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Dieses Thema hat 1 Antworten
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Chui Offline

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Beiträge: 936

10.08.2005 07:21
[23.9. morgens] Zimmer 1 Antworten
Vom entnervenden Piepsen des Weckers geweckt werden. Sich unter die Decke verkriechen. Einsehen, dass das die falsche Strategie ist und blind nach dem Wecker tasten. Ihn abschalten und/oder in irgendeine Ecke werfen. Zehn Sekunden später doch aufstehen, weil die Angst, zu verschlafen, immer größer wird. Sich strecken und gähnen. Willkommen zum üblichen morgendlichen Ablauf von Chui.

Nein, sie ist eigentlich nicht wirklich ein Morgenmuffel. Sie ist nur so oft nachts unterwegs, und irgendwie macht sich das Schlafdefizit irgendwann bemerkbar, bis sie es wieder in den Griff bekommt. Jetzt gerade hat es eher sie im Griff, und darum schlurft sie ins Badezimmer um es mit einer kalten Dusche erstmal zu vertreiben. Inzwischen tendiert die Teetrinkerin auch hin und wieder zu dem Gedanken, dass Kaffee in Ausnahmesituationen vielleicht sogar tolerierbar wäre.

Nach der Dusche und dem Abtrocknen starrt sie in den Spiegel, in dasselbe Katzengesicht das sie manchmal gehaßt und bestenfalls gleichgültig betrachtet hat. Jetzt kennt sie einige Leute, die es hübsch finden und versucht, sich wie ein Torero an einen wilden Stier diesem fremden Gedanken anzunähern. Aber vielleicht stimmt es ja. Colum findet das, sonst hätte er sie nicht geküßt. Am 5. August, einem sonnigen Freitag, etwa um 10 Uhr vormittags, auf einem Pferd, einer Stute namens Bysang.

"Elf Monate." flüstert sie dem Spiegelbild zu, das ihr entgegenstarrt. Gar nicht mehr lang. Ja, genau! Wie soll sie denn die nächsten elf Stunden überstehen?! Schottisch ist erst wieder gestern in einer Woche, und solange wird sie ihn wohl nicht wiedersehen. Er geht ihr aus dem Weg, zeigt ihr nie dass zwischen ihnen irgendetwas wäre, das sie von allen anderen Schülern unterscheidet, und manchmal so wie jetzt wünscht sie sich nur ein kleines Gespräch unter vier Augen um ihn zu fragen wie er das nur macht, damit sie es vielleicht nachahmen kann, aber nicht einmal dazu kommt es...

Und so wie öfters, wenn ihre Gedanken auf diese Weise strudelig entschwinden wie das Wasser im Abfluß, dreht sie sich um und tut mechanisch irgendetwas Alltägliches, ebenso wie sich ihre Gedanken um Alltägliches zu ranken beginnen. Also erledigt sie die Morgentoilette zuende, zieht sich an und geht wieder hinaus, um sich schulfertig zu machen, und Neve ist sicher auch schon wach. Das lenkt ab. Nicht, dass es deswegen irgendwie besser wäre.

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