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Dieses Thema hat 11 Antworten
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 Institut-Area
Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

17.10.2005 17:10
Krankenzimmer (kurz nach Mitternacht, 26.09.) Antworten
Es war schwierig gewesen bis zum Institut zu kommen, aber er hatte schon schlimmeres überstanden... Naja, eigentlich hatte er das noch nicht, aber es war besser, wenn er sich das einredete. Es kostete ihn viel Kraft sich auf das Fahren und die Heilung seiner Wunden zu konzentrieren. Wobei er jetzt schon wußte, dass die Schulterwunde noch einmal geöffnet werden musste, weil immer noch die Kugel in der Wunde steckte.

Im Hof hatte er die anderem Schüler dann in ihre Zimmer geschickt bevor er mit Sarah [ooc: Ich hoffe, das ist in Ordnung für Dich, Christabel, aber immerhin bist Du auch verletzt *ggg*] in Richtung Krankenstation gewankt war. Das Laufen stellte für ihn gerade ein nicht unbeachtliches Problem dar.

"Tut mir leid, Sarah, der Einstand als Lehrerin ist für Dich ja nicht so berauschend gelaufen. Aber dafür lernst Du jetzt unser Sanatorium kennen." Er versuchte Witze zu machen, auch wenn ihm überhaupt nicht danach zu Mute war.

Als sie oben ankamen, fiel er sozusagen mit der Tür ins Zimmer. Hier war das Ende der Fahnenstange und er hatte einfach keine Kraft mehr.

Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

17.10.2005 17:25
Krankenzimmer (kurz nach Mitternacht, 26.09.) Antworten
00:07 Uhr
Tyler war vor einer Stunde gegangen und ihre Schichte ging langsam auch dem Ende entgegen.
Cait hatte die schweren Wagen gehört, wie sie in den Fuhrpark fuhren und hörte aufgeregte Kinderstimmen im Hof.
Die Survival-AG war zurück.
Sie würde noch eine Viertelstunde warten, vielleicht musste sie einen Dorn ziehen, oder einen verstauchten Fuß kühlen...dann würde sie auc ins Bett gehen.

Cait hatte sich an die Aufräumarbeiten gemacht, ihren Teerest weggeschüttet und den PC herunterfahren lassen, als sie die schweren Schritte vor der Tür draußen vernahm.
Gerade als sie aus dem Büro kam, wankten auch schon Pad und einer ihr unbekannte Frau herein.
Sicher die neue Lehrkraft, von der Tyler erzählt hatte, aber das war eigentlich nebensächlich, denn beide schienen verletzt.
Und zu Caits Unmut handelte es sich nicht um einen gestauchten Fuß.

Blut an Kleidung und Haut...es sah aus, als hätte jemand auf die beiden geschossen.
Rasch kam sie auf die beiden zu und half Sarah zum nächstliegenden Bett um dann Pad selbst zu stützen.

"Um Himmels Willen..Padraig...was ist passiert?" war das erste, was sie zusammenstottern konnte, bevor sie im Kopf zu ordnen versuchte , was sie nun als erstes tun sollte.
Jean!

"Die Kids?...Wie geht es den Kindern?" war die Frage, in Richtung Sarah....dann wieder zu pad...
"Ist das ne Schusswunde...un das da...auch?"

Zwei Schusswunden!
Die Dinger häuften sich.

Padraig Offline

Besucher


Beiträge: 1.022

17.10.2005 17:42
Krankenzimmer (kurz nach Mitternacht, 26.09.) Antworten
Ein Grinsen flog kurz über sein Gesicht. "Ich befürchte, dass meine beiden die Eltern sind und sich bei ihr noch vermehrt haben." Dankbar nahm er ihre Hilfe an, er hätte sich ohnehin nicht dagegen wehren können. "Den Kindern ist nichts passiert, wobei wohl niemand erwartet hat, dass es ein wirkliches Überlebenswochenende wird. Sie werden allerdings in den nächsten Tagen ein wenig seelischen Zuspruch brauchen, denn so leicht stecken einige von ihnen den Vorfall wohl nicht weg."
Mit schmerzverzertem Gesicht versuchte er sich die Weste und das T-Shirt auszuziehen, damit Cait leichter an die Wunde herankommen konnte.
"Ich befürchte, dass .....Du die Verletzung ...an der Schulter erneut... öffnen musst... die Kugel steckt noch.... Aber kümmere Dich erst um Sarah. Ich ...stehe das schon durch... Hatte... schon schlimmere Ver...letzungen.... Aber vielleicht... könntest Du mir auch ... einfach den... Defi geben.... dann versorge ich mich... selbst."

Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

17.10.2005 18:15
Krankenzimmer (kurz nach Mitternacht, 26.09.) Antworten
Cait war viel zu aufgeregt, um den Witz mit den Elternwunden zu kapieren...sie lächelte schwach, aber ihre Augen verrieten, dass sich da jemand wirklich sorgen machte.

Cait biss sich einen Moment auf die Unterlippe und nahm Pad das T-Shirt ab.
Kugel steckt noch...Schulter wieder öffnen? Wieso ist die überhaupt zu...

"Sarah...?" Die Frau! "Oh..Sarah...jaja..."
Cai klappte mit einer fließenden Handbewegung den schweren Schrank neben der Bürotür auf und zog den Defibrilator auf einer Schienenverbindung hervor.
Moment...wieso denn der Defibrilator? Hier hatte doch niemand Herzstillstand...
"Was genau hast du denn mit dem Defibrilator vor...?"

Nein, Cait war immer noch nicht bewusst, inwiefern Padraigs Kräfte wirkten, geschweige denn, dass er überhaupt welche besaß. Woher auch.

Sie ging die zwei Schritte zu Sarahs Bett und sah sich die Wunde an ihrem Arm an. "Ist da auch noch die Kugel drin? Haben sie starke Schmerzen? Das muss identifiziert werden und...und bei dir auch." gab sie zu Pad rüber...

Am Besten Jean anrufen!

Hektik wurde zu Panik...eigentlich war sie die einzig panische hier...entweder fehlte den anderen eiden die Kraft, oder aber, es gab keinen Grund in Panik zu verfallen...

Während die Krankenschwester auf dem schnurlosen Telefon Jeans Zimmernummer eingab, sammelte sie die erätschaften zusammen, die für die folgende Operation notwenidg sein würden.
"Jean? Oh Gott sei Dank...danke..Tschudlige...ja ich weiß wie spät..hör zu...Notfall, Miss...ähm Sarah und Padraig sind hier auf der Station....beide angeschossen...in Pad steckt noch ne Kugel. Wenn du unterwegs Doc Hayward aufgabeln kannst, bring in gleich mit...vielleicht müssen wir zweimal operieren..."
*Klick*

"Wer hat überhaupt auf euch geschossen...?" Schwester Lydecker macte sich daran die fremde Frau zu versorgen...die Wunde reinigen, abtupfen, desinfizieren und untersuchen.

Christabel Nightingale Offline

Besucher


Beiträge: 73

17.10.2005 18:24
Krankenzimmer (kurz nach Mitternacht, 26.09.) Antworten
Padraig wollte wohl wirklich einen auf starken Mann machen, oder? Christabel hatte nur den Kopf geschüttelt und ihn letztlich dazu gezwungen, anzuhalten. Ihr linker Arm war angeschossen, was schlimm genug war, doch war sie nicht so verletzt, dass sie daran sterben würde - auch wenn der Blutverlust keine lustige Sache war. Aber letztlich fuhr sie den Wagen zurück. Vielleicht war sie auch einfach zäher, als er annahm, aber sie half ihm auch auf die Krankenstation, bis er sich endlich auf einen Stuhl niedersetzen konnte.

"Halte einfach die Klappe, Padraig, und spar dir deine Kräfte."

Sie grinste leicht, als sie sich abwandte und ihre Jacke auszog. Während dem Gespräch mit Caitlynn, sagte Christabel kein Wort. Sie zog sich das Shirt aus und betrachtete die Schußwunde, die zwar aufgehört hatte zu bluten, in der die Kugel aber immer noch steckte. Waren das Schrotkugeln gewesen? Sie hoffte nicht. Mit einem leisen und unwilligen Brummen, betrachtete sie die Schränke. Am liebsten hätte sie sich selbst gesucht, was sie brauchte, aber ganz verraten musste sie sich ja auch nicht, so dass sie sich wieder umdrehte und wartete. Was für einen jämmerlichen Anblick Padraig doch abgab; warum hatten ihm die Schützen nicht in den Kopf geschossen? Oder hatten sie? Hmm... ob er in einem Kampf gegen sie bestehen könnte? Ganz ohne Mutation? Wohl kaum...

