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Dieses Thema hat 10 Antworten
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 Institut-Area
Joey Offline

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Beiträge: 91

02.12.2005 00:14
Ms Jenkins'...und Mr. Hyde's Zimmer (zeitlos) Antworten
Sie konnte es kaum fassen, wie schnell das alles ging.
Gefühlte 2 Wochen nach dem stellenweise nervenaufreibenden Bewerbungsgespräch hatte man ihr die Zusage gegeben. Mit Arnolds Hilfe hatte sie ihren Haushalt in Köln aufgelöst und war ins Institut gezogen.
Ihr Zimmer war nur wenig kleiner als ihre winzige 2-Zimmer-Wohnung in Deutschland, entsprechend wenig Mühe hatte sie also, all ihre Sachen unterzubringen.
Und bald würde man ihr die ersten Schüler zur Betreuung schicken. Vielleicht würden sie auch freiwillig kommen.
Das alles war nicht halb so dramatisch wie der Umstand, dass sie mitteilen musste, welche Mutationen sie hatte. Allein der Gedanke brachte sie aus der Fassung. Der Schwall kalten Leitungswassers, mit dem sie ihr Gesicht kühlte, beruhigte sie nur wenig. Als sie den Blick in den Spiegel über dem Waschbecken hob, sah sie schon die dicker werdenden Augenbrauen, die langsam aus der Haut auftauchenden Bartsoppeln, weiblichen Rundungen wichen nach und nach mäßiger männlicher Körperbehaarung.
Wenige lange Schritte trugen sie zur Tür, um diese zu verriegeln.
Wo waren ihre Tabletten?
Die großen, schlanken Männerhände wühlten wenig zimperlich durch den Inhalt der beigefarbenen Handtasche.
Ah, hier.
Hochdosierte Östrogene. Das einzige, das half, den Mann in ihr zu unterdrücken.

Joey Offline

Besucher

Beiträge: 91

15.12.2005 15:14
Ms Jenkins'...und Mr. Hyde's Zimmer (zeitlos) Antworten
Sie hatte bislang nur wenig Kontakt mit den übrigen Kollegen. Ein Gespräch mit Dr. Grey stand noch aus. Zumindest sie sollte darüber aufgeklärt sein, was noch in ihr tobte, weshalb sie Östrogene nahm, obwohl sie doch wie eine gesunde junge Frau wirkte.
Mr. Logan war ihr nicht geheuer. Dieser Mann, mit dem sie die hyperaktiven Sinne gemein hatte, war scheinbar chronisch schlecht gelaunt und der fast schon penetrante Geruch nach Testosteron, der von ihm ausging, machte sie wahnsinnig.
Der Hausmeister mit seiner jugendlich fröhlichen Art hatte es schon einige Male geschafft, sie zum lächeln zu bringen. Der schien ganz offensichtlich ein Auge auf die rothaarige Referendarin geworfen zu haben. Sonderlich geschickt stellte er sich aber wohl nicht an, wenn es darum ging, sich ihr zu nähern. Männer eben.
Joe war da nicht so. Joe war bei den Frauen immer beliebt gewesen, nicht zuletzt auch wegen seines gepflegten Äußeren. Er war charmant, höflich, zuvorkommend, der perfekte Schwiegersohn. So gesehen hatte es Joe deutlich leichter in der Welt als Josephine. Und doch weigerte sie sich, Joe die Oberhand gewinnen zu lassen. Hin und wieder fragte sie sich selbst, warum.
Momentan tat sie es wieder. Joe hätte kein Problem damit, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Er wäre nicht nervös, wie sie es immer war. Er bliebe souverän. Er fände aber auch nichts an ihm. Joe hielte ihn für einen netten gesprächspartner, würde vielleicht mal mit ihm durch irgendwelche halbnoblen Bars tingeln, sich am Ende gar mit ihm anfreunden.
Aber sie, Josephine, fing fast augenblicklich an zu stammeln, ihr Körper kribbelte, Joe wollte raus, wenn sie seine Gegenwart wahr nahm. Natürlich lag das hauptsächlich daran, dass sie ihm schlecht sagen konnte, was los war, in vielerlei Hinsicht.
Mit Arnold war das auch so gewesen.

