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auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Einer dieser späten Sommertage – oder sollte man sie schon zu den frühen Herbsttagen zählen?
Die Sonne schien und die Vögel zwitscherten glasklar freundlich in die Stille des frühen Morgens hinein. Letzte, stolz erhobene Blumen, die ihre Köpfe in der lauen Brise vor und zurück schaukelten – und das ganz ohne Ro’s Zutun.
Das Leben könnte so perfekt sein, wenn da nicht…
Blieb was anderes, als über diese eigenen, naiven Gedanken zu lächeln? Es gab so viel wichtigere Dinge im Leben und sie beschäftigte sich hauptberuflich damit wegzulaufen.
Ich beneide dich wirklich, in Momenten wie diesen. Nicht wegen deiner Vergangenheit, denn wir beide wissen, dass wir uns in traurigen Geschichten nicht viel nehmen, aber um deine Gegenwart, um deine Zukunft beneide ich dich, Rohey. Um eine intakte Familie, die du mit deiner Liebe überhäufen wirst – und versuch nicht mich des Gegenteils zu belehren, ich kenne dich zu gut.
Die Zeilen, die sie an Rohey verfasst hatte noch einmal überfliegend, blieb Ro nichts anderes übrig, als den Kopf zu schütteln.
Es war naiv. Es war erbärmlich. Das hier waren nicht die Zeilen von Ororo Munroe, nicht die Zeilen von Storm. Aber wer war dann diese neue Ro, die seit einiger Zeit aus ewigem Schlummer erwacht war und sich das Recht zu erkämpfen versuchte ihr Leben in die Hand zu nehmen? “Niemand, den ich brauchen kann.” So viel stand fest, als sie den Brief ein letztes Mal besah, um sich zu verabschieden.
Die kleinen Papierfetzen wurden vom aufkommenden Wind fortgetragen, ohne das Storm dafür verantwortlich zu maccen gewesen wäre. Sicher, für den Zustand des Briefes, der da in Konfetti-grösse über den Rand der Anhöhe hinfortflatterte mit Sicherheit. Nicht aber der Wind! Und auch wenn er nicht ihren Kräften entsprungen war, war er vertraut, da machte sie sich nichts vor. Noch ehe sie den Blick gen Himmel hob, war ihr durchaus bewusst, dass sie den Jet entdecken würde.
Eine Vision? So klar, wie sie das Bild zuvor gesehen hatte, war es beinahe anzunehmen.
Sie musste sich endlich von der Annahme an Kräften lösen, die weit ausserhalb ihrer beschränkten Möglichkeiten lagen. Sie war eine Wettergöttin, keine Roma mit zweitem Gesicht!
Einige Steine am Abhang gaben mit einem bedenklichen Knirschen unter ihrem Gewicht nach und liessen Ro aus ihren Gedanken empor schrecken. Wenn das Geröll sich nunn schon beschwerte, wie würde es dann erst in einigen Monaten aussehen? Und das erste Mal, seit diesem… Vorfall in Lewis’ Labor, konnte.sie über einen derartigen Gedanken lächeln. Nun, vermutlich würde sie mit ihrer Kugel in einigen Monaten gar nicht mehr den Weg hier herauf schaffen, wenn sie zu sich selbst ehrlich war.
“How can you just walk away from me, when all I can do is watch you leave ‘cos we’ve shared the laughter and the pain and even shared the tears. You’re the only one who really knew me at all.
So take a look at me now, there’s just an empty space. And there’s nothing left here to remind me, just the memory of your face. And you coming back to me is against all odds and that’s what I’ve got to face…”
Es gab zwei Dinge, über die sie wirklich froh sein konnte. Zum einen, dass niemand hier war, der ihr Singen hören konnte (derjenige hätte ihr auch durchaus leid getan) und zum anderen, dass der Wind ihr die Wort ohnehin von den Lippen riss. Worte, die nicht ihre waren und von denen sie noch weniger wusste, warum sie ihr im Kopf umhergeschwirrt waren. Hatte sie das Lied vielleicht im Radio gehört? Unmöglich, sie hatte das Institut bereits in früher Morgenstunde verlassen, mit dem simplen Hintergrund, dass sie fort sein wollte, bevor jemand anderes wach war. Die Chance, dass Hank vor 6 Uhr schon auf den Beinen war, war nicht wirklich gering, aber genau deswegen vermied sie es auch verräterische Geräusche, wie ein Radio, zu produzieren. Es fühlte sich nicht mehr wie zu Hause an, wenn sie ehrlich zu sich war. Dem Institut fehlte etwas, dem Institut fehlten ihre Freunde… aber an Selbstmitleid und Vorwürfen gegen ihre zurückliegende Entscheidung, hatte sie in letzter Zeit doch eigentlich genug gehabt.
