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Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
... nach der Mutations-AG-Besprechung und dem Gespräch im Aufenthaltsraum übers Wochenende.
Marinja ging langsam die Regale entlang und las die einzelnen Bücherrücken, auf der Suche nach nichts bestimmten. Als sie schon zweimal die sellbe Reihe durchgegangen war, zog sie einfach ein Buch heraus und ging damit zur Lesecke.
Sie machte es sich im Sessel bequem, aber anstatt das Buch aufzuschlagen, wanderten ihre Gedanken wieder zurück zum Sonntag und zu dem Gespräch von vorhin. Sie fragte sich zum xten Male, wieso diese Sache sie so mitgenommen hatte. Und wieder fand sie keine Antwort darauf. An den Waffen an sich konnte es nicht gelegen haben. Die Menschen in ihrem Heimatdorf hatten fast alle Pistolen oder Gewehre, sogar ihr Vater hatte ein Gewehr, auch wenn er es noch nie benutzt hatte, nicht mal zur Jagd. Auch hatte Marinja schon oft gesehen, wie die Wölfe abgeknallt wurden, weil diese zu nah an die Ortsgrenze kamen. Aber noch nie wurde auf sie geschossen, vielleicht war das ja der Unterschied. Sie hätte zu gern einen Flammenstoß in die Richtung der Schützen geschleudert, aber sie wollte keinen Waldbrand riskieren, aber wieso? Ihr Leben und das der Anderen war in Gefahr, was ist da schon ein Wald? Vielleicht war sie auch zu überrascht und überrumpelt worden, dass sie einfach nicht richtig reagieren konnte ... oder hatte sie richtig reagiert, in dem sie gar nichts gemacht hatte?
Warum konnte sie diese Fragen nicht einen der Erwachsenen stellen? Hatte sie Angst ausgeschimpft oder noch schlimmer, ausgelacht zu werden? Sie starrte auf den Buchdeckel und stellte fest, dass sie einen Bildband über Kanadas Norden erwischt hatte.
Während sie die Bilder ansah, merkte sie, dass sie ihre Heimat doch langsam vermisste.
Morgen sollte der Besuch im Zirkus sein. Marinja wollte nicht in den Zirkus. Viele Menschen auf engem Raum, eine furchtbare Vorstellung für sie. Das Theater hatte ihr schon gereicht. Die Brandgefahr im Zirkus war auf jedenfall höher als im Theater. Sie schüttelte sich leicht bei dem Gedanken an den morgigen Abend, sie wird bestimmt eine andere Beschäftigung für den Abend finden.
Nach diesem kleinen Abstecher ihrer Gedanken konzentrierte sie sich wieder auf den Bildband und seufzte leise.
((geändert, wegen Datumsänderung des Zirkusbesuches))
Die untere Tür wurde geöffnet und Mikas rote Dreads kamen hervor. Sie hielt in der linken Hand eine Tasse Kakao und unter dem rechten Arm klemmte ein Stapel von Büchern, die sie zurückbrachte. Langsam fand Mika wirklich Gefallen an Kakao, obwohl sie in den letzten Jahren nie welchen getrunken hatte. Und außerdem, wer trank schon abends Kaffee? Zuerst bemerkte sie ihre Mitbewohenrin nicht, sondern stellte ihre Tasse auf einen kleinen beistelltisch und sortierte dann die Bücher wieder ein. Diese waren unterschiedlichen Charakters, einerseits ein buch über Feuermutationen, andererseits ein Werk über philosophische Anthropologie, zudem ein Roman von Oscar Wilde. Das Mädchen strich mit den Fingerspitzen über die einzelnen Bücher in den Regalen, ihr Blick war konzentriert, ihre Lippen bewegten sich lautlos, während sie die Titel las.Neben der Turnhalle mochte die die Bibliothek mit am liebsten, und da sie nicht wie viele der anderen musisch begabt war, widmete sie ihre Zeit halt dem Lesen. Mikas Finger blieben stehen und zogen ein "der Meister und Margarita" von Bulgakow aus dem Regal. MIt den Osteuropäischen Autoren hatte sie sich bisher weniger auseinandergesetzt, bis auf Tschechow, und daher ging sie mit dsem Buch und ihrer Tasse zur Leseecke.
