Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  








Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.

Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.

Auf bald, eure SL
Datum:
~*~

Wochentag:
~*~

Wetter:
~*~
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 10 Antworten
und wurde 124 mal aufgerufen
 Institut-Area
Karl Seiffert Offline

Besucher


Beiträge: 552

18.08.2005 17:32
[23.09.2005] Das Krankenzimmer ~ 16:00 Antworten
kreuzverfluchte... das sind einige unflätige flüche die ihm durch den kopf gehen. schlafen geschickt. er sieht nicht müde aus. kein stück! ein kurzer blick in eine spiegelung auf dem weg hat ihn eines besseren überzeugt... er sieht aus wie der wandelnde tod auf latschen. tiefe augenringe, dusterdunkel. seine haltung ist deutlich zusammengesunken und er nestelt etwas fahrig an seinem MP3 player rum, den er ja sonst eigentlich immer am arm befestigt hat. er versucht das gerät wieder gangbar zu machen. es glückt ihm direkt in dem moment wo er in das krankenzimmer tritt und nach dr. grey ausschau hält. vergessen zu klopfen, aber die tür steht ja wahrscheinlich eh wie immer offen... das zimmer dahinter wo der dr. sich meist aufhält wird sein neues ziel, zwecks klopfen oder so ähnlich.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

18.08.2005 18:57
[23.09.2005] Das Krankenzimmer ~ 16:00 Antworten
Die Brille von der Nase schiebend, blickt sie auf und zur Bürotür. "Komm rein, Karl", meinte sie nur und war sich im ersten Moment gar nicht bewusst, dass sie ihn erkannt hatte, durch die Tür, nur durch ihre Telepathie.
Einige Akten beiseite schiebend, lehnte sie sich in dem Bürosessel zurück und wartete ab, was er von ihr wollte. Obwohl ein bißchen Trotz konnte sieregelrecht riechen. War ihm die Sace mit der Überwachung zu unangenehm?

Karl Seiffert Offline

Besucher


Beiträge: 552

18.08.2005 19:17
[23.09.2005] Das Krankenzimmer ~ 16:00 Antworten
er kommt rein und rafft seine gestalt zusammen. ein lächeln auf die lippen, ohne das es zu den augen findet. diese bleiben einfach nur stumpf und müde, der wache glanz will auch mit noch so viel mühe und schauspielerischem talent einfach nicht hinein.
"Guten Tag, Dr. Grey. mr. knight hat mich gebeten sie, oder die krankenstation allgemein aufzusuchen bis sie der meinung sind das ich wieder gehen kann."

nur die halbe wahrheit, aber den teil mit dem geh schlafen und so käse muss man ja nicht unbedingt vertiefen...

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

18.08.2005 19:34
[23.09.2005] Das Krankenzimmer ~ 16:00 Antworten
"Du siehst müde aus, Karl. Kannst du nicht schlafen?" Irgendwie kam man bei dem Anblick auf nichts anderes, denn er war nicht der Mensch, der die Nächte duchfeierte. Diesen Eindruck pflegte er nur zu liebevoll und blieb Eigenbrödler.

Sie hatte sich aus dem Sessel erhoben, war auf ihn zugetreten und noch bevor sie sich an die Skepsis ihr gegenüber erinnern konnte, hatte sie ihre Hände schon an seine Wangen gelegt und musterte ihn.

"Setz dich kurz und erzähl mir, wieso du so fuchtbar übernächtigt aussiehst."

Sie klang ernst und war nun ganz Doktor...

Karl Seiffert Offline

Besucher


Beiträge: 552

18.08.2005 19:45
[23.09.2005] Das Krankenzimmer ~ 16:00 Antworten
"Es ist nichts von bedeutung, dr. grey."

sprachs und nahm platz um auf dem sessel ein stück kleiner zu werden. zwei, drei mal blinzeln um die schatten aus den augenwinkeln zu vertreiben und schon richtet sich der blick wieder direkt auf jean

"ich hatte einfach nur etwas wenig schlaf in der letzten zeit, aber dafür regelmäßig ein paar stunden."

dreist gelogen, aber man kann ja mal hoffen das sie einfach mal nicht in seinem geist rumsondieren kann wenn er das hofft... zugegeben, er hat die letzten zwei nächte schlichtweg nicht geschlafen. die kurzzeitig aufflackernden erinnerungen bei seinen müden momenten haben meist gereicht seinen puls wieder auf eine höhe zu bringen die ihn so oder so nicht hätte schlafen lassen. irgendwas war nach ihrer tiefensondierung auch nicht mehr so wie vorher, das sorgfältig verdrängte steigt wie ein brüllender strom an die oberfläche den er sich die letzten tage mit ebenso brüllender musik direkt wieder aus dem sinn gefegt hat.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

20.08.2005 00:29
[23.09.2005] Das Krankenzimmer ~ 16:00 Antworten
Hatte der Junge in letzter Zeit mal in einen Spiegel gesehen? Jeans Brille senkte sich weiter, hob sich dann von der Nase und von zwei Fingern gehalten landete sie auf einer der Unterlagen. "Du schläfst nicht wirklich, oder?" Das sah man doch nun wirklich überdeutlich...

