Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Als sie Chui anlächelte wirkte ihr lächeln mehr als brüchig und in ihren Augen lag etwas, was rührte. Abermals seufzte sie leise und hob dann die verbrannten Handflächen um sie anzustieren als würden sie überhaupt nicht zu ihr gehören. Noch einmal blinzelte sie zu Nathan und die Tränen die noch in ihrem Wimpern hingen und sie zu eigenartigen Stacheln verklebten wischte sie sich energisch mit dem Handrücken fort. Sie nickte in Richtung Nathan und sah nur aus den Augenwinkeln wie Logan Chui förmlich mit sich riss. Finnja selbst trat einige Schritte zurück.
Sie sollten sich erst um die Kinder und andere Verletzten kümmern. Ihre Bandverletzungen waren Nichtigkeiten im Vergleich. Sie blieb zurück.
Später wird sich Chui sicher bei Megan entschuldigen, sie so alleingelassen zu haben in dem Durcheinander... aber momentan ist es zu hektisch dafür und sie will einer Verletzten helfen (was hat Finnja eigentlich gemacht? Hat hier was gebrannt? Es muß ja gerade erst gewesen sein...). Sie fährt halb herum, als Logan sie so anherrscht, nickt aber hastig und ergreift ihrerseits Finnjas Arm, so dass sie mal wieder alle zusammenhängen, als es nach oben geht.
Energisch ist Logan ja, das muß ihm mal gelassen sein... zu energisch für eine unvorbereitete Katzenmutantin, wie es scheint, der Finnja einfach aus dem Griff gerissen wird. "Miss Thompson! Kommen Sie.." ruft sie und schaut verständnislos zurück, als diese keine Anstalten dazu macht ihnen zu folgen. Dann eben zu Logan: "Warte, wir haben Miss Thompson vergessen."
Kurt nickte Logan zu und sah zu Mika, Brooke und Megan.
"Kommt Kinder. Es gibt bereits einige, die sich freuen euch wiederzusehen."
Er lächelte beruhigend Megan zu, die ihm etwas verstört schien, nun, da das Katzenmädchen sie allein gelassen hatte.
"Du wirst Chui nachher besuchen können, falls sie noch nicht wieder da sein sollte."
Er sah in diesem Moment nicht zu Logan, denn falls er noch hören konnte, was er da wieder für Vorschläge machte, dann wäre er sicher nicht sehr begeistert darüber. Doch es galt nun erst einmal die Mädchen zu beruhigen.
"Kommt zu mir", sagte er und wartete darauf, dass die Mädchen neben ihn traten. Er würde sie einfach auf dem schnellsten Weg ins Krankenzimmer bringen, auf seine Weise.
Mika hatte zwar alle Situationen auf dem späteren Institutsgelände ohne ein Sterbenswörtchen über sich ergehen lassen, aber als sie wieder im Siegelraum standen, flacxkerte ihr Blick. sie wollte zwar nach Hause, erinnerte sich aber noch zu gut an das Gefühl, durch einen Fleischwolf gedreht zu werden. Nervös sah sie zu Brooke und unterdrückte den Drang, nach ihre Hand zu greifen. Trotzdem half ihr die Kälte in der Nähe der Eisprinzessin wenigstens etwas, sich zu beruhigen.
Und dann war es wieder da, das rotgleißende Licht, Wirbelstürme im Kopf und dazwischen undeutlich Logans Stimme, sie sollten sich festhalten. Für den Feuerteufel kam dieser Ruf zu spät, sie fühlte [I]fühlen? kann man denn die Verschiebung von Welt und Zeit fühlen?[/I] , wie das Siegel sie aufnahm und einen uglaublich langen und schmerzhaften Augenblick später auf dem kalten Steinboden des Instituts ausspuckte.
Mika hielt sich den Kopf und fragte sich absurderweise, ob das Wetter hier wieder wintergemäß sein würde. Vorsichtig öffnete sie die Augen, und auch wenn sie sich fühlet, als sei sie in einen Steinschlag geraten, war sie äußerlich nicht verletzt. Sie sah zu den anderen drei Mädchen und war froh darüber, sie einigermaßen heil zu sehen. Vorsichtig stand sie auf und ging zu Kurt. Wenn sie das nächstemal einen Kater hatte, würde sie sicher an diesen ungewöhnlichen Ausflug denken. Und an diese Art, zu reisen.
Nathan sah hinüber zu Noemie, ehe er neben ihr kniete und ihr das Haar aus der Stirn strich. Ehrlich, wenn sie bewusstlos war, wirke sie noch am harmlosesten. Mit einem leichten Grinsen schob er seine Hand in ihren Nacken und zog sie etwas hoch.
"Aufwachen, Prinzessin auf der Erbse. Wir sind... zwar noch nicht ganz zuhause, aber immerhin schon mal auf dem besten Weg dorthin."
Schließlich fiel auch ihm auf, dass sein Vater nicht mit im Raum war, aber da war Jean schon hinaus gelaufen. Mit gemischten Gefühlen sah er ihr nach, dann widmete er sich wieder Noemie und wartete, bis sie wach war. Er für seinen Teil brauchte jetzt erst mal einen Woche Schlaf... diese ganze Herumtelepathiererei hatte ihn erschöpft. Und komischerweise hatte er noch immer so ein seltsames Gefühl. Oder hatte gerade irgendjemand etwas seltsames gedacht? Sein Blick schweifte umher und blieb schließlich auf Finnja haften.
Es dauerte nicht lange und auch sie war aus dem Raum, um sich um die Schülerinnen zu kümmern. Vielleicht ein wenig zu schnell, aber Nathan dachte nicht weiter darüber nach, er half Noemie auf die Beine und verließ die Kellerräume ebenfalls mit den anderen.
Erstaunlich... als wäre das Team und die Schüler einfach so aus der Wand gefallen. Warum Finnja jetzt vom Siegel angezogen worden war, war genauso seltsam und Kassander hätte das am liebsten noch genauer unter die Lupe genommen, aber schließlich half auch er den Schülerinnen wieder nach oben und kümmerte sich mit Kurt darum, dass sowohl die Mädchen wie auch... diese beiden Fremden auf ihre Zimmer kamen, um sich von diesem Trip zu erholen. Dass der junge Mann nur irgendein Verwandter von Scott sein konnte, sah sogar Kassander. Bei dem Mädchen hingegen wurde er nachdenklich.
Sie erinnerte ihn an jemanden, aber das konnte auch nur Spekulation sein. Jedenfalls verließ er mit ihnen als Letzter den Siegelraum und ...sperrte die Tür ab. Das Schloss, das beschädigt worden war, fügte er wieder zusammen, so dass es lautlos einrastete, ehe er mit den anderen hinauf ging. Wohin Finnja nun so schnell hinverschwunden war, konnte er gar nicht sagen. Vielleicht war sie ja doch auf die Krankenstation gegangen. Hatte der Priester nicht gesagt, dass ein Bischof dieses Siegel irgendwann einmal angebracht hatte? Das war dann wohl irgendwie hinfällig. Sie sollten auf jeden Fall in den nächsten Tagen beraten, was mit diesem Tor geschehen sollte.
Denn mit Verlaub, aber an Bischöfe, verwunschene Siegel und keltische Schutzformeln glaubte er nun wirklich nicht.