Mikas Augenbraue hob sich, als sie Marinja hier sah, dann stellte sie ihre Tasse ab und machte es sich im schenidersitz auf einem der Sessel bequem, während sie den Feuerteufel ansah.
((ich hab die Zeitangabe oben noch etwas mehr verfeinert))
Marinja blickte leicht erschrocken auf, so sehr war sie in ihren Erinnerungen vertieft, als Mika sie ansprach.
"Oh, Hi Mika. Ja, ich glaub schon, so langsam normalisiert sich wieder alles." Sie würde gerne Mika ihre Gedanken mitteilen, aber sie wusste einfach nicht wie. Sie hatte nie wirklich gelernt, über ihre Gefühle zu sprechen, ihre Mutter wusste immer, was sie dachte und fühlte, da brauchte man dann keine überflüssigen Worte. "Und bei dir? Was liest du denn da?"
Mika hielt Marinja das Buch entgegen und grinste kurz.
"Russischer Autor mit einem hang zu skurrilen Geschichten, soviel ich weiß...Du glaubst, dass bei dir alles klar ist? Vorhin bei dem Gespräch mit Mr. Summers wirktest du doch..mh...nervös, deswegen frag ich..."
So, mehr würde von dem rothaarigen Mädchen zu diesem Thema nicht kommen. es war Marinjas Sache, ob sie gerade mit ihr darüber reden wollte oder nicht, Mika würde sie dort nicht bedrängen. Sie griff nach ihrer Tasse und nippte an dem Kakao, während sie die erste Seite des Buches aufschlug.
"Hab ich noch nie von gehört. Wenn du damit fertig bist, kannst es mir ja danach geben." Marinja lächelte leicht. "Nervös ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, eher unwohl. Ich rede nicht gern über meine Gefühle, hab ich früher auch nie gebraucht, meine Mutter wusste immer gleich, was in mir vorging." Sie war schon froh, dass Mika nicht näher darauf einging und sie selbst wird auch nicht mehr zu diesem Thema sagen, sie wollte diesen Sonntag so schnell wie möglich vergessen und das ginge am einfachsten, wenn sie nicht mehr darüber redete, ihrer Meinung nach.
Bevor Mika sich ganz auf ihr Buch konzentrieren konnte fragte Marinja noch schnell: "Wirst du morgen in den Zirkus gehen?"
Mika lupfte eine Augenbraue? Zirkus...viele Menschen, sich freuende kleine Kinder, Akrobaten, Tiere und Veranstalter, die man wegen tierquälerei anzeigen sollte....klar...zirkus.... Sie war einmal als kleines Kind mit ihrer Mum im Zirkus gewesen und hatte damalas ihr Herz an einem großfüßigen Clown verloren. Aber sie war aus dem Alter heraus, wo sie für den Zauber solcher Veranstaltungen noch empfänglich war.
"Mh, ich denke eher nicht dass ich mitgehen wird. ist nichts für mich. Denke mal, wenn der Tag morgen nicht allzu stressig wird gehe ich abends vielleicht nochmal nach Inverness rein, mich ein bisschen umsehen.
"Ich werde auch hier bleiben, ist sicherer fürs Zirkuszelt," sagte Marinja leicht grinsend. "In Inverness war ich seit meiner Ankunft nicht mehr. Nee, stimmt nicht ganz, ich war ja vorletzten Freitag mit einigen von hier im Theater. Wenn du nichts dagegen hast, würde ich dich gerne begleiten."
"Wenn du Lust hast, klar, ich hab nichts dagegen. Wenn ich glück hab, ist das morgen auch schon mit der Fürsorge geregeöt und ich krieg dann monatlich Geld. Wenn dem so ist, dann lad ich dich und Brooke morgen abend ins Irish Pub ein..."
Sie grinste breit. Es war wirklich ein angenehmes Gefühl, sein leben langsam zu regeln. Sie nippte an ihrem kakao und legte dann den Kopf schief, während sie Marinja ansah.
