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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Schüler
Corban Offline

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Beiträge: 249

21.11.2005 15:24
Corban Wright Antworten
Vollständiger Name: Corban Wright
Spitzname: keiner
Codename: noch keiner

Mutation:

- zellulare Sonogenese

Zur Erklärung: Corban's Zellen können sich in Schwingung versetzen und dadurch Schallwellen erzeugen, ähnlich dem Piezzo-Effekt (aber nur grob, genaue Definition folgt noch)

Alter: 19
Geburtstag: 18.11.1985
Geburtsort: Kilkieran, County Galway, Irland
Beruf: schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch, aber mehr schlecht als recht

Aussehen: 1,82m, athletisch, 73kg, kurze Haare
Haarfarbe: Hellbraun
Augenfarbe: blau

Besondere Kennzeichen: trägt zwei Lederbänder um den Hals die zusammen einen kleinen grünen Edelstein tragen
Charakter:

Corban ist ein ruhiger Kerl der sich gern mal zurückzieht um für sich zu sein. Er ist es nicht gewohnt viele Menschen um sich zu haben, da er sein Leben lang viel Ablehnung erfahren hatte
Wenn es drauf ankommt steht er aber für eine Sache ein. Er lügt nur in den seltensten Fällen, lieber sagt er gar nichts.
Wenn er allerdings mal aufgetaut ist und merkt, dass man ihn gern hat, dann kann es mit ihm auch sehr lustig werden.

Vorlieben: Musik hören (Metal), ein gutes Buch (oder 2 oder 3)
Abneigungen: große Menschenmassen, Unehrlichkeit
Hobbies: kochen, lesen, ins Kino gehen

Freunde: keine nennenswerten
Familie: Vater: Anrai Wright
Mutter: Ailis Wright (jetzt Conlon)
Halbschwester: Tara Conlon (nicht bekannt)
Halbbruder: Bran Conlon (nicht bekannt)

