Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Wieso war sie plötzlich an der Tür?
"Hatschiee"
Nun wurde es aber langsam beängstigend als sie sich auf der Treppe ganz oben wiederfand.
Wenn das so weiterging, würde sie nie bis in die Küche kommen.
Erstmal putzte sie sich die Nase und dann rannte sie die Treppe runter und durch dei Tür um in der KÜche zu stehen.
"Dem HImmel sei Dank, ich bin endlich hier."
Er brauchte jetzt dringend einen Kaffee... nein, eigentlich 3 Liter Wasser, aber er wollte ja nicht gierig sein. Irgendwie hatte er Cathrina übersehen und so wich er ihr im letzten Moment gerade noch aus, als sie so halb in der Küche stand.
"Verzeihung... und Hallo", meinte er mit einem Lächeln, ehe er die Küchenzeile ansteuerte und nachsah, was die Küche so zu bieten hatte. Seit Tagen war er nur in den Subs und irgendwie schlug sich das allmählich auf sein Gemüt nieder.
"Hatschieeeeee"
Und dann stand sie wieder vor der Tür und fluchte leise vor sich hin. IHre Augen tränten und der Hals kratzte. Dann ging sie wieder in die Küche.
"Guten Morgen" begrüßte sie nun Dorian.
Er wandte sich abrupt zu ihr um und runzelte die Stirn. In der einen Hand hatte er nun ein Glas Wasser, woraus er gerade einen Schluck hatte nehmen wollen, als er inne hielt und sie ansah.
"Ja, freut mich auch... ich bin Dorian." Mit einem leichten Grinsen. Aber er erinnerte sich an Cathrina, sie war eines der Kinder aus dem Labor. Und er wusste auch wie sie hieß und welche Registrierungsnummer sie gehabt hatte. Gut, Letzteres würde er ihr nicht unbedingt sagen. Aber er kannte sogar ihre Gene.
Sie schloss die Tür und schaute nochmal zurück, als könnte sie hinter der Tür den Grund erkennen, warum sie so plötzlich aus der Küche vor die Tür gekommen war.
Dann schaute sie Dorian an und nickte.
"Ja... ich bin Cathrina.. sie kennen mich?" grübelnd schaute sie ihn an und suchte in ihrem Kopf nach etwas, was sie ihn erkennen ließ´.
Dann hielt sie sich schnell die Nase zu, als sie es wieder kribbeln spürte.
Wie merkwürdig, dass eine Erkältung ihre Mutation verrückt spielen ließ. Eigentlich konnte das nur einen Grund haben... sie war durch diese Erkältung unkonzentriert - denn Vieren beeinflussten nicht die Mutation, wohl aber die Konzentration. Und die Beherrschung einer Mutation hatte auch viel mit der Gemütsverfassung eines Mutanten zutun. Stress, Schmerz, Freude, Angst, Ausgeglichenheit; alles Faktoren, die eine Rolle spielten. Er nahm einen Schluck Wasser. Nein, eigentlich leerte er das Glas, stellte es ab und winkte sie näher.
"Willst du einen Tee?" Er setzte bereits einen auf, ohne auf möglichen Widerspruch zu achten. Auch auf ihre Frage, ob er sie kannte, ging er im Moment nicht ein, sondern schmunzelte nur.
Sie nickte nur noch, als sie ihn schon sah, wie er die Vorbereitungen traf.
Woher kannte er sie? Sie grübelte immer noch und wollte eigentlich Platz nehmen... aber es war zu spät, die Nase zuzuhalten und so fand sie sich in der Speisekammer wieder ein Brötchen in der einen und eine Schale Erdbeeren in der anderen Hand.
Sie wollte etwas zu essen holen als sie Dorian bei den Vorbereitungen fürs Teemachen zugesehen hatte. Aber warum war sie dann auf einmal hier ohne sich erinnern zu können, wie sie das gemacht hatte?
Seufzend kam sie mit beidem aus der Speisekammer und schaute nicht zu Dorian sondern setzte sich. Hoffentlich verlangte er keine Erklärung, sie konnte es ja selbst nicht mal erklären.
Er wandte sich um und da war sie schon wieder weg. Nein, Dorian brauchte gar keine Erklärung, er kannte Cathrinas Mutation noch aus dem Labor bei Genethics, darum sagte er auch gar nichts, als sie plötzlich aus der Speisekammer marschierte.
"Du solltest vielleicht versuchen, nicht mehr zu niesen."
Super Witz, oder? Er wandte sich zu ihr um und konnte das Grinsen einfach nicht unterdrücken. Was war das für eine mächtige Gabe, wenn sie sie einmal wirklich beherrschte? Kein Wunder hatte Genethics alles daran gesetzt, diese Genstruktur zu bekommen. Er schob ihr den Tee über den Tisch und sagte:
"Nicht mehr niesen? dann ist meine Nase bald platt gedrückt" sie grinste und propt kam ein Hatschieee und sie war wieder in der Speisekammer. Der Fluch war nicht druckreif und dann ging sie wieder zu Dorian zurück.