Der Blick in den Himmel offenbart eine winzigen Kondensstreifen, der das endlose Blau wie der Breitengrad eines Globus durchzog. Ihre Hand fuhr die Ränder Logans’ Briefes entlang, den sie nach dem Lesen in ihrer Hosentasche gestopft hatte. Warum sie nun eigentlich auf ihn wütend gewesen war, konnte sie selbst nicht mehr so genau nachvollziehen. Nun war das Gefühl stärker zum Institut zu laufen und ihm einfach um den Hals zu fallen.
For love is strong as death; jealousy is cruel as the grave.
Sie liess sich auf dem noch immer taunassen Gras nieder und bettete eine Hand auf ihrem Unterleib.
Zeit war so vergänglich, wenn man in seinen Gedanken verstrickt war. Erst das Brechen eines Astes hinter ihr liess sie ihre Gedanken beiseite schieben.
“Ich hab später mit dir gerechnet…”
Noch sprach er keinen Ton, doch die Zigarette die er im Mundwinkel hatte ließ er auf den Boden fallen um sie mit seiner Schuhspitze auszutreten.
Zigarettenqualm war ungesund für Mutter und Kind.
Sariel ließ sich neben ihr nieder, wobei er aus seinen Parker schlüpfte und ihn ihr locker über die Schultern legte. Doch damit noch nicht genug, aus seiner Hosentasche holte er einen schon abgegriffenen, aber durchaus liebenswürdigen Teddybär heraus, der in seiner Hand beinahe verschwand. "Ich glaube du hast eher jemand Anderen erwartet."
Ja, es war seltsam. Er war vor Sehnsucht nach seinen Brüdern beinahe umgekommen und doch führte sein erster Weg ihn nicht ins "Veil" sondern hier zu Ororo. Er zog die Beine an den Bauch, den kleinen Teddy noch immer in der Hand und stützte die Ellenbogen auf seine Knie, während er mit ihr in die Ferne blickte.
„Du fehlst uns sehr.“ War es denn möglich, dass ausgerechnet Sariel, den man sonst immer mit Vorsicht genießen musste, ausgerechnet Ororo die andere Seite von sich offenbarte, oder war es möglich das Ororo ausgerechnet diese Seite kannte und sie ihn deshalb im Team haben wollte, als Xavier erklärt hatte er und Norman seien eine Gefahr.
Sein Mundwinkel zuckte, als er sich zu ihr überbeugte und in seiner Parkerinntentasche einen schweren Brief herausholte. „Alle Informationen die für dich interessant sein könnten.“ Sariel hatte mitgedacht, sie hatten nicht viel Zeit ehe er wieder zurück nach Schottland musste, also hatte er ihr geschrieben um die Zeit mit ihr so zu nutzen, selbst wenn so bedeutete, dass sie einfach nur zusammen saßen.
„Ich freue mich schon so auf das Kind.“ ~Mein Kind~ und er kam nicht drum herum die Hand auszustrecken und ihren Leib zu berühren und mit einer gewissen Ehrfurcht über ihren Bauch zu streicheln.
Es war nicht an ihm tröstende Worte zu finden, denn die gab es in ihrer Lage nicht. Er konnte es ja beinahe spüren wie blank gekratzt ihre Seele war. Sariel schlang ihr einen Arm um die Schultern und drückte sie an sich und er kam über sie wie Balsam.
Wie gern würde er ihr all den Kummer entreißen, ihren Kummer auf seine Schultern nehmen. Er wiegte sie in den Armen und flüsterte ihr leise Worte ins Ohr, in einer vollkommen fremden Sprache, doch so klar und deutlich, dass sie im Herzen wieder halten.
Hatte sie wirklich jemand anderen erwartet? Oder war es möglich, dass auch Ororo Munroe manchmal einfach mehr wusste? So wie es bei den O’Reillys scheinbar einfach in den Genen lag?
“Ihr fehlt mir auch.” Und eben dieses kleine Eingeständnis war einfach so schwer, dass es ihr unbeschreiblich auf der Seele gelastet hatte. Ororo Munroe, die in Sturheit Logan in nichts nachstand. Von der Seite kannte sie nicht jeder, aber alle die wichtig waren.
Alle die wichtig waren…
Einer musste ihre Sturheit ja besonders zu spüren bekommen haben.
Sariels Hand auf ihrem Bauch, liess sie den Blick niederschlagen. So unangenehm ihr die Geste in den ersten (Schock)-Sekunden auch erschien, zeichnete sich dennoch langsam ein Lächeln auf ihren Lippen ab. Freude? Das war das erste Mal, dass jemand es so sah oder zumindest das erste Mal, dass es jemand auch aussprach. (War heute der Tag der Neuanfänge?) Sie hatte viel in Zusammenhang mit dem Kind gehört, aber nie…
“Ich weiss.” Und nach einer weiteren Sekunde, hatte sie sich selbst überzeugt, dass nichts falsch daran sein konnte den Blick zu hebenund diese faszinierenden Augen zu mustern, wie sie es beim ersten Treffen getan hatte.