Geschichte

Corban wurde an einem trüben und verregneten Novembertag 1985 geboren. Soweit nichts besonderes zu dieser Jahreszeit im kleinen irischen Fischerdörfchen Kilkieran.
Auch sonst gab es an dieser Geburt nichts besonderes zu berichten. Anrai und Ailis schienen glücklich zu sein, die Geburt verlief gut, ihr Sohn war augenscheinlich gesund bis auf ein paar rote Stellen auf seiner Haut, die sich allerdings erst später als Neurodermitis im Anfangsstadium erwiesen. Das „Besondere“ daran war, dass die Krankheit normalerweise nicht schon bei der Geburt vorhanden ist, sondern erst später zu Tage tritt und, dass es eine Erbkrankheit ist, aber scheinbar niemand in Anrai's oder Ailis' Verwandtschaft davon betroffen zu sein schien.
Ein Arzt stellte die Krankheit ein paar Wochen nach der Geburt fest und riet den Eltern wie sie damit umgehen sollten.
Corban war ein schwieriges Kind. Durch den ewigen Juckreiz schrie er oft und lang und das Einreiben der roten Stellen gefiel ihm gar nicht. Anrai und Ailis stritten sich oft darüber wie man mit ihm umgehen sollte, da Anrai nicht wollte das sein Sohn „verweichlicht“.
Nicht lange nach seinem zweiten Geburtstag trennten sich seine Eltern und ließen sich scheiden.
Sein Vater erzählte ihm später, dass seine Mutter einfach abgehauen wäre, da sie ihn wegen seiner Krankheit nicht liebte und deshalb lieber zu einem anderen Mann gegangen wäre um mit ihm eine „normale“ Familie zu gründen. Corban wollte es nie so recht glauben, doch da sich seine Mutter nie meldete kannte er die andere Seite der Geschichte nicht.
Bald nach der Trennung zog es Anrai weg aus dem Dorf, da seine ehemalige Frau von ihrem neuen Mann schon schwanger war, und er sich dieser Schande nicht weiter aussetzen wollte. Er hatte das Sorgerecht für Corban und fuhr mit ihm von Ort zu Ort, sich immer irgendwie durchschlagend.
Den letzten und längsten Stopp machten sie in der Stadt Galway, da Anrai hier einen Job als Dockarbeiter bekam, schlecht bezahlt zwar, aber immerhin eine feste Anstellung.
Corban war 11 als sie hier ankamen, und es war das erstemal, dass er längere Zeit auf der selben Schule verbrachte. Durch das viele umherziehen hatte er nie viele Freunde, was sich auch hier nicht änderte, da sich viele von seinem Ausschlag angewidert fühlten und ihn nicht in ihre Nähe ließen.
Da sein Vater kein Geld für teure Cremes und Behandlungen hatte, musste Corban wohl oder übel mit den roten Stellen und dem ewigen Juckreiz leben.
Nicht nur, aber wohl gerade deshalb, war er ein ziemlich stiller und verschlossener Junge. An Mädchen war wegen seiner Krankheit erst recht nicht zu denken.
Sein Vater war stets streng zu ihm, ließ ihm kaum etwas durchgehen. Er musste schon immer im Haushalt mithelfen und später dann auch neben der Schule noch arbeiten gehen, um die „Familie“ mit zu versorgen. Ein kleiner Nebeneffekt davon war, dass er recht früh lernte zu kochen. Es wurde bald zu seiner alleinigen Aufgabe dafür zu sorgen, dass abends etwas Essbares auf dem Tisch stand wenn sein Vater heimkam. Die schwere Arbeit am Hafen machte Anrai zu schaffen, aber er beschwerte sich nie, da er vor seinem Sohn keine Gefühle zeigen wollte und es auch nie tat.
Corban verbrachte seine Freizeit, wenn er nicht gerade in einem Bücherladen Regale ordnete und Bücher einsortierte, meist mit lesen. Geschichtsbücher las er sehr gern, aber auch mal einen guten Fantasyroman, je nachdem was ihm gerade in die Hände fiel. Und da er ja sozusagen an der Quelle arbeitete machte er häufiger einen guten Fund.
2 Monate vor seinem 16. Geburtstag geschah es dann.
Corban stand in der kleinen 2-Zimmer-Wohnung gerade am Herd und machte Bratkartoffeln, als es an der Tür klingelte. Es war eigentlich noch zu früh für seinen Vater, trotzdem warf er sich das Geschirrhandtuch über die Schulter, wischte sich noch kurz die fettigen Hände ab, drehte die Platte kleiner und ging zur Tür.
Draußen stand Owen, ein Arbeitskollege seines Vaters der schon desöfteren abends mit Anrai um die Häuser gezogen war, und schaute ihn traurig an.
„Corban. Dein...dein Vater hatte am Hafen einen Unfall. Er...“, Owen musste kurz schlucken, „...verlud gerade ein paar Fässer mit dem Gabelstapler, als sich hinter ihm...“, er fährt sich mit der Hand übers Gesicht, „..ein Stapel Fässer löste und auf ihn stürzte. Die...die Gasflasche am Heck des Gabelstaplers muss schwer getroffen worden sein und der dadurch entstandene Funke..“ Corban wurde aschfahl im Gesicht und sah Owen mit großen Augen an.
„Willst..du mir..damit sagen mein Vater ist...tot?“ brachte er stotternd hervor.
Owen brachte nur ein trauriges Nicken zu Stande, als es geschah.
Der Junge begann vor seinen Augen zu verschwimmen und ein so unglaubliches Gefühl von Angst bemächtigte sich seiner, dass er sich nur noch umdrehen und wegrennen konnte.
Corban stand nur fassungslos da und sah dem erwachsenen Mann nach, der die Treppe hinunterrannte als wäre der Teufel persönlich hinter ihm her.
Er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Sein Vater war tot, er war nun ganz auf sich allein gestellt und etwas stimmte nicht mit ihm. Erklären konnte er es sich nicht, aber er fühlte eine Art Schwingung von sich ausgehen. Es war kein negatives Gefühl, eher....richtig. Eine solche Ruhe, wie in diesem Moment, hatte er noch nie empfunden.
Überall im Haus begannen plötzlich die Hunde zu bellen und die Katzen zu miauen, aus jeder Wohnung drangen Schreie der Besitzer, die ihre Tiere beruhigen wollten.
Corban sah an sich herab und sah die Ekzeme verblassen. Fast alle roten Stellen schienen sich zurück zu bilden oder sogar ganz zu verschwinden. Erstaunt sah er zu, drehte die Hände hin und her und konnte es nicht fassen. Was geschah hier mit ihm?
Als er die Tür hinter sich schloss, verklang auch langsam das Getöse im Haus und alles schien sich zu normalisieren. Er musste es sofort seinem Vater zeigen...Da traf es ihn wieder mit aller Gewalt und er brach weinend in der Küche zusammen. Tausend Fragen gingen ihm durch den Kopf. Wie sollte es nun weitergehen? Nach 2 Stunden raffte er sich auf, wischte sich die Tränen mit dem Geschirrhandtuch ab. Sein Vater hatte kein Weichei erzogen, er würde es schon schaffen, er würde seinen Vater stolz machen. Er nahm die inzwischen kalten Bratkartoffeln vom Herd und aß sie mit der Gabel aus der Pfanne.
Die Schadensersatzzahlung, die ihm die Firma seines Vaters zukommen ließ, machte ihm die nächsten Monate um einiges leichter, wenigstens konnte er so die Beerdigung bezahlen und seine Schule abschließen. Leider war der Rückgang seiner Krankheit nicht von Dauer, schon nach ein paar Tagen bildeten sich die roten Stellen von neuem.
An seinem 16. Geburtstag war plötzlich ein Brief ohne Absender in der Post. Als er ihn öffnete fiel ein grüner Stein heraus, ein Chrysopras wie er später herausfand. Auch ein Brief befand sich darin, von seiner Mutter!
Sie bedauerte den Tod seines Vaters, doch hatte sie nur durch die Benachrichtigung endlich seine Adresse herausgefunden. In dem Schreiben erklärte sie ihm ihre Sicht der Dinge und offenbarte ihm, dass er eine Halbschwester namens Tara und einen Halbbruder namens Bran hatte. Mit Tränen in den Augen las er von der Bedeutung des Steins und das er sie jederzeit besuchen könnte, sie würden immer noch in Kilkieran leben.
Hundegejaule und Katzengejammer ließen ihn vom Brief aufschauen, das Haus war wieder in Aufruhr. Er spürte wieder diese Ruhe und auch der Juckreiz ließ wieder nach gefolgt vom Verblassen der Ekzeme.
Corban wusste das etwas nicht mit ihm stimmte, er schien verantwortlich zu sein für das Durchdrehen der Tiere und auch sonst waren einige seltsame Dinge in letzter Zeit in seiner Gegenwart geschehen. Er befestigte den Stein an zwei Lederbändern und band sich diese um den Hals um ihn von jetzt an immer bei sich zu haben, dann steckte er den Brief wieder in den Briefumschlag und ging ins Schlafzimmer um seine Sachen zu packen. Hier konnte er nicht mehr bleiben mit all diesen Erinnerungen und Geschehnissen.

