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Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Und wieder ein neuer Tag, Donnerstag, Marinja´s Lieblingstag, denn heute stand Kunst auf dem Stundenplan. Zwar war zu erst EDV dran, und nach einem Monat hat sie die Kiste immer noch nicht ganz verstanden. Aber sie ist schon froh, dass sie weiß, wie man sie an und auch wieder aus bekommt.
Marinja stand mal wieder früh auf, diesmal hat es sogar geklappt vor Brooke und Mika. Sie sprang schnell unter die Dusche und wünschte sich wie jeden Morgen, es gäbe schon Ultraschallduschen, was für eine Wasserverschwendung.
Fix und Fertig wartete sie auf Brooke und Mika, dass die beiden fertig werden.
Mika schlug die Augen auf und kniff sie sofort wieder zu, als die Helligkeit sie blendete. zur höllle, macht dass es wieder dunkel wird.... Sie drehte sich im bett und blinzelte in Marinjas Richtung. Dem Mädchen stand die Fröhlichkeit heute ja glatt ins Gesicht geschrieben. Donnerstag. nach der gestrigen Nacht mit Lebensretter-Komplexen und in Anbetracht der Tatsache, dass der erste Block heute EDV war, dachte das rothaarige Mädchen garnicht daran, ihr Bett vor um 9 uhr zu verlassen. Höchstens, um nach ihren Zigaretten zu suchen, die wahrscheinlich in ihren Jeans steckten. Obwohl, wahrscheinlich lag die jeans im Moment doch noch zu weit von Mikas Bett entfernt.
"Magst du der Computer-tante sagen, dass ich todkrank bin und mich nicht dazu aufraffen kann, ihren Unterricht zu besuchen?"
Die frage ging in ziemlich schläfrigen ton an Marinja, jedoch ohne die Antwort abzuwarten, drehte sich Mika wieder mit dem Gesicht zur Wand und versuchte, weiter zu schlafen. Wer brauchte schon Kenntnisse über Computer, wenn man sich sowieso nie einen leisten können würde?
Marinja musterte die verschlafene Mika. Sie selbst kam erst weit nach Mitternacht zurück aufs Zimmer und konnte dann auch noch nicht direkt einschlafen, sie fragte sie nämlich die ganze Zeit, ob dieses alte Gemäuer nicht doch ein paar Geheimnisse hatte, so wie in den Filmen meistens ja auch gezeigt wurde.
Komischerweise war sie aber viel wacher, als wenn sie früher ins Bett gegangen wäre und konnte daher Mika nicht verstehen, warum diese noch so müde war.
"Wenn du so totkrank bist, sollte ich da nicht lieber den Doc holen? Jedenfalls wird das Ms Kytoma machen, wenn ich es ihr sage. Aber ich könnte mir auch eine andere Ausrede ausdenken."
Ja, Marinja redete mal wieder viel zu viel und das am frühen Morgen, wenn Mika davon nicht wach wurde, dann weiß ich´s auch nicht. Die Gefahr besteht natürlich auch, dass Marinja gleich ein Kissen an den Kopf bekommt und bevor das passiert lässt sie Mika weiter schlafen und verlässt schon fast fluchtartig das Zimmer Richtung Speisesaal, um ein spartanisches Frühstück einzunehmen.
Die Beiden hatten es zwar nicht gemerkt aber Brooke war schon wach gewesen, nur zu faul die Augen auf zu machen. In ihrem Bett war es einfach zu wohltuend warm und sie hatte heute genau so wenig Lust wie Mika sich heraus zu Quälen. so kam es, das sie den Kurzen Wortwechsel durchaus gehört hatte aber erst ein diesme Moment ein Lebenszeichen aus ihrer Richtung kam. Ein verschlafenes Gähnen.
Ein Wust aus blonden locken lugte unter der Decke hervor, eigentlich meinte man sie müsse ersticken so wie sie sich nachts einmummelte und ihre Stimme erklang "Morgen. Gute Idee Mika, Ich bleib auch hier, Heute is Chemie, bäääääh..." Das konnte sie ruhig mal verpassen, das war eh unwichtig so sehr der Lehrer auch versuchte ihr zu vermitteln es sei interessant...
