Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Der Unterricht war vorbei. Eigentlich war er ja ganz okay abgelaufen, als über den Survival Ausflug und das Geschehen erzählt wurde, saß sie nur ruhig auf ihrem Platz und lauschte gespannt zu. Es wurde auf sie geschossen.. Hammer... darüber muss man sich mal im Klaren sein. Da stirbt man doch vor Angst, wenn man sich das ganze schon vorstellt. Sonst war der Unterricht eiegntlich recht unterhaltsam. Nun hatte sie wenigstens mal alle Gesichter ihrer Sek gesehen. es waren schon eine ganze Menge. Naja, es reichte für ihren Geschmack.
Nach dem Unterricht verschwand sie sofort auf ihr Zimmer und packte sich ihre Hängetasche in der sich wie immer Zeichenblock mit genügend Stifte und ein MP3 Player befand. Mal wieder etwas zeichenen, zur Beruhigung. Wenn sie allein bleiben wird, wer kann denn schon wissen Wer oder Was sich alles auf der Veranda befindet. Würde sie Cath im Zimmer begegnen, hätte sie ihr nur kurz Bescheid gegeben. Natürlich ihr auch Angeboten mitzukommen, wenn sie möchte. Und schon war sie wieder verschwunden.
Sie durchquerte die Küche und betrat die Veranda. Hm, es wurde immer frischer an der frischen Luft. Zum Glück hatte sie sich ncoh einen schwarzen Kapuzenpulli übergezogen. Auf der Veranda trat sie erst einmal ans geländer stütze sich mit ihren Armen, die verschränkt waren, auf das Geländer und schaute sich kurz auf dem Gelände um. Es war wirklich schön hier.. dürfte schnell gehen sich einzugewöhnen. Irgendwie vermisste sie ihre Familie. Vor allem ihre Schwester, sie hatte sich noch nicht bei ihr gemeldet, aber das würde es schwerer machen.
Mit diesen Gedanken setzte sie sich auf einen ,hoffentlich sich dort befindenden, Stuhl und kramte nach ihrem MP3, den sie sich in ihren Schoß legte und die Stöpsel in die Ohren steckte. Nach etwas herumgedrückse ihres Zeigefingers auf dem Play Knopf dröhnte Musik durch ihren Kopf. An ending fitting for the start. You twisted and tore our love apart. Your light fingers...
Leises Summen während sie ihren Block und Bleistift aus ihrer Tasche heraus holte und auf ihren Schneidersitz legte. Ihr Blick war für den Nächsten Moment erst einmal gegen Himmel gerichtet. Was nun zu Blatt bringen ....
Jacqueline was seventeen
working on a desk
when Ivor
Peered above a spectacle
forgot that he had wrecked a girl
Sometimes these eyes
Forget the face they're peering from
When the face they peer upon
Well, you know
That face as I do
And how in the return of the gaze
She can return you the face
That you are staring from
Das nächste Lied begann und immernoch war nichts auf dem Block zu sehen. Die Worte des Sängers machten sich in Liels Kopf breit. Sie betrachtete weiterhin das Gelände hinter dem Institut. It's always better on holiday ... So much better on holiday
Ihre Augen wandten sich hinunter auf den Block, der auf ihrem Schoß lag, und kurz darauf strichen ihre Fingerspitzen der rechten Hand, in der sie den Bleistift zwischen Daumen Zeigfinger geklemmt hatte, über das weiße Papier, bevor sie den Stift in die Richtige Position zwsichen die Fingerspitzen gleiten ließ und begann zu zeichnen.
Kurze und Lange - Dicke und Dünne - Weiche und Harte Striche beschmierten das weiße, saubere Papier. Es enstanden Rundungen und Kanten eines Gesichts und Oberkörpers, beides wurde aber nicht ganz vollendet.
Eine Frau, mit geschlossenen Augen konnte man nach kurzer Zeit erkennen. Sie hatte dichtes und kurzes Haar.....
Weiß wurde schwarz
Das Blatt wurde immer und immer mehr von der dunkeln Farbe des Stiftes bedeckt. Die konzentrieten und zugleich entspannten Auge der Französin folgten dem Stift und betrachteten jede neue Bewegeung der Hand, die den Stift führte. Die Umgebung schien als sei sie ihr wesentlich Egal.