Also ging er und zog von nun an durchs Land von Job zu Job, bis er in Dublin ankam. Das Geld für die Überfahrt nach England hatte er sich zusammengekratzt. In London fand er dann auch die ein oder andere Aushilfsstelle, doch auch hier machten ihm seine üblichen Probleme zu schaffen.
Mit der Zeit kam dieses Gefühl der Ruhe immer häufiger, und er bemerkte das er es scheinbar irgendwie beeinflussen konnte. Es musste etwas mit Schall zu tun haben, da besonders Tiere auf seine Versuche reagierten. Aber auch Menschen konnte er so beeinflussen, sie verängstigen oder aggressiv werden lassen. Und immer wenn er seine „Kraft“ einsetzte verschwanden die Krankheitsmerkmale. Doch richtig damit umgehen konnte er nicht. Deshalb entschloss er sich jemanden zu suchen der ihm dabei helfen konnte.
Während den 2 Jahren, die er unterwegs war, hatte er immer wieder Geschichten über sogenannte Mutanten gehört, die verschiedene Verbrechen verübten, aber auch von solchen die versuchten eben dies zu verhindern. Mutanten...das Wort hallte immer noch in seinem Kopf nach. War es das was er war?
Die meisten Nachrichten von Mutanten stammten aus Übersee, doch auch hier kam es scheinbar des öfteren zu Vorfällen der besonderen Art. Er beschloss, sich genauer mit diesem Thema zu befassen, und saugte alles auf was er darüber finden konnte.
Das ganze war also eine genetische Veränderung die meist in der Pubertät zu Tage trat. Genetisch...bestand dann nicht die Möglichkeit, dass seine beiden Halbgeschwister ebenfalls „anders“ waren? Laut dem Brief seiner Mutter war zumindest seine Halbschwester Tara in diesem Alter.
Die Gedanken daran ließen ihm keine Ruhe, bis er sich endlich dazu durchringen konnte seine Mutter anzurufen. Sichtlich nervös stand er in der Telefonzelle und tippte die Zahlen vom Brief ab. Als es klingelte brach bei ihm sogar ein wenig der Schweiß aus, schließlich hatte er auch noch nie mit ihr gesprochen. Das Gespräch an sich verlief allerdings sehr gut, auch wenn es viel zu kurz war, da Corban nicht allzu viel Kleingeld bei sich hatte. Seine Schwester, ja so wollte er sie ab jetzt nennen, Tara zeigte wohl auch Anzeichen einer Mutation, allerdings völlig anders als seine.
Und sie hatten einen Ort gefunden wo ihr vielleicht geholfen werden konnte. Ein Institut in Schottland in einem Ort namens Inverness, und sie würde schon morgen dahin aufbrechen.
Seine Mutter hatte ihm sogar versprochen dort anzurufen und Bescheid zu sagen, dass er ebenfalls dorthin unterwegs sein würde.
Das war seine Chance, sogar in zweierlei Hinsicht. Zum Einen konnte man ihm dort vielleicht dabei helfen seine Kraft unter Kontrolle zu bekommen, und zum Anderen hatte er dort die Möglichkeit seine Schwester kennen zu lernen, auch wenn sie nichts von ihm wußte, das hatte ihm seine Mutter noch anvertraut.
Also machte er sich auf zum Bahnhof und kaufte sich dort von seinem letzten verdienten Geld ein Zugticket nach Inverness für den nächsten Tag, den 28. September.
Die Zugfahrt verlief ruhig, und nach zweimaligem Umsteigen und einer knappen halben Stunde Verspätung kam er um kurz nach halb 6 abends am Bahnhof in Inverness an.
Mit der Umhängetasche, in der er seinen ganzen Besitz hatte, über der Schulter lief er über den Bahnhof und überlegte sich wie es nun weitergehen sollte.