"gut, aber wenn du schon blau machts, dann lass mich wenigstens schlafen..."
murmelte Mika in eine unbestimmte Richtung. Was Marinja der Computer-Tante erzählte, war ihr egal, Hauptsache, sie wurde nicht zwangsmäßig in den Unterricht geschleift.Sie verkuschelte sich tiefer in ihre Decken und versuchte, wieder in die Träume zurück zu gelangen, in denen die Welt um so vieles farbenfroher und freundlicher war.Kurz rutschten ihre Gedanken zu dem kleinen Jungen ab, und ob sie da noch ne Standpauke erhalten würde....nunja, darüber konnte sie ab um neun uhr auch noch nachdenken.
Marinja hatte diese Nacht recht gut geschlafen und war zeitig aufgewacht, sie reckelte sich, überprüfte, ob ihre Bettnachbarinnen noch schliefen und ging dann ins Badezimmer. Sie duschte schnell und fragte sich, wie fast jeden Morgen, wann endlich Schallduschen erfunden werden.
Zurück im Zimmer wünschte sie den beiden Schnarchnasen einen "Guten Morgen", schnappte sich ihre Schultasche und verließ den Raum in Richtung Küche bzw. Esszimmer. Die seltsame Laune von Gestern scheint verflogen zu sein, das Gespräch mit Mika hatte ihr doch mehr geholfen, als sie sich anfänglich eingestand.
Tja, das Paket, das von den Formen her ähnlichkeit mit Mika hatte, waren in Wahrheit wirklich nur die Decken. Klammheimlich und fast lautlos war sie schon vor Marinja aus dem Zimmer verschwunden, um ihren leeren Magen zu füllen.
Und so war es nicht verwunderlich, dass weder brooke sie heute morgen antraf noch Marinja, denn als diese in die Küche kam, war Mika schon mit Essen fertig und stand draussen, um eine Gute-Morgen-Zigarette zu genießen.
Ein neuer Morgen, und doch konnte sich das rothaarige Mädchen nicht daran gewöhnen, von dem Sonnenlicht, geweckt zu werden, welches durch das fenster über ihrem bett fiel. Sich die haarsträhnen aus dem Gesicht streichend, setzte sich Mika im bett auf und blinzelte, um die Schleier vor ihren augen zu verteiben. Marinja udn brooke schienen noch zu schlafen, und so zog nahm sie leise ihre Sachen vom Stuhl und begab sich ins Badezimmer, um sich frischzumachen.
Traumfetzen zogen noch immer durch ihre Gedanken, als Mika unter der Dusche stand. Aus welchem Grund auch immer, aber sie hatte von ihrem Vater geträumt.Von dem Vater, den sie nie hatte kennen lernen können, geschweige denn wusste, wer er war. Ihre Mutter hatte nie ein Wort über den Mann verlauten lassen, der das rothaarige Mädchen gezeugt hatte, doch wenn ihre haare nicht durch ihre Mutation diese Färbung hatten, dann war das wohl ein erbe ihres Vaters, denn Marylins Mutter selbst hatte braunes haar gehabt.
Mika stellte die Dusche auf kalt um und biss sich auf die Lippen, als die wassertemperatur sie endgültig weckte. sie zog sich an und band sich das nasse Haar mithilfe eines alten Haushaltsgummis aud dem gesicht, bevor sie das Zimmer verließ.
Ein neuer Morgen, ein neuer Tag, an dem sie erfahren würde, inwieweit ihre bisherige Nichtactung des Jugendamtes geahndet werden würde...
Ein O'Reilly kam selten allein - auch wenn dieser O'Reilly eigentlich Troy hiess, aber was zählte waren eben die Gene.
Brooke hatte keine Antwort auf den Brief erhalten und vermutlich war sie jetzt gerade durch ihr Treffen mit Sariel im Keler allerbester Laune.
So guter Laune, wie Logan wohl auf Norman war...
Aber hatte Norman je interessiert, was andere von ihm dachten und wollten?
