Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  








Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.

Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.

Auf bald, eure SL
Datum:
~*~

Wochentag:
~*~

Wetter:
~*~
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 80 mal aufgerufen
 Institut-Area
Kassander Offline

Besucher


Beiträge: 1.650

26.06.2005 21:56
Dangerroom Antworten
[06.08] Vor der Lehrerkonferenz

Ein ohrenbetäubendes Krachen, ein Aufeinanderschlagen wie Urgewalten und ein schweres Schaben über den Boden; das war es, was man zu dieser Stunde im Dangerroom hörte. Gott, er fühlte sich so schlecht und voller Wut auf sich selbst. Er war ein niederträchtiger Charakter, schlecht und egoistisch von Grund auf. Der einzige Mensch, der ihn je erreicht hatte, dieser einzige Mensch lag in Rochester im kalten Grab. Und in diesem Moment fragte er sich, ob er hier überhaupt richtig war. All diese Leute mit ihren guten Absichten und Vorsätzen... all diese Mutanten in ihrem Selbstmitleid!

Ein Brüllen hallte durch die Halle.

Mit einer schroffen Handbewegung schob er die monströsen Stahlkonstruktionen über den Boden und hob sie in die Luft, wo sie sich zu verformen begannen. Eine verkantete und grotesk verzackte Gestalt bildete sich heraus und Kassander trat näher heran. Wie ein Dirigent lenkte er sein Werk in seiner Stadt aus Eisen, Nickel und Kobalt. Genau das war er; verschroben und verkantet. Kühl und unberechenbar.

Was erwartete sie? Dass er sich in nur fünf Tagen änderte? Dass er die Selbstsucht in Selbstlosigkeit wandelte und so wurde wie sie?! Dass seine Art, sich zu nehmen und nicht groß darüber nachzudenken, je anders werden würde? Dass die Eiskristalle in seiner Seele schmolzen? Nichts von alle dem...

Und doch fiel er auf die Knie und mit ihm die stählernen Monster, die auf den Boden krachten und leblos liegen bleiben. Ein tiefes, kehliges Knurren füllte die Stille und das metallische Grau seiner Augen glänzte einen Moment derart, als würde blanker Stahl vom Sonnenlicht angestrahlt und gespiegelt.

Du liebst doch nur dich selbst.

Wie ein Narziss. So mag's uns gefallen.
Aber nein. Es war nicht wie vor fünf Tagen. Sie waren doch geschmolzen... die Eiskristalle. Wenngleich nicht gänzlich, so doch spürbar. Und jetzt... jetzt gefroren sie durch sein eigenes Zutun erneut. Viel hässlicher als zuvor.

 Sprung