Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Als sie am vergangenen Nachmittag, bzw. am frühen Abend, mit ihren beiden Begleitern im Institut angekommen war, lag etwas in der Luft. Sie hatte nicht deuten können, was es war, und eigentlich ließ die nach und nach aufbrandende Hektik auch gar keine Zeit für sie als Person zu.
Von einem Zirkusbesuch war die Rede gewesen, und davon, dass etwas nicht stimmte.
Sie fragte nicht nach. Sie ließ sich wieder zurück ins Hotel bringen, nachdem man ihr einen neuen Termin für den folgenden Tag gegeben hatte.
Und hier war sie nun, pünktlich und weitestgehend gefasst - und noch immer hatte sie nicht die geringste Ahnung, was für ein Institut das war, in dem sie sich beworben hatte, über hochbegabte Kinder hinaus.
So... morgen würde er nach New York fliegen, um Charly wieder zurück zu holen (und ihr eine Standpauke zu halten?). Aber heute hatte Scott noch allerhand zutun. Morgen durfte sich Logan um den Rest der Bewerber kümmern, heute würde es Scott noch tun. 9 Uhr war das erste Gespräch angesetzt und Eleanora sollte die erste Bewerberin ruhig eintreten lassen.
Er saß bereits hinter seinem Schreibtisch und ordnete die Unterlagen nach den Gesprächsterminen, da er sie beim Durchsehen noch einmal auseinander gepflückt hatte. Miss Jenkins-Hyde war immerhin schon einmal eine qualifizierte Bewerberin - es würde sich zeigen, ob sie auch in anderen Dingen zu diesem Institut passte. Scott faltete die Hände über der Tischplatte und wartete, dass sie eintrat.
Sie betrat den Raum mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen, mit dem sie sich bei Ele für's Einlassen bedankt hatte und mit dem sie nun Mr. Summers begegnen wollte. Der Anblick seiner ungewöhnlichen Brille ließ sie nicht mehr als blinzeln.
"Guten Morgen, Mr. Summers. Ich danke Ihnen, dass Sie so kurzfristig einen neuen Termin finden konnten."
Sie durchquerte den Raum, um ihm über die Barriere des Schreibtisches hinweg die Hand zu reichen.
Sie ließ sich nicht anmerken, dass die zunehmend abstrakte Situation sie ein wenig aus dem Konzept zu bringen drohte. Und das, wo sie doch für ihre innere Ruhe so sehr an geradlinigem Lebenswandel festhielt. Glücklicherweise hatte sie in den vergangenen Jahren gelernt, mit Streß umzugehen.