Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Raguel und er hatten gerade die Diskette angesehen, ehe sich Ersterer von ihm verabschiedet hatte und Dorian nun wieder in den Subs stand. Raguel war zu einer Lehrerkonferenz gegangen, aber auch auf ihn wartete Arbeit. Er hatte sich bereit erklärt, die Daten und Zahlencodes auf der Diskette zu entschlüsseln.
Woher Dorian wusste, dass es sich bei den Zahlenreihen um Versuchs- und Züchtungsobjekte handelte, konnte er selbst nicht sagen. Aber da er die Diskette einst angelegt haben musste, waren diese Informationen wohl noch irgendwo gespeichert. Wieder einmal fragte er sich, ob er selbst einer von denen gewesen war, der Experimente mit den Kindern gemacht hatte. Er war zum Mörder geworden, dann lag es doch nahe, dass er auch ein skrupelloser Wissenschaftler war.
Er hoffte es nicht, und er konnte es auch nicht glauben. Er wollte es nicht glauben, aber er hatte Angst vor der Wahrheit; was mitunter wohl der Grund dafür war, dass die Blöcke nicht so aufbrachen, wie es hätte sein können. Wahrscheinlich wollte er sich gar nicht erinnern. Trotz allem hatte er Raguel seine Hilfe versprochen, denn er wusste nicht, wohin er sonst gehen sollte.
Über 100 Zahlencodes, DNA-Stränge und Versuchsreihen waren in den Datein vorhanden. Sie mussten einander zugeordnet werden, um die entsprechenden Ergebnisse miteinander vergleichen zu können. Die Versuche an den Kindern dienten einem ganz bestimmten Zweck und Dorian hatte sich geschworen, es für das Institut heraus zu finden.
Auch wenn er dabei entdecken musste, dass er ein Monster... Mr. Hyde, nie Dr. Jekyll gewesen war.
Er warf einen Blick in die Labore und blieb dort eine Weile unschlüssig stehen. Sollte er hier nicht auch Dr. Grey antreffen? Vielleicht würde er sie später sehen.
Bevor er überhaupt richtig wach wurde, bemerkte er den harten Untergrund, auf dem sein Kopf lag. Er war nicht wirklich auf der Tastatur eingeschlafen, oder? Das nette Gittermuster, das sich in seine Wange gedrückt hatte, würde jedoch das Gegenteil behaupten. Sein Kreuz schmerzte, als er sich aufrichtete und sich über die Nasenwurzel rieb. Nur langsam klärte sich sein Blick, wenngleich seine Rückenschmerzen blieben. Er war noch immer im Labor der Subs, aber wo sollte er auch sonst sein; er hatte seit gestern rein gar nichts mehr. Keine Wohnung, keinen Job, nicht einmal eigene Kleidung und überhaupt keine Ahnung, wie es weitergehen sollte, wenn er diese Dateien geknackt hatte. Und im Moment hatte er ziemlich Durst. Aber Dorian ignorierte diese Gedanken und gab stattdessen das Passwort ein. Bevor er eingeschlafen war, hatte er einen Code knacken können, so dass ihm nun einige Dateien offen lagen, die er einsehen konnte. Er strich sich das Haar zurück und stützte seinen Kopf in der Handfläche auf, während er wartete, dass sich die Informationen dechiffrierten. Was sich ihm allerdings offenbarte, ließ ihn augenblicklich aufmerksam werden und er starrte förmlich auf den Screen, der sich in seinen Augen spiegelte.