“Du wirst ein wundervoller Vater sein.” Das war eine Tatsache, etwas das festzustehen schien, bevor man Sariel jemals mit einem Kind gesehen hatte. Ro’s Kopf sank langsam auf seine Schuler, während er sprach, in etwas unverständlichem, dass so tief berührte, dass sie überrascht war, den Wind auf ihren erneut feuchten Wangen als so schneidend empfinden zu können…
Man konnte einer so innigen Umarmung, wie sie auf der Anhöhe stattfand wohl nicht satt werden. Der Blick auf das Institut und auf die Kinder, die in aller Ausgelassenheit über das Aussengelände tobten, schienen das Bild einfach vollkommen zu machen. Zu vollkommen, so dass sich Ro einen Moment lang fragen musste, ob Sariel etwas an diesem Anblick gedreht hatte. Aber nein, ein Blick auf den jüngsten O’Reilly-Spross, verriet, dass er selbst von der Szene viel zu befangen schien.
Ein winziges Augenfunkeln Ro’s liess den Wind ihre Worte einfach von den Lippen reissen, die sie so abwesend murmelte. “The sea rises, the light fails, lovers cling to each other, and children cling to us. The moment we cease to hold each other, the moment we break faith with one another, the sea engulfs us and the light goes out.”
Sie hatte selbst nicht die geringste Ahnung, woher diese Worte kamen, ob sie sie einmal gelesen hatte oder ob sich ihre Gedanken einfach selbstständig gemacht hatten – aber sie passten. Sie passten so erschreckend gut auf dieses Institut, auf jedes Institut dieser Art. Auf das noch viele folgen werden…
Sariel rieb seine Wange an ihrer, selbst wenn er sich heute morgen rasiert hatte, diese Berührung hinterließ rote Stippen auf ihrer weichen Haut, sein Mundwinkel zuckte als könnte er es nicht ganz über sich bringen zu lächeln. Er drückte ihr den kleinen Teddy in die Hand und stellte sich dabei vielleicht ein wenig ungelenk an. „Für Klein-Hero.“ Er wackelte mit den Augenbrauen und piekte durch ihren Bauchnabel.
Ohne das er es hätte verhindern können schwank die friedliche Stimmung um, zwar blieb sie ruhig und der Blick auf die herum tobenden Kindern ließ ihn ganz sicher wissen für wen und was er so ein Leben führte wie er es führte.
Er entzog sich hier und setzte sich im Schneidersitz auf, während er seine Hände über seine Knie baumeln ließ, wo seine Finger mit einzelnen Grashalmen spielten.
Es mochte ihr so vorkommen als wollte er den gerade gewonnenen Frieden wieder einreißen, aber das wollte er nicht.
In dem Augenblick der doch ohnehin ziemlich intim war, weil Sariel ohne Rücksicht auf Verluste sich in Ororos Seele schummelte, schenkte er ihr etwas, dass bis jetzt nur Raguel sein Eigen nennen durfte, einen kurzen Blick in sein dunkelstes Innern.
„Als meine Mutter damals starb...“ Seine Stimme war leise, dennoch ungebrochen kräftig und wie immer wenn Emotionen im Spiel war verdoppelte sich der irische Singsang Akzent beim Sprechen. „…Konnte ich nur daran denken, dass ich es diesem Hurensohn heimzahlen wollte. Wir wussten alle das er betrunken seinen Wagen fährt und meine Mutter…“ Vor Leidenschaft und seinen hitzigen Emotionen überschlugen sich nicht nur seine Gedanken sondern auch seine Stimme. „Sie war so wunderhübsch. So wunderhübsch wie du, Ro.“ Er fasste nun doch wieder ihre Hand, eventuell ein wenig zu fest, doch er drückte ihr heiß seine Lippen auf ihren Puls.
