Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Es hatte schon so seine Vorzüge jedes Zimmer betreten zu können. Viele würden es zwar verrückt finden was sie hier tat, aber hey, was tun Teenager mit Liebeskummer nicht alles seltsames? Es war ja auch nicht so, das sie was böses tat. Sie wollte ja nichts stehlen oder kaputtmachen sondern sich einfach nur ein bisschen hier aufhalten dürfen.
Ganz leise war sie die Teppe zum Dachgeschoss heraufgeschlichen, weil sie es in ihrem Zimmer nicht ausgehalten hätte und nun glitt sie lautlos durch die Wand. Es fröstelte sie wie immer dabei etwas, aber egal. Das kümmerte sie gerade extrem wenig.
Ihr Blick wanderte im dunklen Zimmer umher. War irgend etwas verändert? Fand sie hier vielleicht Hinweise, wie lange er wegblieb und ob er überhaupt wiederkommen würde? Was hatte er mitgenommen und was hatte er da gelassen?
Tse, dieser Dumme John. Einsam. Sie doch nicht. Ja, ganz eindeutig war Heute der "Wie-treiben-wir Brookes-Laune-am-besten-in-den-Keller"-Tag. Und das was sie am meisten wurmte war, das dieser Knilch auf eine gewisse Weise Recht hatte. Sie hatte die Beiden gerade aus Neid so angefahren in der Küche. War nicht so, das sie einen Grund brauchte, Elayne anzufahren, im Gegenteil, aber das hatte es garantiert nicht besser gemacht. Alles Einreden half nichts. wie sie es hasste wenn andere recht behielten.
Leise seufzte sie in die Stille des Zimmers. Der typische Geruch hing noch in der Luft. Stand hier vielleicht sogar noch Wiskey rum? Das wäre doch mal was nach nem Tag wie diesem. Aber nein, besser nicht. Ihr Kopf war eh schon so schwer das sie nicht noch einen Kater brauchte.
Hier und da streifte sie sachte und vorsichtig mit ihren Fingern ein Möbelstück bevor sie zum Sofa ging. Noah, ich wünschte ich könnt dir glauben und genau so zuversichtlich sein wie du. Dann wäre es leichter auszuhalten.
Wenn sie sich ganz doll anstrengte konnte sie noch etwas von der Wärme spüren nahc der sie so süchtig war. oder bildetet sie sich das nur ein? Wunschdenken konnte ja so vieles auslösen. Aber ganz egal, sie fühlte sich irgendwie ein bisschen getröstet. Nur so ein kleines bisschen. Hier sah es ja keiner weshalb sie sich sogar traute, zittrig zu Lächeln. Die anspannung des Tages begann von ihr abzufallen und sie fühlte sich mit einem Mal schrecklich müde. Würde ja keiner merken wenn sie hier schlief oder? Und Verbieten konnte es auch keiner.
Mit langsamen Schritten näherte sie sich dem Sofa und setzte sich. Ihre Schuhe zog sie aus und zog die Beine auf das Sofa als sie sich lang machte. Wenig später war sie bereits dabei einzunicken. Der Schlaf würde in dieser Nacht wieder nicht sehr erholsam werden.
Sariel war kein schlechter Mann, er war schwierig aber er war kein schlechter Mann. Einzig und allein das Leben hatte ihm zu dem gemacht was er war und sein Leben hatte es mit ihm und Raguel wirklich nicht gut gemeint. Sariel hatte zuviel mit angesehen, zuviel erlebt und manchmal dachte selbst er, dass er es nicht schaffen würde.
So sehr er sich auch mit Raguel stritt, ohne Raguel war er einfach nicht er selbst und vor allem eins: Einsam.
Mit Norman und ihm war das Verhältnis noch ein bisschen anders. Sariel sah zu Norman auf und ganz unbewusst wie es manchmal bei Geschwistern der Fall war, eiferte der Jüngerem dem Älteren nach.
Das alles ging Sariel durch den Kopf als er auf Normans Zimmer zusteuerte. Es war auch nicht so das Sariel Schottland nicht mochte, aber er wünschte sich einfach sie könnten alle zurück nach Irland. Fort von allem Schlechten.
Es war nicht auszumachen das Sariel die Tür zum Zimmer aufdrückte, aber schon als er es betrat wusste er, dass jemand im Zimmer war und dieser Jemand würde sich natürlich wünschen niemals auch nur in die Nähe gekommen zu sein.
