Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Nach dem kurzen Ausflug heute Nacht in die Küche und des Grün tees den sie sich gegönnt hatte konnte sie tatsächlich besser einschlafen. In dieser Nacht träumte sie sehr viel. Schöne, aber auch total verwirrende Dinge, wie es bei Träumen oft üblich ist. Es waren auch kurze Träume und überhaupt nicht mit irgendeinem Zusammenhang. Doch überwiegend waren es doch Schöne und Überzeugende Träume.
Bevor sie die Augen öffnete streckte sie sich etwas. Sie betrachtete die Sonne, die sacht durch den Vorhang schien.
Dann drehte sich auf die Seite und schaute zu Cathrinas Bett herüber, ob sie denn schon wach ist. Erst dann wanderte ihr Blick rüber zum Wecker. Es war bereits 10 uhr in der früh. War das früh fürs Wochenende?. Hm, man hätte länger schlafen können, aber jetzt wo Liel eh schon wach war.
Sie setzte sich auf und strich sich durchs Haar.
Sobald sich Liel aufsetzt schlägt Cath die Augen auf. Sie hat nur noch gedöst aber sie war schlichtweg zu faul die Augen aufzuschlagen und aufzustehen. Es war so schön, einfach nur zu liegen und den Vogelstimmen zu lauschen, die Sonnenwärme zu fühlen, den Wind rauschen zu hören. Sie genoss es jeden Tag aufs Neue. Erst wenn man etwas verloren hatte wußte man es erst zu schätzen.
"Guten Morgen Liel.. konntest du gut schlafen?"
Cath war sofort eingeschlafen nachdem sie wieder im Zimmer waren und war mit einem Lächeln eingeschlafen. Das Treffen mit Ihren Eltern hallte noch nach und würde sie für lange Zeit wärmen.
Jetzt würde das Leben hier beginnen. Ihre Eltern hatten sie los gelassen und sie dem Institut in die Hände gegeben. Es war ein gutes Gefühl zu spüren, dass man sicher war. Auch wenn das alles für sie noch etwas fremd war. Trotzdem wäre es jetzt schön gewesen, zu Hause aufzuwachen und zusammen mit den Eltern und der Schwester zu Frühstücken, wie es bei ihnen sonntags so üblich war, aber jetzt beginnt ein neuer Abschnitt ihres Lebens.
Ein Leben unter ihres Gleichen. man musste sich nicht mehr verstecken und frei über alle Dinge sprechen, was sie noch vor 1 Tag nciht tun konnte. Sie musste sich nur noch richtig eingewöhnen, wobei sie hoffte, dass es ihr die anderen Schüler oder Institutsbewohner leicht machen. Sie hatte nicht sonderlich Lust gleich mit irgendjemanden aneinander zu geraten.
Als Cathrina sich rührte und sie ansprach huschte ein sachtes Lächeln über ihre Lippen. " Guten Morgen... " Sie nickte leicht " Ja.. hab gut geschlafen und du?"
Sie streckte sich nochmals ausgiebig, bevor sie sich mit dem Rücken an das Bettgeländer lehnte. Das Bett war groß und vor allem bequem. Überhaupt war das Zimmer gemütlich , es standen einfach nur die Sachen drin die man brauchte. Genau nach Liels Geschmack, auch wenn es nicht so ein Zimmer war, wie man es zu Hause hatte. Man kann es nicht direkt als Seines bezeichnen. Es reichte um sich wohlzufühlen.
"Ja, tief und fest."
Sie setzte sich auf und lehnte sich gegen die Wand.
"Entschuldige, wenn ich neugierig bin, aber welche ... Gabe hast du? Ist es nicht faszinierend, darüber sprechen zu können? Ohne sich umsehen zu müssen, ob nicht jemand zuhört?"
Sie lächelte und genoss es sichtlich, mit Liel zu sprechen.
Cathrina hat sehr wohl recht. Das war ein guter Grund wieso sich hier wohl und sicher fühlte. Man konnte frei über alles sprechen und keine Angst vor Irgendjemand zu haben.
Auch über Liels Züge huschte ein Lächeln und sie war froh, dass sie gerade mit einem Mädchen zusammen wohnte, dass fröhlich war und sich nicht irgendwie zurück hielt mit Liel zu sprechen. Sie nickte leicht auf Cathrinas Worte.
"Es ist ungewohnt so frei sprechen zu können, aber das gefällt mir." Sie ließ diesen Satz mit einer kurzen Pause ausklingeln, bevor sie weitersprach. "Meine Gabe... Ich kann mich.. eher gesagt meinen Körper unsichtbar machen und so etwas wie Kraftfelder erzeugen." Sie musste etwas Grinsen, bei dem Gedanken sich ausziehen zu müssen, wenn sie wirklich möchte, dass man sie nicht sieht. "Nur was das komische ist, ich muss meine Sachen ausziehen.. naja, sonst sieht man nur noch meiner Kleider.... Wie ist es mit dir?"
War ja eigentlich klar, dass sie jetzt auch wissen möchte was Cathrinas Gaben sind.
Erstmal schaut sie verdutzt und stellt sich das bildlich vor wie Liels Klamotten in der Gegend rumspringen und niemand steckt drin. Dann muss sie so lachen, dass ihr die Tränen über die Wangen rollen.