"Bähhhhhh" steckte sie die Zunge raus. Irgendwie kam der junge Mann ihr bekannt vor...woher nur?
"Dann müssen wir dir wohl eine Wäscheklammer an die Nase heften", antwortete er grinsend, als sie wieder aus der Speisekammer kam. Er lehnte sich etwas vor und betrachtete ihr belegte Zunge.
"Das ist ja ne ganze Landkarte", kommentierte er zwinkernd. "Du solltest ins Bett und die Erkältung ausschwitzen. Und am besten keine anderen Vorhaben haben, sonst stehst du ständig vor der Tür."
Er öffnete den Kühlschrank und nahm eine Zitrone heraus, die er zur Hälfte auspresste und in ihren Tee gab. Scheinbar ging es ihr ansonsten noch recht gut, da sie über keine Grippeerscheinungen wie Gliederschmerzen oder dergleichen klagte. Wahrscheinlich brauchte sie nur einige Packungen Taschentücher. Er stützte sich mit den Unterarmen auf der Tischplatte auf und lehnte sich ein wenig vor, während er sie musterte.
"Soll ich deinem Lehrer sagen, dass du krank bist?"
"wer sind sie? ich kenne sie irgendwoher aber ich weiß nicht wo. Das letzte halbe Jahr war ich ... nur an einem Ort und da war es nicht so toll. Und davor war ich zu Hause.... kennen sie Durnsey?"
Sie wollte eigentlich nicht glauben, dass der nette junge Mann im Labor gewesen war. Aber wenn es so war, dann sollte er sich vorsehen. Aber vllt. war er auch aus Durnsey?
Die Frage ob er es ihrem Lehrer sagen sollte, ignorierte sie einfach. Zu klären, woher sie ihn kannte und er sie war im Moment viel wichtiger. Dem Nieser kam sie zuvor und hielt sich die Nase zu.
Ihre Augen waren unverwandt auf ihn gerichtet.
Er betrachtete sie noch eine Weile, aber er log nicht, als er sagte:
"Ich weiß, wo du warst... ich war auch dort. Man hat mich zwar keinen Tests unterzogen, aber ich wurde auch zu Dingen gezwungen, die ich nicht wollte, Cathrina."
Er stieß sich wieder von der Tischplatte ab und nahm die Milch aus dem Kühlschrank. Allerdings lächelte er noch einmal in ihre Richtung.
Ihre Augen weiteten sich unnatürlich und sie schluckte.
Keine Tests? das konnte doch eigentlich nur heißen... ihre Gedanken rasten und sie zählte eins und eins zusammen.
"Sie haben dort gearbeitet?" kam es fast tonlos von ihr.
Dorian sah das Mädchen wieder ernst an. Tja, wie sagte man das nun, damit sie verstand, dass er das selbst nicht gewollt hatte und beinahe selbst dabei gestorben wäre. Er dachte einen Moment nach und nickte dann.
"Ich habe dort gearbeitet, ja. In den Laboren, die der Öffentlichkeit bekannt sind. Aber manchmal kam es vor, dass man mich zu euch gebracht hat... wenn es... Probleme gab. Und danach hat man versucht alles, was ich dort gesehen habe, aus meinem Gedächtnis zu löschen. Jetzt kann ich mich allerdings wieder daran erinnern, Cathrina."
Das musste sie erstmal verdauen. Er hatte freiwillig für die Labors gearbeitet aber auch doch nicht so freiwillig? Das ging ihr nicht ganz in den Kopf.
"Aber ... sie sind erwachsen, sie sind stark... sie hätten doch weglaufen können oder?"
Sie hatte es selbst einigemale versucht und der Erfolg war recht dürftig gewesen.
Sie schüttelte den Kopf.. im Moment hatte sie Kopfschmerzen und fühlte sich wie zerschlagen, sie würde darüber nachdenken, wenn sie wieder klare Gedanken fassen konnte.
Wieder ein Hatschie und Dorian fand sich am Schrank wieder, wo er die Zitrone rausnahm und Cath stand nicht mehr am Tisch sondern wieder an der Speisekammertür.
"Verfluchte ******** was ist das nur? wieso ändert sich die Zeit und ich bin immer woanders, wenn ich niesen muss?" Scheinbar weitete sich der Radius der Zeit aus, den sie beeinflusste. Bisher war es immer nur ihre Person gewesen die sich bewegt hatte in der Zeit. Aber Dorian stand einige Schritte von ihr weg. Der Tee war längst fertig gewesen. Also hatte sie Dorian und sich in die Vergangenheit geniest?
Das Thema Labor hatte sie vorerst abgehakt und kümmerte sich lieber um ihre Niesanfälle und die Folgen davon.