Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Marinja hatte sich, nachdem sie sich von Gabriel verabschiedet hatte, entkleidet und sich dann gleich ins Bett gelegt und war auch ziemlich schnell eingeschlafen. Sie hatte sehr gut geschlafen und wachte daher ausgeruht auf.
Sie zog sich rasch an, da sie nach einem Blick aus dem Fenster bemerkte, dass es schon taghell war. Ein Blick auf ihre Uhr schockte sie kurz, denn so lange wollte sie eigentlich nicht schlafen, schon wieder ein Minus-Punkt für sie.
Marinja strich sich durchs Haar und bereute dieses sofort. Mist, voll verknotet. Sie kramte in ihrer Handtasche, die sie in der Nacht neben ihr Bett gelegt hatte, und fand auch bald eine Bürste und kämmte sich schnell durchs Haar. Auch bereute sie, dass sie keine Zahnbürste oder sonst was mitgebracht hatte, aber in ihrer Tasche fand sie noch ein Pferfferminzbonbon, welches sie sich sofort in den Mund steckte. Das sollte für den Atem reichen, dachte sie und verließ das Zimmer.
Auf dem Gang sah sie sich kurz um und fand auch gleich die Treppe, die sie hinunter ging ins Erdgeschoss. Unten angekommen, blickte sie sich erneut um und lauschte, blieb aber am Fuße der Treppe stehen. Hatte doch Gabriel gesagt, sie solle auf ihn hier warten - dummerweise glaubt sie, sie hätte verschlafen, aber da sie keine Uhrzeit ausgemacht wird es wohl nicht so schlimm sein.
So stand sie nun am Fuße der Treppe, ziemlich nervös und hoffte, das jetzt niemand aus diesen angrenzenden Zimmern kommen würde.
Das rothaarige Mädchen kam, eine leere Kaffeetasse in der rechten Hand, die Treppe hinunter und zog kurz eine Augenbraue hoch, als sie Marinja sah. Sie hatte sie nicht auf der Party gesehen und vermutete, dass das andere Mädchen wohl neu hier angekommen war. steht ja ganz schön verloren da rum...
Mika lächelte leicht und sprach das Mädchen an. "Heyja, wartest du nur auf wen oder weißt du nicht, wo du hinmusst?"
Nicht gerade die höflichste Frage, auch in Anbetracht der Möglichkeit, dass deas Mäddchen vielleicht doch schon länger hier war und Mika sie bisher nur noch nicht gesehen hatte.
Marinja sah Mika an, musterte sie mit raschem Blick und lächelte dann.
Sag jetzt bloß nicht so etwas wie, dass du auf den nächsten Bus wartest, du musst ja nicht gleich in jedes Fettnäpfchen treten, dachte sie und sagte dann laut: "Hi. Ja, ich warte hier auf jemanden, auf Mr. O'Reilly, um es genau zu sagen. Nur weiß ich nicht, ob ich jetzt zu spät oder zu früh bin, da wir keine Zeit ausgemacht haben. Du hast ihn nicht zufällig gesehen?
Gabriel war noch nie zu spät gekommen - er war auch noch nie zu früh gekommen. Seiner Meinung nach war es auch nicht wirklich. 'Wir kommen immer zur richtigen Zeit.' Zumindest hiess so die Philosophie, die er an seine Söhne weiter gegeben hatte.
Die letzte Treppenstufe nehmen, blieb er neben Mika und Marinja stehen und betrachtete die beiden schmunzelnd.
"Hat euch noch niemand Bescheid gesagt? Nun los, in den Aufenthaltsraum." Und während er die beiden Mädchen bereits in die Richtung lotste, warf er Marinja noch einen weiteren kurzen Blick zu. "Hast du gut geschlafen? Wir werden uns nachher erstmal um was zu Essen für dich kümmern..."
[[Zeit wurde nach Absprache mit Mika geändert, hab sie aber statt 10.30 auf 11.30 gesetzt, weil das echt später vormittag ist. 12 Uhr ist ja eigentlich schon Mittag ]]
Marinja begrüßte Garbriel mit einem leisen guten Morgen und bevor sie noch was anderes sagen konnte, wurde sie auch schon aus der Eingangshalle in den Aufenthaltsraum geführt. Auf Gabriels Frage nickte sie nur und versuchte das Knurren ihres Magens, das gleich nach der Erwähnung von Essen eingesetzt hatte, zu ignorieren.