Es war nun schon einige Jahre her, aber der Schmerz war der Gleiche. Es war als würde ihm jemand ein glühendes Eisen ins Herz rammen und ihn johlend auslachen, weil er sie nicht hatte beschützen können. Seine Stimme schwankte nicht mehr als er fortsetzte doch sein Schmerz und Kummer blieb greifbar, als seien sie davon eingehüllt, sie alle Beide. „Ich war immer schon der Schwächere von uns.“ Uns war in diesem Fall Raguel und er, aber das müsste er ihr nicht extra erklären oder? „Oh, ich wollte nicht ihn töten. Ich wollte seine Frau und seine Kinder umbringen, damit er sich in seinem Schmerz genauso windet wie Raguel und ich.“ War sie nun schockiert über das Geständnis? Oder hatte sie sich so was genauso gedacht? Er lächelte wehmütig und als er ihr nun das Gesicht zudrehte, lief ihm eine Träne über die rechte Wange die er sich trotzig mit dem Handrücken fort strich. „Wäre Raguel nicht gewesen….ich wäre schon längst in der Hölle gelandet.“ Wie es ihm auch immer gelang, er lachte kurz auf und hatte sich schon im darauf folgenden Moment beruhigt. „Was ich damit sagen will ist. Was immer jetzt auch kommt, Ororo.“ Ororo und nicht Storm, sie begriff den feinen Unterschied? „Du wirst niemals mehr allein sein. Du wirst ein Kind haben und das ist das höchste Glück auf Erden, Ororo. Die Umstände wie es zu deinen anderen Umständen“ Da war es wieder, dieses überhebliche Schmunzeln das durch und durch ging und dessen Bedeutung sie nun kannte „geführt haben ist zweitrangig. Weißt du was mir mein Pa mal gesagt hat? Gott bürdet nur den Stärksten die schwersten Aufgaben auf und du, Ororo Munroe, bist eine der Stärksten die ich kenne.“
Mit den Worten erhob er sich leichtfüßig, weil ihm um einiges leichter war und streckte ihr seine Hände entgegen um ihr ebenfalls aufzuhelfen. „Ich habe noch eine Überraschung für dich.“
Mit den Worten packte er ihr Gesicht und drückte ihr frech seine Lippen auf ihre und garantiert so wie es sich unter Kollegen nicht mehr gehörte, er lächelte von sich eingenommen unter dem Kuss und packte sie dann an den Schultern um sie in die Richtung zu drehen aus der er vorhin gekommen war….
Vielleicht war die Mutterrolle in Miss Munroe einfach schon ein wenig zu sehr herangereift – nein, moment, dieses mütterliche Lächeln hatte sie auch den Neuankömmlingen im Institut schon immer geschenkt, scheinbar war sie ja einfach eine geborene Mutter, auch wenn sie sich nicht so vorkam -, so dass sie Sariel leises lauschte.
Nein, sie schien weder über sein Geständnis überrascht, noch konnte man in ihrem Gesicht oder Blick etwas ausmachen, was Sariels (Wunsch)Denken in irgendeiner weise verurteilt hätte. Es lag nicht einmal daran, dass er war, wie und was er war, sondern dass sie auf eine erschreckende Weise nachvollziehen konnte, wovon er dort eigentlich sprach.
Die Tränen kamen trotzdem nicht etwa aus Mitleid mit ihm oder für sich selbst, sondern für ihr Kind – nur ihr Kind. Was, wenn sie diese Last nicht tragen konnte, die man ihr aufgebürdet hatte? Wenn sie nicht bereit dafür war? Was, wenn Miss Superheldin Storm in ihrem Privatleben leider… ja, eine absolute Versagerin war, auf ganzer Linie.
Das höchste Glück auf Erden. Mit einem tiefen Seufzer liess sie sich seine Worte noch einmal durch den Kopf gehen. Man sollte die Medaille bekanntlich immer von zwei Seiten betrachten, aber momentan schien sie leider furchtbar eindimensional…
“Überraschung?”, war so ziemlich alles, was sie eigentlich hervor bringen konnte, als er sie küsste. Er war ein Disaster für ihr Leben, hatte sie ihm das schon mal gesagt? Ständig musste er daher kommen und einfach alles auf den Kopf stellen.
Der Gedanke liess sie grinsen und es war ein leichtherzig spitzbübisches Grinsen, dass sie vor allem Geschehenen so oft Sariel gegenüber gezeigt hatte, wenn sie leise tuschelnd in einer geschützten Ecke im Institut gestanden hatten. War es nicht Überraschung und Geschenk genug, dass er bei ihr - ach ja, ihnen - war?
„Finger weg!“ Ok, es stand ihm mit Sicherheit nicht zu Sariel zu maßregeln, aber interessierte das Logan wirklich? NEIN!
Dieser Kerl sollte vielleicht einfach mal aufhören alles anzubaggern was eine Vagina hatte, nicht das Logan eventuell Sariel in der Hinsicht beneidete, er könnte es an dieser Stelle einfach nur noch einmal wiederholen, es war verdammt lang her, seitdem er eine Frau gehabt hatte. Oh, dass lag nicht an mangelnden Angeboten, sondern einfach daran, dass er keine Zeit gehabt hatte seitdem das mit dem Institut los gegangen war und dann war da [i]leider[/i] noch immer Jean. Der Entschluss war jedenfalls gefasst. Er würde sich andere Ablenkung suchen um nicht mehr an sie und daran zu denken was sie mit dem Schmalzbolzen Scott so alles anstellte.
Sie arbeiteten nun zusammen, da war kein Platz für private Gefühle. (Nicht das Logan so was überhaupt hatte).
