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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 Tagebücher
CarolStone Offline

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Beiträge: 465

29.09.2005 18:52
Carols Aufzeichnungen Antworten
02.08.
Horatio hat mich zu der Schule gefahren, wo die Kinder mit den besonderen Begabungen, so nannte er sie, untergebracht waren. Nur leider hat er mich dort stehen lassen und ist gleich wieder zurück gefahren.
Und so hatte ich auch gleich einen Zusammenprall mit einem der Schulinsassen. Nach einem Schüler sah er mir nicht aus, viel zu alt. Eher wie ein wildgewordener Stier. Ein Wort gab das andere und am Ende bin ich geflüchtet, da ich sein Ego nicht erschüttern konnte. Es ist riesig.
Auf meiner Flucht hab ich einen Lehrer kennen gelernt. Kassander Burleigh. Sehr nett und freundlich. Und er hat mich zur Eröffnungsfeier der Schule eingeladen. Ich hab angenommen und freue mich schon sehr. Aber er scheint eine unsichtbare Mauer um sich zu haben. Vllt. kann ich sie einreißen.
Ich hab ihm ansatzweise vom Labor erzählt und er schien sehr besorgt. Aber ich glaube nicht, dass ich und mein Tun entdeckt worden bin.

03.08.
Kassander scheint Recht zu behalten. Irgendwas stimmt nicht. Es kommen nur noch Lappalien auf meinen Tisch, das Wichtige geht irgendwie an mir vorbei. Vllt. hat Eckhardt ja doch was gemerkt. Ich werde wohl vorsichtiger sein müssen.
Allerdings werde ich die Mastercards, die durch Zufall bei mir gelandet sind, nicht zurück geben. Vllt. weiß ja Horatio oder Kassander was damit anzufangen.
Auf jeden Fall werde ich heute pünktlich Schluss machen, denn die Feier ruft. Und ich kenne mich, ich steh wieder stundenlang vor dem Spiegel.
Auf jeden Fall freue ich mich sehr, dass er kommt und mich abholt.

04.08.
Diese Feier war ein einziges Chaos. Ebenso der nachfolgende Rattenschwanz.
Ich weiß nicht mal, wo ich anfangen soll. Es ist alles so wirr und durcheinander.
Kassander hatte mich abgeholt und es war auch ein guter Anfang der Feier. Ich hab einige Leute kennen gelernt und mich gut unterhalten. Aber dann, wie aus heiterem Himmel kam ein Sturm und alle sollten ins Haus gehen. Kassander ist veschwunden und ich stand mit den Kids allein da und mit Tyler Knight, der scheinbar ebenso überrascht war, wie ich.
Lange Zeit wußten wir nicht, was los war und dann kam ein Mann rein, der einen anderen auf den Armen hielt. Der Mann war tot... es war grauenhaft.
in den Morgenstunden tauchte Kassander wieder auf und auch einige andere Erwachsene, die uns ins Bett scheuchten. Nur konnte ich kaum einschlafen, auch Kassanders Nähe hat da nicht viel geholfen. Erst gegen Morgen hab ich ein wenig geschlafen.
Alles war ruhig, als ich aufwachte und ich hab mir das erstbeste Auto gegriffen, was auf dem Platz stand und wollte zu meiner Wohnung fahren.
Aber dort warteten schon zwei Sicherheitsleute auf mich und hatten bereits meine Wohnung zerlegt.
Ich konnte entkommen, dank meiner Mutation. In diesem Moment war ich zum erstenmal froh, mich unsichtbar machen zu können. Aber ich kam nicht sehr weit, sie folgten mir als ich ins Auto sprang und aus Inverness raste. Nie bin ich so riskant gefahren.
In der Steinschlucht hinter Inverness hab ich das Auto in die Schlucht fahren lassen und bin bei 120 km/h aus dem Auto gesprungen. Sie haben auf mich geschossen und mich am Oberarm erwischt. Auch mit blauen Flecken, Prellungen und Abschürfungen bin ich reichlich gesegnet. Aber das ist alles zu verschmerzen und heilt wieder. Hauptsache ich bin entkommen. Wenn ich nur auch meine Träume so beeinflussen könnte...
Ich bin dann mit dem anderen Auto zur Schule gefahren, der einzigste Ort, der mir eingefallen ist. Doktor Grey hat mich gefunden und mit Padraig in die Krankenstation gebracht.

