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Dieses Thema hat 4 Antworten
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Scott Summers Offline

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Beiträge: 1.652

28.11.2005 17:12
Die Welt dreht sich weiter - auch während der Zeitsprungphase Antworten
[Wir werden euch auch während der Zeitsprungphase auf dem Laufenden halten. Ihr dürft unter den jeweiligen Meldungen gern Schülerreaktionen posten.]

Scott Summers Offline

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Beiträge: 1.652

04.12.2005 17:31
Die Welt dreht sich weiter - auch während der Zeitsprungphase Antworten
26.09. – 02.10. KW 39 = 1. Inplaywoche

26.09.

Diskussion um Regierungsbildung in Deutschland
Die Spitzen von CDU und SPD haben heute die Weichen für die weiteren Sondierungsgespräche gestellt. Zwei Tage vor dem nächsten Treffen machte Unions-Kanzlerkandidatin Merkel den Verzicht der SPD auf das Kanzleramt zur Bedingung für Koalitionsverhandlungen. Dagegen hielten die Sozialdemokraten am Führungsanspruch von Bundeskanzler Schröder fest. Dies sei aber keine Voraussetzung für Verhandlungen, sondern deren Ziel.

Polen vor Regierungswechsel
In Polen wollen die Konservativen als Sieger der Parlamentswahl schnell eine Koalition bilden. Wer das Bündnis aus der Partei Recht und Gerechtigkeit und der liberalen Bürgerplattform führen wird, ist noch offen. Jaroslaw Kaczynski, Spitzenkandidat von Recht und Gerechtigkeit, will die Entscheidung erst in zwei Wochen fällen. Dann tritt sein Zwillingsbruder Lech Kaczynski bei der Präsidentenwahl an.

Urteile im Al-Kaida-Prozess
Im größten europäischen Prozess gegen Al-Kaida-Mitglieder hat ein Gericht in Spanien 18 Männer schuldig gesprochen. Die Urteile fielen allerdings nicht so hoch aus wie erwartet: Der Hauptangeklagte muss 27 Jahre ins Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen der vielen Toten bei den Anschlägen vom September 2001 in New York insgesamt 74.000 Jahre Haft gefordert. Die Richter in Madrid sprachen sechs mutmaßliche Terroristen frei.

Verwüstungen durch "Rita"
Im Hurrikan-Katastrophengebiet der USA stehen noch immer weite Landstriche unter Wasser. Nach neuesten offiziellen Angaben kamen bei dem Wirbelsturm "Rita" sieben Menschen ums Leben.


27.09

US-Soldatin England wegen Misshandlugnen im Irak verurteilt
Die US-Soldatin Lynndie England ist wegen der Misshandlung irakischer Häftlinge im Gefängnis Abu Ghraib schuldig gesprochen worden. Ein Militärgericht in Texas befand, die 22-Jährige habe sich in sechs von sieben Anklagepunkten strafbar gemacht. Der Skandal war im vergangenen Frühjahr durch Fotos bekannt geworden. Auf vielen der Bilder war England zu erkennen. Ihre Strafe wird vermutlich noch heute verkündet.

Taifun Damrey über Nordvietnam hinweggefegt
Der Taifun Damrey ist mit bis zu fünf Meter hohen Wellen über den Norden Vietnams hinweggefegt. Mindestens ein Mensch wurde getötet. Mit Lastwagen und Bussen mussten 330-tausend Vietnamesen in Sicherheit gebracht werden. Mehrere Deiche hielten nicht stand, große Ackerflächen wurden überflutet, zahlreiche Häuser beschädigt. Bereits gestern waren in China 16 Menschen durch den Sturm ums Leben gekommen.

Machtkampf in der Likud-Partei - Sharon setzt sich durch
In Israel ist der innerparteiliche Machtkampf um den Vorsitz der regierenden Likud-Partei vorerst ausgestanden: Ministerpräsident Scharon konnte sich gegen seinen Rivalen Netanjahu durchsetzen. Mit knapper Mehrheit votierten die Mitglieder des Zentralkomitees der rechts-konservativen Partei dagegen, die für das kommende Frühjahr geplante Neuwahl ihres Vorsitzenden vorzuziehen. Netanjahu hatte sich die Kritik am Gaza-Abzug zunutze machen wollen, um den Regierungschef in der eigenen Partei zu Fall zu bringen.