Hmm, einen Moment war er genauso ratlos wie bei dem Zusammentreffen wie Michel. Sollte er Musikvideo-mässig auf sie zueilen und ihr in die Arme tänzeln? Sehe wohl ziemlich bescheuert aus und so stopfte er einfach seine Hände in die Hosentaschen und bedachte Sariel mit einem sehr wütenden Blick. Ja, eigentlich hatte er immer schon Ororos Aufpasser gespielt, dabei war vollkommen unwichtig das sie niemals einen gebraucht hatte und konnte sie sich vorstellen, dass genau da auch das Problem war? Damals…bei der Entführung…sie hätte einen Aufpasser gebraucht und er war nicht da gewesen.
„Wollt ihr dort Wurzeln schlagen?“ Übersetzt hieß das eigentlich: [i]Ororo, ich freue mich so dich zu sehen.[/i]
Fehlte jetzt eigentlich nur noch das Fußspitzenscharren und Logans Verlegenheit wäre filmreif gewesen. Ach, man. Er wusste doch nie was er sagen wollte, deswegen beschränkte er sich auf ein. „Sehe ich das noch einmal, Irishboy. Drücke ich deinen Kopf aus wie einen Pickel.“ Ja, Logan war verdammt guter Laune. Merkte man doch, oder? Aber es konnte ja wohl nicht angehen, dass Sariel an Ororo herumtatschte nachdem was so alles vorgefallen war. Da kam er den ganzen Weg aus Schottland und musste genau das mit ansehen. Das war verdammt kacke.
„Beeilt euch. Michel wartet.“ Eh ja, vielleicht sollte Ororo ihm ein wenig auf die Sprünge helfen, Logan hatte sich in seiner Griesgrämigkeit mal wieder so verzettelt, dass er einfach nur stehen blieb und vor sich hin schmollte.
Fast wie in alten Zeiten.
Im Leben gibt es einen gewissen Punkt, dieser Punkt unterteilt das Leben. Es kann ein freudiges Ereignis sein, oder ein schlimmes Erlebnis. Dieser Punkt ist Ausschlaggebend für den Wert des Lebens. Trifft dieser Punkt ein benennt man sein Leben entweder vor diesem Wendepunkt oder nach diesem Wendepunkt…
..Charleen glaubte an diesem Punkt angelangt zu sein.
Bevor sie ins New Yorker Institut gekommen war, war ihr Leben nicht besonders erwähnenswert gewesen. Sie hatte ihre Sorgen gehabt, ihre kleinen Probleme, den Wunsch jemanden zu haben den sie lieben konnte und der sie genauso liebte und dann war Rohey in ihr Leben getreten.
Gemeinsam hatten sie ihr Leben zusammen geflickt und aus der zaghaften Freundschaft war in einer verheilten Seele war bald innige Liebe geworden. Mit ihr als Rückhalt hatte sie gelernt zu vertrauen, zu lieben und zu träumen. Nach und nach hatte sie sich zu dem entwickelt was und vor allem wer sie heute war. Ein junges Mädchen dessen Herz vor Liebe überquoll und die nach nichts Geringeres als den Sternen griff.
Doch wurde es langsam Zeit, dass Charleen begriff und lernte, dass sie nicht das Abziehbild ihrer Schwester werden konnte, sondern das sie selbst, Charleen (dessen Namen ihr gesichtslose Krankenschwestern gaben) eine tapfere, willensstarke Frau werden konnte ohne dabei Rohey imitieren zu müssen und diese Lektion hatte sie Ororo gelernt.
Sie hatte keinen Blick für ihr ehemaliges Zuhause gehabt, als sie den bekannten Pfad bis hin zur Tür gelaufen war, denn sie hatte nun auch begriffen, dass ein Zuhause nicht ein Gemäuer war sondern Zuhause waren die Menschen die in diesen Gemäuern lebten.
„Princess?“ Bei der Nennung ihres alten Kosenamens wärmte sich ihr Herz und kaum das Hank die Tür aufgezogen hatte war sie ihm auch schon um den Hals gefallen. Mit seinen großen Pranken strich er ihr über den so zerbrechlich wirkenden Rücken und hielt sie dann eine Armlänge von sich, damit er sie ansehen konnte. „Du siehst müde aus.“ Murmelte er und Charleen antwortete ihm schlicht mit ihrem altbekannten lächeln. „Und du bist gewachsen.“ Er tätschelte ihr liebevoll die Schulter und Charleen musste ihn in Gedanken korrigieren. Nein, ich bin erwachsen geworden, Hank. Weil ich meine Unschuld hier in New York lasse und nicht zurück nach Schottland nehmen werde. „Du willst doch bestimmt zu….“
Richtig, es war eigentlich unmöglich, dass man Gedanken eines anderen Menschen (oder auch Mutanten) hören konnte. Die Ausnahme war natürlich man war ein verdammt gutter Telepath – siehe Professor Xavier – oder aber Mitglied im X-odus Team. Beides traf auf Charleen nicht zu (denn Anwärter der X-odus waren von dieser Besonderheit immernoch ausgenommen).
