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Dieses Thema hat 4 Antworten
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 Tagebücher
LielDenir Offline

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Beiträge: 393

06.12.2005 18:30
Le journal de Liel Antworten
30.09.05

Ich liege hier rum und weiß nicht was ich machen soll. Cath ist nicht da, hab auch keine Ahnung wo sie steckt. Irgendwie ist sie seid dem Zirkusbesuch komisch. Weiß auch gar nicht ob ich sie drauf ansprechen soll. Hm... aber ich denke eher nicht, wenn sie darüber reden möchte, dann wird sie schon kommen.

Wobei für mich dieser Tag auch nicht gerade angenehm war. Remy meinte, ich soll mit niemanden darüber reden. Wäre mir auch nicht in den Sinn gekommen. Schließlich wussten wir ja nicht was das war. Bzw. weiß ichs immer noch nicht und es will einfach nicht aus meinem Kopf heraus. Es war so.. eindrucksvoll und grausam. Wollte es uns irgendwas sagen? .. Ich weiß nicht was ich darüber denken soll.. Wie es Remy wohl damit geht? ...

[Hier befindet sich eine kleine Bleistiftzeichnung. Ein unvollständiges Gesicht, das etwas mehr von der Seite gezeichnet ist. Der Mund, die Nase und das rechte Auge sind vollständig, während das zweite Auge fehlt. Die Unterlippe ziert ein Ringpiercing mit einer kleinen Kugel. Es ist nicht sonderlich schön gezeichnet. Mehr eine Skizze. ..]

Ohrwürmer sind doch meistens nervtötend... oder nicht?
Naja, meiner ist ganz okay.
oder.. eigentlich mag ich das Lied.


...
Driving my Car at Barker Street
It's a sin to go on uppers
You've got a new TV and a heart of gold
But you're not allowed to smile
And your dad is rich but your brother's poor
And your children sing - come on, come on
Join my circle now moke me a man

If I leave you - and I think I'm gonna leave you soon
At the wrong time - don't think that I'll come back soon
If I leave you - No, I don't wanna be a part of you
At the wrong time - I've got nothing left to come back to you
If I leave you - I don't wanna be a part of you
Your mama will die at the wrong time...


Der letzte Teil des Liedes... Ja, ich mags wirklich.

Trotzdem weiß ich immernoch nicht was ich heute anstellen soll. Der Unterricht ist vorbei und es ist bereits halb 6 ... Vielleicht geh ich noch ein bisschen raus oder so...


LielDenir Offline

Besucher


Beiträge: 393

17.12.2005 15:54
Le journal de Liel Antworten
12.10.05

Langsam kommt der Schmerz, den ich eigentlich nicht spüren wollte. Zumindest dachte ich, dass ich ihn nicht bekommen würde. Doch langsam merke ich wie mir die schützenden Hände fehlen. Die jetzt so fern sind. Einfach.. zu weit weg. Sie waren für mich da an guten und schlechten Tagen, das fehlt mir einfach.

Ich bin eben wie ich immer war, obwohl es man hier offener sein kann. Ich bin zwar nicht jemand, der alles haben möchte, aber wenigstensein bisschen von allem. Hm, nicht einmal das. das was mir zusteht. Hab ich das? Ich weiß es nicht. Ich zweifel an so vielem. Kann mir überhaupt irgendetwas / Irgendjemand etwas recht machen? .. Eigentlich...

C'est égal

Manchmal wünsch ich mir ich wäre tod
keine Gefühle kein Problem
das klingt nach nem verlockenden Angebot
aber ich werds überleben
und mit Glück
bleibt nur eine Narbe zurück


Narben..Narben.
Ich hab keine Narben.
Obwohl, doch eine, aber die wird von meinen Haaren bedeckt. Am Hinterkopft, damals als ich von der Treppe gefallen bin. Da hab ich mir ganz schön den Kopf angeschlagen. Das war auch das erste mal als meine Mutation "sichtbar" wurde. Nora war auch dabei. Scheiße, hatte die Angst.
Mir ist aufgefallen, dass ich meine Mutation nicht so oft anwende/benutze wie manche anderen hier im Institut. Auch wenn ich jetzt hier bin, ist es immernoch so ungewohnt für mich so frei und offen damit umzugehen. Ich interessier mich wirklich dafür, aber es ist komisch... Irgendwie...


Es ist auf Erden keine Nacht, die nicht noch ihren Schimmer hätte!
- Gottfried ´Keller

Den Satz hab ich in einem Buch der Bücherrei gelesen. Hat mir gefallen. Ich finde, das solche Sätze manchmal mehr aussagen wie Gedichte.

Nur ein paar Zeilen möcht ich lesen. Lasst mich nicht so zurück.


LielDenir Offline

Besucher


Beiträge: 393

18.06.2006 15:12
Le journal de Liel Antworten
Weihnachten ist zwar das wichtigste Familienfest in
Frankreich, aber trotzdem begehen die Franzosen den
Heiligen Abend genauso wie jeden anderen. Nach einem
normalen Arbeitstag kommen sie nach Hause und erst dann
beginnt bei ihnen Weihnachten.

