sie richtete. "Alles in Ordnung mit dir?" Nichts, er erwähnte mit keinem Wort, ausser dieser kleinen Anspielung auf ihren Wutausbruch, den Vorfall von eben.
Norman war sich nicht einmal sicher, ob Brooke ihn oder sein Ebenbild Sariel auf der Party überhaupt gesehen hatte und einzuschätzen wusste. Er hingegen wusste sehr wohl Brooke einzuschätzen.
Brooke war mehr als überrascht davon, Jemandem so einfach in die Arme zu laufen, schließlich hatte sie gerade weder Rechts noch Links gesehen, es hatte sie nur interessiert weg zu kommen. fluchtreflex eben.
Als er sie fest hielt, auch wenn es nur war damit sie nicht stürzte, bekam sie nur noch mehr Panik und schrie ihn an "Loslassen..." Und nun hörte man sogar in ihrer sonst so kühlen Stimme Emotionen, die Angst die sonst so gut in ihr verschlossen war, denn im Moment war die kalte Fassade mehr als brüchig.
Erst wenn er sie los lies würde sie überhaupt wieder klar denken können weshalb sie auch sehr aprupt und mit mehr Kraftaufwand als man ihr zutrauen sollte versuchte von ihm wegzukommen, zumindest ein paar Schritte. In diesem Moment war sie vollends auf Misstrauen gepolt und sie hatte Norman tatsächlich nicht gesehen auf der Party. Die eisblauen Augen verengten sich zu schlitzen, als sie ihn ansah und nach einem Moment heraus brachte "Geht dich nichts an wies mir geht..." Bloß keine Angriffsfläche bieten, deshalb fuhr sie ihn so an, alles andere hätte sie zu verletzlich scheinen lassen...
"Nanana...", scholt er sie grinsend und mit erhobenem Zeigefinger, wie zu Grossmutters Zeiten. "Komm mal von deinem Zickentrip wieder runter, okay?"
Er fischte die Zigarettenschachtel aus der Hosentasche und zündete sich eine an. Das helle Aufglimmen der Glut, liess den Atemzug vermuten, der im Moment nicht hörbar war, obwohl es in der Gasse verhältnismässig ruhig war.
"Du läufst wohl immer davon, wenn dir was nicht in den Kram passt, was?" Sah sie denn so nach Ausreisserin aus, dass er was ahnte?
Noch einen Schritt wieder näher an sie heran - und würde sie zurückweichen hätte sie, so wie er auf sie zukam, nur die Möglichkeit sich an die Wand zu drücken. "Oder was macht so eine hübsches blutjunges Ding wie du so spät noch hier draussen?"
Seine linke Hand stützte er unmittelbar neben ihrem Kopf an der Hauswand ab, als sie gegen jene gestossen war. Ein wenig seltsam war es schon - war sie denn überhaupt zu weit zurück gewichen oder war nicht viel mehr die Wand auf sie zugekommen? Vermutlich pure Einbildung durch das Adrenalin, was noch durch ihre Blutbahn peitschte.
"Auch eine?" Ihr die Zigarettenschachtel entgegen haltend, glommen seine Augen mit einem schalkhaften Grinsen gepaart auf.
Nur langsam wurde ihr Atem gleichmäßiger, der bislang stark beschleunigt gewesen war. Ihre Fassade wirkte in der gleichen Maße auch wieder gefasster. Aber daran, das Misstrauen aufzugeben, denkt sie noch nicht mal. Im Gegenteil. Er wird ihr nur noch suspekter, woraus sie keinen Hehl macht. Er wagte es sie Zicke zu nennen? Da musste er mit einer frechen
Antwort rechnen "Dann komm du von deinem Trip auch wieder runter Mister "Ich bin ja so Supercool""
Zu dem mit dem Weglaufen sagte sie erst mal nichts. Woher wusste er das eigentlich? Wenn sie es jetzt abgestritten hätte, dann hätte sie ihm nur verraten, das er recht hatte und das wollte sie auf keinen Fall. Sie lief ja auch nicht weg, nein, zumindest hatte sie gute Gründe dafür wegzugehen und war nicht einfach ne dumme Ausreißerin... Sie kam schon klar, irgendwie... Das wollte sie zumindest jedem anderen und auch sich selber weißmachen.