"Sag mal, bist du eigentlich an sich so schreckhaft, dass du die wirklich ständig Sorgen machst wegen deiner Fähigkeiten? Weil ich muss ehrlich zugeben, seit ich hier bin hat sich mein Widerwillen gegen meine eigene Mutation eher in Faszination gewandelt.Und auch wenn ich noch eine ganze WEeiole brauche, bis ich sie wirklich gut beherrsche, sind meine Sorgen doch zurückgegangen. Ich weiß nicht, ich meine, ich hab michj mit den anderen noch nicht so stark über ihre Mutationen unterhalten, aber die wenigstens sind, denke ich, so gefährlich wie wir oder Brooke, wenn wir uns nicht kontrollieren..."
"Auf die Einladung komme ich gerne drauf zurück, aber vorher drück ich dir die Daumen, dass das alles klappt." Marinja erwiderte Mikas Grinsen mit einem Lächeln, was aber kurz einfror, als Mika diese Frage stellte.
Sie seufzte leise. "Nein, eigentlich bin ich nicht schreckhaft oder mache mir ständig Sorgen wegen meiner Fähigkeit, die ich ja auch nicht erst seit meiner Pupertät hab. Ich hatte das Vergnügen, mit ihr Groß zu werden. Mit 4 mussten meine Puppen leider den Schmelztot sterben. Und mit 7 hätte ich beinahe meinen Vater getötet, weil er mich aus dem brennenden Haus retten wollte, das ich aus Wut über irgendwas in Brand gesteckt hab. Eigentlich war es anfangs nur mein Zimmer, aber damals konnte ich das Feuer noch nicht kontrollieren." Sie atmete kurz tief ein, darüber hatte sie bis jetzt noch mit niemanden gesprochen.
"Damals wusste ich noch nicht, dass mein Vater sich selbst heilen konnte und es war furchtbar mit anzusehen, wie er litt. Außerdem brauchte er ziemlich lange, bis alle Brandwunden verheilten. Meine Eltern sagten mir, dass ich mit meiner Fähigkeit vorsichtiger sein sollte, da nicht jeder Mensch sich selbst heilen kann, wie recht sie damit hatten." Marinja umklammerte das Buch auf ihrem Schoß etwas fester.
Sie sah Mika an, fuhr dann aber fort: "Wir zogen natürlich um, unser Haus war nicht mehr bewohnbar. Ab und zu schmolzen noch ein paar Puppen von mir ein, aber sonst passierte nie wieder so was schlimmes. Bis ...", sie unterbrach sich selbst.
Sollte sie Mika davon erzählen. Nicht mal ihrer Mutter hätte sie es gesagt, wenn diese es nicht schon längst wusste, weil sie ständig in Marinjas Kopf rumspionierte. Irgendwie wusste Marinja, dass Mika nicht zu den Leuten gehörte, die nachhaken würde, sie nicht dazu überreden würde, weiter zu erzählen. Marinja hatte nun aber schon mal angefangen zu reden und es war irgendwie befreiend, also erzählte sie weiter:
"Im Frühjahr dieses Jahres, hätte ich beinahe wieder jemanden getötet. In diesem Moment dachte ich zwar, er hat es verdient, aber ich hab mich sehr über mich erschrocken, dass ich so kaltblütig sein kann, einfach jemanden zu töten." Nach einer kurzen Pause erzählte sie Mika dann die ganze Geschichte:
"Nach dem Unterricht ging ich noch mal zum Sportplatz, weil da immer das Footballteam trainierte. Ich beobachtete sie eine Weile, als ich plötzlich einen unterdrückten Schrei hörte. Niemand sonst hörte ihn, weil die meisten näher bei den Spielern standen und ich wie immer ziemlich abseits. Ich hab nach dem Ursprung gesucht und zum Glück oder zum Unglück, wie mans gerade sieht, auch gefunden.
Einer der Spieler hatte sich vom Training verdrückt und versuchte gerade ein Mädchen die Hose auszuziehen. Seine Freundin war es nicht und das Mädchen sah auch nicht glücklich aus. Ich ging näher und rief ihm zu, dass er damit aufhören sollte, aber er drehte nur den Kopf in meine Richtung und machte weiter und sagte nur, ich solle verschwinden, sonst wird er danach das selbe mit mir machen. Das Mädchen sah mich mit einem Blick an, den ich nicht mehr so schnell vergessen werde." Marinja senkte den Blick auf den Bildband.
