Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Er schmiss das Teil einfach auf die Kommode und starrte darauf, als wäre es der Feind, den es auszulöschen galt. Dabei sollte ihm dieses Ding ja nur Aufschluss darüber geben, ob er jetzt noch ein Problem mehr am Hals hatte. Es war ja schon ein Drama gewesen in die Apotheke zu gehen, auch wenn er dort gewiss nicht allein gewesen war. Er hatte sie einfach gezwungen (und irgendwie musste sie ja auch einsehen, dass es notwendig war). Scott fuhr sich durchs Haar und las nochmal nach, während er wartete - das Ergebnis war ja letztlich das Entscheidende.
Und einmal mehr fragte er sich: WAS zum Teufel TAT er da??
In New York hatte er sich nie mit solchen Sachen auseinander gesetzt und jetzt war er ständig damit konfrontiert - wohin er auch sah (gut, das war übertrieben...). Er fragte sich, wie lange das jetzt noch dauerte, weil er schlichtweg keine Ahnung hatte, aber sie hatte ihn gebeten, es zu sich auf sein Zimmer zu nehmen.
Er schmiss Packung und Beipackzettel letztlich in den Papierkorb und nahm dieses Ding wieder auf, um einen Blick darauf zu werfen. Wirklich toll... da er alles ohnehin nur rot sah, konnte er jetzt auch nicht so wirklich sagen, ob es sich schon verfärbt hatte oder nicht.
Manchmal will man einfach allein sein und in solchen Moment steht man durchaus auch mal die größten Ängste aus. Wer jetzt auf die Idee kam, dass Scott einen Schwangerschaftstest machte, der irrte, zumindest wenn man es aus Jeans Perspektive sah. Sie trat gerade in das Zimmer, wollte eigentlich nur etwas holen und dann sah sie ihn und dieses Ding.
„Hey, alles OK?“
Es klang nicht besorgt, eher beiläufig, denn schon war sie dabei nach dem zu suchen, weshalb sie gekommen war. Sie kramte in einer der Schublade und stapelte die darin zusammengelegten Dinge von einer Seite auf die andere. Hm, sie fand es nicht... wo war es nur hin?
Einen Moment hielt sie inne, denn sie erfuhr gerade eine Welle von Emotionen, die nicht ihre waren und zum ersten Mal in diesen Minuten sah sie Scott an und musterte ihn. „What’s up?“ Diesmal klang es eindeutig aufmerksamer.
Scott brauchte keinen Schwangerschaftstest... ER war ja nicht schwanger [ ], aber als Jean ins Zimmer kam, schloss er dennoch die Hand darum und sah über die Schulter zurück. Öhm...gute Frage, er wusste selbst nicht so genau, ob alles in Ordnung war, denn er erkannte die Farbe nicht. Und vielleicht sollte er nochmal nachsehen, welche Farbe nun was bedeutete, denn das hatte er auch schon wieder vergessen. Er konnte sowas einfach nicht.
"Hm...? Klar."
Trotzdem kratzte er sich am Hinterkopf und warf einen Blick in den Mülleimer, wo die Packung noch verräterisch obenauf lag. Irgendwie hatte er darin schon ein wenig gedankenlos gehandelt, oder? Immerhin war das nicht nur sein Zimmer. Aber letztlich wandte er sich einfach zu ihr um und hielt ihr den Test entgegen. Wenn sie nun seine Gefühle analysieren wollte, so würder ihr auffallen, dass ihm das durchaus unangenehm war.
Jean warf einen Blick auf das Stäbchen, dann einen auf den Papierkorb und wieder auf das Stäbchen. Dieses und die Anleitung bewegten sich selbstständig zu ihr, so dass sie auf beides einen Blick werfen konnte und meinte dann: „Nicht schwanger...“
Was auch immer der Test bedeuten sollte, von wem er war und dergleichen, es interessierte sie, aber direkt fragen wollte sie im Moment nicht. Ein längerer Blick folgte, mit dem sie Scott aufmerksam betrachtete und dann wandte sie sich wieder ihrer Suche zu, bei der rauskam, dass es sich nicht in der Schublade befand. Der Beipackzettel legte sich wieder selbst in den Papierkorb und das Stäbchen würde darauf warten, dass Scott es aus der Luft angelte, nachdem es zu ihm zurückgekehrt war.
