Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
[Und wir kommen von 15.12.- Garten (gegen 16.30 Uhr)]
Ein leises Schaben an der Küchentür. Nur langsam geht die Klinke hinunter und läßt eben diese nach innenfallen und damit das Hund-Mädchen-Gespann mit freiem Einblick auf die nähere, unberührte Umgebung innerhalb des Sammelsuriums aus Küchenutensilien frei. And so I open wide the dore, darkness there and nothing more, oder wie hies es im Raben noch gleich?
Das schwarze Fellbündel, welches immerhin die Tür aufgebracht hatte betrat den Raum einige Schritte, wobei mit jedem weiteren, den es in Richtung Schrank tat etwas mit seiner Physiologie passierte. Langsam verzogen sich die Züge, die Pfoten verkürzten sich, die Knochen von den Gelenken an wurden länger. Noch ein Schritt bis zum Küchenschrank und mit einem mal stand da kein Hund oder was auch immer mehr, sondern die dunkle Gestallt Marks, der einfach schweigend die Tür aufmachte und zwei Tassen herausangelte. Während er sich wieder zu Cath umdrehte betrachtete er die beiden Dinger in seinen Händen.
"Hast recht, ost irgendwie unpraktisch sowas in der Pfote halten zu müssen.", meinte er anschlließend als erwiederrung auf ihre leicht scherzhafte Frage von vorhin. Innerlich grinste er natürlich immer noch spitzbübisch darüber, dass seine kleine Attacke gerade eben geklappt hatte.
"Tja, irgendwas muss ich doch tun, wenn ich schon keine Schneebälle als verteidigung werfen kann.", meinte Mark schelmisch grinsend und streckte Cath kurz die Zunge entgegen. DAs sie ihn umrundete lies er dabei einfach so geschehen, was sollte sie schon großartig tun... außer einem vielleicht ein Messer in den Rücken zu hauen.Tja, und das war dann auch nicht das Problem gewesen. Shcließlich war Cath ja dann nur auf seinem Rücken.
"Hmm", brummelte er kurz, als er sich seine Lage durch den Kopf gehen ließ. Naja, jetzt hatte er beide Hände voll und zwei zusätzliche, die sich um seinen Rücken klammerten. "In welchem Schrank war das Zeug nochmal?", fragte er shcließlich, als er sich nachdneklich mit Cath auf dem Rücken in der Küche rumdrehte. Wie man zum Kühlschrank gelangte war klar. Aber das notwendige Pulver zu finden war eine andere Frage.
"In dem dort drüben" Cath zeigte auf einen der Schränke und grinste wie ein Springteufelchen, als sie da so auf Marks Rücken hing.
"Wie geht es dir?" fragte sie dann. Mark war veschlossen wie eine Auster, wenn es darum ging zu erzählen, was ihn so beschäftigte aber es war ein guter Moment. Sie hatte ihn fest im Griff, so dachte sie jedenfalls, und war nicht geneigt, irgendwelche Ausreden gelten zu lassen.
Einer musste sich um den anderen kümmern, sonst waren sie vllt. nicht fähig, die Ereignisse, vergangen und kommende, zu bewältigen.
Tja, und die Auster hatte gerade die Schalen ganz fest zusammengeprest. Jedenfalsl taperte er nachdem er Caths Wink auf einen Bestimmten Schrank eingeordnet hatte auf das Ziel drauf los um es zu ereichen. Tja, die Tür zu öffnen und rauszuhohlen was gesucht war war dann noch das geringste Problem. Aber Cath frage dann...
"Im Moment doch ganz gut, denke ich.", wich er einer direkten Frage anshcließend leicht aus, "Außerdem scheinst du im Moment mehr Probleme zu haben, was so durchsickert. Da sind ein paar Albträume nun wirklich nich der rede wert. Ansonsten ist da halt nur noch dieses leichte Druckgefühl auf meinem Rücken. Fast so als würde sich da jemand festklammern."
Tja, zwei von drei DIngen... oder sollte man besser sagen vier?, waren demnach zusammengekommen. Und nun?
Cath rutschte von seinem Rücken runter und ging zum Kühlschrank um die Milch zu holen.