Sariel Offline

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Beiträge: 169

15.12.2005 17:28
Ms Jenkins'...und Mr. Hyde's Zimmer (zeitlos) Antworten
07.12

Es war schwierig Lehrer, Teammitglied, Geliebter, Bruder und Sohn zu sein und manchmal hatte er das Gefühl nicht alles unter einen Hut zu bekommen. Wie schön, dass er Raguel hatte, denn schließlich verstand er es wie niemand anderen Sariel zu den richtigen Zeiten zu motivieren oder ihn zu bremsen.

Ja, manchmal hatte er den Hang den Bogen etwas zu überspannen. Aber wer würde sich wagen Sariel ernsthaft zu tadeln? (Raguel war da ausgenommen) Das Institut brauchte ihn und das machte die Sache für ihn eigentlich so amüsant. Zugegeben, er musste ja einsehen, dass Norman weit über das Ziel hinaus geschossen war, mit den Dingen die er so tat, aber er wäre nicht Sariel wenn er auch das nicht amüsant finden würde.

Sie hatten eine neue Kollegin im Institut und weil er nun mal ein wirklich netter Mann war, musste er sie natürlich unter die Lupe nehmen. Ob sie gut aussah? Vielleicht sollte er ganz offen sagen, dass er nicht dafür gewesen war das sie sich eine Psychologin ins Institut geholt hatten. Vielleicht weil er einiges zu verbergen hatte und Gefahr lief an seine Grenzen zu stoßen?

Es war Anfang Dezember als er nun den Schritt trat und die Frau aufsuchte. Sariel war wie seine Brüder ein charismatischer junger Ire mit den einprägsamen, zweifarbigen Augen. Seine Kleidung war –immer- locker und er würde lügen wenn er behaupten würde er wäre nicht auf die junge Frau gespannt.

Mit der obligatorischen Zigarette im Mundwinkel klopfte er an. Das würde ein Riesenspass…
Wenn er gut drauf war, würde er sie vielleicht flachlegen.

Joey Offline

Besucher

Beiträge: 91

15.12.2005 17:53
Ms Jenkins'...und Mr. Hyde's Zimmer (zeitlos) Antworten
Joe öffnete die Tür, drapierte sich lässig im Rahmen und musterte sein Gegenüber.
Die gerade geschnittene Jeans schmiegte sich eng um die schmalen Hüften, endete bündig mit einem Paar modischer weißer Turnschuhe, während das schlichte, weiße Hemd locker um den schlanken, dennoch muskulösen Oberkörper flatterte. Das dunkelblonde Haar stand an einigen Stellen wirr und auch sonst eher ungebändigt vom Kopf ab, was die markanten Gesichtszüge um die dominierenden tiefblauen Augen geradezu betonte.
Im Hintergrund am Schreibtsich war ein eingeschaltetes Laptop zu sehen, von Josephine fehlte aber jede Spur.
"Hi," sagte er schlicht, der warme Bariton hatte nichts abweisendes. Der ganze Mann war offen und sichtlich entspannt.

Sariel Offline

Besucher


Beiträge: 169

16.12.2005 01:32
Ms Jenkins'...und Mr. Hyde's Zimmer (zeitlos) Antworten
Tja, schien als habe er sich in der Tür geirrt. Sariel bedachte ihn nur kurz mit einem kaum zu deutenden Blick. „Ich glaube ich habe mich in der Tür geirrt.“ Dennoch betrachtet er sein Gegenüber mit diesem Blick, der den Verdacht auslöste er wisse mehr als es möglich sei. Er hob die Hand und machte kehrt.

Tja, würde er sich jemand anderen zum flach legen suchen

Joey Offline

Besucher

Beiträge: 91

16.12.2005 12:46
Ms Jenkins'...und Mr. Hyde's Zimmer (zeitlos) Antworten
Joe schmunzelte. Sicher. In der Tür geirrt.
Den Blick registrierte er zwar, maß ihm jedoch keine Bedeutung bei.
"Schönen Tag noch," verabschiedete er den unerwarteten Gast schließlich, um sich dann wieder mit den Datenblätten zu beschäftigen, die sie angelegt hatte.
Mutantenkinder mit ganz banalen Problemen.