Sie hingegen setzte ihre Suche erst einmal im Badezimmer fort.
"Gut", war die einzige Antwort, die ihm so spontan einfiel. Er griff nach dem Test und schmiß ihn geradewegs der Packung nach in den Mülleimer. Ein Problem weniger. So... hatte sie auch ein Problem? Bei was konnte er ihr denn nun helfen?
"Was suchst du denn, Jean?"
Er wusste, dass sie neugierig war, aber vielleicht war es besser, wenn er für sich behielt, von wem dieser Test gewesen war. Einfach, weil es nun nichts mehr zu bedeuten hatte. Allerdings folgte er ihr ins Bad, trat hinter sie und legte die Arme um sie.
"Wo willst du denn schon wieder hin? Ich wollte dich noch fragen, ob du nachher Zeit für ein gemeinsames Abendessen hast?"
Suchte sie etwas? Was es auch gewesen war, es rückte einen ganzen Kilometer in den Hintergrund, als sie ihm im Spiegel zusah, wie er sie umarmte. Jean lehnt sich an ihn und neigte den Kopf etwas. „Gemeinsames Abendessen? Hört sich gut an“, murmelte sie und betrachtete sie Beide im Spiegel. „Möchtest du irgendwohin fahren? Oder sollen wir es uns hier gemütlich machen?“ Dabei war gemütlich auch in Verbindung mit Kindergebrabbel und dergleichen zu verstehen.
"Wo ist mir eigentlich ganz egal", er grinste kurz und erwiderte ihren Blick durch den Spiegel, auch wenn man das aufgrund seiner Brille nie mit absoluter Sicherheit sagen konnte. Aber sie waren schon so lange zusammen, dass Jean ihn darin wohl einschätzen konnte. Sie wusste, wann er jemanden musterte, wann beobachtete oder schlichtweg döste, sollte ihn etwas derart langweilen. Ja, sie kannte ihn besser als ihm manchmal lieb war. Er gab ihr nichts desto trotz einen Kuss hinters Ohr und hatte bereits entschieden.
"Aber ich denke, wir sollten mal wieder rauskommen. Inverness bietet einige gute Möglichkeiten dazu. Wann bist du mit deiner Arbeit fertig?"
Sie konnten das Institut ja wohl mal für ein paar Stunden allein lassen. Wozu hatte er den Comlink, wenn alle X-odus ohnehin nur aufeinander hockten? Schließlich ließ er Jean wieder frei und wartete nur darauf, dass sie ihn fragte, von wem dieser Test gewesen war. Er war gespannt, wie lange sie durchhalten würde.
Es tat ihr ja außerordentlich Leid die traute Zweisamkeit stören zu müssen…obwohl? Nein, so wie sie im Moment drauf war, tat es ihr nicht Leid zu stören. Eigentlich war es ihr vollkommen egal.
Das mit Charleen etwas los war, war ja nun kein Geheimnis mehr, aber das diese „Sache“ für ihre sonstige Begriffe solche Formen annahm war schon beinahe erschreckend. Innerhalb kürzester Zeit hatte Charleen sich komplett verändert, um 180° gedreht.
Immerhin besaß sie noch soviel Anstand wenigstens zu klopfen, doch Charleens momentanes Outfit sollte für so manches Luftschnappen sorgen. Sie war zwar immer schon ordentlich gekleidet gewesen, aber soviel Haut hatte sie noch nie gezeigt. Es war ja beinahe so als sei sie über Nacht zur Frau geworden und als ob das noch nicht reichte schien sie das auch zu wissen und mit ihrem Rock und ihrem Top alle männlichen Schüler reizen zu wollen.
