Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Es war ein wriklich guter Tag gewesen...
nach Regen folgt Sonnenschein, irgendwas musste an diesen alten Sprichwörtern stimmen.
Erst dieses erfolgreiche Training in der Turnhalle, sie hatte Tyler geholfen mit seiner Mutation klar zu kommen und dann hatten sie sich...naja gegenseitig 'belohnt'...
Ab heute würde sie sich jedes Mal wenn sie duschen würde ihn zu sich wünschen.
Dann half sie diesem angeschossenen Mädchen und stand kompetent und erfolgreich Dr. Hayward zur Seite.
Begrub für sich selbst die Angst und das Kriegsbeil mit Logan...hey, er hatte sie sogar auf Capoeira angesprochen.
Das Training im Dangerroom war nicht überwältigend, aber OK. Wahrscheinlich ließ sie sich zu sehr von Tyler ablenken...die blauen Flecken an der Hüfte hatte sie verdient.
Zumal sie es nicht geschafft hatte, sich zu verwandeln und wieder in ihrer menschlichen Gestalt mit Capoeira-Kenntnissen gegen die computer-erzeugten Gegner kämpfen musste.
Der Tag war wirklich unter 'Gut' einzuordnen...leider galt das nicht mehr für die Nacht...
Es gibt diese Träume, in denen man genau weiß, dass es ein Traum ist...in denen man sich bewegt als wäre es ein Traum...man handelt, weil man in einem Traum ist...man ist sich all dem bewusst.
So begann auch der Traum, den Caitlynn diese Nacht hatte.
Die Eindrücke des vorrangegangenen Tages verblieben im Unterbewusstsein haften und formten sich zu Bildern, die zwar so klar wie die Wirklichkeit waren, dennoch wusste sie, dass alles nur ein Traum war.
Aus der Dusche war eine tropische Lagune geworden. Weiße Felsen ragten rund um den klaren See auf, ein kleiner Wasserfall ergoss sich in das hüfthohe Wasser und ringsherum begrenzten wild riechende Orchideen das Traumszenario.
Der Traum hatte bereits bei der besten Stelle begonnen, als hätte jemand mit der Fernbedienung gerade richtig reingeschaltet.
Zapp...
Cait lehnte sich an einen der hohen Steine neben den Wasserfalle. Feine Wassertropfen perlten über ihre nackten Rundungen. Natürlich war es Tyler, der sie sanft festhielt und eben diese Tropfen unblässlich wegküsste. Sie wiederum griff in sein Haar, durchzauste es mit einer Hand...fuhr ihm mit der anderen über die Brust und zog kleine Spuren von Wasserstraßen hinter den kratzenden fingern her.
Er hob leicht ihren Hintern an, drückte sie noch etwas an den Stein. Cait schloss die Augen und biss sich auf die Unterlippe...viele Träume solcher Art hörten nun an dieser Stelle auf.
Dieser nicht.
Und noch freute sich Caitlynn darüber, ihre Phantasie so wirklich wie möglich weiter zu verfolgen, aber schon einen Moment später zeigte sich, warum der Traum nicht aufhörte...
Noch während der sanften gegenseitigen Liebkosungen der beiden in der Lagune spürte Cait die Veränderung an ihren Schultern...es ging rasend schnell , zu schnell um es zu registrieren.
Die Schuppen hatten sich bereits ihren Weg zum Arm durchgefressen...die Hand wurde zur Klaue und stieß Tyler weg...warum sollte man es auch unterdrücken? Es war nur ein Traum.
Der Liebhaber stolperte rückwärts ins Wasser. Die Geliebte schrie auf unter Schmerzen...Schmerzen?
Sie hatte noch nie Schmerzen dabei empfunden.
Nun war die Regel für Alpträume eigentlich...das man sie selbst beenden konnte, wenn der Höhepunkt des Horrors erreicht war.
Das schien er aber noch nicht.
Aus dem schlanken, grüngeschuppten Körper schossen dornenartige Hornfortsätze an Ellenbogen und Rückgrat. Der Schwanz bildete sich aus dem Steiß...alles innerhalb eines Augenblicks. Und mit ihrer Veränderung verformte ich auch die Lagune...Pflanzen gingen ein...Insekten und Vögel verstummten... Kacheln und Glas?
War das ihr Badezimmer? War sie wieder im Institut? Das monotone Rauschen der Dusch versicherte ihre Vermutung, denn zu einer anderen Art der Wahrnehmung war die Traum-Cait gerade nicht fähig.
Tyler versuchte sich aufzurappeln.
Sie schmeckte Gift...sie spuckte es...Tyler Knight hielt sich die Augen vors Gesicht...sie hatte getroffen...ein Schmerzensschrei. Mit einem Sprung war Cait an der Decke des Badezimmer...
Kay, der Traum konnte nun enden...es reicht.
War es ein Traum?...wann verschmelzen Traum und Wirklichkeit...?
Die Badezimmertür öffnete sich...jemand kam rein...ein Feind? Wieso waren hier alle Feinde. Tyler krümmte sich auf den Fließen vor Schmerzen.
Wieder schmeckte sie Gift.
Ein Sprung von der Decke herab auf den Eindringling. Ein Zischen...dann der Schmerz im auch...ein Messer bohrte sich durch Caitlynns Bauchdecke.
Könnte sie jetzt bitte aufwachen!?!
Das angestaute Gift rann ihr aus dem Mundwinkel und tropfte ätzend auf die Fließen.
Sie erkante den Eindringling...nur ein Schemen...
Logan hatte sie gestoppt....gut so...vielleicht hätte sie als nächstes die Kinder angegriffen?
Sie war immerhin eine Gefahr für das Institut.
Spuck ihn an!
Die zweite Faust des Schulleiters landete einen Treffer. Verwunderung...Logan hatte diese Messer in der Verlängerung seines Mittelfingers. Er durchbohrte sie zwischen den Rippen...die Lungen.
Unheimlich. Ein Traum. Schmerzen
Cait hustete Gift. Wo war die Lagune von eben....wann durfte sie endlich aufwachen.
Jetzt!
Caitlynn war sich im klaren darüber, dass es ein Traum war. Die ganze Zeit über...dennoch schoss sie in die Senkrechte...schweißnass, ohne das eine der Wärmelampen brannte.
Schmerzen...wirkliche Schmerzen.
Sie hatte sich wieder blutige Striemen gezogen...Krallenspuren über den Bauch und zwischen den Brüsten. Das Jucken an den Schultern ebbte ab...der Geschmack von Gift ebenfalls...
Dafür kamen nun die Tränen...
Nur ein Traum...
Nicht fair....
Wieder rauschte das Duschwasser.
Mitten in der Nacht. Es war gerade 2:00 Uhr vorbei.
Cait, diesmal alleine unter der Dusche, kauerte sich auf dem Boden der Duschwanne zusammen.
Hier konnten sich ihre Tränen ungestört mit dem laufenden Wasser vermischen, während sie mit den Fingern über die selbst zugefügten Wunden fuhr.
Waren das Nachwirkungen...weil sie ihre Verwandlung zu lange unterdrücken wollte?
Caitlynn schlang die Arme um ihre Beine und zog sie an den Körper... das Jucken hatte aufgehört...irgendwo im Hinterkopf hörte sie noch das Zischen und die Bilder aus dem Alptraum, der hier in ihrem Badezimmer geendet hatte, waren noch ziemlich gegenwärtig.
Sie würde jemanden davon erzählen müssen!
Aber nicht heute Nacht...und nicht morgen früh...