Christabel lächelte Caitlynn leicht entgegen, als sie auf ihre Wundversorgung wartete.

"Ich hoffe, ich werde nicht noch bewusstlos. Vielleicht sollte ich mich auch ein wenig hinsetzen."

Natürlich, Christabel....

Christabel Nightingale Offline

Besucher


Beiträge: 73

17.10.2005 18:36
Krankenzimmer (kurz nach Mitternacht, 26.09.) Antworten
Na, na, na... nicht so viel Hektik. Hier würde keiner sterben... und selbst wenn, so war es nicht sie. Gut, heute Abend war sie ein klein wenig fies, aber sie hatte noch immer genug Adrenalin im Blut, um jemanden zu schlagen. Sie setzte sich also auf das Bett und ließ sich die Schußwunde von der Schwester desinfizieren.

"Ich habe keine Schmerzen, aber wahrscheinlich auch nur, weil der Arm noch vom Schock gelähmt ist. Die Schmerzen kommen bald. Und ja, die Kugel ist noch im Arm."

Ging das hier immer so zu? Aber ja, das hier war ja eine Schule und kein Lazarett. Hier waren wohl nicht allzu oft Schußwunden zu versorgen. Christabel legte sich auf die Liege und warf einen Blick zu Padraig hinüber, während sie Caitlynn antwortete:

"Es waren zwei verrückte Frauen, die etwas gegen uns hatten."

Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

17.10.2005 18:42
Krankenzimmer (kurz nach Mitternacht, 26.09.) Antworten
Und da waren es schon zwei Kugeln die rausmussten...Jean
war ja unterwegs.

"Verrückte Frauen...mh..." irgendwie drängte sich ein Witz über Padraigs ehemalige Liebschaften auf, aber Cait schluckte ihn runter. Wahrscheinlich war es wieder ein Mutantenproblem.
Caitlynn hatte sich einen Stuhl genommen und neben 'Sarah' gesetzt während sie die Wunde reinigte und das getrocknete Blut abwusch.

"Wollen sie ein Mittel gegen die Schmerzen..." sie nickte in Richtung der aufgezogenen Spritzen " Betäuben werden wir eh...und die Kugel holt Doc Grey raus." Langsam stellte sich wieder ein normaler Puls bei der Schwester ein. Anscheinend war die Situation unter Kontrolle...Pad war nur geschwächt, aber nicht am Rande des Todes und diese Sarah war tough.

"Wir kennen uns noch nicht..." Cait wechselte den Lappen und tauchte ihn nochmal in die warme Desinfektionslösung. " Ich bin Cait ydecker...und eigentlich auch Lehrerin hier am Institut...für Biologie..."
Ihre bernsteinfarbenen Augen blitzten auf, als sie zu Chris hochsah, die Pupillen waren schmale senkrechte Schlitze, wie die eines Reptils. "Bleiben sie länger? Was wird ihr Fach sein...?" SmallTalk lenkte ab.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

17.10.2005 19:49
Krankenzimmer (kurz nach Mitternacht, 26.09.) Antworten
Mit einem leisen Klacken fiel die Tür hinter sich zu und Jean war doch tatsächlich in ein paar bequeme Jeans und ein T-Shirt gekleidet, bevor sie sich den Kittel überzog und darunter ihr Outfit verbarg. Den letzten Knopf schließend, trat sie neben Caitlynn und die zwei Patienten. „Guten...“, ein Blick auf die Uhr folgte. „Morgen.“ Die Frau mit dem roten Haar setzte ein Lächeln auf und sah sich um. „Hast du schon betäubt, Cait?“ Das schnalzende Geräusch von sterilen Handschuhen folgte und Jean sammelte sich aus dem Sortiment an Werzeugen, die passenden zusammen.

Erst jetzt fiel ihr ein, dass Caitlynn den ganzen Abend Dienst gehabt hatte und das fehlen von gebrauchten Spritzen machte es sogar unnötig ihre zusätzlichen Sinne einzusetzen. Gut, dann würde sie das eben schnell machen und damit wendete sie sich zuerst an die vermeintliche Sarah, der sie ein kurzes Lächeln schenkte bevor sie sich die Wunde genauer ansah und dann zur örtlichen Betäubung überging. Sie stellte keine genauen Fragen, außer, ob es weh tat und ob sie noch an anderen Stellen verletzt wäre.