Karl Seiffert Offline

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Beiträge: 552

03.01.2006 16:26
Ms Jenkins'...und Mr. Hyde's Zimmer (zeitlos) Antworten
kein geräusch. kein flirren in der luft, nix. so absolut garnix. er hat mitbekommen und verstanden, das eine psychologin im haus ist und das sie sprechstunden hat... in seinem zustand im moment ist der weg dorthin wirklich einfach. quer durch alle wände hindurch und da mit einem atemzug. wenn er hier atmen würde. fühlt sich etwas seltam an, aber der geist erscheint in ihrem / seinem? zimmer in etwa so gegen 19:00 am elften. suchend irrt sein blick umher ob die hier lebende person anwesend wäre... noch immer von der nachwärme aus jeans korona zehrend.
und wahrlich, man würde mehr als nur augen benötigen ihn bei seinem durchstöbern des zimmers zu erkennen. aber vllt. treibt es einer empfindsamen seele ja kurz gänsehaut auf die arme wenn er vorbeizieht...

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

04.01.2006 09:19
Ms Jenkins'...und Mr. Hyde's Zimmer (zeitlos) Antworten
[Allgemein]
Bisher hatte Caitlynn, seit der 'Einweisung' durch Jean Grey insgesamt drei Sitzungen bei der Schulpsychiologin.
Die ersten beiden Gespräche verlifen mehr schlecht als recht. Es ist schwer sich jemand völlig Fremden zu öffnen, zumal es ja auch noch zwei Personen in einer sind.
Aber vielleicht gerade weil Miss Jenkins-Hyde ebenfalls eine Transform-Mutantin ist, fällt es schließlich etwas leichter über das Problem 'Zweites- Ich' zu reden.
Und genau das scheint auch das Probem von Cailynn zu sein.

Die Echse in ihr. Die verdrängte und Eigensinnige Persönlichkeit, die für schlechte Träume und schlaflose Nächte verantwortlich ist.
Bewusstes Träumen hilft da nicht viel. Bewusstes Unterdrücken bewirkt eher das Gegenteil und unbewusstes Gewähren lassen, ist Cait nicht recht.
Ein schwieriger Fall...zumal sie nicht wie abgesprochen zum Termin am 10.12 erschienen ist und stattdessen auf der Krankenstation ruht.
Ist wieder die Echse schuld?
Die Akte ist noch nicht geschlossen, muss aber krankheitsbedingt erstmal verschoben werden.

Joey Offline

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Beiträge: 91

04.01.2006 14:38
Ms Jenkins'...und Mr. Hyde's Zimmer (zeitlos) Antworten
Karls Anwesenheit konnte nicht bemerkt werden, da weder die weibliche noch die männliche Version des Bewohners dieses Zimmers zum Zeitpunkt seiner Wanderung anwesend war.
Stattdessen fand er einen Raum vor, abgekühlt vom Lüften, frische Wärme, die vom Heizköper aufstieg und sich allmählich im Raum verteilte.
Die abgelegten Kleidungsstücke einer Frau lagen ordentlich zusammengelegt auf einem Stuhl neben dem Bett.
Wie ihr Büro war auch ihr Schlafzimmer in hellen, freundlichen Farben gehalten, wobei sich das in diesem Raum noch auf die Bettwäsche und die Vorhänge sowie die Dekoration auf den noch provisorischen Möbeln beschränkte. Sie hatte noch nicht die Zeit gefunden, ihr eigenes Zimmer nach ihrem Geschmack einzurichten.
Das Badezimmerregal sah aus, als bewohnte ein Paar dieses Zimmer, denn neben den Pflegeartikeln, die offenbar der Psychologin gehörten, fanden sich typisch männliche Dinge wie After Shave, Rasierer und 'for Men'-Haarwachs. Dennoch gab es nur eine Zahnbürste.
Auch der Inhalt des Kleiderschranks war zweigeteilt. Die eine Hälfte enthielt hauptsächlich Jeans, weiße Hemden, ein paar Anzüge samt Krawatten, Herrenschuhwerk. Auf der anderen Seite fein säuberlich geordnet lagen die Kleider einer Frau, der Mode entweder nichts bedeutete, weil sie keine Ahnung davon hat, oder die sich einfach bewusst unattraktiv kleidete, flache Pumps, mittellange Röcke, Blusen und Jacketts in gedeckten Farben, meist Brauntöne.

Karl Seiffert Offline

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Beiträge: 552

04.01.2006 14:47
Ms Jenkins'...und Mr. Hyde's Zimmer (zeitlos) Antworten
nur einen moment noch irrt er dort herum... schade. niemand zuhause.

wenig später ist er auch schon wieder anderswo... aus dem raum verschwunden

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