EU-Kommission will überflüssige Richtlinien abschaffen
Die EU-Kommission hat eine Initiative gestartet, überflüssige Vorschriften und Regelungen abzubauen. Insgesamt 68 ältere Gesetzesvorhaben aus allen politischen Bereichen sollen in einem ersten Schritt zu den Akten gelegt werden. Industriekommissar Verheugen stellte die Pläne heute im Europäischen Parlament in Straßburg vor. An der umstrittenen Arbeitszeitrichtlinie und der ebenfalls kritisierten Dienstleistungsrichtlinie will die Kommission aber festhalten.


28.09.

DaimlerChrysler streicht weitere Stellen
DaimlerChrysler hat einen tiefen Einschnitt bei seiner Kernsparte Mercedes beschlossen. 8500 Arbeitsplätze sollen innerhalb von zwölf Monaten in Deutschland gestrichen werden. Das teilte der Autokonzern mit, während der Aufsichtsrat in Detroit in den USA tagte. Die Mercedes Car Group hat nach eigenen Angaben in Deutschland 105.000 Beschäftigte. Betriebsbedingte Kündigungen schließt ein Vertrag bis 2012 aus.

Drei Jahre Haft für Lynndie England
Die US-Soldatin Lynndie England ist wegen Misshandlungen im irakischen Gefängnis Abu Ghraib zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Sie wird außerdem unehrenhaft aus der Armee enlassen. Das Militärgericht in Texas hatte die 22-Jährige zuvor schuldig gesprochen. Die Misshandlungen waren durch Fotos ans Licht gekommen, auf denen England mit nackten Gefangenen zu sehen ist. Die Menschenrechtsorganisation amnesty international kritisierte die Strafe als zu mild und forderte eine unabhängige Untersuchung.

Anerkennung Zyperns weiter Bedingung
Das Europa-Parlament hat dem Start von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zugestimmt, jedoch an Bedingungen geknüpft. Die Abgeordneten forderten Ankara unter anderem auf, das EU-Mitglied Zypern möglichst bald anzuerkennen. Außerdem soll die Türkei den Völkermord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg offiziell eingestehen.

Sturm auf gekaperte Fähre in Frankreich
Französische Spezialeinheiten haben ein von streikenden Seeleuten gekapertes Fährschiff gestürmt. Vor dem korsischen Hafen Bastia enterten die Sicherheitskräfte das Schiff und brachten es unter Kontrolle. Mit der Entführung wollten die Seeleute gegen den Plan protestieren, die angeschlagene Mittelmeer-Fährgesellschaft SNCM zu privatisieren. Die Gewerkschaften fürchten Massenentlassungen.


29.09.

Deutscher Arbeitsmarkt im September
Auf dem deutschen Arbeitsmarkt zeichnet sich weiter eine leichte Besserung ab. Sie fiel in den vergangenen Wochen sogar etwas stärker aus als erwartet. Nach der September-Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren 4.650.000 Arbeitslose gemeldet, 79.000 weniger als im August. Der Rückgang wäre fast doppelt so stark, wenn nicht diesmal auch die Arbeitsuchenden mitgezählt würden, die von Kommunen betreut werden. Verglichen mit September 2004 gab es 393.000 Arbeitslose mehr. Die Quote sank auf 11,2 Prozent.

Zuwanderer-Konflikt in Spanien
Der Zuwandereransturm auf die spanischen Exklaven an der nordafrikanischen Küste hält an. Bei einer Massenflucht nach Ceuta sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Ziel der Fluchtaktionen ist neben Ceuta die Exklave Melilla. Hier waren in den letzten Tagen zahlreiche Menschen verletzt worden. Insgesamt versuchten vorige Nacht 500 Zuwanderer, den Sperrzaun von Marokko nach Ceuta zu überwinden.

