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nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
An einem Dezembermorgen. In der Nacht hatte es den ersten Schnee gegeben und es war empfindlich kalt geworden. Langsam kam die Zeit heran, zu der im Institut das Leben langsam wieder erwachte. Draußen war es zwar noch ziemlich dunkel, aber bald gab es Frühstück und die Schule begann. Lästige Sache das, dachte sich Brooke wohl denn an eben diesem Morgen war sie nicht aus den Federn zu bekommen. Egal wie viel Lärm Mika und Marinja auch machten, Brooke schien nicht wach zu werden und murrte nur.
Viel zu träge war sie an diesem Morgen, um aufzustehen. Ihr Körper wollte einfach nicht so recht, auch wenn sie es versuchte und schon die Augen auf zu bekommen war eine Qual. Die Heizung im Zimmer war zwar an, aber für Brooke längst nicht warm genug. Ihr Kreislauf kam nicht so richtig in Schwung. Daran sich zu erheben war nicht mal zu denken.
Das Eismädchen blieb also im Bett, unter den Decken verborgen. Nur ein paar blonde Locken lugten hervor. Wenn niemand sie mit Gewalt aus dem Bett schleifte verpasste sie an diesem Tag sowohl Frühstück als auch Unterricht. War sie wirklich nur faul? Immerhin hatten sie an diesem Tag Literatur und das war doch eines ihrer absoluten Lieblingsfächer…
Für Mika war es in ihrem Zimmer schon fast wieder zu warm, immerhin hatte sie Brooke zuliebe die Heizung über Nacht auf Hochtouren laufen lassen.Eine kalte Dusche ließ das feuermädchen wach werden, aber auch sie konnte sich nur langsam daran gewöhnen, in der tiefsten Dunkelheit aufzustehen.Schnell schlüpfte sie in Jeans und Top und blickte zu Brookes Bett. Anscheinend war es doch nicht warm genug, denn brooke war komplett in all ihre Decken eingewickelt und hatte scheinbar auch nicht die Absicht, diesen zustand zu ändern. Mika legte den kopf schief und kniete sich dann vor brookes Bett nieder, ungefähr auf der Seite, wo sie das Gesicht der Eisprinzessin vermutete. Eigentlich war es nicht gerne gesehen, die Mutationen einfach so einzusetzen, aber immerhin war es ihre beste Freundin, und als Übergangslösung musste das gehen, bis der Schulleitung eine andere Möglichkeit einfiel.
"hey brooke, kurz wirds kalt, aber dann gehts, okay?"
Ihre Stimme klang leise, während sie unbarmherzig brookes Decken von dem schlanken Körper wegschob, ohne brooke dabei jedoch zu berühren, und dann die Handinnenseiten ca. 20cm über Brookes Oberkörper und gesicht bewegte. Sie wollte verhindern, dass die Flammen aus Versehen auf die Decken übersprangen, aber das feur, welches ihre Hände umgab und stellenweise selbst von orange nach blau wechselte, strahlte eine ungeheure Hitze aus. Mikas gesicht drückte die Konzentration aus, die sie aufbringen musste, um den Flammen diese hohe Wärme zuzuführen.
Nach einigen minuteh wurden die Flammen kleiner, und als sie verschwanden, nahm Mika ihre Hände wieder weg und stand auf. Ob es Brooke jetzt besser ging?
Unwillig murrte das Eismädchen, wenn auch nur sehr leise. Sie mochte den Schwall kühler Zimmerluft gar nicht, die an ihren Körper drang als Mika die warmen Decken wegzog. Wenigstens hatte sie die Stimme erkannt. Verräterin elende. Dann jedoch wurde es schön warm und so langsam kam doch Leben in die Glieder des Puppenhaften Geschöpfs. Sie blinzelte und murrte noch einmal genauso wie eben, nun allerdings weil die Wärme wieder weg war. Zumindest ein bisschen hatte es allem Anschein nach Geholfen „Morgen“ Grüßte sie noch ganz verschlafen „Schmeiß mal die Sachen dort auf der Heizung rüber, hab meine Klamotten für Heute da extra draufgehängt damit sie schön warm sind. Scheiß Winter… Scheiß Schnee… Scheiß Kälte…“
das Grinsen auf dem Gesicht der Rothaarigen war ehrlich, als sie hinüberging und die Sachen holte, um sie kurz darauf neben Brooke auf das Bett zu legen. Sie wollte ja Brooke wirklich nicht bemuttern, aber es besorgte sie, dass der wandelnde Kühlschrank bei Kälte total aphatisch wirkte.