"Wie geht es dir wirklich?" setzte sie nochmal nach. Heute nicht mein Freund, heute nicht. Und ihre Probleme waren erstmal so weit weg...,
Alpträume hatte sie auch, die hatte wohl jeder, der im Labor gewesen war. Aber bei Mark schien da noch was zu sein. Und sie war neugierig und hartnäckig. Wenn sie sich nicht umeinander kümmerten, wer kümmerte sich dann um sie?
Sie stellt die Milch in die Mikrowelle und drückte auf den Startknopf. Dann schaute sie Mark an. Nun mal los, sie war ganz OHr.
Mark sah Cath dabei zu, wie sie den Kühlschrank und anschließend die Microwelle traktierte. Er selbst lehte sich einfach gegen einen der Schtänke und verschränkte die Arme ineinander. Wie es ihm wirklich ging? Verdammt, wie sollte er das wissen? Vor allen dingen wenn man seine Fähigkeiten nicht mal vollständig beim Namen nennen konnte. Da waren Dinge bei, die ihm einfach Angst einjagten und die er deshalb verdrängte. Und dabei ging es nicht nur um das Labor.
"Du kennst die Geschichte doch schon... zumindest zum Teil.", meinte er schließlich nach einer Weile. Etwas nur einmal durch zufall festgestellt zu haben, und nicht zu wissen ob und wie es sich weiter auswirkte, war einfach beängstigend. Und diese Sorgen wollte er einfach keinem anderen Aufdrängen. Und manchmal fragte er sich was passiert währe, wenn er gar nicht erst nach diesem Nachschlagewerk über Mutationen gesucht hätte.
Jedenfall starrte er ersteinmal auf den Boden, es würde wohl noch ein wenig mehr ... überedungskraft brauchen, ehe er follständig mit jedem Detail rausrückte.
"gut, den einen Teil kenne ich, nur der zweite scheint mir entgangen zu sein. Und den will ich jetzt hören."
Nachdem die Mikrowelle ihren Ping gegeben hatte, nahm sie die Milch heraus, goss sie in die zwei Tassen und rührte sich das Pulver dazu. Dann schob sie es Mark rüber und hockte sich auf einen Stuhl.
Sie hatte sich viel zu lange nur um ihre eigenen Probleme gekümmert, jetzt war es Zeit sich um ihre Freunde zu kümmern.
Also trank sie mit kleinen Schlucken ihre Schokolade und wartete geduldig, das mark mit seinen Sorgen rausrückte.
Mark griff mehr instinktiv nach der Tasse als wirklich mitzukriegen, das dort etwas in richtung seiner hand geschoben wurde. Und dementsprechend sah er den Inhalt eine relativ lange Zeit lang abwesend und nachdenklich an, als würde er irgendetwas ungewöhliches zu gesicht bekommen haben, mit dem er gar nicht gerechnet hatte. Er war wirklich nicht der Typ, um großartig über eigene Probleme zu sprechen, hatte er noch nie gekonnt. Oder sollte man besser sagen, das Leben hatte es ihm schnell Abgewöhnt, noch ehe er überhaupt in die Lage gekommen währe, in irgendeiner Hinsicht darüber zu reden?
Schließlich nahm er einen kleinen Schluck. Nicht viel aber genug um das Schweigen noch eine Weile hinauszuzögern... nach zu denken.
"Die im Labor meinten meine Gene hätten noch ein Geheimniss, nicht nur den Hund.", fing er schließlich leise flüsternd an, "Tja und dann diese Geschichte im Keller. Und... naja, dann war da dieses Lexikon über Mutantenkräfte hier in der Bibliothek.... und ...."
Weiter kam er nicht. Es war fast schon so als würde sich alles in seinem Inneren auch nur dagegen sträuben, irgendetwas dazu zu sagen. Die Hand, die die Tasse umklammerte verfestigte mit einem mal den Griff und begann plötzlich zu zittern. Wenn man schon ängste hochkommen ließ, mußte man auch irgendwie mit den Reaktionen rechnen, oder?
Cath verstand ihn nur zu gut. So ein Wissen bedeutet Angst.
"Dann sollten wir mal gemeinsam bischen tiefer schürfen oder was meinst du?"
So richtig helfen konnte sie ihm sicher nicht, aber ihm zeigen, dass er nicht allein war. Schließlich war Mark auch für sie da, ebenso wie Stan. Wo trieb der sich überhaupt rum?