Das leise Summen schien kein Ende zu nehmen und erfüllte, obwohl es kaum zu hören war, die Veranda.
I used to lock myself in your bathroom
Swallowing the codeine kept for your back
Numb, so numb
I'd let your words
Come and come, So come on
Kill me now - Kill me now - Kill me now
Because I'm leaving you now
That was easy, but how I miss you now
Das Haare wurde dichter und dunkler. Die Konturen fester und deutlicher. Die Kurven runder und weicher. Die Person entstannt und wurde geboren. Doch so schnells ie geboren wurde gleitete sie über in Staub. Der rechte Arm war eingeknickt, der Ellenbogen lag in der Hand des linken Armes und wurde gestützt. Die Hand war ausgestreckt und verschwand in dem Staub. was die Frau wohl in diesem Moment dachte? Sie hatte die Augen geschlossen und ließ alles mit sich geschehen.
Einen kurzen Moment lehnte sich Liel zurück und legte ihren Kopf etwas in den Nacken und starrte gen Himmel. Luft wurde scharf durch die Zähne gezogen und leise wieder ausgeatmet.
"Come on tongue, kill me now" ... Liel biss sich auf die Unterlippe und schmunzelte etwas, bevor sie sich wieder ganz ihrem Bild widmete.
Marinja war, nach dem Gespräch mit Mark, aus dem Keller erst auf ihr Zimmer gegangen, hatte sich ein paar Sachen geschnappt und wollte nur noch an die frische Luft. Sie endschied sich für die Veranda und kam so ca. 45 Minuten nach Liel an.
Das Gespräch mit Mark hatte sie etwas abgelenkt und nun wollte sie sich mit ihrem Zeichenblock weiter ablenken, besonders weil an diesem Abend noch eine Nachbesprechung stattfinden würde. Zur Mutations-AG wollte sie immer noch nicht, es wird sich wohl noch später herausstellen, dass sie ja dann doch hingegangen ist.
Nun stand sie jedenfalls in der Tür zur Veranda und bemerkt, dass sie nicht alleine war. "Hallo," machte sie sich bemerkbar, erst dann merkte sie, dass Liel Kopfhörer auf hatte und zuckte leicht mit den Schulter, ging dann zu einem anderen Stuhl, Liel direkt gegenüber und beobachtete sie leicht lächelnd. Dabei holte sie ihre Zeichensachen hervor und klappte langsam diesen auf. Kurz darauf erkannte man die groben Linien eines Gesichtes.
And I don't need you to buy me pretty things;
You don't pay for me.
Pay for my tatoos or buy me diamond rings;
I don't want those things.
Zeichnen eine Leidenschaft die viele Leute teilten um sich von Gedanken zu befreien die einem das leben schwer machten. Oder einfach um seinen Fantasien freien Lauf zu lassen. Wenn man einem die Möglichkeit dazu nicht gibt.
Feinarbeit. Es sollte und würde auch kein perfektes Bild werden. Manchmal sind 45 Minuten nicht besonders viel Zeit um sich einem Bild voll und ganz hinzugeben damit es in den eigenen Augen perfekt wirkt. Schatten, Kanten und möglicherweise auch Unreinheiten machen das Bild realer. Das war es vorauf sich Liel gerade spezialisierte, in dem Geischt der Frau, die das Papier zierte.
Nein, Sie hatte Marinja nicht gehört. Als sie bemerkte wie sich jemand ihr gegenüber setzte schaute sie auf und sah marinja entgegen. Während ihr ein sachtes und trotzdem offenes Lächeln über die Gesichtszüge huschten zog sie sich einen Ohrstöpsel aus dem Ohr. " Hi ..."
Ihr Blick wanderte über das fremde Mädchen und dem Zeichenblock. " Auch etwas Ablenkung gefällig?" Sie sprach einfach weiter, wobei man den leichten französischen Akzent in ihrer Stimme hören konnte.
Marinja wiederholte ihren Gruß einfach nochmal: "Hi. Du hast doch nichts dagegen?" Ob sie nun meinte, dass sie sich hier hin gesetzt hatte oder ob Liel was dagegen hat, dass Marinja sie zeichnete ist vorerst nicht offensichtlich, vielleicht meint sie ja beides.
