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Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Es war nun also soweit. Nathan hatte ihr Nachricht gesandt und dass seine Botschaft derart schwach bei ihr ankam hatte einiges an Sorge in ihr geweckt. Was also tun? Die Anspannung konnte man förmlich in der Luft riechen und so mussten einige wohl aus ihrer innerlichen Anspannung und Ungeduld heraus purzeln, als sich Jeans telepathische Gestalt neben ihnen in ihr vermeintliches Blickfeld schob und sie darüber informierte, dass sich das Team endlich gemeldet hatte und sich alle Beteiligten im Vorraum zum Siegel treffen sollten.
Wen sie alles informiert hatte?
Auf jeden Fall zuerst einmal Ororo und Bobby. Danach erschien sie in ihrer durchsichtigen Gestalt Tyler, bevor sie sich Nightcrawler zeigte und ihn ebenfalls informierte. Zu dieser Zeit stand sie gerade in den Subs und zog ihren Anzug an. Das Risiko, dass ihr dicker Winterpullover sie bei der Aktion in Gefahr bringen könnte, wollte sie gar nicht erst eingehen. Auch erinnerte sie sich an Caitlynn, die sie allerdings nicht informierte. Es war ihr immer noch unheimlich, dass Caitlynn ein gespaltenes Verhältnis zum Thema Zeitreise zu haben schien. Überlegungen hin oder her, Kassander musste noch informiert werden, dem Jeans Auftauchen in ihrer telepathischen Gestalt wohl ziemlich neu sein sollte. Hey ich bin durchsichtig und du hörst mich besser als dein Digitalradio, aber das ist kein Grund in Panik zu verfallen.
Hm, konnte sie nur hoffen, dass sie alle zusammen hatte. Finnja, sollte sie Finnja rufen? Besser sie kontaktierte Ororo noch einmal. Diese hatte weniger erschreckende Möglichkeiten um die zurückgezogene Frau aufzutreiben.
Den Reißverschluss hochziehend, war sie schon wieder auf dem Weg in Richtung Fahrstuhl und somit in Richtung des Kellers. Wäsche sollte sie wohl auch mal wieder waschen...
Ororo schien tatsächlich einfach nur auf diesen Ruf gewartet zu haben. Jean hatte kaum die Zeit sich im Keller, in der Nähe des Siegelraumes, einzufinden, als bereits hastige Schritte hinter ihr zu hören waren.
"Alles in Ordnung mit dir?" Ro liess das Licht im Gang aufflammen, ehe sie neben Jean trat und sie mit einem kurzen Blick mass. Gott, wenn das hier endlich vorbei war, musste sie ganz dringend Doktor Hayward bitten den Dienst auf der Krankenstation zumindest für ein paar Tage zu übernehmen. Jean brauchte Ruhe, wirklich viel Ruhe. Am Besten sollte sie ihr einen Urlaub in New York verordnen - oder wenigstens überhaupt Urlaub!
Ororo hatte im Gegensatz zu Jean auf ihren Kampfanzug verzichtet. Nicht etwa, weil sie es für unnötig hielt oder weil sie nicht mehr die Zeit gefunden hatte - sie hatte bereits gestern, einige Zeit nach der Besprechung - heimlich in ihrem Zimmer versucht sich in das Kondom mit Ärmeln zu zwängen... und hatte beschlossen, dass sie dringend eine im Bauchbereich mitwachsende Uniform brauchte. Es war ja nun wirklich noch nicht viel an Bauch da, aber die Anzüge waren nun auch mal sowas von auf den Körper geschnitten, dass man ja schon nach jedem Weihnachts-, Oster- und Thanksgiving-Essen Angst und Bange sein musste nicht mehr hinein zu passen. Und bevor Ro sich den Bauch abdrückte und während einer Mission schlapp machte (oder alle alles sehen konnten), hatte sie beschlossen einfach zu verzichten und stattdessen in Jeans und Shirt an dem Einsatz teil zu haben.
"Wann haben sie dich erreicht - ist alles in Ordnung bei ihnen?"
Warten, nun hiess es wieder nur warten - und das stellte Ro auf eine verdammte Zerreissprobe.
Aber wem erzählte sie das hier?