Was war es dann, dass Ro zwei Stockwerke höher aus dem Schlaf auffahren liess? Vom Schlaf noch benebelt und ohnehin ziemlich aus dem Konzept gebracht, kniff sie die Augen noch einmal zusammen und spähte durch das Halbdunkle Zimmer. Es war ihr wirklich für einen Moment so gewesen, als hätte sie wieder einmal… ~Ich bin ein Idiot, oder?~ …ja, genau das. Eine vertraute Stimme. Das ist durchaus nicht zu leugnen… Hätte ich dir das früher sagen sollen?
Ach, aber es hatte ja alles keinen Sinn, gestand sie sich selbst ein, als sie die Beine aus dem Bett schwang. Jeder Gedanke verklang doch nur unnütz und vor allem ungehört irgendwo im Nichts. Schade drum oder besser so? Das war hier doch die Frage. Shakespeare konnte falscher ja nicht liegen.
Das Fenster schliessend, überlegte sie ernsthaft der frostigen Kälte zu entfliehen, indem sie sich einfach wieder ins Bett begab.
“Charly?” Die Stimme war so unglaubig, wie sie auch nur sein konnte. Wie gebannt blieb sie auf der Treppe stehen und starrte Hank und dem Mächen entgegen. Aber wie war das Möglich? Sie hatte ihre Stimme eben noch im Ohr gehabt und dann…
“Was machst du denn hier?”, tat sie ihre Überraschung einfach kund und überwandt die letzten zwei Stufen zu Charly in windeseile, um sie in die Arme zu schliessen.
Wenn das hier Realität war… dann lag noch mehr vor ihr, als sie sich auflasten wollte.
“Gott, du bist ein Riese geworden.” Sie konnte Lachen, immerhin das konnte sie wieder.
„Ro“ Auf der ganzen Welt gab es für Charleen keine hübschere Frau als Ororo Munroe. Das war schon immer so gewesen und würde auch immer so bleiben. Doch hatte ihr gerade noch der Klumpen Galle ihren Magen in Aufruhr gebracht konnte sie nun nicht anders als ihr altes, allseits beliebtes Charleen lächeln zu lächeln und Ro in die Arme zu hechten. Für sie war es schwer nach zu vollziehen wann genau Ororo eigentlich nicht mehr nur ihre Lehrerin sondern ihre Vertraute geworden war, vielleicht lag es daran, dass Rohey und Ororo beide afrikanische Wurzeln hatte und Charleen ihnen so gern angehören wollte.
Sie war ein bisschen pikiert darüber, dass Ororo sie als Riese bezeichnete. Sie wollte hübsch sein, eine junge Frau, interessant, liebenswert und stark, aber ganz bestimmt kein Riese.
„Ach weißt du.“ Sprach sie leichthin, nachdem sie Ororo an den Händen genommen hatte und sie eine Armlänge von sich fort hielt um sie anzusehen. „…ich war gerade in der Nähe.“ Und da meldete sich auch schon das Schuldgefühl. Für Michel war sie in der Lage gewesen Schottland zu verlassen, aber für Ororo nicht? Nur unter einem Vorwand. Sie hoffte dass Ororo ihr das nicht ankreiden würde, aber es half schon…. Gerade eben war sie sich noch so schrecklich vorgekommen und ein Blick auf Ororo reichte aus um sie daran zu erinnern wie schwer sie es eigentlich hatte und wie nichtig ihre eigenen kleinen Erwachsen-werden-Probleme waren.
Sie müsste sich im Institut melden. Logan, Jean und Scott waren bestimmt außer sich, dass sie einfach so gegangen war, sich nicht meldete und den Unterricht verpasste. Damit würde sie sich auseinandersetzen wenn sie wieder Zuhause war, aber nun…nun wollte sie einfach ein bisschen Ruhe und wenn es bei Ororo funktionierte, warum dann nicht auch bei ihr?
„Du siehst so wunderhübsch aus, Ro.“ Charleen die mit ihren Tränen, egal zu welchem Anlass, immer die Erste war klimperte sie aufgeregt aus ihren langen Wimpern und berührte sacht ihren geschwollenen Bauch.
„Wie wär’s?“ Verkündete sie so fröhlich wie möglich und blickte dabei zu Hank. „Schokoladenpudding für alle? Wie in alten Zeiten.“ Aber die alten Zeiten waren ja so was von vorbei, dass glaubte kein Mensch.
