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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 NSC
Caleb Radcliff Offline

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Beiträge: 61

14.08.2005 12:55
Caleb Radcliff Antworten
Vollständiger Name: Caleb Thomas Radcliff
Spitzname: Tom
Codename: -

Mutation: Mimikry (trotz seines Alters ist diese Mutation noch nicht ausgebrochen)

Alter: 17
Geburtstag: 19.09.1988
Geburtsort: London
Beruf: Schüler

Aussehen:
Haarfarbe: dunkelbraun
Augenfarbe: grau

Besondere Kennzeichen: Eine Narbe am linken kleinen Finger, die ihm manchmal Probleme beim Klavierspielen bereitet.


Charakter: Er ist niemand, der im Mittelpunkt stehen muss, meist ist er sogar recht zurückhaltend (was nicht mit schüchtern gleichgesetzt werden darf), allerdings merkt man, dass er sich durchaus unterhalten kann, wenn man mit ihm ins Gespräch kommt. Und wenn er mal auftaut, dann ist Caleb sogar ziemlich schlagfertig.

Vorlieben: Klavierspielen, was er schon seit seinem vierten Lebensjahr beherrscht. Allerdings ist er allgemein sehr musisch begabt.
Abneigungen: Manchmal kommt er mit den alltäglichsten Sachen nicht zurecht, weil Caleb eindeutig ein Träumer und Künstler ist.

Hobbies: Klavierspielen, Lesen, Fußball, neuerdings auch Polo – sieht man davon ab, dass er Musiker ist, dann ist Caleb eigentlich ein ganz normaler junger Engländer, der das fragliche Glück hatte, einen reichen Stiefvater bekommen zu haben.

Freunde: Michael Boyle, Henry Grant, Kendrick Winters, David Fitzpatrick (alles Schulfreunde)
Familie: Stiefvater Frank Radcliff und Mutter Doreen Radcliff


Geschichte:

Die erste Erinnerung, die ich an meinen wahren Vater habe, ist eigentlich auch die einzige. Es ist eine schwere Eichentür zwischen zwei steinernen Säulen und ich kann mich erinnern, dass die Sternsinger an dieser Tür das Jahr 1993 mit Kreide vermerkt hatten. Außerdem war es einfach nur kalt, ich war müde und wollte nach Hause. Ich wusste überhaupt nicht, warum mich meine Mutter zu diesem Haus geschleift hatte und wie eine Irre an die Tür hämmerte. Ich glaube, mir war das schon damals peinlich. Sie rief nach diesem Mann, der mein Vater sein sollte und irgendwann brüllte sie sogar, aber die Tür öffnete sich nicht. Ich glaube, sie wollte mich dabei haben, um mich ihm vor die Nase zu setzen und sein Mitleid zu erregen, aber ich habe ihn nie zu Gesicht bekommen und ehrlich gesagt; es war mir auch so was von egal. Ich wollte entweder zurück auf den Fußballplatz und die nächsten paar Hosen liefern oder zurück an mein Klavier, um das Weinen meiner Mutter zu übertönen. Im nächsten Jahr zogen wir allerdings von dieser Kleinstadt, aus der wir kamen, nach London und von da an änderte sich mein Leben irgendwie. Ich sollte diese große Eichentüre lange nicht wieder sehen, aber ich sollte sie wieder sehen, denn meine Mutter war eine sehr ehrgeizige Frau und wenn sie sich damals etwas vor dieser Tür im Winter geschworen hatte, dann war es wohl das, was die Italiener Vendetta – Rache – nannten. Die nächsten drei Jahre war jedoch nicht wirklich an irgendetwas anderes zu denken, als sich irgendwie in der Metropole Englands zurecht zu finden, um nicht unterzugehen; was für mich im Klartext hieß, dass ich mich selbst auf die Suche nach einem geeigneten Klavierlehrer machte, der nicht zu teuer war und für den ich zusätzlich noch Arbeiten erledigte, damit er mich unterrichtete. Sein Name hatte diesen melodischen Klang eines Ernest Hemingway und ich habe mich oft gefragt, ob ich mir nicht auch irgendwann einen Künstlernamen zulegen sollte, der so gut klang wie Jeremy Randolf Valentyne. JRV… diese Buchstaben waren sogar in das Holz seines Pianos eingelassen, auf dem ich üben durfte. Aber nach drei Jahren war es vorbei mit diesen drei Buchstaben, denn meine Mutter lernte ihre lang ersehnte und fleischgewordene Vendetta kennen und heiratete ihn: Frank Radcliff, ein reicher Industrieller, der mich – wie er sagte – sofort in sein vergoldetes achtkarätiges Herz geschlossen hatte und mir alles ermöglichte (was ich gar nicht wollte). Und genau das hieß auch, dass ich von nun an nichts mehr selbst zu entscheiden hatte; die Wahl der Schule, die Wahl meiner Freunde, bis hin zu der Wahl meiner Socken war alles streng organisiert. Und dann, an irgendeinem Tag im Herbst stand ich wieder vor dieser dunklen Eichentür zwischen den beiden Säulen, die mit Efeu umrankt waren. Die Tür war mit den Jahren irgendwie kleiner geworden, denn als Fünfjähriger war sie mir viel gewaltiger erschienen. Eigentlich war ich nicht sonderlich überrascht, als mir meine Mutter erzählte, dass sie das Haus aufgekauft hatten, nachdem der alte Besitzer Bankrott gemacht hatte, aber ich habe nie nachgefragt, ob es Teil von ihrer großen Vendetta gewesen war.

Ich bin jetzt vor einigen Tagen 17 Jahre alt geworden und erst jetzt habe ich einige Dinge erfahren, die mich nachdenklich gemacht haben. Eines meiner größten Anliegen ist es jedoch, dem Einfluss meines Stiefvaters zu entkommen und so muss ich meinen Abschluss an einer Schule meiner Wahl machen. Das bin ich mir selbst einfach schuldig. Und außerdem… gibt es da einen ganz bestimmten Grund, warum ich eben diesen Abschluss an der School for gifted younsters in Inverness machen muss.

Caleb Radcliff Offline

Besucher


Beiträge: 61

04.09.2006 20:32
Caleb Radcliff Antworten
Avatar: Hugh Dancy

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