Anschlag im Irak
Der Irak wurde am Abend von einer Welle der Gewalt erschüttert. Mindestens 37 Menschen starben, als in Balad nördlich von Bagdad drei Autobomben explodierten. Nach Anderen Berichten ist von 60 Toten die Rede. Bis zu 100 Menschen sollen verletzt worden sein. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um eine koordinierte Aktion. Die Sprengsätze detonierten kurz nacheinander im belebten Zentrum der Stadt.

Alternative Nobelpreise
In Stockholm wurden heute bekannt gegeben, an wen in diesem Jahr die Alternativen Nobelpreise gehen. Geehrt wird Roy Sesana, der sich in Botswana gegen die Vertreibung von Buschmännern von ihrem angestammten Land zur Wehr setzt. Geehrt wird auch Irene Fernandez aus Malaysia, die sich für Rechte der Frauen engagiert. Ausserdem erhalten die Kanadier Maude Barlow und Tony Clarke den Preis - sie treten für einen fairen Handel ein und dafür, dass es ein Grundrecht auf ausreichende Wasserversorgung gibt.


30.09.

Endspurt im Wahlkampf in Dresden
Zum Abschluss des Wahlkampfs in Dresden haben Union und SPD ihren jeweiligen Führungsanspruch unterstrichen. Knapp zwei Wochen nach der Bundestagswahl warben die Spitzenkandidaten für die Nachwahl im Wahlkreis Dresden I noch einmal um jede Stimme. Denn das Ergebnis könnte die umstrittene Kanzlerfrage und die Gespräche über eine mögliche große Koalition beeinflussen.

Welle der Gewalt im Irak
Die Welle der Gewalt im Irak ebbt nicht ab. Bei der Anschlagsserie gestern in Balad sind nach jüngsten Angaben mehr als 100 Menschen getötet worden, über 120 wurden verletzt. Heute schlugen erneut Attentäter zu: Am Morgen ging in Hilla ein Sprengsatz hoch: Mindestens zehn Menschen kamen ums Leben. Zu den verheerenden Anschlägen in Balad bekannte sich inzwischen die Gruppe von Extremistenführer Sarkawi.


[Dank an Ele, die sich die Mühe macht, die Infos zusammen zu stellen.]

Dinand Offline

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Beiträge: 66

07.12.2005 22:06
Die Welt dreht sich weiter - auch während der Zeitsprungphase Antworten
01.12.2005

[apc] Beim Live-Auftritt des talentierten Musikers Dinand van Bakker (26) im spanischen Eivissa vorige Woche kam es zu einem unerklärlichen Zwischenfall. Augenzeugen zufolge soll der Sänger auf der Bühne von gleißendem Feuer umgeben gewesen sein. Der Auftritt wurde zur Sicherheit des Publikums sofort abgebrochen. Noch immer ist unklar, ob es sich hierbei um eine Fehlfunktion bei den Spezialeffekten handelte. Management und Künstler waren zu keinem Kommentar bereit.
Ein denkbar schlechter Auftakt für das Comeback des Niederländers, der schon in der Vergangenheit immer wieder mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Vor zwölf Jahren begann seine steile Karriere eher durch ein persönliches Unglück, indem er den Tod seines jüngeren Bruders in seiner Musik verarbeitete. Zu seinen bekanntesten Hits zählten damals In The Sands Of Time(Nr. 1 der Charts: Mai & Juni ’94), Calling (Nr. 1 der Charts: Oktober, November ’94; Januar ’95), Whispers, Don’t Go (4 Monate lang in den Top Ten ’95) und Inanimate. Jede der Singles erreichte damals Gold, sein Debütalbum Always You sogar Platinstatus. Das war nicht zuletzt den zahlreichen weiblichen Fans zu verdanken, die Leadsänger van Bakker mit seinen Texten und seiner Stimme in seinen Bann zu ziehen verstand. Manch einer bezeichnete ihn damals neidvoll als die Ein-Mann-Boygroup.
Die Nachfolgealben Inanimate und Silent Voices setzten einen Meilenstein in der Musikgeschichte der Benelux-Länder, dies war nicht zuletzt auf die Zusammenarbeit mit Nanouk van Teeuwe zurück zu führen, mit der von Bakker, sehr zur Enttäuschung seiner weiblichen Fans auch sein privates Glück fand aber auch wieder verlor.
Nach der missglückten Karriere in den USA war es lange Jahre ruhig um Dinand van Bakker geworden. In diesem Jahr meldete er sich zurück, mit seinem brandneuen Soloalbum Stronger, mit dem der Künstler eindrucksvoll bewies, dass er nichts von seinem Talent oder seinen stimmlichen Qualitäten verloren hatte. Der Live-Auftritt hatte ein besonderes Ereignis sein sollen, ließ das Management im Vorfeld verlauten. Es soll sogar von einer Live-Tour die Rede gewesen sein. Nach dem Zwischenfall in Spanien jedoch wird man darauf wohl noch warten dürfen.

