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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 268 mal aufgerufen
 Storyline
Storm Offline

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Beiträge: 1.584

22.06.2005 16:17
Schülervollversammlung Antworten
[Da sowohl ein Chat- als auch Forenplay mit allen Spielern zu einem rieisgen Chaos ausbrechen würde, hat die SL sich entschieden dies in Form eines von uns geschriebenen Postings vorerst abzuhandeln.
Wichtig: Es werden bei diesem Gespräch [b]alle[/b] Schüler und sonstige Institutsbewohner anwesend sein (keine Chance nicht alles mitzubekommen).
Eventuelle Fragen, die sich für euren Charakter aufwerfen, könnte ihr mit den jeweiligen Personen ja noch in einem Gespräch ausführen.]


Wie man es auch drehen und wenden wollte, Storm kam sich unter den neugierigen Blicken der Versammelten nicht anders, als auf dem Präsentiertablett vor. Ein stetiges Kribbeln, dass sich bis in die Haarspitzen durchzog. Nicht Nervosität, das wäre etwas anderes gewesen.

Warum sie anders mit der Geheimstufe des Teams umgingen, das im Xavier Institut schlichtweg ein offenes Geheimnis war? Ty hatte die Frage nicht ausgesprochen, aber Ro hatte die Bedeutung seiner Worte durchaus erfasst.

[i]Weil wir keinen Charles hier haben, Tyler. Nur ein Kind, dass mit diesem Geheimnis bei den falschen Leuten hausieren geht und die Kinder und wir haben die längste Zeit in Frieden gelebt.[/i]

Es war so ein schwieriges Abwegen, wie viel man den Kindern nun wirklich erzählen sollte (und konnte) und wie viel ihnen eigentlich doch noch verborgen bleiben müsste – zum Wohle des Ganzen oder welche Ausrede sich Ro auch immer innerlich bereit gelegt hatte.

Einen letzten Blick, der über die Köpfe der Schüler hinweg zu Tyler huschte, ehe sie mit einem Räuspern die angestaute Stille unterbrach.
„Ich weiss nicht, wie viele von euch heute morgen schon in die Zeitung gesehen oder die Nachrichten verfolgt haben.“ Für alle die es nicht hatten, würde sie es nicht gerne noch mal breit walzen, es war schon zu viel geredet worden – von Leuten, die keine Ahnung hatten. „Uns ist wichtig, dass ihr die Wahrheit erfahrt und nicht das glaubt, was die Presse erzählt.“

„Die Aufnahmen zeigen in der Tat mich“, ergänzte Scott Ororos Erklärung. „Ich war gestern Nacht mit einigen anderen Mutanten bei Genethics – aber wir sind keine terroristische Vereinigung, wie man uns betitelt hat. Es ist wichtig, dass euch das allen klar ist. Ihr seid hier in Sicherheit.“

„Ihr alle kennt sicherlich schon Miss Stone. Sie hat bei Genethics gearbeitet. Durch sie haben wir davon erfahren, dass Genethics in geheimen Laboren Versuche an Kindern mit Mutationen durchführt. Viele von ihnen wurden ihren Familien weggenommen oder aus Waisenhäusern entführt. Es war also wichtig, dass wir sehr schnell handeln.“

„Ororo, ich und einige anderer eurer zukünftigen Lehrer und Betreuer haben deswegen gestern Nacht die Labore aufgesucht, um die Kinder zu befreien. Das und nichts anderes war unser Ziel. Sie sind jetzt an einem sicheren Ort und werden von uns versorgt, bis wir ihre Familien wiedergefunden haben – einige von ihnen werden vielleicht auch neu Mitschüler von euch werden.“

„Das Wichtigste ist jetzt, dass ihr keine Angst habt. Ihr seid hier an einer Schule und die gestrige Aktion soll keine Auswirkungen für euch haben, nur dürft ihr niemandem davon erzählen. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr jederzeit zu uns kommen – habt keine Angst vor uns.“

Es war erstaunlich, wirklich erstaunlich. Obwohl Scott und Ororo sich sonst so oft uneins waren, schienen sie dieses Gespräch – ganz ohne vorherige Absprache – reibungslos hinter sich gebracht zu haben. Viel mehr noch: Sie hatten sich Satz für Satz hervorragend ergänzt, wie es ein altes Ehepaar nicht hätte besser machen können. Es geschahen noch Zeichen und Wunder – der erste Lichtblick des Tages.

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