Probleme mit der Uniform? Das würde Jean in nicht allzu ferner Zukunft ebenfalls blühen. Es war eine Schande, das Frau ihre Figur für so etwas hergeben musste und Schwangerschaftsmode war wirklich der Witz. Jean hatte nicht einmal Zeit das Licht anzumachen, weil Ororo ihr bereits zuvor kam. „Ich bin in Ordnung“, versicherte sie, auch wenn man äußerst armselig allein Bett schlief. „Memento hat mich eben gemeldet, er klang ziemlich K.O. ich hoffe nur, dass alles glatt geht.“
Die Arme verschränkt starrte sie die Tür zum Siegelraum an, als würde diese auf Kommando das Team ausspucken, wenn sie nur genug Löcher hineinstarren würde. Wenn die Sache gegessen war brauchte sie Schlaf, viel Schlaf. Irgendwas in der Art, damit sie sich entspannen konnte. Und jetzt wo Fliegen erst einmal eine Weile ausfiel, sollte sie sich in der Umgebung umsehen, denn eine Shiatsu Massage würde ihr äußerst gut tun.
„Ich habe außerdem Kassander, Tyler, Kurt und Bobby angefunkt“, fügte sie an und blickte kurz vom Siegel ab und zu Ororo. „Wie lange bleibt Bobby denn hier?“
"Ich bin schon da... und ich habe euch noch jemanden mitgebracht", erklang eine Stimme hinter ihnen. Kassander tauchte mit Finnja an der Tür zum Siegelraum auf, ehe er die junge Frau vorgehen ließ. Es war nur eine kurze Treppe, die in den Raum hinab führte, dann standen sie schon neben Jean und Ro.
Ororo musste wissen, dass Kassander ebenfalls von Jean gerufen worden war. Immerhin war sie ja bei ihm gewesen und hatte ihm daraufhin aufgetragen, nach Finnja zu suchen. Er hatte nicht viel vom Siegel und diesen Zeitreisen mitbekommen, aber dieses bronzefarbene Metall erweckte doch immer wieder seine Aufmerksamkeit. Es schien sehr massiv zu sein und Kassander hatte aus Vorsicht noch keinen Versuch unternommen, es irgendwie unter seinen Willen zu bringen.
Sein Blick schweifte erst über Jean, dann über Ro und er fragte sich, ob die beiden wussten, was sie da taten. Wer war überhaupt dieser Zeitreisende, den Jean in den Subs angesprochen hatte? Aber da sie scheinbar mehr wusste als er, vertraute er mal darauf, dass das Team in nächster Zeit wirklich durch dieses Siegel kam. Auch Finnja schien seltsam unruhig neben ihm zu sein.
Finnja war tatsächlich alles andere als ruhig. Immer wieder strich sie sich Haarsträhnen aus der Stirn und hinters Ohr, wo es eigentlich keine Strähnen gegeben hatte. Zwar beobachtete sie Jean und Ororo von Zeit zu Zeit, doch sobald diese einen Blick zu ihr herüber werfen wollten, wich sie rasch aus. Es war natürlich naiv, denn ihre Gedanken konnte sie somit trotzdem nicht vor Jean trotzdem nicht verbergen, aber es war für sie einfach eine Möglichkeit sich eben jenes einzureden.
"Wir können nicht auf die anderen warten." Und mal im Ernst: Hatten sie eigentlich einen Plan? Was wollten sie hier machen, das Team? Stehen und beten? Vielleicht sollten sie es lieber tun, denn Finnjas Worte wurden von einem leisen Brummen untermalt. Entweder war im Siegelraum eine Glühbirne verdammt kaputt oder...
Finnja hob ihren Blick einen Moment zu Jeans Augen an, nur um sich im nächsten abzuwenden und den Siegelraum anzusteuern. Sie hatte nicht einmal Rubinquarz dabei - obwohl sie doch so lange darüber diskutiert hatten, dass diese vermutlich der Auslöser des ganzen gewesen war -, aber Finnja schien die Erkenntnis wie ein Vorschlaghammer getroffen zu haben. Sie würde es nicht brauchen, sie müsste lediglich als Wegweiser fungieren.
Das bronzefarbene Metall, dass Kassander als so massiv in Erinnerung hatte, hatte Integrität ziemlich eingebüsst. Es wirkte so ganz so, als würde es glühen und Finnja kam der Vergleich mit einem Blick in einen Schmelztiegel in den Sinn.
Die Angst, dass Jean oder Storm sie zurück halten könnten, liess die junge Frau die letzten Meter zum Siegel im Laufschritt hinter sich bringen. Sie bremste nicht ab, sondern lief schlichtweg gegen das Siegel - oder wurde vielleicht sogar von ihm, wie von einem Magneten angezogen.
Ihr Händflächen lagen flach auf dem glühenden Siegel auf und im nächsten Augenblick schienen sie damit zu verschmelzen.