Schon wieder kam er ihr entschiedne zu nahe, und nun war es deutlich, das sie ganz schlicht und einfach eine starke Abneigung vor zu viel nähe udn berührung hatte, oder ihr das auf jeden Fall sehr sehr unangenehm war. "Jedenfalls nicht ungefragt jemandem auf die Pelle rücken... Was zum Geier willst du von mir?"
Sie drückte sich mit dem Rücken inwzischen an die Wand der Gasse. Gut, notfalls konnte sie einfach durch die Mauer verschwinden, was ein wenig Sicherheit gab. Die Zigarette nahm sie in einer gezielten Geste aus der Schachtel und sie meinte nur "Hehr damit..." Das war ja wohl das mindeste das sie eine schnorren durfte wnen er sie schon so blöd anlaberte. Sie hoffte nur für ihn, das er nicht das gleiche versuchte wie der Kerl eben... Das war ja wiederlich... Und sie wollte nicht noch aml so am Rad drehen, das eben war schon schlimm genug gewesen...
"Ich würde aufpassen mit meinen Worten, Liebchen. Es gibt Leute, die die für solch patzigen Antworten die Zunge rausreissen würden." Dem boshaften Grinsen nach zu urteilen, könnte Norman einer dieser Leute sein.
Trotzdem zündete er ihr im nächsten Moment schon wieder von einem harmlos freundlichen Lächeln begleitet, die Zigarette an. "Ich bin Norman - Logan schickt mich nach dir." Das stimmte jetzt nicht wirklich - eigentlich stimmte es ja sogar gar nicht - aber wen interessierte das in diesem Moment denn schon?
Er streckte ihr die Hand entgegen und nachdem sie nicht gleich die Bewegung erwiederte, neigte er den Kopf ein wenig zur Seite und grinste. "Kein Panik, mir passiert nichts."
"Ich bin kein unbedarftes kleines Gör dem du so leicht Angst machen kannst mit solchen Sprüchen... Immerhin weiß ich wies zugeht wenn man sich durchschlagen muss..." Fauchte sie fast, als er sie nun auch noch Liebchen nannte. Der Kerl war ja mal sowas von penetrant und ungehobelt, so freundlich er dann auch wieder tat... Aber wenigstens war er eines anscheinend nicht, spießig...
Die Glut der Zigartette glinnte auf und sie nahm einen ersten Zug, auf den Schreck von eben. Dann aber vergass sie fast den Rauch wieder auszuatmen, als er sagte wieso er hier war "Du kommst von diesem Insti?" Das hätte sie nicht erwartet, das sie da auch nur irgend einer vermisste... Diesmal macht sie sich gar nicht die Mühe, ihr Erstaunen zu verbergen, bevor sie dann in den Raum stellte "Heisst das du willst mich wieder mit dahin nehmen?" Mehr eine Festellung als eine Frage. Und es klang nicht so als würde ihr der Gedanke gefallen.
Seine Hand guckt sie skeptisch an, macht immer noch keinerlei anstallten, ihn zu berühren. Er mochte zwr denken, das ihm nichts passieren konnte, aber sie war sich da nicht so sicher...
So so, Madamchen meinte sie wüsste, wie das Leben wirklich lief? Sie hatte ja nicht die geringste Ahnung! Aber vorerst liess Norman von der Idee ab ihr eine gehörige Lektion zu verpassen. Er stand nicht unbedingt auf diesen Babysitterjob und Weiber gingen ihm ohnehin dermassen auf die Nerven.
"Pass auf, ich wohn' da nur noch, okay?"