Irgendwo hatte sie sich verloren und nun trat sie im Kreis ohne sich zu finden.
Die kühle Luft hatte ihren Rücken wieder und ein kurzer, wohliger Schauer überfiel sie. Ein Blick in den Spiegel und eine Hand die den Schrank dahinter suchte, folgte. „Gegen vier Uhr bin ich frei“, meinte sie und wühlte sich in Gedanken durch das Sortiment an Döschen und Fläschchen im Spiegelschrank. „Scott“, dabei schloss sie den Spiegelschrank wieder, griff sich eine Bürste und begann ihr Haar zu bürsten. „Von wem ist eigentlich der Test?“ Es interessierte sie auch als Ärztin, denn das hieß, dass jemand ein Problem hatte und damit nicht zu ihr gekommen war. Das war nicht wirklich das eigentliche Problem, aber wenn es sich häufen sollte, würde sie als Ärztin womöglich einmal zu spät kommen.
Gegen vier Uhr bin ich frei...Klar, Jean. So frei du willst. Und mit einem Grinsen sah er auf seine Uhr. Seit sie ins Zimmer gekommen war, waren gerade einmal 6 Minuten und 14 Sekunden vergangen. Jeannie, das ist nicht deine Rekordzeit, du hast auch schon mal nur 5 Sekunden benötigt um eine Erklärung einzufordern. Konnte es sein, dass das Badezimmer ein klein wenig eng war? Er strich ihr flüchtig über den Bauch, als er hörte, wie jemand an die Tür klopfte, so dass er nicht die Zeit hatte, Jean zu antworten.
Scott kam zurück ins Zimmer und starrte Charly mit hochgezogener Augenbraue an. Ob ihm gefiel, was er sah, war nicht allzu schwer zu erraten. "Kannst du mir mal verraten, was du da anhast, Charleen?" Allerdings schien er bei weitem weniger erstaunt, als er vielleicht hätte sein sollen. "Zieh dir was Anständiges an, okay?" Scott schnappte seine Jacke und machte Anstalten, das Zimmer zu verlassen, wobei er Charly am Arm packte und mit sich zog. Das alles machte vielleicht einen etwas rüden Eindruck, der erstaunen mochte. An der Tür sah er zurück zu Jean.
Jean stand in der Badezimmertür und hielt die Bürste in der Hand. Was zum Henker war mit diesem Mann nur los? Und dann noch Charly. Das gab ihr Rätsel auf und dann war er weg. Einen Moment lang starrte sie einfach auf die Tür und mit einem Mal fiel es ihr wieder ein. Sie hatte doch etwas gesucht. Verdammt, wo war es hin? Und ebenso überraschend wie der Gedanke, erinnerte sie sich auch, wo sie es finden konnte. Und tadaa! Da war es auch schon. Nun aber schnell zurück, sonst würde die Arbeit noch länger liegen bleiben.
Was fiel ihm eigentlich ein so mit ihr zu reden? Sie versuchte ihm ihren Arm zu entreißen. Jeder hatte mal eine mehr oder weniger stark pubertierende Seite und Charleen schien mitten drin, als sie trotzig das Kinn vorschob und ihn wirklich wütend (ja, es handelte sich um Charleen und keinen Alien) anfunkelte. „Ich kann mich jawohl noch immer anziehen wie es mir passt.“ Bollerte sie ihm erbost entgegen und schien nicht so recht zu wissen ob sie nun heulen sollte, oder sich mit ihm eine Szene liefern sollte.
Ja doch, sie war ihm sehr dankbar für alles was er so in der Vergangenheit für sie getan hatte, aber das hatte sie ihm jawohl auch schon mehrfach gesagt. Beinahe hätte sie wütend auf den Boden aufgestampft. Er sollte aufhören sie wie ein kleines Kind zu behandeln