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Dieses Thema hat 10 Antworten
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 Institut-Area
Marinja Offline

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Beiträge: 383

02.01.2006 10:56
[11.12] Krankenstation, abends Antworten
Marinja hatte dieses Zimmer in der Zeit, wo sie hier war, vielleicht erst ein- oder zweimal betreten. Auch wenn sie nur wenig aß, es reichte schon aus, um nicht gleich umzukippen, auch wenn sie ziemlich abgneommen hatte, in der Zeit wo sie hier war.

Aber wegen dem Problem war sie eigentlich nicht hergekommen. Sie suchte zwar nach Doc Grey, aber nicht wegen ihrer Unlust, was das Essen anging.

Diese Literatur-AG hatte eine Idee in ihr wachgerufen. Da nun ziemlich viel hier von den Schülern gerne zeichneten, würde es sich vielleicht lohnen, auch eine eine kleine Kunst-Runde zusammenzustellen, wo nicht nur gezeichnet wird, sonder wo man sich auch austauscht und vielleicht auch über Künstler einzelner Epochen diskutiert, nicht, dass Marinja an die sonderlich interessiert war, aber die Möglichkeit sollte doch vorhanden sein.

Also war Marinja nur wegen dieser Idee auf die Krankenstation gekommen. Eigentlich stand sie noch vor der Tür, denn vorher wurde noch angeklopft, bevor die Tür einen Spalt geöffnet wurde und sie ihren Kopf hindurch schob. Ob Jean anwesend war, würde sie ja dann sehen.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

02.01.2006 13:38
[11.12] Krankenstation, abends Antworten
Jean musste da sein, wo sollte sie sonst sein? War es jemandem aufgefallen, das Scott den ganzen Tag noch nicht aufgetaucht war? Die Frau mit dem roten Schopf saß vom Behandlungszimmer aus gesehen, recht hinter der halbverglasten Tür und sortierte Papier. Die Tür war nur angelehnt und man hörte das leise Rascheln. Würde man nähre treten, dann sah man Jean am Fenster stehen und hinaus schauen, während die Papiere und Akten sich selbst sortierten und teilweise auch von einem tänzelnden Stift kopieren, beziehungsweise aktualisieren ließen.

Sie stand einfach nur da und sah hinaus, sie konnte sich sogar auf die Umgebung da draußen konzentrieren, denn ihre telekinetische Gabe war nach nunmehr 15 Jahren in Fleisch und Blut übergegangen und verselbstständigt worden. Nur die Telepathie bereitete ihr noch etwas Mühe, einfach weil es eine Gabe war, die man nicht ausstellen konnte, sondern stets kontrollieren musste.

Es war seltsam, sonst sperrte sie die Gedanken, die ständig im ganzen Gebäude gedacht wurden aus, um sich auf ihre eigenen konzentrieren zu können. Aber nun, da ein entscheidendes Muster verstummt war, hatte sie ihren Geist geöffnet und tastete jedes Gedankenmuster nach ihm ab. Irgendwo war Scott noch da und zur gleichen Zeit fühlte sie sich ein ganzes Stück leerer.

Die Zeit, in der Jean ihre Gabe verbarg, um den Kids nicht soviel Angst zu machen, schien vorbei. Denn wie Marinja auf dem Weg zur Krankenstation ihre Idee immer und immer wieder durchgegangen war, damit sie auch ja nichts vergaß, hatte Jean beinahe von Anfang an das Thema aufgeschnappt und sich bereits ihre Gedanken darüber gemacht.

„Hallo Marinja...“

Marinja Offline

Besucher

Beiträge: 383

02.01.2006 13:53
[11.12] Krankenstation, abends Antworten
Marinja machte sich selten Gedanken, wo die Erwachsenen im Institut steckten bzw. stecken sollten. Meistens waren sie da, wenn man jemanden suchte. Da sie noch nicht nach Scott gesucht hatte, hatte sie auch nichts von seinem Verschwinden bemerkt.

Und zu Marinjas Glück, so konnte man es jedenfalls sagen, rankten ihre Gedanken mehr um diesen Kunst-Zirkel, als um ein bestimmtes Ereignis aus dem letzten Frühjahr, dass sie soweit nach hintengeschoben hatte, die Tür zugeworfen und 10fach verriegelt glaubte, das einzige Anzeichen war eben dieses leichte Anzeichen von Magersucht.

"Guten Abend Miss .... Doktor Grey", begrüsste sie die junge Ärztin, nie ganz sicher, ob sie sie jetzt nur mit Miss oder mit Doc anreden sollte. "Ich hoffe, ich störe sie nicht."

Marinja betrat nun ganz die Krankenstation und schloss die Türe wieder hinter sich.