Überhaupt schien Jean sich im Moment sich überhaupt nicht für die Ursache der Verletzung zu interessieren, auch wenn sie eine garantierte Besprechung, welche folgen musste, nicht verpassen wollte. Die Prozedur verlief recht unspektakulär und sie ging dabei recht schweigsam zugange, bis die Kugel mit einem metallischen Geräusch in die Schale neben ihr plumpste und dort liegen blieb. Darauf folgten die Handschuhe, das benutzte Spritzzeug und sie führ sich mit einer Hand über die Stirn.

„Ich gebe ihnen noch ein Schmerzmittel für morgen früh, die Betäubung wird dann im Laufe der Nacht nachlassen. Ansonsten... können wir nur hoffen, dass es keine allzu große Narbe wird. Was eindeutig ein Fraueninsider war, die sich ja normalerweise sehr um ihr Äußerstes kümmerten und derartige Entstellungen gewöhnlich nicht besonders an sich mochten. „Soweit so gut... Caitlynn, begleitest du sie noch auf ihr Zimmer? Du darfst dann auch Schluss machen“, meinte sie etwas leiser und warf Padraig einen seltsamen Blick zu. Mit einem zweiten, sterilen Set machte sie sich zu ihm auf und zog eine neue Spritze Betäubungsmittel auf, wobei sie es vorzog nicht offen zu sprechen, bis die beiden Frauen auf dem Flur verschwunden waren.

Mit einer schnellen Handbewegung piekste sie ihm die Spritze in die Haut und entließ das betäubende Mittel in seinen Körper...

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

17.10.2005 20:43
Krankenzimmer (kurz nach Mitternacht, 26.09.) Antworten
Er hatte dem Treiben von Dr. Grey und Cait nur am Rande ein wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Sein Ziel war der Defibrilator. Einige Schocks würden ihn wieder mit genügend Energie versorgen um den Heilprozess wieder zu beschleunigen. Weit kam er allerdings nicht bis Jean ihn eingeholt und wieder zur Trage geführt hatte. Die Injektion beachtete er nicht weiter.

„Guten Morgen,…. Dr. Grey. Es …. Es tut mir…. leid, dass ich ihnen Un….annehmlichkeiten bereite. War eigentlich …. nicht vorgesehen.“ Ein schwaches Lächeln lag auf seinen Lippen, doch seine Augen zeigten deutlich die Erschöpfung. Langsam spürte er, wie auch das letzte Gefühl aus seinem Arm wich und das bedeutete wohl, dass die Operation gleich beginnen würde. „Ich kann zwar keine …Gedanken lesen,…. aber irgendwie…. Befürchte ich fast….. dass ich mir eine Stand…pauke eingehandelt habe. … fangen sie an, Doc, … bringen wir es hinter uns.“

Sie wusste über seine Mutation Bescheid, so wie es auch die Schulleitung mittlerweile wusste. Und das er eine der Mutations-AGs leitete, sollte doch ein weiteres Indiz dafür sein.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

17.10.2005 22:53
Krankenzimmer (kurz nach Mitternacht, 26.09.) Antworten
Nachdem etwas Ruhe in des Krankenzimmer gekehrt war, ließ sich Jean auch jetzt noch maximal zum Heben einer Augenbraue hinreißen. Konzentriert kümmerte sie sich um die Wunde und nur ab und zu schenkte sie Padraig einen nachdenklichen Blick über die Ränder ihrer Brille hinweg. Erst als die Kugel ihren Platz neben der anderen in der Schale fand und das metallischen Plumpsen verhallt war, mischte sich zu den Geräuschen der Handschuhe, welche sie mit dem typischen Schnalzen von den Händen zog, auch ihre Stimme.