06.08.
Ich fühle mich saumäßig, jeder Knochen tut mir weh und meine Träume verfolgen mich. Ich war nie schreckhaft aber nun zucke ich beim kleinsten Geräusch zusammen. Hoffentlich verblasst bald alles.
Kassander hat mir erzählt, dass sie im Labor erfolgreich waren. Was bin ich froh, dass alle gesund zurück sind. Und die Kinder gerettet wurden.
Dann war es den Preis wert, den ich gezahlt habe.
Nur das Eckhardt entkommen ist beunruhigt mich ein wenig.
Momentan bleibe ich in der Schule und bin hier in Sicherheit. Hoffe ich doch mal.

Kassander Offline

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Beiträge: 1.650

01.10.2005 15:35
Carols Aufzeichnungen Antworten
Er blätterte die Seite um und las weiter. Bisher war im Tagebuch noch nichts gestanden, das Carol ihm nicht auch erzählt hatte. Er konnte sich noch keinen Reim darauf machen, warum sie ausgerechnet ihm ihr Tagebuch überlassen hatte. Aber er hatte es ja auch noch nicht zuende gelesen, so dass er nach seiner Teetasse griff (der Tee war bereits kalt) und sich wieder den Zeilen auf der nächsten Seite widmete. Allmählich wurde es dunkel, aber da scheinbar niemand etwas von ihm wollte, blieb er einfach in seinem Zimmer.

CarolStone Offline

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Beiträge: 465

11.10.2005 19:50
Carols Aufzeichnungen Antworten
7.8.
Ich weiß gar nicht wie und was ich schreiben soll aber ich versuche es einfach. Es war grauenvoll.... einfach nur grauenvoll. Wie konnte das nur geschehen?
Ich habe die Schule verlassen oder soll ich besser sagen, ich bin raugeflogen?
Kassander und ich.... ein Thema schlimmer als Nitro und gestern ist das Nitro explodiert. Ro weiß von Kass und mir und Kass hat es ihr erzählt. Zwangsläufig folgte der Rausschmiss wobei ich nicht ganz verstehe warum sie Kass nicht auch gefeuert hat... er ist nicht ganz unschuldig an der Situation... er konnte sich nicht entscheiden. Warum hat er mir nicht gesagt, dass er sich ganz Ro zugewandt hat? Sollte es ein letztes Mal sein?
Im Moment bin ich zu aufgewühlt um klar zu denken.
Ich war selbstsüchtig... wollte ihn nicht aufgeben, nicht hergeben, ihn nicht teilen. Die Konsequenzen hab ich einfach nicht beachtet mit fatalen Folgen, wie ich jetzt weiß.
Jetzt bin ich auf dem Gut der McNaras und hab keinen Schimmer, was ich hier machen soll. Von Landwirtschaft hab ich nicht die geringste Ahnung und ob ich da eine große Hilfe sein werde ist fraglich.
Mein Plan, Schottland zu verlassen, nimmt wieder Formen an und ich werde mit Padraig sprechen.

08.08.
Ich habe eine kurze Einführung von Ian McNara bekommen und werde hier das Büro führen. Allerdings ist da nicht viel zu führen, McNara sen. hat eine mustergültige Ordnung.
Colum hab ich kennen gelernt und einige andere Familienmitglieder. Entweder wissen sie nichts von dem Debakel oder sind zu höflich um mich darauf anzusprechen.
Bin ich feige und flüchte? Colum hat es so genannt.. aber der soll seine Gusche mal nicht so weit aufreißen... er hat so ein Problem ja nicht am Hals.

CarolStone Offline

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Beiträge: 465

13.10.2005 19:32
Carols Aufzeichnungen Antworten
10.08.
Ich komme nicht zur Ruhe. Alle hier geben sich Mühe und wollen mir helfen. Aber ich glaube, da kann niemand helfen. Ich habe mit Kassander telefoniert weil ich erfahren hatte, dass Ro krank ist. Ich wolle sie besuchen und da sagt er, er lässt mich nicht zu ihr.
Ein Wort gab das andere und am Ende ist der Hörer auf die Gabel geflogen.
Vielen Dank Mr Burleigh... als ob ich mich nicht schon schlecht genug fühle.