Was die Angst über Jeans Gabe anbetraf, die hatte Marinja nie gehabt. Wenn man mit einer Mutter aufwächst, die andauernd in den eigenen Gedanken rumsucht, ob man auch ja die Wahrheit sprach, dann gewöhnte man sich irgendwie daran. Marinja hatte es anfänglich vermisst, dass ihre Mutter nicht mehr in ihrem Kopf rumspukte, nun aber hatte sie sich auch daran gewöhnt.

Jean Grey Offline

Besucher

Beiträge: 997

02.01.2006 15:24
[11.12] Krankenstation, abends Antworten
Langsam wandte sie den Blick von draußen ab und sah durch die umherschwirrenden Papiere zu Marinja. Ihre Augen tasteten die Gestalt an der Tür ab und kamen zu dem nüchternen Schluss. „Du siehst dünn aus. Isst du auch genug?“ Das Rascheln wich zur Seite, als Jean am Schreibtisch vorbeiging und auf das Mädchen zusteuerte. Jedoch galt ihr Blick nun nicht mehr dem mageren Gesicht, sondern ihren Händen. Mangelerscheinungen erkannte man am schnellsten an den Nägeln, die verrieten einem auch, wie lange es schon so ging. Mit schlanken Fingern nahm sie eine von Marinjas Händen, strich über die Finger und betrachtete ihre Hände. Erst, als sie ihre kleine Expedition beendet hatte, ließ sie Marinjas Hände wieder los und bot ihr einen Stuhl an.

„Ein Kunstzirkel ist eine gute Idee. Allerdings sind wir bisher auch nicht nur auf die wenigen Unterrichtsstunden beschränkt gewesen. Ich denke, dass wir einen Zirkel starten können, aber dann erwarte ich, dass ihr euch gegenseitig neuen Stoff beibringt und nicht nur darauf wartet, dass ich euch alles vorkaue. Ich werde höchstens beratend zur Seite stehen. Vielleicht kannst du dir in etwa vorstellen, wie ich das meine. Ein Studienzirkel, kein Nachhilfekurs, wie ihn Schulen anbieten.“

Sie war einige Schritte gegangen und stand schließlich wieder am Fenster und sah während ihrer Rede hinaus. Nun, da sie zu Ende gesprochen hatte, betrachtete sie Marinja, wieder aufmerksam.

Karl Seiffert Offline

Besucher


Beiträge: 552

02.01.2006 15:34
[11.12] Krankenstation, abends Antworten
wieder zurück... jean ist in den letzten stunden häufig nicht so allein gewesen, wie sie sich wohl gerade fühlte. gerade jetzt wieder taucht er aus dem boden auf. nicht aus der wand, oder der decke... er gleitet aus dem boden und zieht seine bahn durch ihre flammende korona.
einen moment treibt er so... wieder wärme tankend. wie eine feder steigt er teilweise mit ihren flammen auf, verharrt so einen moment über ihr... schwebt dann wieder hinab um erneut aufzusteigen.

es ist angenehm, diesen ruhigen moment zu haben... seine gedanken fliegen um die momente der letzten stunden, tage. hier, badend in den rauschenden flammen um jeans leib finden seine sinne fast von selbst die ruhe klarer zu denken.

Marinja Offline

Besucher

Beiträge: 383

02.01.2006 16:22
[11.12] Krankenstation, abends Antworten
Ob sie genug aß? Nein, natürlich nicht, aber sie behauptete trotzdem weiterhin stur, dass es genug sei und versuchte auch ihre Gedanken weiterhin zu blockieren, was nicht wirklich funktionieren wird, hat es noch nie getan, ihre Mutter hatte sie immer durchschaut.

Wie lange das schon geht, wusste sie selbst nicht, sollte man sie fragen, entweder fing es erst auf der Europareise an oder aber auch schon früher, vielleicht auch hier im Institut. Der Rausschmiss aus ihrer alten Schule war im Frühjahr gewesen, dann die Reise durch Europa, hatte sie da normal gegessen? Nein, eher nicht, da hatte sie schon angefangen zu sparen und ihr Körper fing an sich umzustellen, er musste nicht mehr das viele Zeug, was sie sich vorher reingestopft hatte, verbrennen. Hitze konnte sie trotzdem noch entwickeln, hatte also nichts mit der Kalorienverbrennung zu tun.

Und als Jean ihre Hände zwischen die ihren Name wurden sie gleich wärmer, reine Nervosität, legte sich auch gleich wieder, als Jean sie wieder los ließ. Da Marinja ihre Gabe schon seit dem Kleinkindalter hatte und auch schon mind. 12 Jahre versucht sie zu kontrollieren, wird auch hier in der Krankenstation kein Feuer ausbrechen.