"Plötzlich," fuhr sie fort, "schrie der Junge laut auf, das Mädchen reagierte schnell, als der Junge sie los lies und lief so schnell sie konnte davon. Ich blieb und starrte ihn an, seine Füße brannten und ich ließ die Flammen weiter steigen, er schrie immer mehr und langsam kamen auch Stimmen vom Sportplatz näher. Ich bekam Angst und lenkte die Flammen auf den Schuppen, der gleich Feuer fing. Das Ende der Geschichte: ich flog wegen Brandstiftung von der Schule und der Junge kam ins Krankenhaus, ich glaub er weiß gar nicht, wie das passieren konnte und auch das Mädchen hat nicht wirklich viel mitbekommen. Er wird übrigens nie wieder spielen können und er war einer der Besten."
Marinja schluckte, sie hätte jetzt gerne ein Glas Wasser, noch nie hatte sie über diese Sache gesprochen. Ihr Mutter hatte sie damals nur angesehen und sie anschließend in den Arm genommen. Ihr Vater erfuhr es später durch die Mutter und sonst hatte auch niemand danach gefragt. Jetzt die ganze Geschichte in Worte gepackt fühlte sie sich das erste mal befreit.
"Entschuldige, dass ich soviel rede, du kommst ja gar nicht zum Lesen." Sie lächelte leicht entschuldigend.
Mika legte das Buch zur Seite und hörte Marinja zu. MIt eienr Mutation wie dieser aufgewachsen zu sein war sicher kein Zuckerschlecken, vor allem, da man als Kind ja meist noch viel emotionaler war.Aber immerhin hatte Marinja noch Glück gehabt, dass ihr Vater selbst Mutant war, asonsten hätte es schlimmer für sie enden können als nur ein brennendes haus und ein verletzter Vergewaltiger, der es nicht anders verdient hatte. Wie es wohl war, mit beiden Elternteilen aufzuwachsen, und zudem mit welchen, die selber Mutanten waren?
" Ich habe meine Mutation, seit ich 14 bin. Meine Mutter kam damals bei einem Autounfall um und als ich die Nachricht von ihrem Tod erhielt, bin ich einfach ausgerastet. Das ganze Wohnhaus hat gebrannt, aber die Feuerwehr konnte verhindern, dass es sich auf den ganzen Block ausweitet..."
Sie schluckte kurz und lächelte dann schief.
"Ich hatte nicht dein Glück, bei dem Brand sind Menschen ums Leben gekommen, und auch ich selbst lag eine Weile im Krankenhaus. Die Narbe auf meienr Schulter wird mich immer daran erinern,denke ich. Und wegen dem, was du mit demFootballspieler gemacht hast: Er hat es nicht anders verdioent, und es ist bemerkenswert, dass du dich soweit unter Kontrolle hattest,dass ihm nicht mehr passiert ist als nur angekohlte Zehen.Ich denke nicht, dass dies etwas mit Kaltbblütigkeit zu tun hat, denn immerhin hast du ihn ja nicht getötet, nicht wahr? Ähnlich erging es mir gestern, als ich die beiden Frauen gesehen habe und daran dachte, wieviel mehr Unheil sie hätten anrichten können...."
das rothaarige Mädchen schüttelte leicht den Kopf und blickte ihre Mitbewohnerin an.
"Ich denke mal, wenn wir mit unserem Abschluss hier rausmaschieren sollten, verbrennen wir immerhin keine Puppen mehr..oder in meinem Falle Autos..."
kurz überlegte sie, ob sie Marinja erzählen sollte, was mit dem neuen Sportwagen des Mannes passiert war, der irhe Mutter getötet hatte. Aber das hatte auch ein andernmal noch zeit.
"Das mit deiner Mutter tut mir leid und auch das, was beim Brand passierte." Es tat wirklich gut mit jemanden darüber zu reden, auch wenn Marinja nicht die ganze Wahrheit über den Vorfall am Schuppen erzählte. Denn es gab kein anderes Mädchen, sie war es, den der Typ vergewaltigen wollte, aber es war leichter darüber zu reden, wenn man es aus einer anderen Perspektive erzählte.
