Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Die Kopfhörer saßen endlich in ihren Ohren, als sie den Mund etwas verzog. Wenn jeder Mensch Eltern hatte, wieso konnte sie Dorian fragen, ob er ihr Vater sein dürfte. So mal man doch von seinen Eltern geboren oder gezeugt werden sollte. Zumindest sagten das die Bücher, in denen sie nachgesehen hatte, auch wenn sie alles nicht auf den Punkt brachten und irgendwie drum herum redeten.
Wieso sie fragte?
Das Mädchen sah mit ihren steingrauen Augen zu Karl herüber. Irgendwie schien er nichts weiter sagen zu wollen. War es so selbstverständlich? „Okay...“, meinte sie, unklar blieb, auf was es sich bezog. „Laufen wir los.“ Weniger Frage, vielmehr war es eine Feststellung, aber sie wartete auf ihn und welche Richtung er einschlagen würde.
ein klick, ein lied... eine klagende stimme, ein klassischer komponist lässt mit einer gruppe streicher eine düstere atmoshpäre aufsteigen zu der frauenstimme die um das leid ihrer kinder klagt. ein rasanter wechsel von fröhlichen klängen, zu getragenener, schwerfälliger melodei die zur trauer mahnt.
er lächelt warm zu diesem lied, anscheinend versteht er jedes wort von dem französischen text. seine schritte finden den weg auf die pfade, und auf in richtung see... auf auf...
Das Knirschen ihrer Schritte klang nicht an ihre Ohren, stattdessen konzentrierte sie sich auf die Musik und deren Klänge. Erst langsam drifteten ihre Gedanken von der Musik getragen zurück zu den Gesprächen der Vergangenheit und sie kam in die Verlegenheit über sich selbst nachzudenken.
Wohin sollte das führen?
Der Weg kroch langsam vor ihr her, unter ihr hindurch und verschwand aus ihrem Blickfeld. Es fühlte sich gut an, die kühle Luft in den Lungen zu spüren und auch wenn sie untrainiert war und sich bald das Brennen einstellen würde. Im Moment tat es ihr gut, sich zu bewegen.
er schlägt wie immer den weg an, am ufer entlang. heute wieder in die richtung vom letzten mal, den hügel hoch. anstrengung pur. schon nach wenigen metern ist karls kopf dezent rot angelaufen und er bewegt sich deutlich langsamer. bis man hier eine gewöhnung erreicht hat, kann es ewig dauern... wenn man bedenkt das sich der winzling über monate in einem quasi unbeweglichen zustand befunden hat ist das hier wirklich eine sportliche höchstleistung.
weiter... immmer weiter...
so überhaupt garnicht passend spielt haydn "missa sancti bernardi von offi", ein fröhliches streicherstück für einen sporan chor. entweder ist er zu schlapp und angestrengt es wegzuschalten... oder es gefällt