Marinja versuchte ihre Gedanken wieder auf das Thema zu lenken, warum sie hergekommen war und da sprach Jean es auch schon an.

"Ich dachte auch eher an so einen Studien-Zirkel. Ich hab hier einige beim Zeichnen beobachtet, die meisten davon brauchen keine Nachhilfe. Und vielleicht kann man da ja auch über Kunst oder die Künstler diskutieren. Ich selbst finde das zwar nicht so interessant, aber vielleicht die anderen." Während sie sprach sah sie Jean an, stand ruhig da und zeigte keine Nervosität, abgesehen von der leicht erhöhten Temperatur direkt um sie herum.

Von Karls Präsenz merkte sie gar nichts. Sie hatte zwar gehört, dass er im Koma lag, aber sie hatte mit Karl eh nie viel Kontakt, daher merkte sie kaum, dass er nicht mehr anwesend war.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

03.01.2006 14:14
[11.12] Krankenstation, abends Antworten
„Es ist eine gute Idee. Mein Einverständnis habt ihr“, meinte sie ruhig und wartete ab, welche Forderungen Marinja mit dieser Gruppe vorzutragen hatte. Sie brauchten keinen Antrag auszufüllen, sie brauchten keinen neuen Raum und doch hatten sie Marinja geschickt, um zu fragen. Ob sie etwas brauchten?

Jean wandte sich zu Marinja um und betrachtete sie. Sie war etwas dünn geworden, aber noch konnte man nicht behaupten, dass es krankhaft war, also blieb ihr nur übrig das Mädchen im Auge zu behalten. „Welchem Ideal ihr nacheifert, dass geht mich nichts an. Aber lass mich dir eins sagen Marinja. Wenn du zuviel Gewicht verlierst, dann verlierst du die Kontrolle über deinen Körper und über deine Mutation“, langsam strich sie sich das Haar zurück. „Also achte ein bisschen auf dich, ja?“

Solang sie keine Mangelerscheinungen hatte, war ja alles in Ordnung. Etwas weniger Ballaststoffe, Fette und Kohlehydrate, alles gut und schön. Wurde es jedoch zu wenig und fehlten die Vitamine, würde sie schnell genug bemerken, dass etwas nicht mehr richtig stimmte.

Marinja Offline

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Beiträge: 383

03.01.2006 15:33
[11.12] Krankenstation, abends Antworten
"Ihr? Oh, die anderen wissen noch nichts von dieser Idee. Ich wollte nur anfragen, ob wir, falls sich überhaupt jemand dafür interessiert, den Kunstraum nutzen dürfen." In ihrer alten Schule wurden die Klassen immer nach dem Unterricht abgeschlossen und hier hatte sie sich noch nie dafür interessiert, ob die Räume offen waren, wenn der Unterricht aus war. Zwar war der Kunstraum nun wirklich offen, da sie ja noch an diesem Projekt arbeiteten, aber sie wollte sicher gehen und deswegen hatte sie gefragt. Wobei Jean ihr diese Frage irgendwie schon vorher abgenommen hatte.

"Ich pass auf mich auf," sagte sie ernst. Sie eiferte keinem Ideal nach, aber das sagte sie Jean nicht.

"Ich wollte einen Aushang am Schwarzen Brett machen und dann sehen, wieviele sich zu einem Kunszirkel anmelden oder überhaupt interesse zeigen, wenn sich niemand meldet, dann hat sich das erledigt."

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

03.01.2006 23:40
[11.12] Krankenstation, abends Antworten
Langsam nahm sie in ihrem Sessel Platz und sortierte die Papiere auf ihrem Schreibtisch. „Mein Einverständnis hast du. Der Raum wird euch zur Verfügung stehen, sofern ihr niemanden stört, der dort an seinem Projekt arbeiten möchte. Ansonsten könnt ihr genauso gut“, sie räumte eine Unterlage beiseite. „die Bibliothek benutzen. Dort findet ihr unter anderem auch alle Nachschlagewerke zum Thema Kunst und Kunstgeschichte.“ Die Ärztin sah auf und ihre Mundwinkel zuckten etwas in Richtung Lächeln.

„Kann ich sonst noch etwas für dich tun?“ Ihre Finger falteten sich zusammen.

Marinja Offline

Besucher

Beiträge: 383

04.01.2006 08:51
[11.12] Krankenstation, abends Antworten
"Die Bibliothek ist nur zu diesr Jahreszeit viel zu dunkel", antwortete Marinja und auf Jeans letzte Frage schüttelte sie den Kopf: "Nein, das war alles."

Sie verabschiedete sich von Jean und verließ das Krankenzimmer, ließ Jean wieder mit ihren Gedanken allein, soweit das für eine Telepatin überhaupt möglich war.

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