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Dieses Thema hat 18 Antworten
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 Institut-Area
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Chui Offline

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Beiträge: 936

13.06.2005 03:04
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
Leise hat sich Chui am Wohnzimmer vorbeigeschlichen, die Tür geöffnet und steht nun im Freien... hier wartet sie wieder auf Trisha, was nicht lange dauern dürfte, da sie ja gemeinsam losgegangen sind. Sie kann den Wald von hier aus schon sehen, nachdem sich ihre Augen recht schnell auf die Dunkelheit eingestellt haben, und auch hören... das Rauschen der Blätter im Wind und dem feinen, kaum spürbaren Nieselregen, den wohl kaum sonst noch jemand hören würde. Sie blickt zu ihrer 'Mitläuferin' der heutigen Nacht, unternehmungslustig und aufgeregt zugleich. "Laufen wir! Wer zuerst da ist." schlägt sie vor und wartet nur kurz für das Einverständnis, ehe sie auch schon losspurtet.. in der Geschwindigkeit sind die Schritte ihrer bloßen Füße recht gut zu hören, zumal für jemanden mit ähnlich gutem Gehör wie dem ihren. Sie war im Heim immer die Schnellste im Lauf über 100 yards, aber sie deswegen auf regionale Sportveranstaltungen zu schicken wäre niemandem eingefallen, schließlich ist Mutantsein 'unfair'. Trisha wird es nicht leicht haben, aber wer weiß? Vielleicht liegt Geschwindigkeit den Katzengenen nahe.

Gelöschtes Mitglied
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20.06.2005 21:00
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
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Chui Offline

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Beiträge: 936

21.06.2005 19:47
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
Das Hakenschlagen und Überspringen geringerer Hindernisse muß Chui von Hasen bzw. Känguruhs gelernt haben... oder aber in ihren Leichtathletik-Kursen und Sportstunden. Dennoch liegt es eher an ihrem anfänglichen Vorsprung, dass sie den Waldrand als erste erreicht, würde sie jedenfalls vermuten, als sie dort ankommt, sich an einem Baum abstützt und erstmal verschnauft, wobei sie zu Trisha zurückschaut. Die Wiese und sonstige (relativ) freie Fläche vor dem Institut sind für sie von schimmerndem, grünlichen Licht durchzogen, mit dem Gebäude als sonnengleichem Mittelpunkt. Obwohl die Farben fast gänzlich verschwunden sind, erkennt sie jeden Schattenwurf in diesem 'Geisterlicht' und würde Trisha so auch erkennen, wenn sie nicht wüßte, dass sie es ist, die sie da gerade begleitet. Mal abgesehen von dem hintergründigen Lumineszieren, das auch deren nun große, kreisrunde Pupillen beherrscht.

Sie kichert, als Trisha kurze Zeit später bei ihr ist. "Ich gebs zu... ich war unfair. Das nächstemal starten wir gleichzeitig." Sie lächelt und geht in den Wald hinein. Das Geisterlicht (so nennt sie es bei sich, seit sie ein Kind war und erstaunt begreifen mußte dass die anderen Menschen des Nachts nicht halb soviel sehen wie sie, auch wenn sie inzwischen weiß, was es damit auf sich hat) wird schwächer im schattigen Bereich zwischen den Stämmen. Dutzende von Gerüchen nach Bäumen, Harz, Moos, anderen Waldpflanzen, Feuchtigkeit und Tieren schweben durch die Luft. "Hey, ich zeig dir den besten Aussichtsbaum in der Nähe. Und dann den am Loch, nahe der Klippen. Und dann meinen Lieblingsbaum." stellt sie im lebhaften Tonfall schonmal die Reiseroute auf. Sie haben heute nacht noch viel vor.

Der erste Baum ist dann auch nicht weit weg, eine Rotbuche mit ihren schätzungsweise fast 130 ft Höhe in etwa so groß, wie diese Bäume überhaupt werden können. Damit überragt sie die meisten anderen Bäume in der näheren Umgebung (auch einige kleinere Buchen in der Nähe). "Von hier hat man einen guten Überblick über den näheren Wald und das Institut." erklärt Chui und fängt an zu klettern... es sieht sehr leicht aus, denn natürlich benutzt sie dazu ihre Krallen, dazu sind sie schließlich da.

Gelöschtes Mitglied
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22.06.2005 15:09
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
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Chui Offline

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Beiträge: 936

24.06.2005 05:11
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
Chui braucht keine Äste, um sich daran festzuhalten, aber die erleichtern die Sache doch ein wenig. Trisha geht es ähnlich, wie sie mit kurzen Blicken über die Schulter feststellen kann. Sie sagt nichts sondern klettert in einem fort bis zum Wipfel, wo die Äste zu dünn werden um sich an ihnen festzuhalten und auch der Stamm langsam droht, ihr geringes Gewicht nicht mehr auszuhalten... genauer gesagt hält sie schon ein wenig darunter an, denn sie will mit Trisha gleichauf sein. Es macht nichts, denn auch so haben sie einen guten Überblick über den Wald, der sich wie ein schattenhaftes Meer wiegt, und über die Anlage des Instituts, weit unter ihnen.