"Der Typ hatte echt Glück, dass er noch lebt," sagte sie leise. "Aber ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn keiner vorbeigekommen wäre." Wieder eine Pause, gerne sprach sie wirklich nicht drüber. "Dafür, dass du erst seid 14 ein Feuerteufel bist, kannst du schon sehr gut damit umgehen. ... Was diese zwei Frauen angeht, vielleicht haben sie es verdient so zugerichtet zu werden, was schießen sie auch auf Kindern, aber ich frag mich die ganze Zeit, warum ich nichts getan hab. Ich hätte auch ihnen die Füße verbrennen können, da Entfernung keine Rolle spielt. Ich könnte jetzt auch draußen im Garten ein Lagerfeuer entfachen, ohne das ich hinsehe. Also wieso habe ich es nicht da im Wald gemacht? Vielleicht liegt es daran, dass noch nie auf mich geschossen wurde, oder hatte ich Angst jemanden zu verletzen, jemand dem es selbst egal war?"
Oha, jetzt hatte sie doch darüber geredet, na wenn sie schon dabei ist, ihre Gefühle vor Mika auszubreiten, warum damit aufhören.
"Auch du hast deine Gabe nicht eingesetzt, wieso nicht?" fragte sie abschließend.
Mika grinste bei dem Kompliment, was Marinja ihr machte, wurde dann jedoch sofort wieder ernst.
"Seit ich hier bin, übe ich ziemlich viel an meienr Mutation. Außerdem ist es für mich vielleicht auch einfacher, zu arbeiten, weil ich das Feuer ja auch erschaffe.Aber ich bin immernoch nicht gut genug, um nicht trotz allem noch eine Gefahr dazustellen..."
Sie nahm einen Schluck von dem Kakao und blickte dann Marinja wieder an.
"wenn du eine ehrliche Antwort willst, ich habe gestern meine Kräfte im wald nicht eingesetzt, weil wir in der Gruppe da waren. Der Schutz der anderen geht über alles, verstehst du? früher war ich nie für andere verantwortlich, gestern hat jeder von uns Verantwortung für die jeweils anderen tragen müssen, verstehst du? wär ich allein gewesen, ich glaube, ich hüätte anders gehandelt. Auf mich wured auch noch nie geschossen, aber ich hab irgendwann gelernt, mich zu verteidigen. Als Mädel auf der Straße kommt es oft zu unangenehmen Situationen..."
"Das ist ein guter Grund, so hab ich es noch gar nicht gesehen, aber du hast Recht, der Schutz der Gruppe geht vor. So gut hab ich mein Feuer auch nicht unter Kontrolle, wie schnell hätte es zu einem Waldbrand kommen können. Es war wohl ganz gut, dass wir uns zurückgehalten haben. Danke Mika, es tat gut mit jemanden darüber zu reden, auch wenn ich es eigentlich nicht vorhatten," sie lächelte verlegen.
"Und Selbstverteidigung nehm ich ja auch, soviel du weißt, aber so gut bin ich noch nicht."
Das Lächeln, welches sich auf Miaks Lippen schlich, war echt, als sie marinjas verlegenheit bemerkte.
"es scheint ja doch gut, dass wir drüber geredet haben.Und da wir in eienr Gruppe wegen der Mutations-AG sind und außerdem unser wandelnder feuerlöscher brooke immer dabei ist, werden wir das mit dem Feuer sicher irgendwann hinkriegen. Hey, und trotz allem sehen unsere feuerspiele im dunkeln wunderschön aus..."
*sie hatte ihren Kakao nun komplett geleert und griff dann nach ihrem Buch. Auch sie war froh darüber, mal mit Marinja über solche Gedankengänge geredet zu haben, immerhin schien es dem rothaarigen mädchen so, als wäre der zweite Feuerteufel die einzige neben Brooke, mit der sie mehr als nur smalltalk betreiben konnte.
"Ja, mal sehen, was die Mutations-AG noch so bringt." Sie stand auf. "Ich bring das Buch hier noch zurück und geh dann aufs Zimmer, kommst du mit?" Gesagt getan, das Buch kam wieder zurück an seine Platz und anschließend ging sie über die Treppe in der Bibliothek hoch in den 1. Stock und von da aus in ihr Zimmer.