Jean bemerkte erst gar nicht, wie Finnja sich auf das Siegel stürzte, weil sie just in diesem Moment die Nachricht von Nathan bekam. „Sie sind da“, gab sie kund und ihre Stirn kräuselte sich, denn die Nähe des Teams und Nathans innere Wut überfluteten sie einen Moment. Was sollte das? Woher kam dieser Ärger und gegen wen hegte er ihn? Hörbar zog sie die Luft ein und wandte sich dem Siegel zu, dass nun hörbar summte. Ihr Kopf, ihr Geist brannte und das Adrenalin in ihrem Blut ließen diese Empfindungen nur gedämpft zu ihr dringen.
Es war nun also soweit, sie würden sie... Moment, FINNJA!!
Irgendwie kam er sich nur ganz dezent und ein ganz kleines bisschen überflüssig vor. Warum genau hatte Isis eigentlich so herum geblökt? Das war sein Job. Sie hatte da etwas nicht so ganz verstanden. Blieb zu hoffen, dass sie Zeit hatten das nachzuholen auf das Logan ihr mal ordentlich in den Hintern trat. Ehrlich…führte sich so auf wie ER. Das war die HÖHE.
Er hatte noch auf der….eh…anderen Seite wie er es mal einfach planlos ausdrücken wollte nicht nur seine Finger in Padraigs Schulter gegraben sondern –weil sie seiner am nächsten Stand- Chuis Hand gegriffen. „Egal was passiert. Lasst nicht los.“ Er würde es mit Sicherheit nicht und wenn die Welt um sie herum unterging was sie dann ja auch irgendwie tat. Gut er hatte nun explizit vergessen zu erwähnen, dass sie sich aneinander festhalten sollten, schließlich war das das einzige was sie irgendwie machen konnten, aber davon abgesehen würden die Schüler das ja auch als notwendig erkennen, oder?
Durfte er mal abermals anmerken das Zeitreisen so was von was für den Arsch waren? Er konnte in den Minuten in denen sie von dem Siegel Regelrecht eingesaugt wurden bis zu dem Moment in dem man sie ins Institut spuckte an nichts mehr erinnern. Vielleicht hatte er auch einfach die Besinnung verloren. Das letzte an das er sich allerdings erinnern konnte waren Brüste. Brüste waren toll.
Es war nicht weiter verwunderlich das Logan der Erste war der ausgekackt im Kellerraum lag den Kopf hob und murrte. Noch immer hielt er Padraigs Schulter fest genauso wie er Chuis Hand nicht los gelassen hatte. Bevor er irgendwas anderes registrierte sah er Mika, Brooke, Chui Megan, Padraig, Memento und Isis. Er war froh drum dass die Kinder hier waren, allerdings sah er Scott und seine Frau nirgendwo.
„Ich will ein Bier und eine Massage und Urlaub und einen Blasen-….“ nach einer effektvollen Pause fügte er mit einem breitem Grinsen hinzu. „und Nierentee.“ Logan erholte sich wie es zu erwarten war recht schnell und kam schon auf die Beine. Noch immer hatte er sich im eigentlichen Kellerraum nicht wirklich umgesehen.
„Wo sind Scott und seine Holde?“ Ja, taktlos war er ja schon immer gewesen und wenn die ausgekackten Herrschaften eventuell auch mal ihren Schlaf beenden würden, ja? „Das darf doch wohl nicht wahr sein. ICH gehe nicht noch mal zurück.“ Würde er natürlich doch, aber eigentlich versuchte er nur die Angst um Scott und Seonaid zu überspielen
Jean musste kurz darauf spüren, dass auch Scott zurück war, denn sofort war er in ihrem Kopf präsent. Es dauerte nicht lange und sie würde seine Stimme hören können. Er war am See hinter dem Institut.
Die Welt drehte sich imemr noch um Padraig herum und das merkwürdige Knistern, dass er hinter seinen Augen zu spüren schien, beunruhigte ihn ein wenig. Das war nämlich normalerweise keine Begleiterscheinung seiner Kräfte. Außerdem schmerzte ihn seine Schulter, weil Logan fast einem Schraubstock gleich seine Finger in diese bohrte. Er konne von Glück reden,d ass logan nicht seine Krallen nutzte, wobei das wohl auch nicht so viel mehr weh getan hätte.
Wenn er nicht so große Kopfschmerzen gehabt hätte, dann wäre ihm aufgefallen, dass sich seine Wunde vollkommen geschlossen hatte und er eigentlich voller Energie steckte. Energie, die er teilweise gar nicht nutzen konnte. Sie war in ihm gespeichert, aber ohne Zugriffsoption.
Wie gesagt, das wäre ihm aufgefallen,wenn er nicht solche Kopfschmerzen gehabt hätte, aber genau die hatte er nun mal.