Sie lächelt und schaut, wie es Trisha hier gefällt. "Am Tag siehst du hier noch viel weiter... aber wenn hier in der Nähe jemand rumläuft, kannst du das von hier auch nachts ganz gut erkennen." erklärt sie und schaut sich ein wenig um. Dann streckt sie den Arm aus und zeigt in die Richtung, aus welcher der schwache Geruch nach Wasser kommt. "Da drüben gehts zum Loch. Der Baum dort ist nur halb so groß wie dieser, aber er steht ganz nah an den Klippen. Und da drüben..." sie deutet in eine andere Richtung, tiefer in den Wald hinein, "ist mein Lieblingsbaum. Da gehen wir als nächstes hin, wenn du willst."

Gelöschtes Mitglied
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25.06.2005 13:41
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
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Chui Offline

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Beiträge: 936

28.06.2005 00:27
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
Chui bleibt ebenfalls noch eine Weile da, einfach um sich umzusehen und den Wolken und dem Sternenhimmel nahe zu sein. Dann macht sie sich langsam auf den Weg nach unten, um auf dem ersten sicheren Ast zu stehen. Die Krallen sind gut zum Festhalten, aber dauerhaftes Festhalten wird auch anstrengend. Sie wartet, bis Trisha nachkommt, lächelt und macht sich an den Abstieg... immer die schwierigere und langwierigere Übung als hinauf.

Sie steigt aber nicht bis zum Boden hinunter. Nicht ganz jedenfalls... zehn Fuß mögen es bis dahin noch sein, als sie Trisha mit einem Anflug von Neugier wieder ansieht. "Hey... kannst du das auch?" fragt sie, dreht sich um und läuft einen der starken Äste entlang, der bald bedrohlich zu schwingen anfängt, als sie weiter draussen dem Punkt nahekommt, an dem er sie nicht mehr trägt. Fast genau an diesem Punkt springt sie... und kommt auf allen Vieren auf dem Ast eines anderen Baumes auf. Von der Buche aus sah der Sprung recht gewagt aus... andere Bäume lassen ihre Nachbarn dichter heran, also könnte diese Fortbewegungsart sie vielleicht sogar zu ihrem nächsten Ziel bringen. Chui geht den Ast entlang mit perfekter Balance bis zum Stamm und schaut in Trishas Richtung.

Gelöschtes Mitglied
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28.06.2005 19:31
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
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Chui Offline

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Beiträge: 936

01.07.2005 20:23
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
Chui schaut ihrer Begleiterin zu, wie sie auf die selbe Methode herankommt und gleich weiterläuft... als sie fast gleichauf sind, gibt es auch für die dunkelhäutige der beiden Katzenmädchen kein Halten mehr, sich den nächsten Ast entlangzubalancieren, was für sie furchtbar einfach aussieht. Seiltänzerinnen im Zirkus müssen monatelang trainieren, um dann doch nur halb so schnell voranzukommen wie es Chui könnte... und Trisha wohl auch kann. Sie ist wieder bei ihr, nur an der anderen Seite des Baumstamms, um den sie ja leicht herumblicken können, als Trisha ihre Frage stellt. Chui lächelt und deutet mit dem Finger. "Da lang. Folge mir einfach."

Und weiter geht der Weg mit Sprüngen von Ast zu Ast. Fehltritte sind selten, und wenn doch mal einer vorkommt, sind ihre Reflexe gut genug und ihre Krallen eine zusätzliche Hilfe, dass sie sich immer noch irgendwo festhalten können bevor sie abstürzen. Chui kann sich nicht mehr erinnern, wann sie das letztemal von einem Baum gefallen ist. Eigentlich bewegen sie sich ja gerade nach Art der Eichhörnchen, Katzen tun das für gewöhnlich nicht... jedenfalls nicht so schnell und oft sie sie beide gerade. Aber weder laufen sie auf vier Pfoten noch haben sie buschige Schwänze, somit ist auch der Vergleich eher abwegig.

Schließlich kommen sie zu einem Baum, den Trisha vermutlich schnell als denjenigen welchen erkennen wird... auf seine Art herausragend, aber nicht in der Höhe sondern von der Breite her. Ein dicker, solider Stamm der weite Verästelung zu tragen fähig ist und im Erdreich sicherlich nocheinmal eine solche Ausdehnung, um alles zusammenzuhalten. Wie eine gewaltige grüne Kugel von Blättern mag er am Tag und aus der Nähe erscheinen, und wer eintaucht findet eine Welt hölzerner Wege, die zum Wandeln und Klettern einladen, dazu jede Menge breiter Äste, bequemer Astgabeln und sonstiger gewachsener Gebilde, viele davon sogar kletterpflanzen- oder moosbewachsen.