[Lieben Dank an Gambit und Raguel, ihr Genies! :D]

Gambit Offline

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Beiträge: 818

25.12.2005 16:49
Die Welt dreht sich weiter - auch während der Zeitsprungphase Antworten
[Es gab einen Wechsel im Management, deswegen bin ich heute der Nachrichtensprecher :D]

03.10-09.-10. 40 KW – Inplay 2. Woche


03.10.

15. Jahrestag der Deutschen Einheit
Die Feiern zum 15. Jahrestag der Deutschen Einheit sind heute von dem Appell bestimmt worden, mehr Zuversicht zu zeigen. So warnte Bundestagspräsident Thierse auf dem zentralen Festakt in Potsdam vor Schwarzmalerei. Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck beschwor den Geist des Miteinanders über die gewohnten politischen Lager hinweg. Er war - als amtierender Bundesrats-Präsident - in diesem Jahr Gastgeber der Feiern.

Festnahme
Die Polizei in Frankreich hat einen mutmaßlichen Anführer der baskischen Separatistenorganisation ETA festgenommen. Dabei handele es sich - so Spaniens Innenminister Alonso - um den 26-jährigen Harriet Aguirre. Er sei stellvertretender Militärchef der Eta. Bei der Razzia im zentralfranzösischen Aurillac, an der auch spanische Polizisten beteiligt waren, wurden neben Aguirre noch zwei weitere mutmaßliche Mitglieder der Untergrundorganisation gefasst. Die Beamten stellten auch Schusswaffen und Granatwerfer sicher.

Sojus trifft ISS
Die Sojus-Rakete hat am Morgen erfolgreich an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Nach zweitägigem Flug stiegen der US-Astronaut McArthur, sein russischer Kollege Tokarew und der Weltraumtourist Olsen knapp 400 Kilometer über der Erde in die ISS um. McArthur und Tokarew werden ein halbes Jahr in der Raumstation bleiben. Der amerikanische Unternehmer Olsen wird am 11. Oktober zur Erde zurückkehren.


04.10.

Streikaktionen in Frankreich
Streiks haben in Frankreich zum dritten Mal in diesem Jahr das öffentliche Leben teilweise lahmgelegt. Besonders betroffen war der Nahverkehr, aber auch Fluglotsen und Lehrer traten in den Ausstand. Alle großen Gewerkschaften hatten aufgerufen, gegen Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne und den Verkauf von Staatsbetrieben zu protestieren.

Erleichterung in der Türkei
In Ankara würdigte Regierungschef Erdogan den Beginn der EU-Beitrittsgespräche als großen Erfolg für das gesamte türkische Volk. Die wirkliche Arbeit habe gerade erst begonnen, sagte er im türkischen Parlament.

Putin in London
Russlands Präsident Putin hat die Europäische Union zu weiteren Schritten auf dem Weg zur Visafreiheit seiner Landsleute gedrängt. Bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister und derzeitigen EU-Ratspräsidenten Blair in London einigten sich beide Seiten auf ein Visa-Abkommen. Danach werden unter anderem die Visabestimmungen für russische Staatsbürger vereinfacht. Putin versprach auch die zuverlässige Belieferung Westeuropas mit Gas- und Erdöl. Auf dem EU-Russland-Gipfel wurde außerdem über Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung gesprochen


05.10.