Am Abend sitzen sie bei einem stundenlangen Mahl
zusammen. Ihr traditionelles Festtagsgericht ist der
"Dinde aux marons", ein mit Maronen garnierter Truthahn.

Doch noch lieber essen sie "Reveillon", dass ist ein Essen
aus Austern, Pasteten, Truthahn und Champagner, dazu
gezuckerte Maronen. Sie sitzen fast die ganze Nacht
beisammen und schlemmen ununterbrochen.

Nachdem sie fertig sind, gehen alle Familien zu der
Mitternachtsmesse (franz.: "Messe de Minuit").
Anschließend werden Feuerwerke entzündet, so dass man
denkt, es wäre Silvester anstatt Weihnachten.


Die Geschenke bringt Père Noel, der französische Weihnachtsmann, in der Nacht vom 24. auf den 25.
Dezember durch den Kamin, wo sehnsüchtig die Schuhe der Kinder darauf warten reichhaltig gefüllt zu werden.

Eine altgepflegte Tradition in Frankreich ist, dass man einen
dicken Holzklotz an den Weihnachtstagen langsam im Kamin verbrennen lässt und die Asche anschließend an den
Festtagen auf einem Feld verstreut, was Glück und eine gute
Ernte bringen soll. Doch diese Tradition gibt es nicht nur auf dem Land. In der Stadt gibt es auch einen "buche de noel". Das ist ein Kuchen, der aussieht wie der Holzklotz.

LielDenir Offline

Besucher


Beiträge: 393

19.07.2006 17:11
Le journal de Liel Antworten
Die Französin war total aufgeregt als sie aus dem Flugzeug stieg und endlich seid langer Zeit ihre Familie wieder in die Arme schließen konnte. Es fühlte sich gut an.
Es schien alles normal, wie früher. Keine Fragen über
Mutanten oder sonstiges. Bis jetzt!. Wer weiß, ob das noch kommen wird. Selbstverständlich wollten sie mehr erfahren über die Schule und wie es dort abläuft. Ob eben auch wirklich alles so abläuft, wie sie sich das vorgetsellt hatten.
natürlich ließ Liel die Zwischenfälle, die passiert waren, außenvor....
Um ehrlich zu sein gefiel es ihr dort sehr gut...

Zu Hause angekommen, wurde sie erstmal herzlich von ihrer geliebten Großmutter begrüßt und umtütelt. Wie man eben kennt, aber sie genoß es. Liel musste feststellen, dass ihre Großmutter nicht mehr ganz so fit war, wie in der Zeit vor Schottland. Man wird halt alt....


Es war bereits der 24te.. ihre Eltern und auch ihre Schwester, die schon seid längerem nicht mehr zu Hause wohnte, waren bei der Arbeit. Jetzt blieb ihr nur noch ihre Großmutter.
Sie wohnte bei ihren Eltern im Haus, hatte ihr eigenes kleines
Reich, in dem sie sich immer wieder zurück ziehen konnte.
Liel nützte die Ruhe im Haus um sich für ein Weilchen zu verabschieden. Paris wartet.


Und der lange Weg, der vor uns liegt, führt Schritt für Schritt ins Paradis

Die Französin tastete sich langsam nach vorne. Kam sie sich vor wie ien Tourist? Hmm, es war einfach nur ein seltsames, aber auch irgendwie wohles Gefühl wieder hier zu sein... Ihre Füße trugen sie gemütlich durch den Schnee. Ihr Blick wanderte umher. Konnte man da ein Glitzern erkennen? Desto länger sie durch das schimmernde Weiß spazierte, desto mehr kam das Gefühl von Geborgenheit in Liel auf. Auf ihren blassen Lippen lag ein fast schon unscheinbares Lächeln Eigentlich Standart, aber hier war es anders.

Wo wollte sie eigentlich hin?...
Ein Platz der ihr besonders gut gefiel. Weshalb? Hier boten sich viele und vor allem verschiedene Eindrücke von Menschen, die wie Liel, gern den Pinsel oder den Stift über weißes Papier schwingen lassen. La Place du Tertre - Montmatre. Für manche Leute möchte es wohl so aussehen, als sei dieser Platz für Maler, die einfach nur ihre Zeichnungen - Bilder an den Toursimus weitergeben möchten... aber hinter jedem Bild steckt ein Gedanke. Und wenn es nur das Abbild des Eiffelturms ist...
Kunst ist Leidenschaft und Leidenschaft sollte geliebt werden
Ja, selbst im Winter treibt es die Maler an den Platz... Man kanns kaum glauben, aber der Winter hat mehr zu bieten als nur das Gefühl von eingefrorenen Körperteilen. Schaute uch doch nur einmal genaustens um. Erklären kann man es nicht, jeder macht sich ein eigenes Bild davon. Jeder lebt in seiner eigenen Welt.

Liel machte eigentlich nie großen Wind um ihre Person, aber wenn es um Menschen geht, die ihr am Herzen liegen kann man da schon mal eine Ausnahme machen. Ob man sie schon vergessen hatte?.. Sie ließ es sich nicht nehmen, die wenigen Maler, die sie hier kannte zu grüßen. Wieso auch nicht... Das Schauspiel der Freude ist hier fehl am Platz.

TO BE CONTINUE

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