“Wie in den guten alten Zeiten.” Aber nein, es war keineswegs Schelte in Ros Worten, wie man bei dieser etwas unglücklichen Wortwahl vielleicht hätte erwarten können. Gut, man hätte es von einer verbitterten Frau erwarten können. Nicht aber von Ororo Munroe, Superheldin mit Superkräften, die hier gerade weiterhin Idol für ihren jungen Fan stehen musste – na ja, obwohl Charleen oft mehr wie eine Schwester wirkte für sie, ebenso wie Rohey stets mehr in diese Kategorie gefallen war. Wie so viele Kinder hier…
“Na, ich weiss ja nicht”, verkündete Hank mit seiner brummeligsten Stimme, der nicht einmal Logan Konkurrenz machen konnte. Ehe der Blick der beiden Frauen gar hätte feindlich gesonnen werden können, hob er abwehrend die Hände und zeigte seine Hauer in einem breiten Hankgrinsen. “Ich meine, du warst der grösste Schokopuddingvertilger in diesem Haus, Prinzessin. Aber es gibt da inzwischen jemanden, der dir diesen Rang beweitem abgelaufen hat. Man sieht es auch schon ein wenig, nicht wahr Göttin?” Und ganz klar, war Ro zum Schokoladenfan übergelaufen, ja. Kein Wunder, angeblich beruhigte Schokolade ja die Nerven – wenn das wirklich so war… hatte ihre Dosis bisher immernoch nicht heran gereicht. “Du wolltest neuen kaufen, Liebling, hast du’s vergessen?”, gab Ro mit einer überschwenglichen Laune zurück, die zwar niedlich mit anzusehen war, die ihr aber im Prinzip auch niemand abnahm. “Ich bin mir sicher ich hab noch den ein oder anderen Rest gelassen. Wenn nicht halten wir eben nach Schoko-Eis Aussicht…” Und jetzt bitte keine weiteren Diskussionen um ihren einst so wunderbar flachen Bauch!
“Also, was ist los in Inverness, Charly? Hat Logan sich mal zusammenreissen können und ist nicht dauer-übel-gelaunt.” Sicher, mit keinem anderen Schüler hätte sie über die Macken des Schulleiters SO gesprochen – Charly war aber keine Schülerin in ihren Augen, schon gar nicht, wenn sie hier war…
Irgendwie tat Charleen sich heute ein bisschen schwer mit dem fröhlichem herum Geplänkel, das lag vielleicht an ihrem schlechten Gewissen Scott und Ororo gegenüber, aber es war ja auch nicht ganz so schlimm wenn sie mal kein tänzelnder Sonnenstrahl war, sondern sich darauf beschränkte Hank und Ororo gleichermaßen anzulächeln.
„Wenn die Herrschaften dann bitte Platz nehmen würden?“ Ihr Tonfall klang heiter und vielleicht hatte sie bei Ororo ja auch einen Großteil von Wie tue ich heiter wenn es mir eigentlich schlecht geht? abgeschaut.
Nur einen kleinen Moment hielt sie in der Küche inne und sah sich in den Räumen um, die ihr nach all der alten Vertrautheit nun irgendwie so fremd vorkamen. „Dann erzählt mal ihr Süßen. Wie geht es euch denn? Ist der Professor auch da? Ich hätte gern mal nach ihm gesehen.“ Und schon werkelte sie heftig mit dem Topf, der Milch und dem Puddingpulver herum. Wenn es eins gab was sie wirklich konnte dann war es Pudding kochen. Nichts als jahrelange Übung. Hank und Ororo nahmen ganz recht an, dass sie Zeit schindete, aber sie sollten einfach so lieb sein und für einen Moment darüber hinweg sehen.
Als sei sie doch niemals wirklich fort gewesen machte sie sich auch gleich daran für Ororo und Hank Tee aufzubrühen, eben so wie sie ihn früher auch immer getrunken hatten. „Die Zwillinge sind ja so bezaubernd.“ Das war zwar nicht die Frage gewesen, aber als liebende Tante könnte sie ihrer Begeisterung doch einfach mal Luft machen. „Sie werden von Tag zu Tag hübscher und sind so aufgeweckt und niedlich. Rohey und Liam turteln verliebt wie am ersten Tag.“ Und genau da war sie ein bisschen neidisch. Sie wollte einfach auch so was, was Rohey und Liam hatten obwohl Charleen manchmal glaubte, dass es so besonders war, dass es das ein zweites Mal ohnehin nicht auf Erden gab.
Der Pudding war angerichtet und mit mechanischen Handgriffen schöpfte sie Hank und auch Ororo die Schüsselchen voll um sich ihnen letztendlich nicht nur den Tee sondern auch den Pudding serviert zu haben. Nun gut, zum Erwachsenwerden gehörte es dazu, zu seinen Fehlern zu stehen und so schlang sie nur noch ein Bein über das andere, tauchte den Löffel in ihren Pudding und sah Hank und Ororo fest entgegen.
„Ich bin von Zuhause ausgebüchst. Ich habe Michel gesucht.“ und ihn dennoch nicht gefunden, oder zumindest nicht so wie ich es gern wollte.
Ororo hatte sich eigentlich die ganze Zeit über schweigend zurück gehalten und nur dann und wann ein höfliches – und eingeübtes – Lächeln nicht verkneifen können.