"Dann wissen wir wenigstens, woran wir sind. Ungewissheit ist schlimm und kann die Angst verstärken."
Sie erhob sich von ihrem Stuhl und stellte sich neben Mark, lehnte sich sacht gegen ihn.
Mark nahm nur Cath Berührung an seiner Seite leicht wahr. Ingesamt versuchte er gerade all diese mit einem mal wieder hochgescheuchten Empfindungen wieder in die dunkle Ecke seines Bewußtseins zurückzudrängen, aus der sie gekrochen gekommen waren. Irgendwann allerdings lies er den Kopf leicht zur seite sinken, lehnte ihn gegen den von Cath...
"Ich weiß es nicht. Ich weiß wirklich nicht, was ich letzten Endes davon halten soll. Die Ungewissheit, dass da etwas hätte sein können war eigendlich angenehmer als das Wissen, das da tatsächlich etwas unkentrolliertes ist. Vor allen Dingen, weil ich das ganze noch nicht mal wiederhohlt kriege."
Ja, die ewige Geschichte mit den Wiederhohlungsversuchen. Wenn das, was er befürchtete stimmte, mußte seine zweite Fähigkeit irgendwas mit der Teleportation zu tun haben. Aber wie das immer so war, es gab keine Gelegenheit, mit der er sich hätte vergewissern können. Weder war er nach der Sache mit Marinja im Keller ein zweites mal in eine derartige Lage unkontrolliert geraten, noch konnte er das ganze Kontrolliert in "sicherer" Umgebung wiederhohlen. Er war wohl einfach dazu verdammt morgens aufzuwachen und sich zerquetscht in tausend klienen Atomen inmitten eines natürlich gewachsenen Felsens wiederzufinden. Kein sehr aufbauender Gedankengang.
"mhhh... erzähl mir, was du bisher rausbekommen hast"
Letztendlich ging es um Wissen und Wissen ist Macht. Hatte mal irgendwer gesagt.
Sie hatte es an sich selbst erlebt. Und langsam musste sie wohl damit klar kommen, dass sie nicht genug wußte. Und ebenso ging es Mark.
"vllt. finden wir ja jemanden, der die gleiche Mutation hat und dir helfen kann. Wir haben so viele verschiedene Arten hier, da könnten wir Glück haben."
Sie blieb bei ihm stehen und wollte ihm zeigen, dass er nicht allein war. Und das sie Verständnis für seine Angst hatte.
"Das ist es ja: Ich habe im Grunde nur eine vage vermutung, von wirklichem Herausfinden kann da keine Rede sein. Ich meine, du löst dich auf und mit einem mal bist du an einem ganz anderen Ort. Von der Beschreibung her könnte das eine Teleportation gewesen sein. Aber ich meine. Ich kriegs ja noch nicht mal hin dieser Vermutung zu bestätigen oder zu verwerfen....", Makr schüttelte einfach nur den Kopf. Verdammt, wieso hatte sie nur damit angefangen?
Ob glück oder nicht, im Moment konnte und wollte er einfach nicht weiter darüber reden, besser gesagt, darüber nachdneken. Denn sobald ein gedanke dieser Vernunft zu Tage kam wurden Ungeheuer gebohren, die ihn bis in die tiefsten Verstecke seiner Träume verfolgten. Und insgesamt glaubte er einfach nicht daran, dass es hier jemanden gab, der ähnliche "Sorgen"/"Probleme" wie er hatte. Das währe doch irgendwann aufgefallen, oder?
Mark hob den Kopf leicht an und schielte ungläubig zu Cath herüber: "Du meinst den Typen draußen im Garten? Na ich weiß nicht..."
Das war jetzt wirklich nicht gegen Kurt gerichtet sondern eher die allgemeine Skepsis gegenüber der ganzen Geschichte an sich. Dr. Grey hatte damals gesagt, er sollte sich im Auge behalten und danach war nichts weiter passiert.
Und deshalb, man mußte ihn wohl ähnlich zu seinem Glückin diesem Fall zwingen, wie man ihm das Thema "Lebensängste" aus der Nase hatte herausziehen müssen. Sein Blick verriet in diesem Augenblick tatsächlich absolute Nachdenklichkeit, während er sich irgendwo zwischen hoffen und bangen nicht so wirklich entscheiden konnte, wie er auf Cath "gute Nachtricht" reagieren sollte.