Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
[from - Wintergarten]
Sie fingerte den Schlüssel aus dem Trainingsanzug - Tyler im Schlepptau und den Bauch gefüllt mit diesem unbestimmten Kribbeln.
Kribbeln... das musste sich jetzt zurückhlten...sie hatte keine Lust auf einen hautwechsel...sie würde es unterdrücken!
Cait schloss die Tür auf und ließ den 'Gast' ein, folgte artig und verchloss wieder die Tür.
Ha, kein Rückweg.
Ein Blick zur Wanduhr...viertel nach Neun...nur noch 45 Minuten mit Tyler. Aber jetzt bloß nichts überstürzen.
"Mach es dir bequem, Tyger...und entschuldige die Unordnung...ich kam noch nicht zum aufräumen...."
Sie hauchte ihm einen Kuss auf die Stirn und wuschte mit den Fingern durch seine Kurzhaarfrisur.
"Gib mir ne Minute für die Karibik..." ihr Finger symbolisierte nocheinmal die Minute, die sie brauchen würde sich und das Badezimmer vorzubereiten.
Ty war natürlich aufgeregt. Er war nicht zum ersten Mal in Caits Zimmer, aber das hier war definitiv anders. Seine Haut kribbelte überall und er hatte Mühe sich zu konzentrieren, denn seine Gedanken drehten sich um das, was noch passieren konnte.
Als Cait die Tür hinter ihm abschloss, wurde ihm die Situation erst wirklich bewusst. Und ihm war klar, dass er sich nicht wehren würde. Das Geräusch des Schlüssels im Schloss hatte etwas Endgültiges. In ihm kribbelte es immer stärker und ihre Berührungen brachten ihn dazu, sich nach vorn zu lehnen, ihr entgegen.
Ihre Worte perlten gegen sein Bewusstsein und erst Sekunden später realisierte er deren Bedeutung.
"Eine Minute, klar."
Er sah ihr nach, ihre Gestalt, wie sie sich geschmeidig entfernte. Dann widmete er seinen Blick dem Poster an der Wand, den Wärmelampen über ihrem Bett, ihrem Bett selbst...
Er lauschte den Geräuschen aus dem Badezimmer und wartete auf ungeduldig Caits Rückkehr. Dann entdeckte er den Bilderrahmen auf ihrem Nachttisch. Neugierig hob er ihn an und betrachtet das Foto.
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Das Bild zeigte Cait...eindeutig nicht posierend, sondern eher heimlich geknipst mit einer sehr guten Kamera von einem sehr guten (wenn auch verstörten) Fotograf.
Und es war aktuell, vielleicht das neuste Bild, was sie von sich hatte.
Es zeigte Cait in lockerer Sommerkleidung während des Unterrichts. Anscheinend beugte sie sich gerade zu einem Schüler oder einer Schülerin vor um ihr etwas zu erklären und wurde dabei unwissentlich abgelichtet.
Vom schreienden Mann in der Wand hinter Cait war nichts zu sehen.
Indess legte Cait die flauschigen Handtücher raus...erst jetzt viel ihr auf, wie eng das kleine Badezimmer eigentlich war.
Egal...solange nur die Dusche groß genug war.
Dann regelte sie die Wasserte,mperatur so, dass es Tyler nicht zu heiß wurde und ihr nicht zu kalt. Sie duschte immer etwas heißer, als es angenehm für gleichwarme Bewohner des Instituts wäre.
Am längsten brauchte die Suche nach einem Sender in ihrem Badezimmer-Radio. Diese wasserdichten Dinger waren einfach zu klein um gut zu empfangen.
Vielleicht sollte sie einfach die Tür auflassen und ihre Anlage anwerfen?
Sie stellte die Lüftung an und suchte in einem Schrank nach Badeessenzen und exotischem Duschgel.
Trapierte alles auf der Ablage in der Dusche und dimmte das Licht etwas.
Dann öffnete sie ihren Pferdeschwanz, schlüpfte rasch aus der Trainingshose und der Windjacke...legte die Armbanduhr ab.
1 Minute 14 Sekunden...naja
2 Sekunden später ließ sie wieder die Tür zum Bad aufgleiten und lehnte sich in Unterwäsche und bauchfreiem Spagetthi-Trägertop in den Türrahmen.