"Hey, wenn du magst, aknnst du noch ein bisschen liegen bleiben oder dir Zeit lassen, und ich hol uns von unten Frühstück hoch. Was hälst du davon? Hab grad auch keine Lust auf die ganzen leute im essenraum..."
Der letzte Satz stimmte, denn auch wenn Mika mit allen mehr oder weniger höflich umging, sie hielt sie doch genau wie brooke zu den meisten Distanz.Noch immer strahlte ihr Körper mehr Wärme aus, als es bei normalen menschen der Fall war, was jedoch daran lag, dass sie soeben ihre Mutation eingesetzt hatte, und nicht wie sonst an ihrer Aufgebrachtheit.Fragend sah sie Brooke an, während sie eine ihrer nun lockig ins Gesicht fallenden und nicht länger verfilzten Strähnen um den Zeigefinger ihrer linken Hand wickelte.
„Da sag ich doch nicht nein“ Meinte Brooke nur bevor sie sich langsam erhob und auf die Bettkante setzte, sich den Schlaf aus den Augen reibend. Mit denken war noch nicht viel los, aber die Idee von Mika war gold wert, definitiv. Sie war noch unfähig, sich der ganzen Bande zu stellen. Vielleicht konnte sie ja während Mika weg war noch schnell, naja, so schnell es eben ging, unter die Heiße dusche springen. Der Vorschlag wurde also, um es kurz zusammen zu fassen, dankend angenommen. Ausgiebig gähnend warf sie einen blick auf Marinjas Bett. War das andere Feuermädchen auch schon wach? Dann erkundigte sie sich bei Mika „Bekomm ich nen heißen Kakao?“
Tz, dachte Brooke wirklich, sie würde hier auftauchten, ohne ne große Kanne voll Kakao mitzubringen? Das blonde Mädchen bekam von Mika ein spöttisches Grinsen, bevor dise auch schon den Raum verließ und die Treppenstufen hinuntersprang. Anstatt in den Essensrau zu gehen, suchte sie sich in der Lüche alle nötigen Sachen für ein anständiges Frühstück zusammen, röstete einige Toasts und machte die Milch für den Kakao heiß.
10 Minuten später balancierte sie das Tablett mit Geschirr, Kanne, Belag und Toasts nach oben und in das Zimmer der drei Mädchen.Mit dem Fuß schob sie einen stuhl zurecht und stellte das Tablett darauf ab, bevor sie sich im schneidersitz mit auf Brookes Bett setzte un den Kakao in die beiden Tassen eingoß. Eine davon reichte sie Brooke, bevor sie sich selbst daranmachte, die Anzahl der Brote zu dezimieren.
Im Sommer hatte Brooke immer ständig Appetit aber zum Winter hin wurde das etwas weniger, schon allein durch ihre Trägheit. Sie hatte sich aus dem Bett gequält und aus dme Bad hörte man noch das rauschen der Dusche, als Mika zurück kam. Die heiße Duschen hatte ihr sichtlich gut getan und es ging ihr schon ein wenig besser. Angezogen und dick eingepackt setzte sie sich nun zu Mika auf das Bett und genehmigte sich ihren Kakao zum aufwärmen von innen. Tat das gut.
Sie sagte zunächst kein Wort, aber als sie dann wieder sprach war das was sie sagte ein „Sorry, im Winter bin ich komisch, ich weiß. “
Zwischen zwei Bissen von dem Toast, welches mit Kakao hinuntergespült wurde, sah Mika Brooke mit hochgezogener Augenbraue an.
"Nen bisschen komisch? es ist komisch, wenn man sich stifte in die nase steckt oder ständig mit kugelschreibern klickt, aber was du heir machst, brooke, ist nicht nen bisschen komisch. Du musst mal mit den Leuten reden, ob sie dir und Cait nicht ne Sonnenbank in die Zimmer stellen können, weil anscheinend geht es ja so nicht weiter. Ich habe kein problem damit, dich jeden morgen aus deinem Winterschlaf zu holen, aber dir geht es ja dabei alles andere als gut..."