Welfen–Auktion in Deutschland - Erste Stücke kommen unter den Hammer
Auf dem Welfen-Schloss Marienburg bei Hannover hat eine der wohl größten Auktionen in Deutschland begonnen. Innerhalb von zehn Tagen kommen 20.000 Stücke aus dem Besitz der Fürstenfamilie unter den Hammer. Allein heute wurden Gemälde und Kunstschätze für 6,3 Millionen Euro versteigert. Den Erlös wollen die Welfen-Prinzen verwenden, um ihre Besitzungen in Deutschland zu erhalten.

Erneuter Ansturm auf Melilla, Spanien
Bei einem erneuten Ansturm afrikanischer Flüchtlinge auf die spanische Exklave Melilla sind zahlreiche Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei gelangten etwa 65 von ihnen von Marokko aus auf spanisches Gebiet. Brennpunkt ist neben Melilla auch die Exklave Ceuta. Die meisten Flüchtlinge stammen aus den ärmsten afrikanischen Ländern südlich der Sahara.

Nobelpreis für Chemie
Den Chemie-Nobelpreis teilen sich in diesem Jahr drei Wissenschaftler, der Franzose Yves Chauvin sowie die Amerikaner Richard Schrock und Robert Grubbs. Sie werden für neue Wege zur Produktion von Arzneien und Plastik ausgezeichnet. Dafür entwickelten die Forscher eine Reaktionsmethode in der Kohlenstoffchemie, die so genannte Metathese. Der Preis ist mit 1,1 Millionen Euro dotiert.


06.10.

Flüchtlingsproblematik in Nordafrika
Bei einem neuen Flüchtlingsansturm auf die spanische Exklave Melilla sind nach Angaben des marokkanischen Innenministeriums sechs Menschen ums Leben gekommen. Sie sollen durch Schüsse getötet oder zu Tode getrampelt worden sein. In der vergangenen Nacht hatten erneut Hunderte von Afrika aus versucht, auf europäisches Gebiet zu gelangen. Die spanische Regierung kündigte an, erstmals illegale Einwanderer von Ceuta und Melilla nach Marokko abzuschieben.

Gewalt im Irak nimmt kein Ende
In einer Grundsatzrede hat US-Präsident Bush den Militäreinsatz im Irak gerechtfertigt. Er reagierte damit auf Kritik an seiner Außenpolitik. Dem Irak komme eine Schlüsselstellung beim Kampf gegen den Terrorismus zu. Wenn die Militanten in einem Land an die Macht kämen, könnten sie - so Bush wörtlich - ein radikal-islamisches Imperium von Spanien bis Indonesien aufbauen.
Auch zu Beginn des moslemischen Fastenmonats Ramadan nimmt die Gewalt im Irak kein Ende. 25 Menschen wurden gestern abend bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee in Hilla getötet. Heute riss ein Attentäter in Bagdad elf Menschen mit in den Tod.

Schwere Verwüstungen in Mittelamerika
In den von Hurrikan "Stan" betroffenen Gebieten Mittelamerikas dauern die Unwetter an. Nach offiziellen Angaben kamen bislang mindestens 160 Menschen ums Leben. Heftige Regenfälle lösten Überschwemmungen und viele Erdrutsche aus. Der Süden Mexikos, El Salvador und Guatemala sind besonders betroffen. Groß sind die Verwüstungen in der Region um die Stadt Tschikkimula. Dort sind zahlreiche Verkehrsverbindungen unterbrochen.


07.10.

Friedensnobelpreise - IAEO und ElBaradei geehrt
Die internationale Atomenergiebehörde IAEO und ihr Generaldirektor ElBaradei erhalten den Friedensnobelpreis. Das Nobelkomitee in Oslo würdigte damit ihren Einsatz gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen. Dies sei von "unschätzbarem Wert", da die Gefahr bestehe, dass solche Waffen in die Hände von Terroristen gelangten. ElBaradei engagiert sich derzeit vor allem für einen Stopp der Atomprogramme in Nordkorea und Iran. Vor Beginn des Irak-Krieges widersprach er der Einschätzung der USA, der Irak besitze Massenvernichtungswaffen.

