Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Die ersten Tage waren ein Rausch aus Licht, Sonne und Wärme wann immer sie die Jungs überreden konnte, hinaus zu gehen.
Und dann die Schokolade, die sie von Mr Night bekommen hatte. Das erste Stück war ein Traum... und sie war einfach nur glücklich.
Und dann die beste Nachricht von allen. Mr Logan hatte sie informiert, dass bei ihren Eltern alles in Ordnung wäre und sie bei nächster Gelegenheit kommen würden. Sie waren einverstanden, dass Cath im Institut blieb und dort ihren Abschluss machen würde. Und in den Ferien konnte sie nach Hause fahren, wann immer sie wollte.
Mr Logan war sehr nett gewesen und hatte ihr erklärt, dass alles noch bischen unruhig war und sie in der Schule am besten aufgehoben war. Das hatte sie eingesehen und da waren ja auch noch die Jungs, mit denen sie ein Dreiergespann bildete.
Mark mit seiner Zurückhaltung, sie ärgerte ihn gern ein bischen und er war so ein Gemütstier und ließ sich fast alles von ihr gefallen.
Und dann Stan... also... so richtig war sie sich noch nicht im klaren, was das werden könnte, aber irgendwie klopfte ihr kleines Herzchen einen anderen Takt, wenn sie ihn sah.
Aber im Moment war alles nur Friede, Freude .. Eierkuchen.
Schokolade, wann immer sie wollte, Obst wann immer sie wollte und Eis, was der Koch zauberte. Sie liebte den großen Mann dafür, dass er ihre Wünsche klaglos hinnahm und immer was für sie zauberte.
Der Unterricht war in Ordnung. Da sie keine Lernprobleme hatte, konnte sie das halbe Jahr schnell aufholen, dessen war sie sich sicher. Die Lehrer waren alle sehr jung, was sie ein bischen verwirrt hatte am Anfang. Aber sie war aufgeschlossen und wißbergierig, nachdem sich ihre Unsicherheit und Angst gelegt hatte.
Und wieder dsa Labor. Gerade hatte sie begonnen, sich sicher und geborgen zu fühlen und die schrecklichen Laborerlebnisse zu begraben, da kam es wieder in ihr Leben.
Nicht das sie es verarbeitet hatte, sie hatte es verdrängt. Ab und zu kamen die Erinnerungen an die Oberfläche und machten ihr Angst. Aber schnell schob sie alles dahin zurück wo es sicher verschlossen war. Allerdings träumte sie oft sehr schlecht und wirr und dann fühlte sie sich sich angeschlagen und krank.
Jetzt war es wieder so real wie das Luftholen. Und es war eine Gratwanderung zwischen Dunkelheit und Licht, die sie begann. Stan war an ihrer Seite und Mark war da. Eine dünne und sehr zerbrechliche Verbindung zu diesen beiden war noch da, aber es bedurfte nicht viel um diese Verbindung reißen zu lassen.
Insgeheim hatte sie auch versucht, ihre Gabe zu trainieren. Oft hatte sie keine Veränderung bemerkt und so war sie der Meinung, es war nichts geschehen. Aber ein oder zweimal hatte sie Veränderungen an Bäumern und Sträuchern gesehen. Einige Äste waren verdorrt und dann waren da frische Triebe, wo eigentlich keine hätten sein können. Aber letztendlich war ihr das zu unsicher geworden und sie hatte mit den Selbstversuchen aufgehört. Die Zeit ist ein empfindliches Gut und würde es sicher nicht ungestraft hinnehmen, wenn ein ungelernter Teenager mit ihr herum spielte. Soviel Verantwortung hatte sie dann doch, um nicht auf Teufel komm raus herum zu spielen.
Sie machte sich Gedanken, wen von den Lehrern sie bitten konnte, mit ihr zu üben. Wobei keiner wirklich üben konnte, sie wußte ja nicht mal selbst so genau, wie die die Zeitsprünge aktivieren konnte. Aber vllt. war es gut, wenn ein Erwachsener in der Nähe war. Nur, was konnte er tun, wenn sie es wirklich schaffte und es Probleme gab?
Im Moment war das aber eine der weniger dringenden Sorgen. Im Moment hatte sie einfach nur Angst, dass sie wieder ins Labor gebracht wurde.
Tyler hatte sie zum Training überredet, gefordert, überlistet? keine Ahnung, sie war einfach gegangen und auf die Nase gefallen.
Die Neonröhren in der Sporthalle hatten es nicht überlebt ebenso wie die Uhr, die Tyler mitgebracht hatte.
Und sie hatte ihren Schulleiter gehört. Und das war beängstigend um nicht zu sagen, frustierend. Denn er war verschwunden, einfach so und sie hatte ihn gehört. War das nun gut oder schlecht?
Noch eine Traniningsstunde und diesmal der Hammer. Sie war in einem Kerker, feucht und kalt und das Wasser tropfte von den Wänden und da war Mr Summers. In Ketten und verletzt und sie hatte ihn befreit. Nein, eigentlich war sie es nicht, sondern eine andere Person. Aber im Moment der Befreiung hatte sie das in der anderen Person erlebt. Es war .... berauschend. Das war wohl das richtige Wort. Aber die Macht, die sie für wenige Minuten in den Händen gehalten hatte, war auch furchteinflößend.
Alles, was sie erlebt hatte, hatte sie Kurt erzählt und Kassander.
An Training war erstmal nicht mehr zu denken, da auch Tyler einige Probleme zu haben schien.
Aber ein gutes hatte das Ganze, sie hatte nicht mehr soviel Angst, denn sie war auf dem Weg, ihre Mutation zu erlernen und zu beherrschen. An die Möglichkeiten, die sich ihr dann boten, wagte sie nicht mal zu denken. Und sie tat es nicht.