Jean hatte gerade den Türrahmen erreicht, als das Licht alles und jeden gänzlich einhüllte. Ein Blitz? Ganz zu schweigen von den netten Kopfschmerzen, die das Chaos mit sich brachte. Zum Glück war der Türrahmen noch in der Nähe, der sogleich Jeans Schulter zu spüren bekam. Die Anwesenden durften durchaus weniger an ihre Schmerzen denken, danke! Ihr Blick fiel zuerst auf Logan, dem sogleich die Kids folgten und als das Licht endlich wieder einen normalen Pegel erreicht hatte, sah sie auch Isis und Nathan. Erstes Abtasten verriet einiges, Verletzungen noch und nöcher, ihr besudelt doch den schmucken Steinboden!
Dieses Band, dass sich angenehm und beinahe nahtlos wieder in die entstandene Lücke einfügte, verriet ihr, dass Scott zurück war. Das allein ließ ihr Herz einen Sprung in die Luft machen, mal ganz davon abgesehen, dass gerade viel zu viele Gedanken in ihrem kleinen Hirn herumwuselten.
~Scott~
Sie zögerte keinen Moment lang. „Er ist am See! Scott ist am See“, ließ sie Ororo im Vorbeigehen wissen und schon rannte sie los. Verdammt, Rennen?
'Holy shit' traf es nicht so ganz, aber Finnja konnte nun auch nicht mehr sagen, welcher Teufel sie eigentlich geritten hatte bei dieser unbedachten Aktion.
Aber es hatte funktioniert!
Oder?
Sie fühlte sich selbst nicht minder benebelt, als das Team, das ihr geradewegs vor die Füsse gepurzelt war - alles ausser Scott. Sie starrte zu Logan herüber und, als wenn sie seinen Worten nicht glauben wollte, stierte sie jedes einzelne Gesicht der Zeitreisenden an. Er war nicht hier, Scott war nicht mit durch das Siegel gekommen?
Nicht minder unüberlegt als zuvor, wirbelte die Lehrerin herum und hieb mit geballten Fäusten auf das Siegel ein. Was erwartete sie eigentlich, dass es sich wieder auftat auf ihr Klopfen hin und Scott Summers ausspuckte? Sie musste sich ziemlich schnell ihre Dummheit eingestehen, die sie mit diesem Versuch zur Show stellte.
Die seltsame Trance, die sich über sie gelegt hatte, brach mit einem Mal ab, als der heisse Schmerz sich in ihre Gehirnwindungen bohrte.
Mit einer ungeheuer langsamen Bewegung öffnete sie die Fäuste und starrte auf ihre von Brandwunden überdeckten Handflächen hinab.
Ihr liefen Tränen über die Wange und sie konnte eine Frage einfach nicht aus ihrem Geist bekommen, während sie ihre Hände schlichtweg weiter anstarrte, als hätte sie sie nie zuvor gesehen. 'Wo ist Scott?'
Egal, ob Jean um ihre Frage gewusst hatte oder nicht, sie beantwortete sie und mit einem Blick auf Nathan atmete sie erleichterte aus.
Es heißt, die Zeit ist das Feuer, in dem wir verbrennen...
Chui wird den Teufel tun und loslassen... die Augen fest zusammengekniffen, an der einen Hand Megan, an der anderen Logan, was ihr ein trügerisches Gefühl der Sicherheit verleiht, geht sie mit den anderen mitten ins Feuer.
Das Feuer hat auch einen Ausgang, und der steht im Keller des Instituts, 2005 AD. Sie stolpert, obwohl sie eigentlich keinen wirklichen Schritt mehr gemacht hat, und noch nie war sie so glücklich, den alten, feuchten Staub dieses Kellers zu riechen. Hastig schaut sie sich um. Sind alle mitgekommen? Megan ist da, Brooke, Mika, Logan... oh, Dr. Grey... Ms. Thompson? Woher wußten die...? Nicht wichtig. Scott? Ah, am See... sie sind alle da. Erleichtert atmet sie durch. Und hält sich in dem allgemeinen Kuddelmuddel erstmal zurück. Oder...? Es sind einige Leute verletzt. Es riecht nach verbrannter Haut und Blut. Ein wenig unentschlossen sieht sie zwischen Ms. Thompson und Padraig hin und her. Dann läßt sie Megans Hand los.