"Wovor hast du Angst? Etwas in deinen Träumen?"

Sie war zurück an den Schreibtisch getreten und lehnte sich dort an, als sie Karl betrachtete. Er sah aus, als würde er jeden Moment umfallen und einschlafen. Allein wie er aussah, konnte ansteckend wirken.

Karl Seiffert Offline

Besucher


Beiträge: 552

20.08.2005 00:46
[23.09.2005] Das Krankenzimmer ~ 16:00 Antworten
Der blick mit dem er sie trifft zeigt das er noch nicht ganz am ende ist was willen und kräfte anbelangt. allein die idee das ihm jemand angst vorwirft, was in letzter zeit immer häufiger geschieht und ihm deutlich sauer aufstößt... nein, sie ist ärztin. sie weis wovon sie spricht und vor allem das beste, sie muss darüber schweigen.

"Ich weis nicht was sie gesehen haben Dr. Grey, aber seit dem tag fällt es mir schwer einen klaren gedanken zu fassen der nicht von diesen... bildern überlagert wird.
ich will nicht von diesen augen träumen."

so, jetzt war es raus. und die lauernde, fast aggressive haltung ähnelt eher die eines erschöpften tieres in der enge, fast als würde er sich jeden moment auf eine falsche bemerkung von ihr stürzen wollen damit er aus diesem selbstgerechten zorn die kraft schöpfen kann weiter gegen den schlaf anzugehen.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

20.08.2005 00:54
[23.09.2005] Das Krankenzimmer ~ 16:00 Antworten
Sie überschlug ein Bein und wippte mit dem Fuß. "Ich habe das Gefühl, dass es sich auch um verdrängte Erinnerungen handelt und die werden nur schlimmer, wenn du sie nicht verarbeitest. Du musst dich damit auseinander setzen und das kann man am besten in Träumen." Sie strich sich das Haar zurück und überlegte eine Weile. Sie erinnerte sich an das Gespräch mit Dorian Hayward und dem Mädchen Seana, wie er es nannte, dass Träume schicken konnt. Eine Vorstufe ihrer Mutation, wie es schien.

"Schon einmal versucht sie aufzuschreiben? Diese Dinge, die dich nicht schlafen lassen?"

Karl Seiffert Offline

Besucher


Beiträge: 552

20.08.2005 00:59
[23.09.2005] Das Krankenzimmer ~ 16:00 Antworten
"Ich möchte diese gedanken und bilder nicht einer öffentlichkeit zur verfügung stellen. es wäre irgendwie eine sinnlose beschäftigung etwas aufzuschreiben in dem wissen das man es kurz nach der niederschrift wieder vernichten wird."

verdrängte erinnerungen... woher bitte soll er denn solche erinnerungen haben!? aber der gedanke zweifel an ihrer diagnose anzumelden kommt ihm nicht. vielleicht fehlen ihr ja auch einfach nur informationen die er nachreichen kann, irgend etwas in der art.

"ich schlafe üblicherweise sehr gut, Dr. Grey. ich habe nie das gefühl gehabt das meine träume während der schlaf phase irgendwie unangemessen lebhafter natur sind. was haben sie eigentlich aus der diagnose... äh... untersuchung... in meinem kopf heraus gefunden? es muss sehr anstrengend gewesen sein, ich habe sie nach dem erwachen aus der sedierung nicht mehr gesehen."

der hä? genau richtig gehört. er vermutet, das sie ihn in irgendeienr art und weise betäubt hat weil er so fest geschlafen hat... wer wird denn schon auch ohnmächtig.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

20.08.2005 14:15
[23.09.2005] Das Krankenzimmer ~ 16:00 Antworten
[im Chat ausgespielt]

Karls Schlafprobleme bedurften Lösung, doch er weigerte sich noch dagegen. Er hielt sich für normal, einen einfachen Menschen und Mutationen waren nicht logisch erklärbar, ebenso wie seine seltsamen Erinnerungen. Am Ende bekam er eine Schlaftablette und den Rat, wieder zu ihr zu kommen, wenn er sich den Geschichten und Erzählungen des Institutes anvertrauen wollte. Bisher kam ihm das alles eher wie eine Religion vor, die man ihm aufdrängen wollte.

 Sprung