Zwar kann man natürlich noch nicht genau erkennen, wessen Gesicht sie da zeichnet, aber man kann schon sehen, dass es ein Gesicht wird. "Ja, dabei kann ich mich immer noch am besten ablenken," als Antwort auf Liels Frage. Marinja sah dabei Liel an, aber kaum war der Satz beendet, richtet sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Zeichnung.
Der Bleistift in ihrer Hand suchte auch schon wieder seinen Weg auf dem Papier. Ohne den Blick von der Zeichnung abzuwendet. "Ne ne... " wieder ziert ein leichtes Lächeln ihre doch etwas blassen Lippen .. "Die Veranda ist ja für alle da.." Damit wäre auch die Frage beantwortet.
Für einen kurzen Moiment huschten ihre Augen zu dem Block von mari, auf dem wohl immer deutlicher werdend ein Gesicht zu erkennen ist. Doch sagen tut sie nichts außer "Geht mir genau so" .. Und Damit lag ihr Blick wieder auf ihrem Bild. Man konnte spüren wie sich Liels Glieder wieder entspannten und sie sich wieder ganz auf die zeichnung konzentriert. Irgendwie erinnerte das an vergangene Tage. An denen sie mit ihrer großen Schwester im Garten saß und sich gegenseitig abzeichneten. Auch wenn diese Erinnerung schon etwas länger her ist, hat es immer noch eine positive Wirkung auf sie. Liel war dabei geblieben ihre Schwester schien sich doch nicht wirklich dafür zu interessieren und fixierte sich da eher auf andere Dinge.
Das Gesicht der Frau wurde immer realer und deutlicher. Doch einer Marinja bekannten Person sah sie nicht ähnlich. Es war wohl eine nur aus Gedanken erfundene Dame. Um es kurz zu beschreibne.
Wie eine Frau vom Winde verweht.
Die groben Züge waren schnell aufs Papier gebracht. Kurz blickte sie zu Liel und warf dann einen Blick auf die Zeichnung. "Das sieht gut aus. Zeichnest du schon lange?"
Sie blätterte ihren Block um, so dass wieder eine freie Seite oben lag und setzte wieder an. Diesmal wird es eine komplette Gestalt, auch wenn man es noch nicht erkennen kann, aber es wird die von Mark sein, wie er an der Wand lehnt. Wenn sie alleine ist, dann verfeinert sie die Zeichnungen, in Gesellschaft werden es immer nur Skizzen sein.
Es war gut. Auch in Liels Augen. Sie fand es selbst eigentlich sehr gut gelungen. Es war zwar nicht alles perfekt detailiert oder ganz ausgeführt. Dafür war zu wenig zeit und genau wie bei Marinja schien das noch nicht das fertige Bild zu sein. Sie würde sich wohl nochmal in ihrem Zimmer hinsetzen und daran arbeiten.
Liel schaute wieder auf zu Marinja und nickte leicht. Dabei lehnte sie sich zurück und legte den Stift aus den Händen auf das Papier. Sie strich sich ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht bevor sie zu sprechen begann. " Naja.. lang....Ich denke jedes Kind beginnt irgendwann mal zu zeichnen, ob man sich dann selbst verbessern.. oder wie soll ich sagen..." Sie machte eine kurze Pause und wackelte etwas mit der Nase. " Jeder kann, wenn er mcöhte, für sich selbst besser werden. Bis es einem reicht und man sich nicht mehr weiterbilden mag. Langsam oder Schnell. .. Aber ja.. ich zeichne eigentlich schon ziemlich lang..." Kunst ist irhe Leidenschaft und ein Thema in dem sie nur zu gern verfällt und wie ein Wasserfall oder Buch quatschen kann. "Aber das liegt glaub ich daran, dass mein Vater Kunstlehrer ist.." Sagt wohl alles. Ist doch klar, dass er e sihr gezeigt hat und ihr auch gezeigt hat Kunst zu lieben.
"Und du?.. Deine Skizzen gefallen mir..." Nicht nur so zum Schleimen, eigentlich gar nicht. Ihr lag viel daran und es gab viele Leute die gerne und dazu noch gut zeichnen können.