Ja, eigentlich war er mal als Lehrer eingeplant gewesen. Wer auf die bescheuerte Idee gekommen war? Raguel natürlich, wer denn auch sonst. Sein Bruder meinte wohl immernoch, wenn Norman nur den richtigen Anreiz bekam würde er sich auch in seinem Lebenswandel ändern. Tja, so sehr er seinen Bruder auch liebte, aber leider tickte Raguel nicht mehr so ganz richtig im Kopf.
Chemie unterrichten. Schon klar! Alles was er den Schülern wirklich hätte beibringen können... Na ja, so schlecht wären die unbezahlten Sklavenarbeiter gar nicht gewesen. Aber im Leben hätte er es nicht an Logan und Ororo vorbei aus dem Institut schmuggeln können. Nein nein, er war und blieb eine Fehlbesetzung als Lehrer. Zumindest hatte das auch Ro erkannt und ihn von dieser Blagen-Plage befreit.
Ach, aber er war ja gar nicht hier, um finstere Pläne zu... Na gut, doch. Denn Brooke würde sein Ticket werden, mit dem Logan ihn unmöglich rauswerfen könnte.
"Ich werd' dich nicht zwingen, ich werd' dich nicht mal überreden, Honey. Alles was ich dir anbiete ist eine Fahrgelegenheit ins Institut zurück." Ein kaltes Bier und vielleicht ein Schäferstündchen? Ach, damit würde er sich wohl gleich wieder disqualifizieren.
Andererseits...
Mit einem erneut lausbübischen Grinsen huschte sein Blick einmal über Brooke hinweg, erfasste ihre Gestalt vom Schitel bis zur Sohle. "Also, was willst du nun machen? Dich weiter mit solchen Typen rumschlagen?"
Er selbst lehnte sich mit der Schulter nun ebenfalls gegen die Mauer und streckte die Hand nach ihrem Gesicht aus. Ihr Kinn umfassend, drehte er ihren Kopf in seine Richtung.
Sie nahm einen zweiten Zug an ihrer zigarette, und leise klackte das zungepierfibg in ihren Mund. Sie wurede zunächst etwas ruhiger, noch etws verschlossener, während sie nachdachte und unwirsch verlauten lies "Honey? Sag mal, gehts noch? Ich steh nicht auf solche Betitelungen... Wenn dann nenn mich Ice, und basta, okay Mister Obercool?"
Trotz der Kühle die sie ausstrahlte und der fast puppenhaften Erscheinung hatte sie das Temprament einer Wildkatze wenn sie wollte und ihre Augen blitzten misstrauisch in diesem eisigen blau. "Du willst mich nicht zwingen? Keiner will das angeblich, aber alle denken sie sie wüsste was das beste für mich ist und mich selber fragt keiner..." Die wut kochte wieder in ihr hoch darüber, zurückgelasen worden zu sein. Auch wenn sie stark wirkte nach aussen und die fasade kühl, in diesem Moment begann sie zu bröckeln und sie musste gegen Tränen der Wut und Enttäuschung ankämpfen, was die Müdigkeit die ihr in den Knochen steckte und die Frustration nicht einfacher machte nach diesem Ätzenden Tag und den Geschehnissen eben. ihre hände ballten sich zu Fäusten.
Auf seine nächste Frage hin murmelte sie genervt "Nein, das muss ich nicht nochmal..." Dann erstarrte sie auch schon als er sie berührte. Ihr ganzer Körper wurde stocksteif, ihre Augen weiteten sich und die Zigarette fiel zu Boden. Alles, alles nur nicht anfassen. Die alt bekannte Panik ergriff sie wieder und ein zittern durchief sie. Sie anzufassen dürfte norman nicht gerade gut tun, denn von ihr ging eine unglaubliche Kälte aus mit einem mal und wenn er sie nicht loslies, dann würde sich zmindest auf der Haut seiner Handinnenfläche eien schicht aus Eis bilden..