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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 Institut-Area
Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

04.08.2005 15:49
Krankenstation (nach der Konferenz) Antworten
Pad war nach der Konferenz noch eine Zeit im Lehrerzimmer geblieben. Er hatte sich Notizen zu seinem Unterricht gemacht.
Doch in Gedanken war er an der Konfrontation mit Jean hängen geblieben. Das musste geklärt werden, denn nur dann konnten sie den Kindern wirklich zusammen helfen. Und helfen wollte er ihnen auch.
Die kurze Zeit, in der er von niemandem gestört wurde, hatte er genutzt um ein wenig in sich zu gehen. Und was er da entdeckte überraschte ihn. Die derzeitige Situation belastete ihn doch mehr als er dachte. Das er natürlich hier nicht mit offenen Armen empfangen werden würde, dass war klar. Immerhin hatte er ihnen zu Beginn einige Informationen vorenthalten. Doch das er jetzt so unter Kontrolle stand und er die mißtrauischen Blicke förmlich spüren konnte, dass hatte er nicht erwartet.
Immerhin versuchte er ja dem Institut etwas Gutes zu tun. Cathy und Juliece profitierten von den Übungen, die er mit ihnen machte. Ty hatte einen Partner, bei dem er sich keine Sorgen wegen seiner Gabe machen musste. Und auch Stan trainierte eigentlich ganz gerne mit ihm. Und es hatte auch schon Auswirkungen auf seine Disziplin, und das war doch sehr positiv.
Aber offiziell hatte er mit den Gaben der Schüler nichts zu schaffen. Er war nur Lehrer für Chemie, Gesellschaftskunde und Deutsch.
Vielleicht konnte er ja mit Jeans Hilfe erreichen, dass er gerade bei den Schülern, deren Gaben Energien waren intensiver arbeiten durfte. Immerhin konnten sie diese an ihm direkt ausprobieren.

Etwas zögernd klopfte er an die Tür des Krankenzimmers. Er würde so offen wie nur möglich sein. Und auch versuchen Jean, wenn sie es wollte Einblicke in seine Gedanken zu geben. Den Block ganz aufheben konnte er nicht, aber unter großer Kraftanstrengung gelang es ihm, diesen kurzzeitig abzuschwächen. Sie sollte sehen, dass er versuchte keine Geheimnisse vor ihnen zu haben, die dem Institut oder den Schülern gefährlich werden könnte.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

04.08.2005 17:25
Krankenstation (nach der Konferenz) Antworten
Eine Tasse Kaffee stand neben ihr auf dem Schreibtisch und sie tippte gerade einige Daten ab, unter anderem auch die neusten Ergebnisse über Karl. Ihr Blick wandte sich zur Tür. Sie saß in ihrem kleinen Büro und hatte sich immer noch nicht daran gewöhnt, dass manche anklopften. So mal es sich dabei nicht um die Tür des Büros handelte, sondern um die Tür zur Krankenstation selbst. Dabei war das hier ein Ort für Notfälle und da war Klopfen eher ungewöhnlich. Einen Schluck aus der Tasse nehmen und diese wieder auf den Tisch stellend, erhob sie sich und ging ins Behandlungszimmer, um die Tür zu öffnen. Und hatte sie eben noch einen Schülerfreundlichen Blick drauf, dann ließ sie diesen jetzt fallen und beäugte Padraig skeptisch. Etwas weiter schob sie die Tür auf und trat beiseite.

„Lassen sie mich raten“, fing sie an und strich sich das Haar zurück. „Wegen einer Verletzung sind sie nicht hier.“

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

04.08.2005 17:41
Krankenstation (nach der Konferenz) Antworten
Er bemerkte die Veränderung in ihrem Blick. Das fing ja gut an.
"Nein, ich bin nicht wegen einer Verletzung hier.... oder doch, eigentlich schon. Ich wollte an den Streit im Lehrerzimnmer anknüpfen und mich für meine heftigen Worte entschuldigen.
Ich bin zur Zeit ziemlich gereizt, weil die Stimmung hier im Institut so merkwürdig ist. Ro ist weg und mit Logan kann ich eigentlich fast gar nicht reden. Und seit sie wissen, dass ich doch ein Mutant bin, und was ich früher getan habe, ist Logan noch skeptischer. Ich bin ebenso wie sie daran interessiert, dass die Kinder lernen mit ihren Gaben umzugehen. Ich werde jetzt etwas machen, damit sie sehen, dass es mir Ernst ist, dass ich helfen will. Wenn sie es wollen, werde ich versuchen ihnen meine Gedanken zu öffnen."
Wenn sie an dem Block vorbei war, dann war er ihr vollkommen ausgeliefert. Einige Bereiche, ganz tief verborgene Kindheitserinnerungen, würde sie nicht erkennen können, doch das meiste würde offen vor ihr liegen. Die Konzentration, die diese Lockerung erdforderte, würde ihn sogar körperlich schwächen.
Aber er musste einen Anfang machen und seine Kollegen davon überzeugen, dass er nichts Böses wollte.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