Das Wasser rauschte bereits in der kleinen erträumten Lagune.
"Wie ich sehe sind sie auf dieser einsamen Insel gelandet...Fremder..." schmunzelte die imaginäre Inselschönheit, die sie nun war....oh Mann, sie musste unbedingt mal diesen Dangerrom für ihre Zewcke missbrauchen.
Dann sah sie, mit was sich yler beschäftigte...
"Oh...du hast Noahs Schnappschuss entdeckt?" für einen Augenblick war ihre aufgebaute Stimmung irgendwo weit weg, verscheucht von einem schreienden Geistermann in der Wand.
"Er lichtet die Leute heimlich ab...aber er macht es gut. Oder?"
"Ja, ein sehr ... nettes Bild" Die Untertreibung des Jahres, Knight!
Sein Blick blieb weiterhin auf dem Bild, als wollte er die Details in sich aufsaugen und den Moment zurückholen. Er hatte sich während der Betrachtung auf die Bettkante gesetzt und das Foto im Licht hin und her gedreht.
"Wer ist dieser Noah, kenne ich ihn?" Ty hielt es für unwahrscheinlich, für schier unmöglich, dass er jemanden am Institut nicht kannte. Gut, er war kein Lehrer und kannte die Kids nur, wenn sie sich bei ihm wegen der Fahrt nach Inverness meldeten - aber zumindest bei den gemeinsamen Essen würde er doch ein neues Gesicht erkennen. Dieser Noah musste also jemand von ausserhalb sein. Aber woher kannte Cait denn einen Fotografen aus Inverness?
"Woher kennst..."
Der Rest des Satzes blieb ihm im Hals stecken, als er Cait in der Tür lehnen sah.
"Wow," war alles, was er herausbrachte. Das Foto war sofort vergessen, ebenso der unbekannte Fotograf. Ty legte den Rahmen samt Inhalt auf das Bett und stand gleichzeitig auf. Langsam kam er auf Cait zu; sein Blick war eine Mischung aus Aufregung, Vorfreude und Faszination und er konnte deutlich seinen Herzschlag spüren. Das Kribbeln erfüllte jetzt nicht mehr nur seinen Bauch.
"Ja, ich bin hier wohl gestrandet, auf dieser Insel... gibt es denn hier wilde Tiere?" versuchte er an Caits Satz anzuknüpfen.
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Caitlynn entschied sich dagegen mehr Details über den Schüler und dessen Hobby auszubreiten und sich stattdessen auf das Wesentliche zu konzentrieren.
"Wilde Tiere..." sie hoffte inständig, dass es zu keinem 'tierischen' Zwischenfall kommen würde... "Nein, nicht das ich wüsste...aber nahegelegen gibt es eine sehr schöne Lagune...mit Wasserfalle."
Mit einer Hand griff sie den Kragen seines Sportshirts und zog ihn sanft aus der Wirklichkeit.
Das Badezimmer war wirklich nicht sehr groß.
Waschbecken...Unterschrank..Toilette..Dusche.. ein Hängeschrank mit Spiegel...gefliest, wie alle anderen Badezimmer in diesem Geschoss...
Cait hatte es allerdings ziemlich mit Blumen und Hängepflanzen zugestopft.
Mit etwas Phantasie...dem rauschenden Wasser aus dem Duschhahn und dem Duft der Öle, die bereits in der Luft lagen, konnte man sich wirklich in eine subtropische Lagune entführen lassen.
Auch das Klima ähnelte dem sehr.
Caits linke Hand fuhr unter Tylers Shirt, den Bauch hoch zur Brust...
war es gut, was sie hier machten? Richtig?
War jetzt der Zeitpunkt solche Fragen zu klären...oder waren sie längst geklärt?
"Diese Lagune klingt äusserst verlockend. Zeig sie mir."
Ty fragte nicht. Er liess sich gern von Cait ziehen und beantwortete jede Berührungen mit einer ebenso zärtlichen Geste seinerseits.
Als er ihre Hand unter seinen Shirt spürte, atmete er tief ein. Er roch und schmeckte die Düfte der Öle und verträumt schloss er einen Moment lang die Augen. Dann neigte er den Kopf und küsste sie sacht auf den Mund, vorsichtig und sanft.