Corban Offline

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Beiträge: 249

28.11.2005 12:16
Corban Wright Antworten
Zellulare Sonogenese:

Diese hauptsächlich bioelektrische Mutation ermöglicht es dem Mutanten innerhalb bestimmter Zellen seines Körpers Schwingungen zu erzeugen. Dieser Effekt entspricht der umgekehrten Funktion der Haarzellen im menschlichen Gehör, die mechanische Schwingungen in bioelektrische Impulse umwandeln. Jedoch können diese Schwingungen nur mit sehr viel Training moduliert werden. Für gewöhnlich entsprechen sie einer bestimmten Grundfrequenz, die von Individuum zu Individuum variiert. Eine präsize Modulation, z.B. zur Imitation eines bestimmten Geräusches oder einer Stimme ist nicht möglich.
Die Deckhaut des Mutanten fungiert als Membran, über welche die erzeugten Schwingungen frei in die Umwelt abgegeben werden. Gleichzeitig ist sie in der Lage eben diese Schwingungen zu isolieren und zu reflektieren. Ein Mutant würde also jegliche Form von Schwingungen lediglich an der Hautoberfläche spüren und weiterleiten, entsprechend einer akustischen Oberflächenschallwelle. Gegen schallgestützte Effekte, die sein Körperinneres beeinträchtigen könnten, ist er immun. Ultraschalluntersuchungen sind bei ihm ebenfalls nicht möglich.
Auf jeden normalen Gegenstand wirken diese Schwingungen wie technologisch erzeugte. Hohe Frequenzen können ein Glas zerspringen lassen, wenn sie die richtige Resonanzfrequenz haben; Tiere, wie z.B. Hunde reagieren auf Ultraschallwellen, Schwingungen im Infraschallbereich können bei Menschen Konzentrationsstörungen, Nervosität, Übelkeit oder sogar körperliche Beschwerden hervorrufen, da sie die inneren Organe beeinträchtigen und in Resonanz versetzen können.
Mutanten mit dieser Gabe sind auf Hilfe angewiesen, um derartige Effekte nicht ungewollt auszulösen, denn viele dieser Frequenzen sind für den Menschen nicht einmal hörbar. Von daher ist Training unablässlich, um eine problemfreie Symbiose mit der Umwelt zu gewährleisten. Ausserdem wurden bei diesen Mutanten oft Hautprobleme verschiedenster Art beobachtet.

Corban Offline

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02.09.2006 01:50
Corban Wright Antworten
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Avatar: Chris Ingram

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