04.08.2005 18:33
Krankenstation (nach der Konferenz) Antworten
Wenn er einmal anfing zu reden, schien es kein so schnelles Ende zu nehmen, wie? Jean für ihren Teil nahm erst einmal Platz auf einer der Baren und sah zu ihm herüber. Und dann war er schließlich doch noch fertig mit seiner kleinen Rede und sie hob nur beschwichtigend die Hand.

„Lassen sie mal gut sein. Ich hab heute noch viel zu tun und kann jetzt nicht meine ganze Energie darauf verwenden in ihrem Kopf herumzufuhrwerken. So mal ich das gar nicht will“, und damit verschränkte sie ihre Arme unter der Brust und musterte ihn. „Ich sage ihnen nur soviel. Dieses Mädchen hat nicht viele Kontakte und anstatt sich als gewissenhafter Lehrer zu brüsten, könnten sie einfach die Suche verkürzen und sich der jungen Dame vorstellen. Nicht als Lehrer, sondern als Vertrauensperson. Ich finde es unverantwortlich, dass sie alle Verantwortung von sich schieben und nicht selbst aktiv werden.“ Ihre Lust auf ihren Kaffee wurde größer und sie musste ihn einfach durch das Büro zu sich schweben lassen und einen größeren Schluck nehmen. „Wenn sie mehr sein wollen, als nur ein simpler Lehrer, dann betteln sie nicht danach, sondern werden einfach selbst aktiv. Sie können das Vertrauen Anderer nur gewinnen, wenn sie sich öffnen. Und ich meine nicht ihren Kopf“, ein kurzes Grinsen und sie nahm noch einen Schluck.

„Außerdem... was bringt es mir, wenn ich in ihrem Kopf Dinge erfahre, die sie genauso gut einfach erzählen könnten. Und das am besten vor dem gesamten Kollegium.“ War das eine Idee?

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

04.08.2005 19:14
Krankenstation (nach der Konferenz) Antworten
Sie verstand wirklich nicht worum es ging. Fast wollte er resignieren. Aber das war nicht seine Art. "Würden sie mir denn glauben, wenn ich ihnen einige der Dinge erzähle? Mit dem Mißtrauen, dass ohnehin in ihnen ist? Seien sie sich selbst gegenüber ehrlich."
Er blickte sich um. Dies war ihr Bereich. Ein Bereich, den er zu besuchen vermied. Und es schien, dass es auch dieses Mal vergebene Liebesmüh war.
"Ich will mich nicht um meine Verantwortung drücken, Dr. Grey. Das ich jedoch diese Lehrerkonferenz einberufen hatte, hatte mitunter auch den Grund herauszufinden, ob sich nicht schon alle anderen um sie bemühen. Haben sie schon mal was von Case Management gehört? Das bedeutet, dass man schaut, wer schon alles auf welche Weise aktiv ist. Und dann stimmt man sich ab. Immerhin ist es kontraproduktiv, wenn 4 Leute 5 verschiedene Dinge mit ihr machen, die sich vielleicht noch gegenseitig behindern. Da sie mir aktiv aus dem Weg geht, habe ich mich bisher zurückgehalten. Nicht jedes Kind reagiert gut darauf, wenn man sich ihm aufdrängt. Aber ich merke, dass ich ihnen darüber ja nichts zu erzählen brauche. Aber ich frage sie, sind sie für alle Schüler dieses Instituts eine Vertrauensperson?"

Er blickte sie noch eine Zeit an. Verschwendete Zeit. Dr. Grey ist von ihrer moralischen Überlegenheit so sehr überzeugt, dass sie jede meiner Aussagen abtun wird. Hatte ich etwas anderes erwartet? Ehrlich gesagt ja.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

04.08.2005 19:39
Krankenstation (nach der Konferenz) Antworten
„Zuerst einmal muss ich ihnen sagen, dass das Misstrauen, dass ihnen entgegen gebracht wird auch von ihrer Art und Weise kommt, wie sie sich den Anderen gegenüber benehmen. Soweit ich weiß, ist ihr größtes Problem Logan und solang ich ihn kenne, vertraut er seinem Instinkt, wie es Tiere tun würden. Man kann sie nicht täuschen und je ehrlicher und gelassener man ihnen entgegen kommt, umso schneller fassen sie Vertrauen.“

Wieder ein Schluck Kaffee.