"Entschuldige..." japst sie nach einer Weile " ich hab mir das gerade bildlich vorgestellt wie deine Sachen ohne Inhalt über die Straßen hopsen."
Sie kuschelt sich in die Decke und kriegt sich langsam wieder ein, ehe sie antwortet.
"Nun... ich kann die Zeit manipulieren... oder besser gesagt... ich kann in der Zeit vor und zurück springen. Also vor, dass weiß ich ganz sicher.. ich weiß was dann geschehen ist. Nur mit dem Zurück, da bin ich mir nicht sicher... weil ich nie weiß, ob ich gesprungen bin oder nicht. Klingt sicher bischen konfus aber besser kann ich es nicht erklären."
Cath hat keine Hemmungen mit Liel über ihre Gabe zu sprechen, seit sie weiß dass alle hier etwas besonderes sind.
"Ich hatte vor einigen Tagen eine Erkältung und musste dauernd niesen.. und bei jedem Nieser bin ich gesprungen... es hat ne Weile gedauert, ehe ich begriffen hatte was da abging. Und da hab ich auch gemerkt, wann ich in der Zeit vorgesprungen bin. Ich konnte mich erinnern, dass ich eigentlich woanders gestanden hatte. Nur mit dem Zurück, da weiß ich nicht, ob es geklappt hat. Da fehlen mir die Erinnerungen. Leider hab ich keine Ahnung, wie ich es steuern kann und hab auch noch keinen Lehrer gefunden, der mir da helfen kann. Und allein üben, ich weiß nicht ob das so gut ist... gerade die zeit ist ein sehr heißes Eisen. Wer weiß, was ich alles kaputt machen würde."
Sie blickt durch die Vorhänge in den Sonnenschein hinaus.
"Komm, ich hab Hunger... " sie springt aus dem Bett und stürmt ins Bad.
Ihr ist es schon öfters passiert, dass plötzlich nur noch ihre Kleidung an der Stelle schwebte, wo sie bis vor einer Sekunde noch stand. Doch die meisten, bisher war es eigentlich fast nur bei ihrer Schwester oder ihren Eltern, fanden das nciht so witzig oder faszinierend. Nein, eher abschreckend. Schon klar, dass das hier anders seinw ird. Sie selbst fande das ziemlich witzig. Das war wohl auch weshalb sie herzhaft mitlachen musste. Es tat gut aus vollem Hals zu lachen. Alle Hemmungen von sich weglachen und die Freude mit Anderen zu teilen. Als sie sich beide wieder etwas gefangen hatten und Cathrina beginnt zu erzählen hörte sie gespannt zu. Die Zeit manipulieren. Das fand sie interessant. Vor allem wenn man einen Fehler begangen hat könnte man es rückgängig machen. Sehr nützlich sowas, auch wenn man sich daran nicht mehr erinnern kann, wie es bei Cathrina der Fall ist.
Sie musste etwas kichern, bei dem Gedanken, zu Niesen und auf einmal irgendwo anders zu stehen. Seltsam das alles.
Vielleicht konnte Cathrina spüren, dass sich Liel langsam wohler fühlte.
"Hmm, ich würde dir schon helfen, aber ich glaube nicht, dass dir meine Hilfe fiel nützen wird. Ich kenn mich ja selbst nicht mal richtig mit meiner Gabe aus...." Eine kurze Pause " Kommt ganz auf meine Gefühlslage drauf an. Vor allem wenn mir was peinlich ist ooooder .. " Sie schien kurz zu nachzudenken " Ich mcih total geschmeichelt fühle. Aber ich denke jede Gabe hat da seine schlechten Seiten..."
Sie sprang ebenfalls sofort auf, nachdem Cathrina ins Bad stürmte. Liel folgte ihr schnell ins Bad. Duschen würde sie wohl später, Cathrina hatte wohl einen mächtigen Hunger, so dass sie gleich nach unten gehen würden.
Eine kurze Katzenwäsche und schon schoss sie wie ein Wirbelwind an Liel vorbei und aus der Tür.
"Wer zuerst in der Küche ist..." rief sie ihr noch lachend zu, ehe sie um die Ecke schoss und auf dem Geländer sitzend nach unten rutschte. So ein Geländer war was tolles und mit einem kurzen Sprung stand sie am Fuß der Treppe.
Es freute sie, dass Liel ein wenig aus sich heraus gegangen war und ihre Scheu scheinbar abgelegt hatte. Aber naja, der erste Tag mit fremden Gesichtern, da war man immer bischen zurück haltend.
Total überrumpelt schaute sie Cathrina hinter her. Sie hatte sich gerade eine längere Hose, trotzdem immer noch nicht die Kleidung die man so anzieht, eher eine lässige Jogging Hose, angezogen. Bzw. Sie war gerade dabei. Sie zog schnell die Hose zurecht, packte sich einen kaki farbenen Pullover und huschte ebenfalls aus dem Zimmer Cathrina hinterher.
Sie rannte ihr etwas leiser lachend hinter her, die Treppe nach unten. War ja eigentlich klar, dass Cathrina schneller war, so wie die einfach mal beschloss ein Wettrennen zu beginnen. was solls,w enigstens hatte sie ihr noch Zeit gegeben sich eine kurze Wäsche zu gönnen. Egal ... auf in die Küche...