Kann schön viele Worte am Stück für diese frühe Uhrzeit, aber es war nicht der erste Morgen, an dem Mika sich solche Gedanken machte. Sie putzte stillschweigend ihren teller leer und nahm noch einen Schluck Kakao, bevor sie aus ihrem Nachttisch einen Aluminiumaschenbecher (ähnlich denen von McDonalds) hervor zog und sich eine Zigarette anzündete.
Natürlich war Marinja schon wach und zu dem Zeitpunkt wo Mika Brooke aus dem Federn lockte schon längst draußen an der frischen Luft gewesen. Sie mochte den Schnee, ebenso wie den Winter, sie musste ja auch nicht frieren.
Als Mika und Brooke ihr Frühtück einnahmen kam Marinja wieder zurück ins Zimmer. Sie war gar nicht für den Winter richtig angezogen und irgendwie schien feiner Dampf von ihrem Körper auszugehen.
"Guten Morgen," begrüßte sie ihre Mitbewohnerinnen. "Ist alles in Ordnung, Brooke?" Auch sie wusste, wie sich Brooke zu dieser Jahreszeit fühlte und wird ihr, falls gewünscht, ebenfalls mit ihrer Wärme helfen.
Sie ließ sich auf ihr Bett fallen und sah ihre zwei Freundinnen an. "Ihr habt ja schon gefrühstückt," bemerkt sie. Gut für sie, dann kann sie das ja auch behaupten und es wird nicht weiter auffallen.
„Du musst bedenken, dass ich so was gewöhnt bin. War schon als ich noch Klein war so…“ Erzählte sie Mika, damit die hoffentlich aufhörte, sich Sorgen zu machen die Größer waren als angemessen. Sie wollte generell nicht, dass ihre beste Freundin wegen ihr besorgt war. Es war zwar nett gemeint aber ihrer Meinung nach unnötig. Oder?
Dann jedoch versprach sie Mika, damit sie noch beruhigter war „Aber wenns dir so viel bedeutet, dann red eich mal mit Miss Cait, was sie da so macht. Ihr geht’s ja genau so. Versprochen.“ Sie grinste schon wieder, auch wenn ihr Körper immer noch nicht ganz zu 100 Prozent arbeitete. Das tat er um diese Jahreszeit so gut wie nie.
Sie leerte mit Mika zusammen den Kakao und vertilgte dann doch auch etwas von dem Essen, das Mika mitgebracht hatte.
„Morgen“ kam es mapfend von ihr, als Marinja das Zimmer betrat. Oh nein, nicht du auch noch, reicht schon wnen sich eine Sorgen macht dachte sie bei sich, aber sie winkte nur ab „Unkraut vergeht nicht“
Sie hatte sehr wohl bemerkt, das Marinja wenig ass, aber sie sah es nicht als ihren Aufgabenbereich an, sich darum zu kümmern. Wieso auch? Sie wollte nicht das ihr Jemand reinredetet und sie redete im Gegenzug auch Niemandem rein.
"naj, wie gesagt, ich stelle mich dir immer als Wärmequelle zur Verfügung...hey marinja..."
Mika war noch immer leicht besorgt, dachte sich dann jedoch, dass es im Endeffekt doch Brookes Sache war. Genau wie marinjas Essgewohnheiten. Klar war auch sie genau wie Brooke sehr schlank, aber durchtrainiert, aber das feuermädchen verbrannte einfach schenller Kalorien als andere Leute, so dass sie auch bis zum Abwinken essen konnte. Früher hatte sie dazu nicht allzuoft die Möglichkeit gehabt, aber hier im Institut genoss sie die regelmäßigen Mahlzeiten. Im Gegensatz zu Marinja, die, wie es schien, von luft und Liebe leben konnte. Es war deren Sache, ob sie darüber reden wollte oder nicht.
Die aufgerauchte Zigarette wurde im Aschenbecher ausgedrückt und dessen Inhalt verschwand kurz darauf im Mülleimer.Mika zog sich noch einen dunklen Kapuzenpullover über, bevor sie Marinja udn brooke fragend anblickte.