„Ich glaube nicht einmal, dass ich für die Hälfte der Schüler besonders vertrauenserweckend wirke, schließlich bin ich Arzt und Kinder mögen keine Ärzte. Aber sie haben Recht, wenn sie darauf anspielen, dass nicht jeder der Schüler sie mögen wird, ebenso wenig wie mich.“

Ein kurzes Schmunzeln.
Moralische Überlegenheit würde sie das nicht nennen, eher Erfahrung.

„Ich sage ihnen soviel. Wir haben Beide gesehen, dass niemand wirklich einen Draht zu ihr hat, außer Dorian Hayward. Leider ist er derzeit nicht hier und wir müssen jemand Anderes finden und da ich zur Zeit dem Jungen Ping helfe und er alle Zeit braucht, die ich aufwenden kann, brauchen wir jemanden, der diese Zeit hat.“

Jean konnte leider nicht überall sein, sonst würde sie es wahrscheinlich noch versuchen.

„Ihre Vorgehensweise ist mir persönlich zu taktisch, zu berechnend und zu organisiert. Das wird auch ein Punkt sein, bei dem wir immer wieder aneinander geraten werden“, dabei trank sie ihre Tasse gänzlich leer, wobei nur noch wenig in ihr war und verzog bei dem bitteren Satz das Gesicht.

Schmatzend fügte sie hinzu: „Ich finde, dass sie ihren Unterricht sehr gut gestalten, aber für mich zählt, was sie nach dem Pausengong tun und so wird es nicht nur mir gehen. Am besten sie weiten ihre Lektionen auf das tägliche Leben aus, vermitteln alltägliches Wissen an die Kinder und nicht nur Lehrstoff. Vielleicht erreichen sie so auch das Mädchen, schließlich hat sie in diesem Bereich starke Defizite.“

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

04.08.2005 23:46
Krankenstation (nach der Konferenz) Antworten
Sie irrte sich, denn Logan täuschte sich. Pad war keine Gefahr für die Schule, so sehr Logan das auch glauben mochte. Und außerdem hatte er Logan schon am dritten Tag die Wahrheit gesagt. Das dieser es vergessen hatte, dafür konnte Pad ja schließlich nichts.

„Das sich jemand um das Mädchen kümmern muss ist wohl unbestritten. Allerdings sehe ich momentan nicht, wie ich an sie herankommen sollte. Mein Stundenplan ist recht voll gepackt…“ Er stockte, da ihm etwas einzufallen schien. „Aber ich könnte ja Will die Chemie-Stunden der Sek I übernehmen lassen. Sie… wir sollten dringend herausfinden, wie Dr. Hayward sie nennt…. Fehlt dort ja ohnehin und ich könnte mir die Zeit nehmen und nach ihr suchen. Ob ich sie allerdings erreichen kann, dass ist ein anderes Thema.“

Das war eine Möglichkeit, an die er noch nicht gedacht hatte. Derzeit war er schon ein wenig eingespannt, weil er ja neben dem Unterricht und seiner AG noch mit Will arbeiten musste, für Tyler und Stan den Sandsack spielte, Brooke Nachhilfe in Chemie gab und Cathy und Juliece Meditationstechniken zeigte. Aber Jean hatte recht, er würde sich die Zeit nehmen müssen.
„Dr. Grey, ich weiß nicht, wie weit sie meine Unterrichtsziele kennen, aber gerade in Gesellschaftslehre und Deutsch geht es mir neben dem Lehrplan vor allem um Persönlichkeitsstärkung und dem toleranten Umgang miteinander. Aber natürlich haben sie recht. Ich sollte mich wieder mehr unter die Leute mischen. Aber das ist gar nicht so leicht für mich.“

Er lächelte ihr freundlich und aufrichtig zu. Er hatte schon länger keinen Nachtspaziergang mit Chui gemacht. Und vielleicht würde sein Aufruf für heute Abend etwas Bewegung in ihn bringen. Zumindest würde er versuchen heute besonders aufmerksam zu sein, und sich um jene kümmern, die mit den vielleicht hochkommenden Gefühlen nicht umgehen konnten. Viele Menschen hatten es verlernt zu weinen und wieder andere schämten sich für Tränen. Und vielleicht konnte er den Schülern zeigen, dass alle Gefühle etwas Gutes waren.

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