Landesweite Proteste in Belgien
Das öffentliche Leben in Belgien ist heute durch einen Generalstreik weitgehend lahmgelegt worden. Mit dem landesweiten Aufstand protestierten Gewerkschaften gegen die von der Regierung geplanten Sozialreformen. Als Mitarbeiter der Bahn in der Nacht die Arbeit verweigerten, kam der Zugverkehr fast vollständig zum Erliegen. Auch die Hochgeschwindigkeitszüge in Richtung Deutschland standen still. Nicht nur im öffentlichen Dienst, auch in der Privatwirtschaft wurde gestreikt. Es war der erste Generalstreik in Belgien seit zwölf Jahren. Über die geplanten Sparmaßnahmen bei Alterssicherungssystemen und Vorruhestandsregelungen wollen Regierung und Gewerkschaften morgen weiter verhandeln.

Terrorwarnung in New York
Ein Teil des Pennsylvania-Bahnhofs wurde heute vorübergehend gesperrt, nachdem eine Getränkedose mit einer verdächtigen grünen Substanz entdeckt worden war. Arbeiter in Schutzanzügen, Nationalgardisten und Polizisten waren im Einsatz. Zuvor hatte es einen Hinweis auf geplante Bombenanschläge in der U-Bahn gegeben; die Sicherheitsvorkehrungen wurden daraufhin erheblich verschärft. Demonstrativ nutzte Bürgermeister Bloomberg die Bahn. Nach seinen Angaben spricht die US-Bundespolizei FBI von der bislang "konkretesten Bedrohung" für das Verkehrssystem der Stadt. Die Regierung in Washington bewertet die Informationen dagegen als wenig glaubhaft.

Opferbilanz Mittelamerika
In Mittelamerika ist die Zahl der Toten durch Hurrikan "Stan" weiter angestiegen. Nach Angaben der Behörden starben mindestens 240 Menschen, 225.000 sind obdachlos. Hunderte werden noch vermisst. Besonders in Guatemala gab es viele Opfer durch Überschwemmungen und Erdrutsche. Auch El Salvador ist schwer betroffen. Zahlreiche Orte sind für die Helfer bislang nicht erreichbar.


08.10.

2100 Tote bei schwerem Erdbeben in Südasien
In Südasien sind bei einem schweren Erdbeben nach ersten offiziellen Angaben 2100 Menschen ums Leben gekommen. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer noch deutlich steigt.
Die Erdstöße richteten schwere Verwüstungen an. Sie erreichten die Stärke 7,6 auf der Richterskala. Betroffen sind der Norden Afghanistans, Pakistans und Indiens. Das Zentrum lag in der Region Kaschmir, nordöstlich der pakistanischen Hauptstadt Islamabad.

Hunderte Flüchtlinge zu Fuß durch die Sahara unterwegs
Einen Tag nach Beginn der Abschiebungen aus der Exklave Melilla sind hunderte Flüchtlinge zu Fuß unterwegs durch die Sahara. Sie waren von marokkanischen Behörden nahe der Grenze zu Algerien ausgesetzt worden. Die Regierung Marokkos hat Kritik an der Behandlung der Flüchtlinge zurückgewiesen. Im Kampf gegen illegale Einwanderung würden alle internationalen Normen eingehalten. Die spanische Regierung hatte die Abschiebungen damit gerechtfertigt, dass die Flüchtlinge in Marokko ausreichend versorgt würden.

Hurrikan "Stan"
In Mittelamerika steigt die Zahl der Toten durch Hurrikan "Stan" weiter. Besonders betroffen ist Guatemala. Erst heute erreichten die Rettungskräfte ein bislang verschüttetes Dorf. Allein dort sollen 1400 Menschen unter den Schlamm-Massen ums Leben gekommen sein. Der Tropensturm war am Dienstag auch über Mexiko und El Salvador hinweggefegt. In der ganzen Region werden noch hunderte Menschen vermisst. Nach tagelangen Regenfällen sind - wie hier im Süden Mexikos - zahlreiche Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. Rettungsmannschaften kommen nur langsam voran.

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