13.08.
Ich hab hier nicht viel zu tun und kann deshalb viel spazieren gehen wenn alles erledigt ist.
Ich würde gern etwas von den Kindern aus dem Labor erfahren aber leider konnte mir Padraig auch nichts sagen. Logan würde mich sicher durch den Hörer ziehen wenn er könnte und mich dann filetieren obwohl ich nicht ganz verstehe, was er für einen Grund hat, mir zu misstrauen. Kassander... gute Frage. Wie stehe ich zu ihm? Ich hatte einige Tage Zeit zu überlegen.
Die Gespräche mit ihm fehlen mir und er fehlt mir. Aber kann man Gefühle einfach so abstellen? Nein, definitiv nicht und das ist das Schlimme. Wenn ich etwas ändern könnte, würde ich alles ungeschehen machen, aber wäre das richtig? hat nicht alles einen Sinn und einen Zweck im Leben? Ich weiß nicht... ich weiß einfach nichts mehr.

CarolStone Offline

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Beiträge: 465

14.10.2005 18:11
Carols Aufzeichnungen Antworten
15.08.
es gibt nicht viel zu schreiben, deshalb auch die große Lücke im Datum. Alle hier sind nett und freundlich, die Arbeit ist gut zu schaffen, die Kinder der McNaras sind knuffig... und meine Alpträume kommen immer wieder. Schlaftabletten waren mir von jeher ein Greul und so geistere ich nachts durch das Gelände, wenn ich nicht schlafen kann oder ein Alptraum mich hat wach werden lassen.
Padraig kümmert sich um die Ausweise und sein mir unbekannter Freund Kilian um Geld. Sollte alles passen, kann ich in Amerika ein neues Leben anfangen und vllt. endlich zur Ruhe kommen. Mum und Dad haben es sehr schwer nur verdaut, dass ich Schottland verlassen werde. Mir selbst fällt es auch nicht gerade leicht, mein geliebtes Schottland zu verlassen aber hier wäre kein Leben für mich mit so einer Schuld auf dem Gewissen.
Ein anderes Land, andere Leute, vllt. Ruhe und heilende Wunden.
Wenn ich manchmal nachts am Wasser sitze und den Mond anschaue frage ich mich, ob ich egoistisch war. Ich wußte, sie ist da und hat ein Teil seines Herzens. Hätte ich zurück stecken sollen? Keine Ahnung.. was hätte sich geändert? ich wäre unausstehlich geworden und früher oder später sicher aus der Schule verschwunden. Wer kann das schon, neben dem Mann leben, den man liebt und wissen, dass es eine andere ist, die ihn bekommt. Auch so eine dämliche Wendung, ihn bekommen. Als ob es ein Stück oder Ding wäre.
Ich sollte besser aufhören, ich verliere mich in sinnlosen Gedanken.

CarolStone Offline

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Beiträge: 465

14.10.2005 18:39
Carols Aufzeichnungen Antworten
20.08.
Heute ist mir eingefallen, dass ich noch mit Dany reden will. Das Mädchen ist mir ans Herz gewachsen und ich möchte nicht, dass sie falsche Schlüsse zieht. Ich werde ihr die Wahrheit sagen, das schulde ich ihr.
Hoffentlich versteht sie es.
Die letzten Tage hier auf dem Gut. Die Ausweise sind fertig und auch das Geld ist auf einem sicheren Konto.
HA! ausgerechnet Eckhardts privates kleines Sparschwein hat Kilian geschlachtet und mir zugeführt. Wie mich das freut. Hoffentlich schmort der Kerl für seine Grausamkeit irgendwann in der Hölle.
Ich glaube, ich habe hier alles geregelt. Die Wohnung ist geräumt und renoviert. Der BMW von Ian ist bezahlt. Hoffentlich kauft er sich ein ordentliches Auto von dem Geld. Wie kann man nur BMW fahren.
Ich werde nur mit kleinem Gepäck reisen, so bin ich flexibler und kann schneller umdisponieren, falls etwas passiert.
Zuerst werde ich Prof. Xavier aufsuchen. Der Rest entscheidet sich nach diesem Gespräch.
Alle meine Sachen habe ich an Mum und Dad geschickt. Hoffentlich verstehen sie mich.
Colum hat mich zu einem Abendessen eingeladen. Das hat mich überrascht, da ich eigentlich kaum etwas mit ihm zu tun hatte. Aber ich denke, ich werde die Einladung annehmen da ich sehr gut mit ihm reden kann. Und über alles reden kann. Wie sagt man so schön.. über Gott und die Welt.