Mika war nach dem Abendessen noch einmal in der Turnhalle gewesen um zu trainieren, und so saß sie nun mit vom Duschen noch leicht feuchtem Haar auf ihrem Bett, die Beine im Schneidersitz verkreuzt und die Hände im Schoß liegend. Das Licht war ausgeschaltet,einige Meter von Marylins Bett entfernt standen einige Kerzen auf dem Boden, unangezündet. Es war nur eine kleine Übung, daher hatte Mika sich entschieden, es hier im Zimmer zu versuchen. Langsam umgaben ihre Hände kleine Flammen, die bald größer wurde. Sie formte mit den Händen einen Kreis, so dass ein kleiner Feuerball entstand. Ruhig, konzentrier dich...mahnte sie sich und nahm dann die Hände weg, so dass die kleine Feuerkugel mit einem durchmesser von knapp 5cm vor ihrem Oberkörper schwebte. sie machte einen Wink mit der rechten hand, und die Kugel flog hinüber zu den Kerzen und zündete diese an, bevor sie nach einer erneuten Handbewegung in lauter kleine Funken zersprang, die erlischten, bevor sie den Boden erreichen konnten. Eventuelle Brandlöcher im Teppich wurden so vorgebeugt. Ein breites Grinsen war im Schein der Kerzen auf Mikas Gesicht zu erkennen. Diese kleinen Sachen fand sie am schwersten, denn ungezügelt alle Energie aus sich herauslassen beanspruchte weniger Konzentration von ihr als solch kleine Kunststücke.Mit einem wegerfenden Wink erlischten die Keren wieder, und Dunkelheit umgab das Zimmer.
Mika versuchte dies noch einige Male, wobei die größe der Feuerkugel variierteund auch die Art, wie sie ihre Hände bewegte und so die Flammen kontrollierte.
Schon alleine das es im Zimmer plötzlich ein wenig kälter wurde sollte Mika veranlassen, aufzuschauen. Tatsächlich, Brooke kam durch die Türe. Sie bleib, kaum das sie im Zimmer war stocksteif stehen und lies sich dann ungelenk auf den Hosenboden gleiten. Dabei atmete sie tief durch, als wähnte sie sich jetzt erst wieder in Sicherheit oder müsste sich erstmal wieder sammeln. Sie wollte sich gegen die Wand lehnen, dieses Unterfangen allerdings erwies sich zunächst als schwierig da sie beinahe wieder mit dem Oberkörper durch die Türe glitt. Hätte sie sich ja fast denken können, so aufgewühlt wie sie war. Sie stieß einen unwirschen, frustrierten Laut aus und schickte noch einen Fluch hinterher, um sich Luft zu machen.
„Brauch ne Kippe und zwar pronto“ War das erste, womit sie zeigte das sie Mika wohl doch wahrgenommen hatte. Fordernd streckte sie eine Hand aus, die leicht zitterte. Scheiße, wie hatte sie es überhaupt bis hierhin geschafft, sie hatte ja jetzt noch weiche Knie…
Noah. Wieso hast du das getan? Es ging mir doch gerade besser…
yes, verwandeln wir dieses Zimmer in einem Kühlraum... Mika hätte sich denken können, das Brooke noch auftaucht, aber das sie es in diesem aufgewühlten Zustand kam, brachte Mika doch dazu, ihr kleines Spiel zu beenden und nach ihren zigaretten zu greifen. Sie zündete eine an udn reichte sie Brooke, bevor sie sich selbst eine der Kippen ansteckte und daran zog, während sie Brooke anschaute. was zur Hölle war denn jetzt schon wieder passiert?
Mit einer unwirschen handbewegung löschte sie die Kerzen und machte das Deckenlicht im Zimmer wieder an, dann setzte sie sich mit überschlagenen Beinen vor Brooke hin, stellte den Alu-Aschenbecher vor dieser auf den Boden und legte den Kopf schief.
Hastig nahm sie sich die angebotene Zigarette und genehmigte sich erstmal nene tiefen zug, bevor sie sich weit genug beruhigt hatte um zu antworten. Was los war? Wollte Mika das wirklich wissen? Es war zu absurd. Aber andererseits musste sie es auch loswerden, um nicht zu platzen… „Noah… er... der… der Psycho hat mich einfach geküsst…“
Ob Mika sich vorstellen konnte was das für sie bedeutete? Für sie, die vor Berührungen Panik hatte, die sich nicht so einfach abschalten lies? Vermutlich nicht. Brooke sah sie an, fast ein wenig hilflos und überfordert. Ice-Box konnte viel aushalten aber das…