Zeitgleich suchten seine Arme ihren Weg um Caits Körper herum und während einer der Arme sie näher an ihn zog, wanderte der zweite ihren Rücken hinauf, direkt entlang der Wirbelsäule mit sachten Berührungen seiner Fingerkuppen auf ihrer seidigen bronzefarbenen Haut.
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Caitlynn spannte kurz ihre Schultern an, sie spürte die Gänsehaut und den wohligen Schauer, den die Berührungen von Ty bei ihr auslösten.
Dann erwiderte sie seine Küsse, erst sanft an der Unterlippe, dann mehr und mehr fordernd.
Die reptilischen Augen suchten seine...sie hatten einen fremdartigen Glanz.
Kein Kirbbeln unter der Haut...alles unter Kontrolle
die Vorfreude überwiegt, die angespannte Erregung...nicht das, was passieren könnte.
Sie ist Cait. Keine Echse.
Lange her, dass du einen Mann soweit hattest.
Und an wem lag es immer? An der chse...reptilische Abstinenz. Aber heute wurde sie gebrochen.
Und nun keinen Gedanken mehr an das schuppige Ding im Innern der bronzenen Haut verschwenden.
Langsam zog sie ihm weiter Richtung Duschkabine, aus der bereits Wasserdampf trat.
Sie kaute kurz auf den Lippen und betrachtete Tyler...es wurde Zeit ihn sich näher zu betrachten, beschloss die Hawaiianerin.
Also begann sie sein Shirt am Kragen aufzuknöpfen und sne Brust mit einigen Küssen zu bedecken.
Worte waren ihr schon lange keine mehr eingefallen.
Ty liess sie gewähren und kostete jeden Moment ihrer Zweisamkeit aus, während sie sich Schritt für Schritt der Dusche näherten. In einer Pause griff er sich an den Kragen und zog einfach das Shirt über seinen Kopf aus. Wer duscht schon in Klamotten? Leise klapperten die Dogtags, als sie aus den Falten des entschwindenden Stoffs purzelten und sich dank der Kette ihren Platz über seinem Brustbein zurückeroberten.
Ty beugte er sich vor und küsste sacht Caits Hals und ihre linke Schulter. Sein linker Arm zog die Gestalt der Hawaiianerin noch enger an sich, sein rechter hatte den Weg unter dem Stoff des Tops hindurch bis zu ihrem Nacken gefunden, wo er unter den langen Haaren zärtlich ihren Haaransatz kraulte. Dass ihr Top dabei nach oben geschoben wurde, störte Ty nicht unbedingt. Vielmehr genoss er die direkte Berührung von Haut auf Haut und wie sich zwischen ihnen beiden der Wasserdampf der Dusche mit winzigen Schweissperlen mischte.
Sacht küsste er wieder und wieder ihren Hals, während die Fingerspitzen seiner linken Hand kleine Kreise auf der feuchten Haut ihres Rückens malten, nur eine Handbreit vom nächsten Stück Soffs entfernt.
Worte waren einfach nur unnütz in diesem Moment. Was zählte war das hier und jetzt.
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Dann war es jetzt wohl soweit.
Immer wieder zischte es düster und entfernt in Caits Kopf...oder war das nur das säuseln der Brause, aus der ihr imaginäre Wasserfall sprudelte.
Sie ignorierte beides...gab sich den Liebkosungen von Tyler Knight hin und vergaß, was sie so hasste, denn sie wusste, heute würde sie die Echse in sich unterdrücken können.
Heute war ein guter Tag.
Ihre Hände glitten an Tylers Bauch über die Muskulatur zum Hosenbund und lösten dort die Knöpfe und den Reissverschluss, der Rest würde von alleine ins rutschen kommen. Bevor sie ebenfalls kurz pausierte um sich das Top über den Kopf ziehen zu lassen, strich sie nocheinmal mit den Fingernägeln über Tylers Rücken hinauf und küsste ihn innig.
Sie wischte die ersten nassen Haarsträhnen aus ihrem Gesicht, kaute auf der Innenseite der Unterlippe und legte den Kopf leicht schief.
Ihr letztes Kleidungsstück glitt über die Beine hinunter zum Boden und sie trat einen letzten Schritt zurück unter den 'Wasserfall' und winkte ihren 'Gestrandeten' zu sich.