„Ich wüsste nichts, worüber ich ihnen eine Standpauke halten sollte.“ Dabei blickte sie kurz zu der Tür, aus der zuvor noch die vermeintliche Sarah in Begleitung von Caitlynn gegangen waren. „Die Kinder sind allesamt vollzählig und gesund. Derlei Zwischenfälle lassen sich leider nicht vermeiden und so erschreckend es auch klingen mag, es ist das beste Training für sie.“ Jean nahm die Brille ab und rieb sich über die Nasenwurzel. „Zudem dürfte der Schrecken und der daraus resultierende Stress ausreichend für sie sein, als Lektion. Und selbst mit der allergrößten Vorsicht können wir nicht vermeiden, dass die Kinder mit der Ablehnung der Außenwelt früher oder später konfrontiert werden.“

Ihre grünen Augen musterten ihn über die kurze Entfernung der zwei Tragen hinweg, nachdem sie auf der zweiten Platz genommen hatte. „Am besten schreiben sie alle Fakten, die sie noch über den Zwischenfall wissen auf und legen sie bei der nächsten Lehrerversammlung vor. Dann können wir darüber reden und das wir werden entscheiden, wie bei einer Wiederholung besser reagiert werden könnte. Es ist nicht sehr vorteilhaft, wenn die verantwortlichen Erwachsenen verletzt werden“, aber es ließ sich nie ganz vermeiden. Den letzten Teil dachte sie für sich und Padraig würde dieser Fakt sicher ebenso klar sein.

Ihr Blick glitt über den Defibrilator. „Ich nehme an, wenn sie vollständig aufgeladen sind, helfen ihnen Schmerzmittel nicht viel.“ Wusste er eigentlich, dass Jean niemandem erzählen musste, dass er ein Mutant war? Allein die Fakten, dass er mit Hilfe einiger kräftiger Stromstöße wieder zu neuer Kraft fand, hatte sich wie ein Lauffeuer unter den Jugendlichen verbreitet. Dazu musste eine Frau wie sie nicht viel zu tun. Zumindest sprach es für den gegenseitigen Austausch untereinander und das wiederum verstärkte die Bindung zueinander.

Sie schob sich die Brille wieder auf die Nase, erhob sich und begann damit, die benutzen Materialien zu entsorgen oder aber zur erneuten Sterilisation in den dafür vorgesehenen Waschautomaten zu stellen. Padraig würde sich seine noch notwendigen Stromstöße holen und dann könnten sie alle wieder ins Bett gehen. Am Tag darauf, würde man weiter sehen. Was sie jetzt alle brauchten, war Schlaf.

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

17.10.2005 23:09
Krankenzimmer (kurz nach Mitternacht, 26.09.) Antworten
Pad nickte nur als sie davon sprach, dass er einen Bericht über die Dinge vorlegen musste. Soweit er das konnte würde er es tun. Und sie hatte auch recht. Diese Exkursion hatte sich für die Schüler zu einer richtigen Herausforderung gemausert. Und sie hatten es alle körperlich unversehrt überstanden. Das er selbst verlketzt worden war, das war nebensächlich. Er würde heilen und auch keine bleibenden Schäden davon tragen. Das mit Sarah tat ihm leid und er würde es gerne ungeschehen machen. Doch jetzt, wo der Stress von ihm abfiel, kehrte auch das Mißtrauen wieder. Gut, sie hatte sich in keinster Weise feindlich verhalten. Und sogar versucht die Kinder zu schützen. Aber die Reserviertheit, die sie an den Tag legte, machte es nicht gerade leicht, das Mißtrauen abzulegen.
Er konnte sich das Schmunzeln nicht verkneifen, denn immerhin hatte ihm Doc Grey vor einiger Zeit so ziemlich genau das Gleiche gesagt.

"Ja, die Kinder haben sich gut gemacht. Und es wird Zeit, dass wir mit ihnen daran arbeiten, dass sie ihre Kräfte richtig einsetzen können." Allerdings wusste er, dass die Kinder an sich noch nichts von seiner Mutation wussten. Bisher hatte allerhöchstens Cathy gesehen, dass es da etwas merkwürdiges gab.
Aber ab morgen, wenn er scheinbar unverletzt wieder unter ihnen auftauchen würde, da würde es Gerüchte geben. Und vielleicht war es dann Zeit, dass er ihnen einen Teil seines Geheimnisses offenbarte.
Allerdings erst am Nachmittag. Den Vormittag würde er sich als Auszeit nehmen und sich ausruhen. Und seine Schüler hatten sich das auch verdient.

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