Auf Brookes Kopfkissen lag - nicht gerade viel aussagend - eine schmale Karte, die ganz richtigerweise den Eindruck erweckte als Eintrittskarte genutzt werden zu können. Genau genommen wa es für eine Veranstaltung an diesem Abend. Die 'humbling toes' spielten (klang ja ganz vielversprechend) und das um 9 Uhr. Hinter der Uhrzeit war lediglich eines Handschriftlich vermerkt:
'Sei pünktlich, lass es niemanden wissen. Norman'
Wenn sie seiner EInladung folgen würde, würde sie also heute Abend im Nightclub 'blue' landen.
...aber war das blue nicht wegen Renovierung geschlossen?
Sie entdeckte die Karte nicht sofort. Erst als sie, nachdem sie mit ihrer eisigen Laune alle anderen aus dem Zimmer vergrault hatte, selbst Mika, und sich aufs Bett warf um sich das Kissen zu schnappen und das Gesicht darin zu verbergen. Nicht um zu Heulen, um Himmels willen, wer würde das schon zu behaupten wagen. Wenn dann waren es aller höchstens Tränen des Frusts, den sie sich nun erlaubte raus zu lassen um den angespannten Gefühlen wenigstens etwas Raum zu geben und sich frei zu machen um sich wieder hinter dem Eispanzer vergraben zu können. Sie war nicht schlecht erstaunt als sie unter dme kissen plötzlich den kleine streifen Papier entdeckte.
Es traf sie wie ein Blitz, als sie las, was dort geschrieben stand. What the fuck… In ihrer Wut war sie nahe dran, die Karte einfach zu zerreißen. Mich ziehst du nie wieder in deinen Bann Bastard, und dein Bruder kriegt mich auch nicht mehr klein… Etwas hielt sie jedoch zurück, die Karte einfach zu zerreißen. Etwas, as sich in ihre Seele eingebrannt hatte. Ein gebranntes Kind, ja, das war sie ganz eindeutig. Sie war hin und her gerissen weil der Gedanke, ihn wieder zu sehen nur all zu verlockend war. Brennen wie damals… Sehnsucht überkam sie und schlug wie eine Welle über ihr zusammen, löschte alle Vorsätze aus, warf den Schwur über Bord geworfen. Na gut. Dieses einmal Mal noch. Aber wirklich nur noch dieses eine mal, das nächste mal würde sie, nach allem was passiert war, nicht mehr so einfach kommen wenn er sie rief. Sie hatte ja auch ihren Stolz…
Er war also wieder da. Das kostbare Stück Papier wanderte in ein sicheres Versteck in ihrem Nachtschrank, wo es erst am Abend wieder hervorgeholt wurde als sie sich heimlich still und leise davon stahl. Selbst Mika erfuhr nicht wohin sie ging oder das sie überhaupt weg war.
11.12. - abends (noch vor Brookes Entdeckung des Zettels)
Nach dem Besuch bei Jean war Marinja gleich wieder auf ihr Zimmer gegangen, sie wollte den Aushang fürs Schwarze Brett entwerfen.
Das Zimmer war leer. Der Zettel lag immer noch auf Brookes Bett, aber Marinja sah ihn nicht. Sie wollte alles nötige auf den Schreibtisch legen, entschied sich aber um und ging zuerst ins Bad.
Sie starrte sich im Spiegel an. Hatte sie sich verändert? Sah man ihr an, was an ihr nagte? Ja, sie war dünn geworden, schon fast erschreckend.
Das karge Frühstück, das nicht vorhandene Mittagessen ... aß sie Abends eigentlich etwas? Kaum.
Marinja ging näher an den Spiegel, streckte sich die Zunge heraus. Ist der Kerl das Wert? "Marinja, du machst mir Angst", flüsterte sie leise.
Noch hatte sie ihre Kräfte gut unter Kontrolle, okay, ab und zu wurde der Feuerball nicht so groß, wie sie es wünschte oder aber er wurde zu groß, aber das konnte sie überspielen, in dem sie so tat, als ob genau das es war, was sie wollte. Der Sportunterricht wurde nur langsam mehr zur Qual und bei der Survival-AG ließ ihre Leistung ebenfalls langsam nach.