Anders hingegen war es mit Hank. Rohey, Hank hatte an ihr ja genauso einen Narren gefressen, wie Logan damals. Und wenn er es nicht besser wüsste, würde er sagen sie hätte ihre Kräfte dafür eingesetzt, denn dass er und Logan mal einer Meinung war, war schwer zu akzeptieren. Im Fall Rohey war es was anderes gewesen. Aber, ach, das war ja nun alles Geschichte – irgendwie. “Die Zwillinge! Sag mal, sie wird uns ja wohl mal besuchen kommen mit den Kindern, hm? Und zwar bald.” Ja, sie. Nur sie, Liam durfte sie gerne zu Hause lassen. Nein, nicht noch eine Übereinstimmung mit Logan, den mit Liam so eine kleine Hassliebe verband; Hank war einfach immernoch ein bisschen Verstimmt darüber, dass Liam Roheys Lebensplanung über der Haufen geworfen hatte. Rohey wäre Hanks beste Nachfolgerin geworden und dann… Natürlich war es Liams Schuld gewesen!
Spätestens an Charleens letztem Satz brach die ehrlich heitere Stimmung Hanks und auch Storms Stimmung einfach zusammen.
“Du bist… was?” Erklang es recht fassunglos von Ro – während Hank sich nun langsam fragte, ob das nicht auch einfach ein Verhalten war, in dem Charleen ihrer grossen Schwester nachahmte. “Oh, Charleen! Hast du Logan wenigstens Bescheid gesagt?” Ah, nein, dann hätte sie ihr jetzt wohl kaum gegenüber gesessen. Dummheiten, die Logan begann, durfte ja noch längst nicht jeder im Institut begehen. “Wir rufen ihn am Besten gleich an… vielleicht schlag ich ja ne Woche Beurlaubung für dich raus.” Da! Da war das erste Mal ein zaghaftes, aber ehrliches Lächeln. Eine Woche mit Charleen würde ihrer Stimmung vielleicht gar nicht so schlecht bekommen.
„Wie wäre es denn, Papa Bear, wenn du uns mal besuchen kommst? Logan würde sich bestimmt freuen. ICH würde mich riesig freuen.“ Also nicht freuen, die Beiden wussten schon wie Charleen es gemeint hatte, oder? Nur weil das eine Kapitel beendet war, hieß es ja nicht, dass sie nicht ein Neues aufschlagen konnten und Rohey wäre jedenfalls begeistert. Alle waren willkommen wenn sie die Zwillinge begutachteten und Mutter und Vater sagten, wie gut sie die Beiden eigentlich hinbekommen hatten und nur weil Rohey nun Mutter war und sich erstmal um die Kinder kümmerte, hieß es ja nicht, dass sie nicht in den nächsten Jahren doch studierte. Davon war Charleen nämlich immer ausgegangen und so wie sie Liam kannte wäre er der allerletzte der dazu was sagen würde, ganz abgesehen davon, dass Rohey sich in tausenden Jahren auch nichts sagen lassen WÜRDE.
Charleens lächeln wurde ein bisschen weicher und schon fast verschmitzt schob sie sich den Löffel in den Mund um ihn abzuschlecken. „Du denkst doch nicht wirklich, dass ich so dumm bin LOGAN bescheid zu sagen?“ Sie wusste sie hatte sich falsch verhalten, gerade als Anwärterin, aber irgendwie hoffte sie, dass Ororo und auch Scott es verstehen würden. Sie liebte Michel und anders als andere Mädchen in ihrem Alter war diese Liebe nicht wechselhaft sondern beständig. Sie sah sich doch bereits schon als Michels Frau und Mutter seiner Kinder und genau dort lag vielleicht auch ihr Problem. Michel war, so wie er jetzt war, einfach kein Familienvater und er war auch niemand der mit so einer erdrückenden Liebe umgehen konnte. In den letzten Tagen hatte Charleen sich gefragt ob Michel nur mit ihr zusammen war, weil es irgendwie dazu gehörte….Willkommen im Gefühlschaos von Charleen Szramko.
„Ich habe Scott eine Nachricht hinterlassen. Er weiß also wo ich bin, aber ich glaube kaum, dass es etwas nützen wird.“ Sie grinste vorsichtig. Sie hatte Scott zwar noch niemals erlebt, dass er die Stimme erhob oder gar böse wurde, aber ihr war es auch eher ein Graus wenn er so kühl und distanziert sprach, wie er es immer tat. Jedenfalls würde es auch erklären, dass Charleens und Logans Verhältnis sich in keinem Fall gebessert hatte. Dürfte sie dazu was anmerken? Sie war vielleicht ein bisschen eifersüchtig und das wo sie sich eigentlich doch für Michel und den gefundenen Vater freuen sollte, aber es fiel ihr nun mal schwer.