[ich schreib hier mal weiter, was Marinja nach dieser Schülerversammlung getan hatte]
Nach der Schülerversammlung
Marinja verließ den Aufenthaltsraum wieder, als die Versammlung vorbei war. Sie blieb erneut in der Eingangshalle stehen. Da sie heute früh weder Nachrichten gesehen noch gelesen hatte, war diese Information der beiden Sprecher völlig überraschend für sie gekommen.
Das Gespräch mit Malcom kam ihr wieder in den Sinn und sie stellte sich erneut die Frage, ob es eine gute Idee war, hierher zu kommen, auch wenn die hier deutlich gesagt haben, sie seien keine keine terroristische Vereinigung und das sie anderen Mutanten helfen wollten.
Was diese Mutanten angeht, sie hatte noch nie so viele auf einem Haufen gesehen, sie nahm jedenfalls an, dass all die Leute in dem Raum eben alles Mutanten waren.
Sie sah sich um, ob noch andere aus dem Aufenthaltsraum in die Eingangshalle kam und sah sich ebenfalls nach Gabriel um. Ich werde erst abwarten, bevor ich Malcom anrufen werde, dachte sie und strich sich gedankenverloren das Haar aus dem Gesicht.
Sie stand immer noch unschlüssig in der Eingangshalle, dann fasste sie einen Entschluss und ging wieder zurück in den Aufenthaltsraum, denn das könnte viel wichtiger sein, als sie jetzt dachte.
Tja, da war sie ein drittes Mal wieder hier im Eingangsbereich, wartend, sie sah sich um und fand eine Sitzmöglichkeit, worauf sie sich auch gleich hinsetzte. Die Wartezeit versüßte sie sich, in dem sie ihren Zeichenblock hervorholte und aus dem Gedächtnis ein paar Gesichter zeichnete - es waren eher grobe Skizzen, als vollendete Bilder, aber man konnte schon deutlich ein paar Gesichter der hier lebenden Mutanten erkennen.
Hin und her, her und hin. Dieses Mädchen konnte einen alten Mann wirklich verdammt nochmal auf Trab halten. Na gut, nicht auf Trab, schliesslich sass Gabriel scheinbar recht entspannt im Sessel in der Eingangshalle und stierte aus dem Fenster. Wäre es nicht eine aberwitzige Idee, könnte man ja sogar meinen, dass er irgendjemand dort vor dem Fenster "anfunken" würde. Gabriel, hier Gabriel, wie geht's da draussen? Wie is' das Wetter?
Natürlich völlig hirnrissig, sowas würde doch kein Mensch machen. Ääääh, andererseits: Wer er denn ein Mensch? Liefen hier nur Mutanten rum? Oder nicht? Oder doch? Oder wie?
Er stemmte sich auf die Armlehnen des Sessels und erhob sich, um auf Marinja zuzugehen. "Hunger?" Es war eien rein rhethorische Frage, das dürfte ja wohl klar sein - und genau deswegen deutete er in Richtung des Esszimmers. Ja, er hatte aus dem gestrigen Abend gelernt, er würde sie vorerst nicht mehr anfassen, sondern schlenderte stattdessen schmunzelnd neben ihr her.
"Ich fürchte das hat dich eben ziemlich verwirrt, was gesagt wurde, oder?"
Marinja sah auf, als Gabriel so plötzlich vor ihr stand. War er schon die ganze Zeit hier oder ist er gerade gekommen, hat sie ihn nur nicht gesehen, dabei hatte sie sich doch umgesehen, naja, wohl nur flüchtig.
Sie packte ihre Zeichensachen schnell wieder ein und auf seine Frage, ob sie Hunger hätte, nickte sie einfach, stand auf und folgte Gabriel.
"Mich haben viel mehr die vielen Menschen da drin verwirrt", antwortete sie auf seine nächste Frage. "Das Andere kann ich irgendwie verstehen ... warum sollte man auch nicht helfen, wenn man dazu in der Lage ist, schließlich wurden doch Kinder gegen ihren Willen festgehalten. Ich hab nur noch nie soviele Mutanten ... es waren doch alles Mutanten, oder? ... also, soviele hab ich noch nie auf einmal gesehen." Sie musterte Gabriel, während sie so neben ihm herging.