25.08.
Nun ist es soweit, übermorgen geht mein Flieger. Die Tickets habe ich schon geholt und auch alles erledigt, was das Gut hier betrifft. McNara sen. sollte keine Probleme haben, seine Arbeit weiter zu führen. Oder ein anderer.
Padraig will mich unbedingt zum Flughafen bringen aber ich fliege nachts, das wäre eine Zumutung für ihn. Zumal er ja am nächsten Tag Unterricht geben muss.
Ein letzter Brief der mir elend schwer gefallen ist. An Kassander Burleigh, Inverness, ... was schreibt man, wenn man im Begriff ist, sein Leben umzukrempeln und neu anzufangen? alles hinter sich zu lassen und jemanden zurück zu lassen, den man nicht vergessen kann und wird?
Auf jeden Fall hab ich ihm Glück gewünscht und meiner Hoffnung Ausdruck gegeben, dass es vllt. mit ihm und Ro wieder in Ordnung kommt.
Heute abend ist das Essen mit Colum.

26.08.
Verfluchter Kerl, elendes Rindvieh... er ist nicht viel besser als die Viecher auf der Weide!!!!!
Irgendwie scheine ich nur die falschen Männer zu finden. Nun Colum, der eigentlich gar nicht den Eindruck machte, dass er etwas für mich empfindet außer höfliche Aufmerksamkeit.
Ein Ehrengast war auch bei dem Essen. Ororo!!!! die Folge war ein höflich-verkrampftes Gespräch, meine Entschuldigung und ihr vorzeitiger Aufbruch.
Toll!!!! wirklich gut gemacht... warum musste er sie einladen?
Und das Ende des Abends war auch nicht so berauschend um nicht zu sagen, es war ein Fiasko.
Sex auf dem Eßzimmertisch. Und ich kam mir vor wie eine bezahlte Nutte, als er sich umdrehte und hinaus ging. Kein Wort, kein Blick.
Für wen war ich da Spielzeug oder Mittel zum Zweck?Was hat er damit bezweckt? Ich hätte Geld nehmen sollen für diese Nummer. Noch nie bin ich mir so schmutzig vorgekommen und fühlte mich so hilflos und allein. So kann man sich in einem Menschen täuschen.

Das wird der letzte Eintrag denn ich werde die Nacht in einm Hotel verbringen um nicht mehr unter diesem Dach hier sein zu müssen. Irgendwie werde ich die Zeit totschlagen.

In Amerika werde ich ein neues Tagebuch anfangen und dieses hier werde ich Kass schicken. Dann hab ich das Gefühl etwas von mir bleibt hier in Schottland, in vertrauten HÄnden und an einem mir vertrauten Ort.

ABSCHLUSS-26.08.XX

Kassander Offline

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Beiträge: 1.650

15.10.2005 19:32
Carols Aufzeichnungen Antworten
Kassander hatte schon einmal eine zweifelhafte Begegnung mit Colum gehabt, in der er nicht der nette junge Anwalt gewesen war, wie er jedem vorspielen wollte. Aber das, was er dort in Carols Tagebuch las, war schon sehr erstaunlich... im negativen Sinn. Langsam klappte er das Tagebuch zu und verstaute es in der Schublade seines Schreibtisches. Nun ja, sowohl Colum als auch Carol waren erwachsene Menschen gewesen, als dieser Abend statt gefunden hatte und in Carols Buch stand nichts davon, dass Colum sie dazu genötigt hatte.

Er lehnte sich an den Rahmen des Fensters und sah eine Weile hinaus. Nach diesem Rauswurf aus dem Institut, hatte Kassander Carol noch einmal getroffen, aber er hatte ihr nicht annähernd sagen können, was er eigentlich hatte sagen wollen. Das war sehr bedauerlich und obwohl er ihr damals seine Hilfe angeboten hatte, hätte er auch darauf bestehen sollen. Natürlich machte er sich Vorwürfe, denn ihren Tod hatte er nicht gewollt. Er hatte so vieles nicht gewollt.

Carol war tot, er konnte nichts mehr daran ändern. Er konnte sie lediglich im Gedächtnis bewahren. Aber Ororo lebte noch... und auch Ororo hatte er nicht das gesagt, was er gern gesagt hätte, bevor sie nach New York geflogen war. Carols Tagebuch hatte ihn nachdenklich gemacht und dafür dankte er ihr.

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