Marinja hörte zu und nickte verstehend. "Meine Lehrerin in der Schule hat mir damals geholfen, sie meinte ich sei ein Naturtalent und mit 8 glaubt man sowas auch, aber ich bin noch lange nicht perfekt und werde es bestimmt auch nicht sein. Ich hab viele Bücher übers Zeichnen gelesen. Ich zeichne aber nur für mich und interessiere mich auch im Grunde gar nicht so für Kunst. Museen und Kunstausstellungen find ich langweilig. Aber das Zeichnen beruhigt mich und es lenkt auch ab. Ich zeichne oft Gesichter, meistens aus dem Gedächtnis." Sie machte eine Pause, weil sie merkte, dass sie wieder so viel redete und dabei kannte sie das Mädchen noch gar nicht wirklich, ja, kurz im Unterricht gesehen und beim Frühstück, aber das heißt ja nicht gleich kennen.
"Stammst du aus Frankreich?" fragt sie, da ihr der Akzent nicht fremd ist. In Kanada ist sie mit zweieinhalb Sprachen groß geworden; englisch und französisch und etwas deutsch, wegen der Großmutter. Wenn ihre Vermutung stimmt, wird sie wohl öfters mit Liel französich reden, damit sie selbst nicht aus der Übung kommt.
Liel hörte Liel aufmerksam zu und nickte leicht. Museen und Kunstaustellungen sind eigentlich auch ziemlich langweilig. Aber vielleicht liegt es auch nur daran, dass sie noch jung sind oder sich einfach nur für das Zeichnen und Malen interessieren und nicht direkt für die Maler oder die Stile.
"Portrais zeichne ich auch am liebsten. Ich finde einfach, dass ich dabei meine Gefühle besser ausdrücken kann. Man kann sich einfach die Personen hineinfühlen oder hmm.. hineindenken.. und hauptsächlich zeichne ich eigentlich auch nur wegen meinen Gefühlen und Ableckung und diese Sachen..." Sie betrachtete nochmals ihr Bild und strich mit dem Zeigefinger einmal kurz über die Konturen des Gesichtes. Sie zeichnete sehr viel und ohne das würde ihr wohl irgendwas Fehlen.
Ihre Lippen formten sich wieder zu einem sachten Lächeln. "Ja, komm ich. Bin Zweisprachig aufgewachsen. Und trotzdem hört man es raus.Woher stammst du?" Sie zuckte leicht mit ihren Schultern, bevor sie weitersprach als ob ihr gerade etwas in en Sinn gekommen ist "Heute ist doch zum ersten mal Mutations AG, oder nicht?" ... Sie schaute sie fragend an..
Sie antwortete Liel wirklich auf französisch, auch wenn man den kanadischen Akzent heraushören konnte. "Ich komme aus Kanada, zwar nicht aus dem französischen Teil, aber trotzdem lernten wir es in der Schule." Marinja packte ihre Zeichensachen in ihre Tasche und sah dann wieder zu Liel: "Stimmt heute fängt die Mutations-AG an, ich hatte aber nicht vorgehabt heute hinzugehen. Weil ich Montags ja schon die Survival-AG hab und eine AG reicht mir am Tag. Gehst du hin?"
Als Marinja auf einmal in französisch antwortete legte sich ein erfreutes Lächeln auf die Lippen. Sie hatte nicht gedacht, dass sie heir vielleicht irgend jemand treffen würde mit der sie französisch sprechen könnte. Wenigstens verlor sie diesen Teil Frankreichs nicht auch noch. Sie antwortete ihr ebenfalls auf französisch, das muss man ja sofort ausnutzen.
"Freut mich, dass ich nun jemanden habe mit dem ich mich auf meiner Muttersprache unterhalten kann." Sie packte ebenfalls sher sorgfältig ihre Sachen zusammen und stand auch gleich darauf auf. "Ja, heute geh ich hin. Ist ja die erste Stunde wer weiß was da wichtiges besprochen wird.." Sie zuckte leicht mit den Schultern. Sie wandte sich dann zum gehen um,s chaute aber abwartend zu Marinja.
Marinja stand nun ebenfalls auf. "Und ich bleib in Übung was mein französisch angeht." Sie lächelte leicht. "Hmm, da es wohl die erste Stunde ist ... glaubst du, wir müssen dann da alle auftauchen?" Da dies ja wohl der Fall scheint wird Marinja wohl zur AG auftauchen. "Ich werde nur noch meine Sachen auf Zimmer bringen und komme dann wohl lieber doch zur AG. Vielleicht sieht man sich ja dann dort," Marinja winkte noch zum Abschied und ging zurück auf ihr Zimmer.