"Entschuldigung... Sie müssen zur Krankenstation. Ich komme mit... ja?" ist die Stimme, die Finnja hört und wenn sie hinschaut, kann sie auch sehen dass Chui sie ansieht. Offenbar entschlossen, jetzt noch hier Feldsanitäterin zu spielen. Natürlich hätte sie auch Padraig anvisieren können, aber sie bezweifelt, dass sie ihn im Notfall bis nach oben in den ersten Stock schleppen könnte... das macht besser Logan.
Er wäre fast zu spät gekommen. Auch ihn hatte Jeans Ruf erreicht. Er war lautlos aufgetaucht, aus dem Nichts und hatte sich im Hintergrund gehalten - bereit, falls jemand seine Hilfe brauchen konnte.
Der Zustand, in dem sich alle befinden, lässt ihn scharf die Luft einziehen, das einzige Zeichen, dass seine Gegenwart sichtbar werden lässt.
Scott ist am See...
Seine gelben Augen sehen zu Jean, die bereits aus dem Raum stürmt. Es ist besser die Beiden nun allein zu lassen. Sie wird es auch ohne seine Hilfe schaffen.
Er hilft unterdessen den Anderen auf die Krankenstation.
Am See? Warum ist Scott am See? Aber wo sie gerade locker und flockig durch die Zeit gereist sind ist es unwirklich sich ausgerechnet darüber Gedanken zu machen. Padraig sieht schlimmer aus als er geglaubt hatte und nun kam er nicht drum herum wie es Scott wohl gehen könnte. Alles wird bestimmt irgendwie gut. Das wird es schließlich immer. Er ist viel zu sehr Logan um sich jetzt noch weiter Gedanken zu machen, er ist ein Mann der Tat, er wäre zwar jetzt lieber ein Mann der Ruhe aber man kann nicht alles haben.
„Kurt!“ Er dürfte das Knurren von ihm ja gewohnt sein und Padraig könnte vielleicht endlich mal aufhören den Boden voll zu bluten. Aber da hat Logan ihn auch schon gepackt und ihn sich über die Schulter geworfen. „Kümmere dich um die Kinder.“ Brooke, Mika, Megan. Sie waren –soweit er das absehen konnte- nicht schwer verletzt und Kurt könnte sie ohne Zweifel nach oben ins Krankenzimmer bringen. Er vertraute ihm da. Logan war viel zu sehr damit beschäftigt Padraig beisammen zu halten so dass er Chui nicht widerspricht. Er nickt sogar in ihre Richtung und verlässt den engen Raum.
~“Cait! In die Krankenstation! Subs! Am besten machst du auf dem Weg dahin noch Dorian ausfindig. Padraig ist verletzt und blutet mir meine Klamotten voll. Los! Bewege dich!“ ~
„Komm jetzt!“ Fährt er Chui energisch an und wenn sie nun glaubte er würde die vielen Treppen nach oben flitzen dann sollte sie bald merken dass sie sich geirrt hatte. In dem schmalen Kellergang war Logan stehen geblieben, wo das mechanische Piepen nun her gekommen war, war…abzuwarten, schließlich hatte Logan mit seinem Körper die Schalttafel der Speedröhre verdeckt. Schon kurz nach dem Piepen glitt die Wandverkleidung auseinander und offenbart die Röhre im neutralen weiß.
Logan hatte sich noch im Laufen vorgebeugt und Chui ohne Rücksicht auf Verluste einfach mit sich gezogen. Die Computerstimme, den Augenscan, das Passwort und das ganze andere Gedöns womit die Subs gesichert waren würde Logan Chui dann ein anderes Mal erklären. Nach kurzem hantieren jedoch schlossen sich die Türen und sie fuhren noch weiter nach unten auf die Krankenstadion wo Padraig mit seinen Verletzungen viel besser aufgehoben ist als im ersten Stock.
Megan hatte Chuis Hand genausowenig losgelassen, als sie erneut durch die Zeit reisten. Diesmal behielt sie sogar ihre Größe. Der Übergang war genauso schlimm wie vor ein paar Tagen und sie verlor für einen kurzen Moment das Bewusstsein. Kam aber wieder zu sich, als sie wieder in der Gegenwart waren, nur mit tierischen Kopfschmerzen.
Als Chui sie los ließ, wimmerte sie leise, sie wollte eigentlich nicht von ihr getrennt sein. Viel von dem was dann geschah, bekam sie nicht wirklich mit, sie ließ sich willenlos irgendwohin ziehen, wohlmöglich hoch in die Krankenstation. Das Licht im Keller und auch sonstwo störte sie und daher ging sie nur mit halb zugekniffenen Augen, auch ein Grund, warum sie nicht so viel mitbekam. Sie wollte nur noch Dunkelheit, ach ja, ne Dusche wäre auch nicht schlecht.