Marinja drehte sich angewidert vom Spiegel weg, wohl etwas zu schnell, denn ihr wurde kurz schwarz vor Augen und sie strauchelte, so dass sie gegen das Waschbecken knallte. Kurz darauf fand sie sich auf dem Fußboden wieder. Sie fasste sich an die rechte Seite ihres Gesichts, sie spürte jetzt schon wie es dicker wurde, am nächsten Morgen wird es schön bunt aussehen.
Sie zog sich langsam am Waschbecken wieder hoch, betrachtete sich erneut im Spiegel und ließ das Wasser laufen. Sie steckte den ganzen Kopf unter den kalten Wasserstrahl. Das Bad füllte sich schnell mit Dampf, ihr Kopf, nein, der ganze Körper glühte fast.
Wasser wieder aus, noch einen prüfenden Blick in den Spiegel und dann verließ sie das Bad. Immer noch mit nassen Haaren, das Wasser hatte ihren Hitzemantel (oder wie man das auch sonst nennen sollte) gänzlich ausgelöscht und sie hatte keine Kraft oder Lust mehr ihre Haare zu trocknen.
Sollte in der Zwischenzeit irgendwer ins Zimmer gekommen sein, so wurde er nicht beachtet. Marinja verließ einfach so das Zimmer. Sie wollte in die Küche, sie musste was Essen ....
Mika drehte sich unruhig in ihrem Bett und versuchte, die letzten Reste ihres Alptraumes von sich abzuschütteln. Sie sah ausgebrannte Häuser, an deren Zerstörung sie schuld war, und zwischen den einzelnen Szenen immer wieder eine Art Tunnel. Schwindelgüfhl, Übelkeit, Scott Summers, der lachend seine Brille abnimmt, als er sie ansieht, rotes Licht...
Endlich schlug die Rothaarige die Augen auf und atmete tief durch. Nur ein Traum. nichts passiert. Sie hatte einen schlaen Gemschmack im Mund und spürte die Auswirkungen der zeitreise in jedem Nerv ihres Körpers. Unsicher schälte sie sich aus ihrer Decke und wischte sich den Schweiß von der Stirn. ist doch echt toll, wenn man so ein aktives Unterbewusstsein hat... Mika hasste Alpträume, denn sie konnte auf diese wirre Vermischung von Realität und Einbildung keinen Einfluss nehmen und war ihr hilflos ausgeliefert.
Kurz zu der noch schlafenden Marinja blickend, stand der Feuerteufel auf und verschwand im Badezimmer. Eine Viertelstunde lang ließ sie sich das kalte Wasser aus dem duschkopf über den Körper laufen und schüttelte so auch die letzte Müdigkeit von sich. MIt rotgeschrubbter Haut und frischgewaschenem Haar erschien sie kurz darauf wieder im Zimmer, um sich ihre Jeans und ein top überzuziehen. Sollte sie Marinja wecken oder vielleicht nach brooke sehen, bevor sie frühstücken ging?
Nein, die beiden sollten sich erst einmal ausruhen, reden konnten sie nachher immernoch. Nach irhen Boots greifend, verließ Mika leise das Zimmer, um in die Küche zu gehen.
[tbc ~ küche]
Da hatte sie die letzten Nächte kaum geschlafen und kaum sind Mika und Brooke wieder da, schläft sie so tief und fest, dass sie noch nicht mal bemerkte, wie Mika ins Zimmer geschlichen kam. Auch als diese so früh schon wieder aufstand, schlief Marinja tief und fest, seltsam für eine Frühaufsteherin.
Eine halbe Stunde, nachdem Mika das Zimmer verlassen hatte, wachte Marinja auf, sie rieb sich den letzten Schlaf aus den Augen und sah rüber zu den leeren Betten, aber etwas war anders. Mikas Bett sah benutzt aus. Es kann doch nicht sein, oder? Brookes Bett sah immer noch unberührt aus, ob Mika alleine zurückkam, was mochte dann aber mit Brooke passiert sein.
Schnell sprang sie aus dem Bett huschte ins Bad - wieder Anzeichen dafür, dass jemand vor ihr hier war - machte sich ganz schnell fertig, zog sich noch schneller an und verließ das Zimmer; furchtbar, Frühsport, immer diese Hektik am Samstagmorgen.