Chui geht bis zum Stamm und legt eine Hand daran. "Ich bin zwar schon ein paar Monate hier... aber an dem Baum gibts immer noch viel zu entdecken." sagt sie und sieht Trisha an. "Kommt mit rauf, da gibt es die besten Plätze." Womit sie schon wieder auf Klettertour in die Höhe ist. Zu einem fast schon verflochtenen 'Nest' mehrerer Äste und Schlingpflanzen, wo sie sich hineinlegen und vom Wind wiegen lassen kann. Und das tut sie auch, wobei sie ein wenig beiseiterückt, es ist auch Platz für zwei. Sie freut sich, diese Geheimnisse mit jemandem teilen zu können, die sich dafür genauso interessiert wie sie selbst. Wie oft hat sie davon geträumt, so zu sein... all das behalten zu können was sie ausmacht, ohne deswegen anders auszusehen. Trisha ist alles was sie immer sein wollte, und da Neid ihrem Wesen fernliegt, war es unvermeidlich dass sie ihre Freundschaft sucht.

Sie wendet sich ihrer Begleiterin zu, nachdem sie eine Weile zum Himmel aufgeschaut hat. Ihr ist eine Idee gekommen. "Hey... ähm.. du hast doch noch keine Mitbewohnerin, im Zimmer, oder? Ich hab auch keine mehr... was meinst du...?" Klar, worauf das hinausläuft.

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01.07.2005 21:22
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
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Chui Offline

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05.07.2005 02:11
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
Mit einer merkwürdigen Spannung, die ihrem Magen ein flaues Gefühl beschert, ganz so wie wenn sie hier im Nest liegt und ein starker Wind läßt die Äste bedrohlich schwanken, sieht sie Trisha an, bis sie antwortet. "Wirklich?" fragt sie erfreut nach. "Cool! Das ist schon deswegen toll weil du mich bestimmt nicht verpetzt wenn ich in der Nacht rausgehe." Sie kichert über diese Albernheit. Denn jede andere Zimmergenossin würde es wohl auch nicht merken, zumindest nicht Chui in flagranti ertappen... dazu ist sie viel zu leise. Wäre interessant, ob sie auch für Trisha leise genug wäre... aber das läßt sich ja irgendwann testen. Sicherlich wird 'Kannst du das auch?' noch eine Frage sein, die öfters zwischen ihnen beiden auftaucht.

'Hast du dich schonmal in einen Lehrer des Instituts verliebt und ihn geküßt?' zumindest wird wohl eine Frage sein, die vorerst nur Chui positiv beantworten kann. Sie erinnert sich gerade daran, dass Trisha bescheidweiß. Verlegen schaut sie zur Seite, schielt dann doch wieder zu ihrer neuen Zimmergenossin hinüber. "Du, ähm..." beginnt sie, und fühlt sich wieder ein wenig leichter, als sich die Äste auf denen sie liegen, durch den Wind etwas absenken. Die Gegenbewegung folgt sogleich. "das mit Colum und mir... sag das bitte niemandem. Das darf keiner wissen." Sie flüstert sogar obwohl niemand, der sie verstehen könnte, im Umkreis von gut einer Meile zuhören könnte, so geheim ist das für sie. Wenn sie mal darauf kommt, dass sie für die Empathen ein offenes Buch ist...

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05.07.2005 13:33
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
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Chui Offline

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08.07.2005 09:26
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
Mit einem erleichterten wie auch verlegenen Lächeln freut sich Chui darüber, dass Trisha ihr Geheimnis wahren wird (das längst keines mehr ist, jedenfalls wissen mehr Leute davon als sie noch ahnt). "Danke." sagt sie leise und schaut eine Weile in den bewölkten Himmel, der größtenteils von Colums Gesicht eingenommen wird. Dieses leichte Auf und Ab ihres 'Nestes' erinnert ein wenig das Gefühl, das sie immer hat wenn sie ihn ansieht.

Irgendwann mogelt sich ein Gedanke in eine andere Richtung, und schließlich setzt sie sich auf und schaut in eine bestimmte Richtung. "Trisha.." beginnt sie fragend, "dieses leise Brummen und so... vorhin im Aufenthaltsraum... das hast du auch gehört, oder?"

Gelöschtes Mitglied
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08.07.2005 16:37
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
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Chui Offline

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08.07.2005 23:46
[5.-6.8.] - Nachts sind alle Katzen grau Antworten
Wie es aussieht, mißt Trisha dem Geräusch keine Bedeutung bei. Das macht auch Chui wieder unsicher. "Naja, ich meine... das war doch seltsam, oder? Und ganz in der Nähe. Ich glaub ich habs auch ein ganz klein bißchen im Boden gespürt... also... naja, vielleicht täusch ich mich auch. Auf jeden Fall... frag ich mich, was das gewesen sein könnte. Ein Auto war das nicht, das war ja in der falschen Richtung. Das Geräusch kam von da..." womit sie in die Richtung zeigt, die sie mehr vermutet als wirklich genau weiß. "Und die einzige Zufahrt zum Institut ist da." Womit sie eine andere Richtung anzeigt. "Es klang auch ganz anders, finde ich. Vielleicht... ein Motorboot, auf dem Loch." Oder ein Flugzeug? Neee, das wäre doch zu weit hergeholt...

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