Zu schnell, zu verworren um das es wirklich nachzuvollziehen war stand Sariel einen Moment später über Brooke gebeugt und hielt ihr den Lauf einer Waffe an die Schläfe. Vor ungezügeltem Temperament zitterte Sariel bis in die Fußspitzen und selbst im Dämmerlicht leuchteten Sariels Augen in denen mal wieder das grün überwiegte.
Warum genau wirkte Sariel genau jetzt wie der Tod persönlich?
"Verschwinde!" zischte er bitterböse und Brooke tat gut daran keinen falschen Schritt zu tun. Sariel hatte den Finger bereits am Abzug und in seinen Augen stand die Wahrheit bereits geschrieben: Er würde abdrücken.
Sie war schon halb im Schlaf versunken als sie plötzlich so unsanft geweckt wurde. Die Türe hatte sie nicht gehört und so desorientiert wie sie gerade war hatte sie Mühe mit zu bekommen was da geschah.
Moment. Diese Stimme kannte sie. Und nahc einem kleinen moment konnte sie sie auch zuordnen. Sariel. Durfte sie denn nicht mal in Ruhe schlafen. Blinzelnd schlug sie die Augen auf und fühlte erst in diesme Moment den Lauf der Schusswaffe an ihrem Kopf. Was zur Hölle... Der hielt ihr jetzt nicht wirklich eine Waffe an den Kopf? Ihre Augen weiteten sich. Sie war wütend aber Hauptsächlich war sie geschockt. Das war selbst für sie etwas viel SO geweckt zu werden. War der wirklich so sehr von allen guten Geistern verlassen? Was machte der hier überhaupt... Fragen über Fragen.
Vorsichtig und gaaaaaanz langsam versuchte sie sich aufzurichten, wenn er sie dnen lies. Ne Kugel wollte sie nicht im Kopf haben. Beschwichtigend hob sie dabei die Hände "Ganz ruhig, ich bin ja schon weg..."
Schon im gleichen Atemzug nahm der die Waffe zurück und sicherte sie wieder um sie im Halfter in seiner Achselhöhle zu verstauen. Wirklich, wie er so dastand mit den blitzenden Augen und der dunklen Kleider sah er aus wie eine moderne Ausgabe eines Henkers.
"Du widerst mich an." Machte er seinem Ärger platz wobei sein rechtes, blaues Auge recht farblos wirkte im Vergleich zu seinem linken, grünem.
"Weißt du wieviel Leid es auf der Welt gibt? Wieviele Kinder vergewaltigt und misshandelt werden? Wieviele grausame Morde geschehen so abartig das noch nicht mal deine kühnste Fantasie dazu ausreichen würde um dir die entstellten Leiber vorzustellen?" Seine Stimme war bedrohlich und hallte von den Wänden wieder, niemals zuvor hatte er so klar und unverfälscht klar gemacht was in ihm eigentlich vorging, aber Brooke war die, die das Fass gerade zum Überlaufen brachte. "Und du suhlst dich in deinem Selbstmitleid und strebst nach etwas was du niemals haben wirst. Sieh zu das du verschwindest. LOS!"
Sariel ein Kämpfer für das Gute? Man könnte es beinahe meinen.
Es lag ihr so viel auf der Zunge, das sie ihm entgegenschreien wollte. Und nichts davon war auch nur im entferntesten nett oder Ladylike. doch sie war nicht dumm genug Sariel weiter zu Reizen weshalb sie nicht einen Ton davon aussprach.
Raus aus meinem Kopf schrie sie innerlich. Wieso stöberte er in ihrne Gedanken herum? Und meinte er vielleicht sie hätte Bock auf den ganzen Scheiß? Nein, sie hatte bei allem was recht war nicht drum gebeten, sie wäre diese Gefühle doch auch am liebsten los... Sie biss die Zähne so fest zusammen, das das knirschen nur all zu deutlich zu hören war.
Seine Worte schnitten, auch wnen sie es nie offen zugeben würde, in ihre Seele wie die klingen eines Schwertes, was vermutlich genau das war was er wollte Und du suhlst dich in deinem Selbstmitleid und strebst nach etwas was du niemals haben wirst... Wieder und wieder hallte es in ihren Gedanken nach. Oh wie sehr sie ihn hasste. Und dabei wusste sie noch nicht einmal wen genau si meinte, Sariel oder doch Norman.
Als sie an Sariel ohne ein weiteres Wort vorbei in Richtung Türe ging konnte der vielleicht etwas sehen, was noch kaum jemand bei Brooke gesehen hatte. Tränen in ihren Augen füpr die sie sich gleich wieder selber ein verweichlichtes schwächliches Ding schimpfte.